E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zoppotrump
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Ich fände eine Quellenangabe grundsätzlich nicht verkehrt.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Helfried
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Wasser wird übrigens nicht "verbraucht", sondern benutzt. Der nächste kann es dann noch einmal benutzen, der dritte kann es sogar trinken. Der vierte auch.
Ein Wunder! ;)

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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E-Mädel hat geschrieben: Hab auch noch in Zahlen bzgl. des Wasserverbrauches ausgegraben:

1kg Lithium - 800 Liter
1kg Jeansstoff - 6.000 Liter
1kg Reis - 3.000 Liter
1 kg Rindfleisch - 10.000 Liter
1 kg Butter - 5.000 Liter
1 kg Zucker - 1.500 Liter
1 kg Käse - 4.500 Liter

täglich werden 20 Mio. Liter für Lithiumgewinnung abgepumpt,
aber auch 400 Mio. Liter beim Braunkohleabbau - nur in Deutschland.

Mal grob gerechnet:
für einen 60er Akku werden 12kg Lithium benötigt - ca. 10.000 Liter Wasser
- das wäre die gleiche Menge wie für 2-3 Jeanshosen, oder 1kg Rindfleisch.

Was wohl länger in Gebrauch ist?
Für sich alleinstehend ist die Aufzählung sinnlos.

Wichtig ist, wo die entsprechende Wasserentnahme erfolgt:
- in einem Wasserüberschußgebiet wie Mitteleuropa
- oder in einem extremen Wassermangelgebiet wie z.B. der Atacama Wüste

Deshalb ist es in Mitteleuropa völlig unschädlich Überschußwasser aus Tagebauen abzupumpen, oder Zuckerrüben und Rinder zu produzieren, aber sehr wohl schädlich, Wasser in einer Wüste zu verschwenden.

Rinderzucht mitten in der Wüste (wie im Nahen Osten) mit Klimaanlagen in den Ställen und Duschen für die Tiere ist Wahnsinn, aber Reisanbau in Thailand, Vietnam, Südchina. Laos und Kambodscha, insbesondere in den sumpfigen Niederungen oder den regelmäßig von Regen verwöhnten Reisterassen in den Bergregionen ist nur logisch und sogar Landschaftspflege.

Gruß SRAM
________________________________________________
Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Elektrivirus
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Erli hat geschrieben: Vorweg: ich finde die Zahlen auch klasse und generell alles was die aktuellen Zahlen und „Fakten“ über Elektromobilität in Relation zu anderen Dingen stellt um die Kritiker wieder auf den Boden zu holen.

Aber was ich mich da immer frage: darf man so singulär auf ein Erzeugnis schauen? Wenn man eine Rechnung zum Wasserverbrauch von Käse oder Butter macht, ist da in den Zahlen schon mit eingerechnet, dass die Kuh am Ende noch weiter verarbeitet wird und dort auf das Fleisch noch mal virtuelles Wasser angerechnet wird??…
Schau dir mal die weidenden Rinder an. Du erkennst auf den ersten Blick ein Fleischrind, und kannst ebenso auf den ersten Blick ein Milchvieh erkennen.
Fleisch produzierende Rassen geben recht wenig Milch, weshalb sie für Milchbauern unwirtschaftlich wären. Moderne Milchviehrassen sind massiv auf Milchleistung gezüchtet, setzen aber kaum Fleisch an. Und selbst, wenn du diese Milchkuh schlachten würdest, das Fleisch hätte nichts mit dem zu tun, was du als Rindfleisch kennst... sehr fest und zäh, mit Sehnen durchwachsen, kaum Fettanteile... Als Schlachtfleisch nahezu unbrauchbar.
In Soweit ja, musst du singulär schauen... leider (Ich finde es auch nicht besonders toll, was da die Zucht aus den Tieren gemacht hat)
Das ist wie beim Second Life des Akkus welches gerne vergessen wird. Nur das der Begriff bei der Kuh nicht so ganz passt. ;-)
Es ist leider anders... allenfalls kann die "ausgemusterte" Milchkuh noch in die Hundefutterdose, und in die B-Wareproduktion beim Leder.
Man hat unseren heutigen "Nutztieren" die mutiple Nutzbarkeit weggezüchtet zu Gunsten höherer Ausbeuten in Teilbereichen.
Was man der Kreatur damit antat, das hat viel zu lange niemanden interessiert

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Helfried hat geschrieben: Wasser wird übrigens nicht "verbraucht", sondern benutzt. Der nächste kann es dann noch einmal benutzen, der dritte kann es sogar trinken. Der vierte auch.
Ein Wunder! ;)
Lustige, aber sinnlose Wortklauberei. Das Wasser, das aus Deinem Haushalt stammt, kann ich nicht trinken. Auch nicht, nachdem es durch die Kläranlage gelaufen ist. Es ist weg.

Dein Spruch ist die selbe Ebene wie "Dein Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer!"... :/
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

ubit
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Das Wasser kommt aber wieder. Fällt einfach vom Himmel. Heute erst erlebt. Ich weiß allerdings nicht durch welchen Abfluss es vorher geflossen ist.

Ciao, Udo
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Ja, in Schland fällt (meistens, frag mal die Brandenburger...) genug vom Himmel. Woanders nicht. Wir bewegen uns hier auf Marie-Antoinette-Niveau.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Twobeerz
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zoppotrump hat geschrieben:Ich fände eine Quellenangabe grundsätzlich nicht verkehrt.
Ja, ne quelle wäre hilfreich.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

SnowyZoe
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Ich habe nicht das ganze Forum durchsucht, aber bzgl. Akku-Recycling dachte ich das passt hier am besten rein:
Auf https://www.duesenfeld.com/ wird das Akku-Recycling gezeigt.

Etwas mehr info auch unter:
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 51133.html
oder
https://www.golem.de/news/batterierecyc ... 40943.html

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Ecano
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Ich hatte kürzlich einen Bericht gesehen, da werden die Akkus im Wasser mittels Schockwellen zerkleinert. Ebenfalls nicht thermisch.

Das Geschäftsfeld des Akkurecycling etabliert sich mit großen Entwicklungsschüben, momentan aber noch im Bereich der Forschung. Ich bin fest überzeugt, wenn der Bedarf am Recycling wächst, werden sich günstige und effektive Techniken etablieren.
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