E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Strg-Alt-Entf
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zeolit hat geschrieben: Die Welt ist komplex.
Zweifellos. Aber nicht zuletzt haben sich die Wüsten in den vergangenen Jahrzehnten immens ausgedehnt - menschengemacht. Da wird ja wohl ein bisschen Platz für Photovoltaikanlagen abzuzwacken sein. Und dass Sandstürme überlebenswichtig sind, müsstest Du bitte erst mal belegen.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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Ambi Valent hat geschrieben: Haben wir denn einen Lebensmittelmangel in Deutschland?
nein, dank massiven Import.
Was schon erfolgreich probiert wurde sind Solarmodule ÜBER Landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das hochständern kostet natürlich mehr.
Aber damit sind Nutzungraten von PV + Landwirtschaft von insgesamt deutlich über 150% drin.
Das stimmt, das wäre eine optimal genutzte Fläche, denn es gibt Pflanzen, die den Halbschatten besser vertragen, oder man hat Weidetiere, die darunter grasen können.
Ektus hat geschrieben: Solange der Landwirt mit Photovoltaik ein besseres Einkommen erzielt als mit Ackerbau wird das nicht passieren. Der Acker ist nur so wertvoll wie der Ertrag, den er bringt. Und solange die Mehrzahl der Bevölkerung lieber wenig Geld für Lebensmittel und dafür mehr Geld für sonstigen Kram ausgibt, ändert sich daran auch nichts.
Ja leider kann man durch die Landwirtschaft in Deutschland i.d.R. nur recht wenig verdienen weil die Lebensmittelpreise in Deutschland so unfassbar niedrig sind. Es gibt schon einen Grund, warum in Deutschland so viele Landwirte mit ihrer Existenz kämpfen, oder viele Nebeneinkünfte wie z.B. Ferien auf dem Bauernhof braucht um noch überleben zu können. Das ist aber ein anderes Thema. Eigentlich dürfte das Aufstellen von PV nicht ertragreicher sein, aber je günstiger PV wird, desto mehr wird es in diese Richtung gehen.
#2307
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

nr.21
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das Problem ist doch, dass viele Flächen mit Energiepflanzen und hohem Pestizid-und Düngemitteleinsatz bebaut werden. Diese Flächen wären aus ökologischer und energetischer Sicht sehr viel sinnvoller mit PV-Anlagen und dazwischen extensiver Weidenutzung zu bewirtschaften (zB durch Schafe).
Früher gab es Stilllegungsprämien für nicht benötigte Ackerflächen mit hohem Nutzen für die natürliche Vielfalt.
Nun wird aus jedem Quadratmeter Boden das Maximum herausgequetscht.
Und mehr Flächen für Wald wären auch besser als Maisäcker.
Energiepflanzenanbau ist schlicht ein Luxus, den wir uns nicht leisten können und sollten.
Ein Durchschnittsauto mit Energiepflanzen betrieben braucht ca 2000 m2 Bodenfläche. Ein E-Auto mit PV-Strom betrieben etwa 20 m2. Das ist ein Faktor 100 !

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

disorganizer
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Zum Thema PV: Wenn wir es schaffen alle Dachflächen die sinnvoll mit PV bedacht werden können auch zu bauen dann sind wir schon ein gutes Stück weiter in der richtigen Richtung.
Wie wäre es damit das jeder Hausbesitzer der keine PV auf sinnvolle Flächen aufbringt mit einer nicht auf Mieter umlegbaren Abgabe belegt wird?
Ruckzuck gäbe es viele neue PV anlagen.

Oder Modelle in denen die Energieversorger auf alle ungenutzten Dachflächen PV aufbringen dürfen so lange sie das bestückte Haus mit billiger Energie direkt von der PV versorgen.

Man könnte da beliebig viele mögliche Methoden finden sinnvoll etwas zu tun... alleine am politischen Willen fehlt es so lange bis es zu spät ist.

Die schlechte Angewohnheit bestimmter Forscher besonders herausragende Studien zu machen um sich zu profilieren ohne dabei konstruktiv realistische Lösungsvorschläge zu liefern ist da seit Jahren nicht wirklich zuträglich. Insbesondere im Wirtschaftsbereich ist das zum Haare raufen. Da jammern immer nur alle, aber konkrete Lösungen die sinnvoll umsetzbar sind liefern sie nicht.
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EZ 18.09.2020

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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SRAM hat geschrieben: Wenn der Strahlungsantrieb (sehr dummer, die tatsächlichen Verhältnisse verschleiernder Begriff) nur zwei Watt ausmacht, sind das nur 17 kWh pro m2 und Jahr. Oder auf unsere Dachfläche bezogen nur 5,9 MWh pro Jahr.

Also kompensiert jeder m2 Dachfläche das 34 fache seiner eigenen Fläche.

In der Sahara wäre es etwa das 150-fache. Die preiswerteste Kühlmethode der Erde wäre also eine Verspiegelung der Wüsten. Schade daß Christo nicht mehr lebt, sonst wäre das doch ein schönes Projekt, die Zentralsahara in eine Million km2 Mylarfolie zu hüllen. 😁

Gruß SRAM
Warum wusste ich, dass Du entweder fundamentale Verständnisschwierigkeiten hast oder Dich absichtlich dumm stellst.

Du hast - wie zu erwarten war - die völlig falschen Schlüsse aus den gezeigten Diagrammen gezogen. Aber wer von H2-Fahrzeugen fabuliert, aber üble Polemik gegen Windenergie verbreitet, bei dem wundert mich wenig.

Du hättest erkennen können, dass eine Veränderung der Albedo fast gar nichts bringt gegenüber einer drastischen Reduktion des CO2-Ausstoßes. Was auch jeder Andere erkannt hätte.

Aber immerhin hast Du die bescheuerten Dimensionen erkannt: Du willst die gesamten Wüsten verspiegeln, dabei reichen ein paar Prozent deren Fläche, um die gesamte Menschheit CO2-frei zu versorgen.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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https://www.golem.de/news/umweltbilanz- ... 51871.html

Nett zu lesen und erklärt zum einen den aktuellen Studienstreit darüber was die richtige Technologie ist (da geht es um Geld für die Institute!) und zeigt das man genau schauen muss welche Studie wer mit welchen Interessen veröffentlicht.

Merke:
Auch angebliche Forscher haben finanzielle Interessen. Jedes Institut hat andere Sponsoren und andere Themengebiete.
Wenn ein Institut primär in E Fuels forscht ist klar warum in den Studien das als Ergebnis rauskommt.... es stehen zur Zeit entscheidungen an welche Technologien Geld bekommen.
Somit welche Forscher auch in ein paar Jahren noch ihren Job finanziert bekommen.
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Gilt allerdings auch für die in Potsdam

Gruß SRAM

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Ja klar doch, muss ein erklärter Feind regenerativer Energien und damit Feind von Klimaschutzmaßnahmen ja so schreiben.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

disorganizer
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Das gilt für alle. Man muss da immer schauen warum da wer was liefert.
Unabhängige Institute sind da im Vorteil, aber auch dort muss geprüft werden welche Fördermittel kassiert werden (Technologieunabhängig) oder ob diese an Entwicklung bestimmter Technologien beteiligt sind.

Am ende muss man schauen ob nicht die Studie desjenigen welcher sie erstellt am Ende dazu führt das er weiter angestellt bleibt.

Universitäten ohne eigene Entwicklung von Produkten sind da im Vorteil. Und ohne direktes sponsoring aus der Industrie.
Da haben die Forscher kein Eigeninteresse.

Auch wenn im selben Institution keine geförderte Folgeforschung stattfindet ist das gut.

Im Beispiel oben ist klar das ein Institut welche primär an Efuels forscht von einem Papier das den Efuels die Zukunft prophezeit natürlich mit Geld profitieren wird. Selbst wenn die Industrie hier nicht sponsorn würde (was sie tat) dann durch Fördergelder.

Deswegen wird dann gerne auch bei Efuels der Strombedarf kleingeredet und ein 100% ökomix angesetzt beim CO2 bedarf wo bei den Batterien dann ein aktueller Strommix angesetzt wird >/
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Deswegen wird dann gerne auch bei Efuels der Strombedarf kleingeredet und ein 100% ökomix angesetzt beim CO2 bedarf wo bei den Batterien dann ein aktueller Strommix angesetzt wird >/
Das machen die Wasserstoffjünger laufend. Auch die, die einen Feldzug gegen Windenergie führen. Und das sogar noch stolz in ihrer Signatur kundtun.
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