E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Von Experten, die Trinkwassersystem erfunden habe, das als Waschwasser benutzt wird und uns gleichzeitig welches in Plastikflaschen verkaufen, kann ich nicht von annhemen, dass sie in sonst etwas geistreiches, bewerstelligen.
Du begehst hier den gern gemachten Fehler, die erfindenden Experten gleichzusetzen mit den missbrauchenden "Experten". Außerdem:
Daben 45 Millionen Küken jährlich töten ...
... bringst Du zusätzliche Themen ein, die mit dem Topic des Threads nichts zu tun haben, aber die Diskussion zerfasern. Da sist nicht hilfreich. Und dann:
In einer Welt der Verrückten, sind den Gesunden die Verrückten.
... ziehst Du natürlich auch gleich die falschen Schlüsse.
Zum Thema: Aufgrund der genannten Punkte ist Elektromobilität eher nicht nahhaltig. Ist aber auch egal, wir überleben das mit unserem geringen Lebensalter.
An dem Punkt waren wir oben schon: Elektromobilität ist nicht per se nachhaltig, aber weniger "nicht-nachhaltig" als fossil getriebene Mobilität.

Es hat auch niemand hier behauptet, Elektromobilität sei die Lösung aller Probleme. Ist sie auch nicht. Aber sie kann dazu beitragen, einen Teil der Probleme zu lösen!

Es bedarf vieler weiterer Teillösungen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Paris und London sperren aktuell Strassen. Damit insgesamt weniger Autos fahren.
Technologisch stehen wir relativ am Beginn der Akkutechnologie. Deshalb in einer Hauruck Aktion Elektromobiltität einführen zu wollen halte ich für nicht die richtige Teillösung und deshalb unnötig viel Ressourcen einzusetzen für noch relativ uneffiziente Akkus. Recycling emittiert auch CO2 und gewinnt immer weniger als 100 % ist also endlich.

Doch befürchte ich, dass später dann die Strassen für E-Mobile wieder aufgemacht werden.
Der größte Teil des CO2 entsteht nicht beim Betrieb von Autos, sondern bei der Herstellung der vielen Konsumgütern usw.

Die Atmung der Menschen und Tieren zusammen erzeugen etwa 20 % des CO2 Ausstoßes der Industrie!

Ich habe mal ausgerechnet, dass ca. 15 % des CO2 Anstiegs seit 1850 (280 ppm -> 400 ppm) alleine auf die Zunahme der Weltbevölkerung (und/oder Rückgang der planzlichen Biomasse) zurückzuführen ist. Das steht in keinem IPCC Bericht.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

AndiH
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zeolit hat geschrieben: Die Atmung der Menschen und Tieren zusammen erzeugen etwa 20 % des CO2 Ausstoßes der Industrie!
Dir ist doch hoffentlich der Unterschied zwischen einem ein paar Jahre dauernden Kreislauf und dem einbringen von zusätzlich zig tausend Tonnen Jahrmillionen unwirksamer CO2 Mengen in diesen Kreislauf klar?

Irgend wie ist deine Argumentation nahezu eine 1:1 Kopie der "weiter so, mir geht's gut" Fraktion...
Seit 02/2016 über 3.500 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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Ich sehe schon dass die Klimatrolle weitweit schon viel zu viel Einfluss auf die Menschen haben, sonst müssten wir uns nicht ständig mit solchen Argumenten auseinandersetzen.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Technologisch stehen wir relativ am Beginn der Akkutechnologie. Deshalb in einer Hauruck Aktion Elektromobiltität einführen zu wollen
Hauruck-Aktion? Also quasi 100% E-Mobilität von heute auf morgen? Wo? Hab' ich was verpasst?
halte ich für nicht die richtige Teillösung
Den Standpunkt kann man vertreten, aber was wäre Deine Alternative? Ein E-Auto hat nun mal über die Lebensdauer bereits zum jetzigen Stand der Akkutechnologie den kleineren "ökologischen Fußabdruck" als der Verbrenner.

Worauf willst Du noch warten? Bis der Abdruck noch 10% geringer ist? 20%? 50%?

Worauf auch immer Du noch warten willst - es könnte dann zu spät sein. Mir ist es das Risiko jedenfalls nicht wert.

Und: was könnte die Weiterentwicklung der Akkutechnologie besser treiben als ein breiterer Einsatz?
und deshalb unnötig viel Ressourcen einzusetzen für noch relativ uneffiziente Akkus.
Autos mit diesen heutigen Akkus sind aber bereits effizienter als "fossil" betriebene Autos. Die Einführung der E-Mobilität ist ein Prozess, der sich über Jahrzehnte hinzieht. An seinem Ende wird es bessere Akkus geben, und die ersten Generationen der Autos, also die mit weniger effizienten Akkus, werden schon Vergangenheit sein.
Nochmals: worauf willst Du warten? Und auch nochmals: das Warten verlangsamt die Weiterentwicklung der Technologie.
Recycling emittiert auch CO2
Nicht zwingend. Vor allem wird Energie benötigt. Die muss aber nicht mit Verbrennung fossiler Rohstoffe bereitgestellt werden.
und gewinnt immer weniger als 100 % ist also endlich.
Bemerkenswert. Wäre es also besser, weiter Öl zu verfeuern, das sich quasi nicht (sinnvoll) aus CO2 und Wasser wieder "rezyklieren" lässt?
Doch befürchte ich, dass später dann die Strassen für E-Mobile wieder aufgemacht werden.
Ja, das würde ich auch für einen Fehler halten.
Der größte Teil des CO2 entsteht nicht beim Betrieb von Autos, sondern bei der Herstellung der vielen Konsumgütern usw.
Der Anteil des Autos ist aber nicht vernachlässigbar klein.
Die Atmung der Menschen und Tieren zusammen erzeugen etwa 20 % des CO2 Ausstoßes der Industrie!
Ja, aber das stammt aus quasi aktuell - wenige Monate bis allenfalls Jahre zuvor - von Pflanzen der Luft entnommenem CO2. Also aus einem funktionierenden Kreislauf. Das führt der Atmosphäre eben nicht zuvor langfristig gespeichertes CO2 wieder zu. Wurde ja auch schon angedeutet.
Ich habe mal ausgerechnet, dass ca. 15 % des CO2 Anstiegs seit 1850 (280 ppm -> 400 ppm) alleine auf die Zunahme der Weltbevölkerung (und/oder Rückgang der planzlichen Biomasse) zurückzuführen ist. Das steht in keinem IPCC Bericht.
Die Zunahme der Weltbevölkerung stellt aber eben auch eine Zunahme menschlicher Biomasse dar, in der CO2 ebenfalls gespeichert ist ...

15%, mal angenommen die Zahl stimmt, das heißt im Umkehrschluss, dass 85% aus anderen Quellen stammen - sicher zum Teil auch natürlichen, größtenteils aber technischen Quellen.

Ja, auch diese 15% sind zu viel und es muss ein Ende haben mit der Zerstörung (nicht nur) pflanzlicher Biomasse.

Der größere Teil aber ist eben technischen Ursprungs und damit ist da auch der größere Hebel, den man ansetzen kann.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Mit Strom heizen. Das bringt viel mehr Potential, benötigt keine (unausgereiften) Akkus, keine Ladeinfrastruktur und kann weltweit mittelfristig umgesetzt werden.

Gestern war die Dampfmaschine veraltete Technik, heute ist der Verbrenner veraltete Technik. Morgen ist Elektroauto veraltete Technik... Versteht ihr? Technik ist nicht die Lösung.

Zitat aus dem Buch:
Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung" von Wolfgang Behringer

"Zum Hockeyschläger des IPCC-Reports von 2001 ein kleines Rätsel: Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends? Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?"

Das ist eindeutig unwissenschaftlich. Warum sollte ich diesen Experten glauben. Das ist nur ein Beispiel.

Hier ein Experiment, was die CO2 Theorie widerlegen soll

http://www.biocab.org/Experiment_on_Gre ... Effect.pdf
Zuletzt geändert von zeolit am Sa 11. Mai 2019, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Hat keine Sinn gegen Leute der ersten Welt, die an geistiger Armut leiden, anzurennen. Den physischen Hunger haben wir scheints besiegt, die geistige Armut schreitet voran.
Oh hauahaua... Der ist gut - muß ich mir merken...

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

nr.21
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@zeolit:

Unwissenschaftlich ist es auf jeden Fall, irgendwelche Scheinzusammenhänge herzustellen und alle Fakten zu ignorieren, die der eigenen Meinung widersprechen.
Was Du hier behauptest, hat nichts mit Wissenschaft zu tun, also bezichtige die Wissenschaft nicht der Unwissenschaftlichkeit

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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nr.21 hat geschrieben: @zeolit:

Was Du hier behauptest, hat nichts mit Wissenschaft zu tun, also bezichtige die Wissenschaft nicht der Unwissenschaftlichkeit
Diese Infomation hat das IPCC verbreitet und stammt nicht von mir, das sich auf die Ergebnisse der Wissenschaftler stützt und mit dem die Öffentlichkeit informiert wurde. In den folgenden Berichten wurde das geändert...

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Mit Strom heizen. Das bringt viel mehr Potential, benötigt keine (unausgereiften) Akkus, keine Ladeinfrastruktur und kann weltweit mittelfristig umgesetzt werden.
In der Tat. Nur hat meine Erdgas-Brennwerttherme einen Wirkungsgrad von über 100% (bezogen auf den Heizwert, siehe auch hier), das fossile Kraftwerk, von dem immer noch fast 60% im deutschen Strommix kommen, liegt deutlich darunter. Also ganz deutlich. Und da kommen noch Transportverluste drauf.

Ich schätze, frühestens so ab 60-70% "Grünstrom" im Strommix macht das wirklich Sinn. Vorher eher nicht, eine Ausnahme vielleicht: lokales Wind- oder PV-Kraftwerk bei häufiger Überproduktion, wo sonst oft abgeregelt werden müsste. Aber eben nicht auf breiter Basis (noch - grundsätzlich ist richtig, was Du sagst! aber halt nicht für Stand heute).

Das E-Auto, verglichen mit dem Verbrenner, macht aber eben schon jetzt Sinn.
Gestern war die Dampfmaschine veraltete Technik, heute ist der Verbrenner veraltete Technik. Morgen ist Elektroauto veraltete Technik... Versteht ihr? Technik ist nicht die Lösung.
Stimmt. Technik ist nicht "die" Lösung für diejenigen unserer Probleme, die wir hier diskutieren: sie hat sie erst aufgeworfen!

Andererseits hat dieselbe Technik viele andere Probleme gelöst, und: unsere Gesellschaft hat sich mit der Technik zusammen entwickelt, sie ist dabei von ihr abhängig geworden. Man könnte sagen: menschliche Gesellschaft und Technik existieren in einer Art von Symbiose.

Und an diesem Punkt angekommen ist jede "bessere" (im Sinne von: weniger ressourcenfressende) Technik eine Teillösung.

Wenn nun aber E-Auto = besser als Verbrenner, dann: => darf man diese Teillösung nicht verwerfen, sondern muss sie nutzen.
Zitat aus dem Buch:
Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung" von Wolfgang Behringer
"Zum Hockeyschläger des IPCC-Reports von 2001 ein kleines Rätsel: Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends? Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?"

Das ist eindeutig unwissenschaftlich. Warum sollte ich diesen Experten glauben. Das ist nur ein Beispiel.
Wenn das unwissenschaftlich ist, warum willst Du dann diesem "Experten" glauben?

Der Mann ist Historiker. Nicht Physiker, nicht Meteorologe, kein ernstzunehmender Klimaforscher. Dennoch ein paar Antworten von mir:

"Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt ..."
Der CO2-Anteil der Atmosphäre ist nicht der einzige die Temperatur bestimmende Faktor, das behauptet auch kein ernstzunehmender Klimaforscher. Ich empfehle mal die Lektüre dieser Veröffentlichung. Auf der 2. Seite findest Du eine Graphik, die Temperatur- und CO2-Entwicklung der letzten 350.000 Jahre darstellt. Die 3 größten Peaks der Temperatur korrelieren mit den 3 größten Peaks der CO2-Konzentration. Kleinere Peaks lasse ich außen vor, teils zeigen auch diese eine Korrelation, teils nicht, was sich mit anderen Einflüssen (die in dem Papier auch benannt werden) zwanglos erklären lässt. Bei den 3 größten Peaks ist die Korelation eindeutig.

Das ist erst mal nur eine Korrelation. Die Plausibilität des Kausalzusammenhangs ergibt sich aber aus den bekannten Eigenschaften des CO2 als Klimagas, wie sie in dem von mir bereits verlinkten Wikipedia-Artikel zum Treibhauseffekt zu entnehmen sind (hast Du den inzwischen gelesen? Und verstanden?).

"woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends?"
Na, woher schon. Andere Einflussgrößen natürlich. Die es gibt, die bekannt sind, die von Klimaforschern auch benannt werden.

"Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?"
Rhetorische Fragen, welche die gewünschten Antworten implizieren, aber in keiner Weise belegen. Vollkommen unwissenschaftlich, polemisch, um nicht zu sagen: populistisch. Dreck, sorry.
Hier ein Experiment, was die CO2 Theorie widerlegen soll
http://www.biocab.org/Experiment_on_Gre ... Effect.pdf
Oh weh. Glaubt der Mann wirklich, mit kleinen Kistchen, in denen Wärmeleitung an die Umgebung und (unterbundene) Konvektion die wesentlich größeren Einflussfaktoren auf die durch aufgenommene Strahlung ansteigende Temperatur im Inneren ausüben, glaubt er wirklich, damit auch nur irgend etwas "beweisen" zu können?
Gruß
Werner
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