E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 2613
- Registriert: Mi 19. Aug 2020, 15:54
- Hat sich bedankt: 175 Mal
- Danke erhalten: 600 Mal
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
Jupp78
Vollkommener Unsinn aus meiner Sicht und das ist wohl komplett auf Einbildung deinerseits zurück zu führen.
Ein wenig ist hier sicher die Relation auch ein Thema. Neulich hatte ich mal wieder einen alten Zweitaktroller vor mir. Vor 20 Jahren hat mich das bei weitem nicht so gestört wie heute, aber das wird einfach nur die Relation sein. Ob nun ein moderner Diesel vor einem fährt oder ein BEV ist nicht zu riechen ... das ist Einbildung.
Und natürlich können Defekte zu unschönen Ergebnissen führen. Aber das ist auch beim BEV nicht anders, nur die wirkungsweise ist eine andere.
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 4749
- Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
- Wohnort: Europa, Ostösterreich, Mittelfranken
- Hat sich bedankt: 839 Mal
- Danke erhalten: 1035 Mal
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 13606
- Registriert: Do 27. Jun 2013, 17:43
- Wohnort: Guntramsdorf (bei Wien)
- Hat sich bedankt: 514 Mal
- Danke erhalten: 4096 Mal
Ich habe sei 1992 Dieselfahrzeuge entwickelt, und viel von den Schadstoffen oder neuen Zusatztstoffen konnte ich am Geruch erkennen (oder an der Farbe sehen). So eine Motoren - Grundeinstellung ging sehr gut auch ohne Messinstrumente. Und so kommt es, dass ich auf der Straße oft den Kopf schüttle was da alles raus geht. Gerade das NOx, ein leicht süßlicher Geruch, ist bei den hoch modernen (< EU7) Fahrzeugen viel stärker als früher. Sicher hat das etwas mit der zurückhaltend applizierten Abgasrückführung beim kalten Fahrzeug zu tun, um ja nicht in der Farbe auf zu fallen oder den eigenen Lack zu verschmutzen.
Ob das nun "stinkt" oder nicht, wäre nun nicht objektiv zu beurteilen, auf jeden Fall anders. Was aber sicher stinkt ist eine Überdosierung des adBlue, auch in den kleinsten Mengen. Das stinkt dann wirklich, nach abgestandenen Urin. Diesen "Geruchstest" schaffen auch die jüngsten Mitarbeiter und damit eine Diagnose der falsche Applikation. Bei den älteren Fahrzeugen riecht man unverbranntes Öl, dass kann Diesel sein, oder irgendein anders Öl. Die haben dann etwas vom Geruch eines Zweitakters. Auch nicht tolle.
Ich frage mich oft, kommt EU7 überhaupt noch zum richtigen Zeitpunkt? Dort ist dann festgeschrieben, alle Abgaswerte bis ans Fahrzeug Lebensende. Bauteilschutz nur wenn der wirklich sofort kaputt gehen würde und nicht zur Standzeitverlängerung, also nie. Da darf es dann kein Öl im Abgas geben, keine AdBlue und schon gar nicht NOx und auch nicht beim Kaltstart (gilt für Kraftwerke schon seit 1990). Gut. Oder nicht? Werden sich dadurch nur die alten, nicht neu zugelassenen Fahrzeuge verkaufen wie geschnitten Brot? EU7 eine Möglichkeit, die aber niemand mehr einbaut weil der Wandel hin zu Elektro schneller geht, als sich EU7 durchsetzt?
Spannend, spannend.
Aber zur Frage: Keine Mobilität ist Nachhaltig. Das einzige was wir mit sehr großer Sicherheit sagen können, die Elektromobilität ist Stand heute die Nachhaltigste Mobilität. Aber ich befürchte, nicht nachhaltig genug. Es wird mehr benötigen als nur auf Elektromobilität um zu steigen, viel mehr. Ein viertel oder ein Drittel der jetzt gefahrenen Kilometer bei vollständiger Umstellung auf Elektromobilität könnte sich ausgehen, mehr nicht. Die völlige Kilmaneutralität der Energie im allgemeinen ist leider noch nicht in Sicht.
Ob das nun "stinkt" oder nicht, wäre nun nicht objektiv zu beurteilen, auf jeden Fall anders. Was aber sicher stinkt ist eine Überdosierung des adBlue, auch in den kleinsten Mengen. Das stinkt dann wirklich, nach abgestandenen Urin. Diesen "Geruchstest" schaffen auch die jüngsten Mitarbeiter und damit eine Diagnose der falsche Applikation. Bei den älteren Fahrzeugen riecht man unverbranntes Öl, dass kann Diesel sein, oder irgendein anders Öl. Die haben dann etwas vom Geruch eines Zweitakters. Auch nicht tolle.
Ich frage mich oft, kommt EU7 überhaupt noch zum richtigen Zeitpunkt? Dort ist dann festgeschrieben, alle Abgaswerte bis ans Fahrzeug Lebensende. Bauteilschutz nur wenn der wirklich sofort kaputt gehen würde und nicht zur Standzeitverlängerung, also nie. Da darf es dann kein Öl im Abgas geben, keine AdBlue und schon gar nicht NOx und auch nicht beim Kaltstart (gilt für Kraftwerke schon seit 1990). Gut. Oder nicht? Werden sich dadurch nur die alten, nicht neu zugelassenen Fahrzeuge verkaufen wie geschnitten Brot? EU7 eine Möglichkeit, die aber niemand mehr einbaut weil der Wandel hin zu Elektro schneller geht, als sich EU7 durchsetzt?
Spannend, spannend.
Aber zur Frage: Keine Mobilität ist Nachhaltig. Das einzige was wir mit sehr großer Sicherheit sagen können, die Elektromobilität ist Stand heute die Nachhaltigste Mobilität. Aber ich befürchte, nicht nachhaltig genug. Es wird mehr benötigen als nur auf Elektromobilität um zu steigen, viel mehr. Ein viertel oder ein Drittel der jetzt gefahrenen Kilometer bei vollständiger Umstellung auf Elektromobilität könnte sich ausgehen, mehr nicht. Die völlige Kilmaneutralität der Energie im allgemeinen ist leider noch nicht in Sicht.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 135.000 km
Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!
Aktuell: 135.000 km
Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 17607
- Registriert: Mi 28. Okt 2015, 09:47
- Wohnort: Im wald von waldbröl
- Hat sich bedankt: 1763 Mal
- Danke erhalten: 1363 Mal
Wie stark kann eine Standheizung die Kaltstartphase verkürzen? Da sehe ich potential für Plugins oder Steckerheizung wie in Schweden.
Der Pendler, der in die Stadt fährt, vergiftet morgens die Heimat und landet nach 30 min bei Besten Motorbedingungen auf dem Firmenparkplatz.
Deshalb sind Dauerläufer wie Busse und Transporter in der Stadt auch weniger zu riechen.
Der Pendler, der in die Stadt fährt, vergiftet morgens die Heimat und landet nach 30 min bei Besten Motorbedingungen auf dem Firmenparkplatz.
Deshalb sind Dauerläufer wie Busse und Transporter in der Stadt auch weniger zu riechen.
LEAF 72000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR AHK P1+2 WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 2853
- Registriert: Sa 12. Aug 2017, 14:56
- Hat sich bedankt: 200 Mal
- Danke erhalten: 391 Mal
Wenn die Feuerwehr sagt, dass es funktioniert, dann wird es funktionieren.
""Der Umgang ist eigentlich ganz einfach, Übung braucht es trotzdem." Zwei Feuerwehrleute laufen mit der Decke auf das Übungsauto zu, aber brechen vorher ab. Sie waren zu weit vom Auto entfernt gestartet und konnten die Decke nicht mehr halten.
Beim zweiten Versuch klappt es. Sie legen die Decke über das Auto und stecken sie unten fest. "Das ist wichtig, damit kein Sauerstoff mehr an den Brand gelangt", sagt Nero. Die Decke kann bis zu 1.000 Grad Hitze standhalten, 48 Stunden lang. "Zwar ist sie nur einen Millimeter dick, aber extrem engmaschig gewebt und mit Quarzsand versehen", erklärt der Kreiswehrführer.
Bis zu 50 Mal kann die Decke eingesetzt werden, überall und sofort. "Man braucht nur zwei Personen dafür. Und wir setzen kein Wasser ein, haben keine Kontamination von Löschwasser in die Kanalisation und die Umwelt", sagt Nero."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... en100.html
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 1711
- Registriert: Do 15. Aug 2019, 16:07
- Hat sich bedankt: 1781 Mal
- Danke erhalten: 632 Mal
Wie gut das er nicht zurückfährt.Blue shadow hat geschrieben: ↑ Der Pendler, der in die Stadt fährt, vergiftet morgens die Heimat und landet nach 30 min bei Besten Motorbedingungen auf dem Firmenparkplatz.
SKODA CITOGOe iV "Style" 32kWh seit 13.03.2020 - KIA e-Soul 64kWh"Vision" seit 15.04.2021
Spenden für die ukrainische Armee
Tibber Stromvertrag mit 50 € Bonus jeweils für Dich und mich: https://invite.tibber.com/keowvyw0
Spenden für die ukrainische Armee
Tibber Stromvertrag mit 50 € Bonus jeweils für Dich und mich: https://invite.tibber.com/keowvyw0
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 1924
- Registriert: So 30. Jun 2013, 10:42
- Wohnort: Schleswig-Holstein
- Hat sich bedankt: 269 Mal
- Danke erhalten: 124 Mal
Dazu habe ich mal vor 1-2 Jahren dieses Papier geschrieben:
https://www.bund-sh.de/fileadmin/sh/Mat ... im_PKW.pdf
Du kannst dir hier herunterladen ein Papier von Agora Verkehrswende vom Dezember 2019 zur Klimabilanz von strombasierten Kraftstoffen. Da werden auch Erdgas und Wasserstoff mit untersucht.
https://www.agora-verkehrswende.de/file ... en_WEB.pdf
Zoe Zen seit 10.7.2013, verkauft im Juni 2019 mit 108.000 km, erster Akku, still going strong
Tesla Model 3 seit 12.6.2019
Tesla Model 3 seit 12.6.2019
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 4966
- Registriert: Di 5. Apr 2016, 21:00
- Hat sich bedankt: 438 Mal
- Danke erhalten: 640 Mal
Das stimmt. Besonders bei den bislang eher niedrigen Temperaturen <12°C (wo die "Abgasreinigung" ohnehin abgeschaltet ist) stinken die Dieselteile wie die Pest. Wenn man sich selber nur in einer Karre bewegt, mag das einem nicht so auffallen (falls man schnell genug am Umluftregler ist), als Fußgänger oder Radfahrer ist es umso deutlicher.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?
- Profil
- Beiträge: 1492
- Registriert: Di 2. Mai 2017, 16:01
- Hat sich bedankt: 79 Mal
- Danke erhalten: 80 Mal
Kann ich auch bestätigen das manche Diesel stinken süßlich chloriger Geruch manchmal auch Ruß sichtbar vor allem an Steigungen beim beschleunigen und schlimmer bei Kälte. Durchschnittlich 5 Liter Diesel auf 100 km ist mit nem neueren PKW nur zu schaffen wenn man konstant auf der Autobahn Langstrecke mit rund 120 km/h fährt. Kurzstrecke und stop and go braucht ein diesel verbrenner ja schon doppelt so viel. Bei Kälte dazu bestimmt das dreifache.
Modernster LKW Sattelauflieger bis 40 to bei vorsichtiger Fahrweise und wenig Beladung und gutem Wetter 25 Liter, bei schlechten Bedingungen 45 bis 50 Liter pro 100km.
Sg
Modernster LKW Sattelauflieger bis 40 to bei vorsichtiger Fahrweise und wenig Beladung und gutem Wetter 25 Liter, bei schlechten Bedingungen 45 bis 50 Liter pro 100km.
Sg
Twike 676 seit 2001, EVT4000e seit 2005, Mia electric 12kWh seit 2013, Twizy life 2018 bis Mai 2019, Tesla Model S 85 zusammen mit Familie seit 2018, Mia electric 8kWh seit 2019
Anzeige
-
- Vergleichbare Themen
-
-
Wie nachhaltig und sicher sind E-Scooter?
-
Letzter Beitrag von OST
Di 11. Okt 2022, 14:12
-
Wie nachhaltig und sicher sind E-Scooter?
-
-
Köln möchte vormachen, wie man die E-Mobilität kaputt bekommt.
von schnaeutz » Sa 7. Mai 2022, 16:08 » in Öffentliche Lade-Infrastruktur -
Letzter Beitrag von FloB
Fr 27. Mai 2022, 14:55
-
Köln möchte vormachen, wie man die E-Mobilität kaputt bekommt.
-
-
Verschiedene Vorträge zur E-Mobilität
von Maria Mutter Gottes » Mi 6. Jul 2022, 01:50 » in Elektroauto Videos -
Letzter Beitrag von Maria Mutter Gottes
Mi 6. Jul 2022, 01:50
-
Verschiedene Vorträge zur E-Mobilität
-
-
Generelle Preis(Entwicklung) E-Mobilität
von Skywalker73 » Sa 30. Jul 2022, 20:16 » in Allgemeine Themen -
Letzter Beitrag von pcandre
Mo 19. Sep 2022, 21:54
-
Generelle Preis(Entwicklung) E-Mobilität
-
-
Jobangebot E-mobilitat
von Grottenolm » Do 20. Okt 2022, 21:56 » in Allgemeine Themen -
Letzter Beitrag von Grottenolm
Do 20. Okt 2022, 21:56
-
Jobangebot E-mobilitat