Das schlimmste sind die E Autos

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Das schlimmste sind die E Autos

Horse
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schlootie hat geschrieben:Guten Morgen zusammen,

heute morgen schlage ich die Hannoversche Allgemeine auf und muss folgendes lesen:

Der FDP-Fraktionsvize im Landtag, Jörg Bode, nannte die von der EU beschlossenen Grenzwerte für Verbrennungsmotoren den „hellen Wahnsinn“. Es müsse endlich wieder Vernunft in die Debatte einkehren, sagte Bode der HAZ. „Der Klimaschaden, den ein Elektroauto anrichtet, ist größer als der eines Diesels.“ Die politisch gewollte, künstliche Entwicklung könne man auch wieder umkehren.

Danach habe ich gar keinen Hunger mehr auf Frühstück gehabt. :evil:

Was sagt ihr zu solchen Aussagen der Politik?

Gruß
Schloot
Nur komisch, da die Klimafolgen schon deutlich vorangeschritten sind - obwohl es doch bisher nur einen so verschwindend geringen homöopathisch kleinen Anteil an E-Autos gibt; wie es ja gelegentlich auch immer gerne mal abgetan wird.
Allein von daher widerspricht sich seine Aussage schon selbst.


Was sagt Ihr dazu? (Polemik lass grüßen) :x
https://www.youtube.com/watch?time_cont ... R-jhRxeNlM

- ohne Worte!
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Re: Das schlimmste sind die E Autos

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Horse hat geschrieben: Was sagt Ihr dazu? (Polemik lass grüßen) :x
https://www.youtube.com/watch?time_cont ... R-jhRxeNlM
- ohne Worte!
wer hat dem nun ins gehirn ge............en, unglaublich :oops: :evil: :oops: :evil: ich verstehe die welt nicht mehr
Ich habe heute bei meinem zuständigen Ordnungsamt,den Bauantrag für eine fossile Tankstelle abgegeben,er wurde prompt abgelehnt,also wurde es wieder eine Solartankstelle Ausbaustufe19,5kWp BYD-Box12.8 https://www.aktion-eigenstrom.net

Re: Das schlimmste sind die E Autos

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  • Lewis
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Horse hat geschrieben:...Was sagt Ihr dazu? (Polemik lass grüßen) - ohne Worte!
Wer von Euch aufgeregten hat sich denn mal die Mühe gemacht und die gesamte Vorlesung angeschaut?
Ich schon ...
Glaubt Ihr ernsthaft, das man mit einem aus dem Zusammenhang gerissenes Videoschnipselchen darüber ein Fazit ziehen kann?
Das ist für mich Polemik!

P.S.
Davon abgesehen ist es nicht falsch die Gewinnung von Lithium und Kobalt und die Umstände unter denen die Rohstoffe aus dem Boden geholt, verarbeitet und vermarktet werden als höchst problematisch anzuzeigen.
Q210 ZEN aus dem VIP-Programm (06/13-07/17)
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Re: Das schlimmste sind die E Autos

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Michael_Ohl hat geschrieben:Trotzdem wird das entweder oder was hier so gern zelebriert wird niemandem nutzen. ...
Ich denke, es ist eine Minderheit, der es hier um ein "Entweder-Oder" geht.
Gleichwohl ist das natürlich ein Elektroauto-Forum, und da ist es selbstverständlich, dass sich die Diskussionen nunmal hauptsächlich darum drehen. Trotzdem wird hier auch öfter über andere Technologien diskutiert. Ich denke auch, es ist jedem hier klar, dass es nicht den einen Königsweg für die Antriebstechnologie für Kraftfahrzeuge gibt - ja ich würde mittelfristig sogar insgesamt an der Sinnhaftigkeit des motorisierten Individualverkehrs - egal mit welchem Antreib - zweifeln.

Die E-Mobilität ist aber - im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten und politischen sowie gesellschaftlichen Grenzen (z.B. der Tatsache, dass die Bahn nicht zuverlässig funktioniert und der Nahverkehr in den Städten vernachlässigt wird) eine für den einzelnen Konsumenten relativ leicht realisierbare, und für mich persönlich momentan eine sehr attraktive Möglichkeit, den eigenen CO2-Footprint und andere Emissionen zu verringern - wenn dabei gleichzeitig auf weitere Rahmenparameter, z.B. die Herkunft des Fahrstroms und die Umweltauswirkungen der Fahrzeugherstellung, geachtet wird. Leicht zu realisieren deshalb, weil die Anforderungen an die Umstellung des Lebensstils gering sind, und attraktiv, weil ein E-Auto abgesehen vom Umweltaspekt für den Betreiber noch weitere Vorteile hat.

Darum denke ich zwar nicht schwarz weiß, aber für mich ist nach Abwägung aller Informationen und Möglichkeiten, die ich habe, klar, dass ich kein Auto mit einem irgendwie gearteten Verbrennungsmotor mehr besitzen möchte. Am besten wäre natürlich gar kein Auto, aber dazu müsste ich meinen Lebensstil stark ändern und z.B. auch auf ein hohes Maß an Flexibilität verzichten, und dazu bin ich, trotz meines Umweltgewissens, momentan nicht bereit.
BMW i3 94Ah 10/2016 - 11/2019.
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Re: Das schlimmste sind die E Autos

Jake1865
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Ein Hoch auf den Individualverkehr alles andere ist ein Rückschritt.

Mobilität bedeute uneingeschränkte Freiheit. Das ist eines der höchsten Güter und Lebensqualität.

Gruß Jake
Die Amis haben die bessere Show. Die Deutschen bauen die besseren Autos.

Re: Das schlimmste sind die E Autos

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phonehoppy hat geschrieben:Ich denke, es ist eine Minderheit, der es hier um ein "Entweder-Oder" geht.
Verbrenner müssen mittel- bis langfristig komplett verschwinden. Das ist klar.
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Re: Das schlimmste sind die E Autos

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Jake1865 hat geschrieben:Ein Hoch auf den Individualverkehr alles andere ist ein Rückschritt.

Mobilität bedeute uneingeschränkte Freiheit. Das ist eines der höchsten Güter und Lebensqualität.

Gruß Jake
Bin ich ganz bei dir, aber unmotorisiert. Sonst ist die uneingeschränkte (sic!) Freiheit davon abhängig ob all die tausend Teilchen richtig funktionieren.
Davon möchte ich MEINE Freiheit und Lebensqualität nicht abhängig machen.
Zuletzt geändert von ederl65 am Di 22. Jan 2019, 07:17, insgesamt 1-mal geändert.
Zuviel ist nicht genug. ;)

Re: Das schlimmste sind die E Autos

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Lewis hat geschrieben:Davon abgesehen ist es nicht falsch die Gewinnung von Lithium und Kobalt und die Umstände unter denen die Rohstoffe aus dem Boden geholt, verarbeitet und vermarktet werden als höchst problematisch anzuzeigen.
Ich habe gestern gelesen dass von der weltweiten Kobaltproduktion der letzten 13 Jahre nicht ganz 2 Prozent für Elektroautos verwendet wurden.
Sündenbock ick hör dir meckern.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
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Re: Das schlimmste sind die E Autos

nr.21
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Kobalt wird man bald kaum oder gar nicht mehr brauchen, außer für Komponenten in Verbrennerfahrzeugen
Die wüsten Parolen gegen das E-Auto an sich haben im wesentlichen 2 Gründe:
Der Industriestandort D lebt momentan noch sehr gut von der alten Technologie, Gewinne in der gleichen Größenordnung sind mit E-Autos kurzfristig nicht zu erwarten
man hat generell einen Unwillen, irgend etwas zu ändern, schon gar nicht an den eigenen Gewohnheiten.

Es ist klar, dass man Verbrenner nicht einfach verschrotten sollte, vor allem nicht, wenn sie nicht viel gefahren werden und noch lange halten sollen.
Genau das wird ja aber von den Herstellern propagiert.
Man soll sie halt in neue Verbrenner umtauschen

Das schlimmste sind die E Autos

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HubertB hat geschrieben: Ich habe gestern gelesen dass von der weltweiten Kobaltproduktion der letzten 13 Jahre nicht ganz 2 Prozent für Elektroautos verwendet wurden.
Mit steigendem Anteil an E-Autos wird der Verbrauch an entsprechenden Rohstoffen natürlich auch steigen.

Aber wir haben jetzt die Chance, durch bewusstes Handeln und Konsumieren wenigstens teilweise nicht mehr die Fehler zu wiederholen, die seit 150 Jahren rund um die fossilen Energieträger gemacht wurden: Raubbau, Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Umweltzerstörung...
Z.b. muss das Lithium für die Akkus auch in den Ländern, wo es gefördert wird, zu Batterien verarbeitet und nicht einfach abtransportiert werden, so dass rohstoffreiche, aber strukturschwache Regionen einen großen Anteil an der Wertschöpfung haben und dort auch Technologie und Know-How entwickelt werden. Und im Gegensatz zur Verbrennertechnologie gehen diese Rohstoffe ja nicht in Rauch auf, sondern können zu großen Teilen zurück gewonnen werden, wenn der Lebenszyklus von Akkus, Motoren und Karosserie sich dem Ende zuneigt. Auch solche Möglichkeiten sollten von Vornherein einkalkuliert werden.

Dadurch hat die E-Mobilität auch eine wirtschaftliche Schlüsselfunktion, die uns insgesamt zu nachhaltigerem Handeln bringen kann. Dazu müssen aber vor allem von den Fahrzeugherstellern gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden. Und da gibt es jetzt schon auch im E-Bereich Unterschiede. Nehmen wir mal BMW und Tesla auf der einen Seite, die versuchen, den gesamten Produktionsprozess mit erneuerbarer Energie und möglichst nachhaltig zu gestalten, und auf der anderen Seite Audi, Daimler und Jaguar, die schwere SUVs nach bekanntem Muster anbieten und denen die Energieeffizienz der Fahrzeuge eher zweitrangig erscheint.
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