E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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mir ist das alles eigentlich völlig egal.
mein ampera ist jetzt bei der hitze den ganzen tag eingeschaltet und die klima ist auf 21 grad eingestellt,egal ob ich einkaufen fahre oder der ampi irgendwo steht,immer offen,da der hund sowieso im auto sitzt,also warte ich,bis der erste einsteigen will,
fahre ständig mit dem benzinmotor und stecke eigentlich nie an,fahre dann immer im bergmodus ,damit der akku bis 40km reichweite geladen wird.
mit 40km kühlt der wagen sicher 3 stunden.
meinen hund gefällts und mir auch.
im winter wirds dann ebenso mit der heizung sein.
jetzt weiß ich auch,was mir beim leaf und beim tesla gefehlt hat.

der benzinmotor
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Intelligenz ist, wenn man unlogische Sachverhalte logisch einordnen kann
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Genau so mache ich es mit dem Tesla. Nur das ich keinen Hund im Auto lasse und nicht Turms laden was bezahlen muss.
Die Klimaanlage frisst keine 10km am Tag.
Für diesen Luxus muss keiner den Gestank vom Auto ertragen.
Zero FX 6.5, 2016
Leaf ZE.1, 2018
Tesla Modell 3, 2019
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

INRAOS
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Karlsson hat geschrieben: Es ging um einen Hausspeicher. Und ja, Garantie war drauf. Aber er wurde trotzdem Monate lang hingehalten. Was sollte der Installateur auch machen, gab ja keine Ersatzteile mehr. Mercedes hat dann über Monate Daten analysiert und nichts gebacken bekommen.
Genau so war es bei einem guten Bekannten auch. Mercedes Hausspeicher funktionierte nach wenigen Monaten nicht so wie geplant/versprochen - von Mercedes keine Hilfestellung und keine Ersatzteile da diese Sparte eingestellt wurde. Er ist sehr froh, jetzt von seinem Installateur einen Akku eines anderen Herstellers bekommen zu haben - hat aber kostenmässig draufgezahlt

Bezüglich der Nachhaltigkeit ausgedienter Akkus: Hoffentlich geht es uns da nicht irgendwann so wie heute mit der gelben Tonne. Ich war der festen Überzeugung, durch unsere mülltrennung in D hätten wir eine Top Recyclingquote - und was nicht recycelt werden kann wird ‚thermisch in Deutschland verwertet‘ unter Nutzung bester filtertechnik. Aber nein - Transport zum ‚Entsorger‘ nach China, Pakistan, Malaysia ... ist ja billiger. Und dann verschmutzt unser Müll dort die Natur.

Da kann man sich nur wünschen, dass es beim Auto-Akku anders läuft und sich das Recycling hier bei uns lohnt - sowohl wirtschaftlich als auch für die Natur
BMW i3 BEV 94 Ah vom Dez 2016 bis Dez 2019. Über 40.000 km gefahren
Passat GTE seit 28.08.2018. Bisher 20.000,km
Model 3 seit 28.12.2019 - ohne Mängel übernommen.
EGolf bestellt Anfang Oktober 19 - abgeholt am 19.06.2020

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Blueskin
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INRAOS hat geschrieben: ....
Bezüglich der Nachhaltigkeit ausgedienter Akkus: Hoffentlich geht es uns da nicht irgendwann so wie heute mit der gelben Tonne. Ich war der festen Überzeugung, durch unsere mülltrennung in D hätten wir eine Top Recyclingquote - und was nicht recycelt werden kann wird ‚thermisch in Deutschland verwertet‘ unter Nutzung bester filtertechnik. Aber nein - Transport zum ‚Entsorger‘ nach China, Pakistan, Malaysia ... ist ja billiger. Und dann verschmutzt unser Müll dort die Natur.

Da kann man sich nur wünschen, dass es beim Auto-Akku anders läuft und sich das Recycling hier bei uns lohnt - sowohl wirtschaftlich als auch für die Natur
Genau den Gedanken hatte ich auch schon.

Und in x Jahren beschimpft man die E-Auto-Besitzer als "Vergifter" (so wie diese jetzt die Diesel-Besitzer als "Verpester") und wirft ihnen vor, schon immer gewusst haben zu müssen, dass das mit dem Recycling nicht klappt und die Akkus irgendwo auf Müllkippen in Afrika oder auf dem Meeresgrund landen. (Nur als Beispiel)

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Das Recycling funktioniert schon, ihr könnt darüber gerade was in der aktuellen Technology Review lesen. Manche Firmen kommen auf 96% stoffliche Wiederverwertung.
Es ist nur noch nicht wirtschaftlich, was aber wohl auch an den noch fehlenden großen Autoakkus liegt.
Aber technisch braucht man da eher keine Bedenken haben.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Blueskin
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Karlsson hat geschrieben: Das Recycling funktioniert schon, ihr könnt darüber gerade was in der aktuellen Technology Review lesen. Manche Firmen kommen auf 96% stoffliche Wiederverwertung.
Es ist nur noch nicht wirtschaftlich, was aber wohl auch an den noch fehlenden großen Autoakkus liegt.
Aber technisch braucht man da eher keine Bedenken haben.
Ja, in zahlreichen Berichten zum grünen Punkt/gelbe Tonne wurden auch immer ganz tolle Betriebe gezeigt, in denen der Inhalt der gelben Säcke/Tonnen vorbildlich getrennt und sortiert wurde.

Vor allem zum Systemstart, als es um den zusätzlichen Aufwand und die Mehrkosten für die Verbraucher ging.... und auch immer dann, wenn sich die Zweifel an der Recyclingquote verstärkten.

Aber anscheinend ist es für das Konsortium profitabler, nur ein paar Vorzeige-Recycling-Betriebe für die Presse zu unterhalten und ansonsten den größten Teil des Verpackungsmülls in nicht so kritisch nachfragende Länder der dritten Welt abzuschieben.

Im übrigen wurde auch dabei bis zum letztendlichen Aufdecken dieser Vorgänge jegliche Kritik oder Zweifel als Miesepeterei, Schwarzmalerei und Verleumdung abgetan.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

JuGoing
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Das ist wohl richtig.
Allerdings kommt der gelbe Sack so gut oder schlecht, wie ihn der Verbraucher befüllt hat. Also durchaus mit viel Beifang, oder schwarzen Shampooflaschen.
Bei Akkus dürfte die Streuung und Qualität des Ausgangsproduktes deutlich homogener sein.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
05/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Blueskin hat geschrieben: Ja, in zahlreichen Berichten zum grünen Punkt/gelbe Tonne wurden auch immer ganz tolle Betriebe gezeigt, in denen der Inhalt der gelben Säcke/Tonnen vorbildlich getrennt und sortiert wurde.
Ich finde den Vergleich der Verwertung von grünen Punkt/gelbe Tonne einerseits und Elektroauto-Antriebsakkus andrerseits schon mehr als albern, und eher was für die Qualitätsmedien.

Auf der einen Seite haben wir ein Gemisch verschiedener billigster, oft verdreckter Kunststofffolien und Verbundverpackungen mit einem meist negativem Wert (selbst für die "thermische Verwertung" oft zu verschmutzt).

Auf der anderen Seite ein in einem stabilen Metallgehäuse verpacktes Gut, voll mit begehrten Mineralien, im Werte von tausenden von Euro.

Auch ein Vergleich mit der Entsorgung von Konsumer-Akkus zählt nicht, weil die deutlich kleiner sind (bis hinunnter zur Knopfzelle) und vom Konsumenten auch mal einfach so in den Restmüll gegeben werden. Beim PKW geht das nicht.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Blueskin
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mweisEl hat geschrieben:
Auf der einen Seite haben wir ein Gemisch verschiedener billigster, oft verdreckter Kunststofffolien und Verbundverpackungen mit einem meist negativem Wert (selbst für die "thermische Verwertung" oft zu verschmutzt).
Oh, das wurde bei der Vorstellung und der Werbung um Akzeptanz des Grünen Punktes aber ganz anders dargestellt. Da war nämlich ebenfalls von "wertvollen Rohstoffen" die Rede.
Und jeder, der das in Abrede stellte hatte "keine Ahnung" und war "nicht umweltbewusst".

Aber heute war "ja schon immer klar, dass das nicht funktionieren kann".

Ähnliches bei ausgedienten Klein-Akkus und Smartphones. Überall "wertvolle Rohstoffe" drin, aber letztendlich holt die dort weitgehend keiner raus, weil es finanziell zu aufwändig ist.

Ich stimme Dir und @JuGoing zu, dass das bei PKW-Akkus durch die Art und Größe des Ausgangsproduktes (eigentlich!) besser funktionieren müsste.

Aber ich habe doch etwas die BEFÜRCHTUNG, dass das auch dort letztendlich anders laufen könnte, wenn das "Verklappen" den (Nicht-)Recycler billiger kommt als das Recycling.

Wie das TATSÄCHLICH ausgeht, sehen wir erst in etlichen Jahren, wenn massenhaft ausgediente Akkus anfallen.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Blueskin hat geschrieben: Ja, in zahlreichen Berichten zum grünen Punkt/gelbe Tonne wurden auch immer ganz tolle Betriebe gezeigt, in denen der Inhalt der gelben Säcke/Tonnen vorbildlich getrennt und sortiert wurde.
Es ging um die Frage, ob man recyclen kann. Und die Antwort ist ja.
Man kann sie auch im Wald abladen. Ja, geht auch.
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