E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Ich habe heute bei meinem zuständigen Ordnungsamt,den Bauantrag für eine fossile Tankstelle abgegeben,er wurde prompt abgelehnt,also wurde es wieder eine Solartankstelle Ausbaustufe19,5kWp BYD-Box7.7 https://www.aktion-eigenstrom.net
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Aufgrund der vielen Dinosaurier gebe ich inzwischen VHS Kurse zum Thema Elektromobilität und der beste Start ist immer die Ökobilanz eines Elektroautos.

Die Resonanz ist schon beruhigend, einige Teilnehmer melden sich mit der Meldung "E-Auto ist bestellt" zurück.

Wer im oder nördlich des Ruhrgebietes wohnt, kann gerne vorbeischauen ->

in 46395 Bocholt am 14.02.2019 ab 19:00 Uhr 3 € Abendkasse, keine Anmeldung erforderlich
https://vhs-bocholt.de Suchbegriff Elektroautos

in 46414 Rhede am 20.02.2019 ab 19:00 Uhr 3 € Abendkasse, keine Anmeldung erforderlich
https://vhs-bocholt.de Suchbegriff Elektroautos

in 46348 Raesfeld am 14.03.2019 ab 19:00 Uhr 6 € Vorauszahlung, Anmeldung zwingend erforderlich, da keine Abendkasse
https://vhs.borken.de/programm-veransta ... cce9d09783

in 46484 Wesel am 21.03.2019 ab 19:00 Uhr entgeltfrei, Anmeldung erwünscht - ggf. begrenzte Plätze
https://www.vhs-wesel.de/index.php?id=8 ... e-Antriebe

Viele Grüße
Michael
Nissan Leaf Acenta 24 (2015) & Hyundai Kona Trend 64 (2019)

E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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  • Fossilbär
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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du willst Argumente für Elektromobilität haben.
Ich habe eines was eher dagegen spricht genauer gegen einen Wechsel vom Verbrenner. Ich schätze die Recylingquote bei einem Verbrenner höher ein. Beim Verbrenner sind z. B. Stellmotoren, Starterakku und der Katalysator weniger gut recyclebar. Beim Elektroauto der gesamte Akku, Elektromotoren, Stellmotore, 12 V Akku weniger gut recyclebar.
Da meistens nicht 100 % recyclet werden kann, sind Rohstoffe endlich. Deshalb ist eine lange Lebensdauer und hohe Recyclingquote neben einem niderigen CO2 Ausstoss wichtig. Bei günstigen Elektroautos mit grossem Akku könnte z. B. zugunsten des Akkus an der Korrosionsbeständigkeit gespart werden.
Es könnte sinnvoller sein seinen Verbrenner weiter zu nutzen als ein Elektroauto zu kaufen. Zumindest solange der Strom noch zum größten Teil aus nicht regenerativen Quellen stammt (zurzeit ca. 60%). Unter dem Aspekt der Rohstoffknappheit (wg. unvollständigem Recycling) ist auch auf eine hohe Lebensdauer von Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu achten. So ökologisch und regenrativ ist Windkraft und PV nämlich nicht und damit auch nicht mit dem Strom betriebene Elektroautos.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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  • Lizzard
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Das CO2 wird ja nicht in Europa frei gesetzt sondern in den Ländern denen die CO2 Werte eh egal sind.
Der Verbrenner stinkt mir aber hier, vor meiner Nase, die Luft voll.
Jeder Verbrenner, der nichts mehr Verbrennt ist ein guter, Nachhaltiger Verbrenner und nicht einer der weiterhin Dreck in seine Umwelt abgibt.

Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Und Verkaufe den Verbrenner nicht sonder mach einen Klotz draus. Nur dann kann man sicher sein das er nicht mehr stinkt.

Es wäre Nachhaltiger aus dem Öl Strom zu machen als es in einem Verbrenner zu verbrennen. Der Wirkungsgrad eines Verbrenners ist viel zu schlecht.

Das Auto fahren an sich ist das größte Problem. Das wird nie Nachhaltig sein. Durch die E-Autos wird es nur ein wehning sauberer.
Zero FX 6.5, 2016
Leaf ZE.1, 2018
Tesla Modell 3, 2019
Tesla Empfehlungs Link

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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@zeolit:
Was Du schreibst ist nur ein Argument gegen das Auto an sich - das ist nie ökologisch (wie Lizzard auch schon schrieb). Wer es kann, sollte aus ökologischer Sicht das Autofahren daher ganz bleiben lassen (oder wenigstens kein eigenes Auto kaufen).

Hier geht es aber um den Vergleich E-Auto vs. Verbrenner. Und da schneidet das E-Auto effektiv schlicht besser ab, trotz aller von Dir beschriebenen Mankos. Paar hundert Kilo Batterie sind halt weniger als paar Tonnen Kraftstoff, die im Lauf eines Autolebens in CO2 (und Wasser, unverbrannte Kohlenwasserstoffe, NOx, Feinstaub, ...) umgesetzt werden.

Andere als von Dir behauptet sind Bleiakkus sehr gut zu recyceln, das passiert nur leider oft unter unsäglichen Bedingungen in Afrika :-(

Und Li-Ionen-Batterien sind ebenfalls sehr gut zu recyceln, nur der Li-Anteil verursacht besonderen Aufwand, AFAIK gibt es außer Pilotanlagen bislang nur eine kommerzielle Anlage weltweit (in Südkorea, wenn ich mich recht entsinne - ich hatte das Mal recherchiert), das Li muss in Nasstechnik aus den Elektrolyten extrahiert werden, das ist eben aufwendig und lohnt sich nur da, wo ausreichende Mengen an zu recyclierenden Zellen anfallen.

Die anderen Metalle werden durch Einschmelzen zurückgewonnen, Kunststoffanteile kann man entweder separieren oder sie unterstützen durch ihre Verbrennungswärme den Prozess des Einschmelzens.


Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

JuGoing
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zeolit hat geschrieben: Ich schätze die Recylingquote bei einem Verbrenner höher ein. Beim Verbrenner sind z. B. Stellmotoren, Starterakku und der Katalysator weniger gut recyclebar. Beim Elektroauto der gesamte Akku, Elektromotoren, Stellmotore, 12 V Akku weniger gut recyclebar.
https://www.redux-recycling.com/de/serv ... batterien/
Unser Job beginnt, wenn das Elektroauto stehen bleibt oder das Handy aufgibt
Denn wir übernehmen als Komplett-Service die Entsorgung und Verwertung von Lithium-Ionen-Akkus. Dabei erreichen wir dank modernster Technologie Recyclingeffizienzen von 60 bis 70 Prozent.


Und wie hoch war noch gleich die Recyclingquote bei Benzin oder Diesel ?
Die hast du wohl " vergessen" mit aufzuzählen.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
05/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Und das Recycling emittiert CO2. Recycling, welches beim Benzin oder Diesel entfällt ...
Ich behaupte es ist egal, ob Elektro oder Verbrenner. Wie modellieren die Welt viel zu einfach und verstehen sie deshalb nicht wirklich. Wir verstehen sie soweit, dass wir manipulieren können. Dabei vergessen wir aber, dass wir selbst Teil der Welt sind. Somit ist es uns nicht möglich die Welt zu manipulieren ohne uns selbst zu manipulieren. Und wenn wir uns manipulieren, dann sind wir nicht in der Lage die Welt kontrolliert zu manipulieren. Das wir die Welt nicht wirklich verstehen, können wir auch nicht feststellen, ob Verbrenner oder Elektro besser ist.
Wir müssen aufhören die Welt zu manipulieren. Siehe auch Hans-Peter Dürr (Kernpyhsiker)

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Na dann sollten wir wohl anfangen uns gegenseitig zu "manipulieren"... Oder noch besser: aufhören uns von der dummen Industrie manipulieren zu lassen :-D

Grüazi MaXx

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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zeolit hat geschrieben: Und das Recycling emittiert CO2. Recycling, welches beim Benzin oder Diesel entfällt ...
auch richtig, jedoch ist nach dem Recycling einiges an Rohstoffen direkt vorhanden, die für den ersten Akku erst mal abgebaut werden mussten. Recycling-Materialien zu nehmen wirkt sich also wiederum positiv auf die aus recycling gewonnene neuen Produkte aus.

Aber solange ein Flug nach Neuseeland pro Person mehr CO2 verursacht als ein E-Auto Akku reden wir hier letzendlich nur über kleine Fische. Die paar kg mehr hier, die paar kg weniger da, was am wichtigsten ist, ist dass das verbrennen von fossilen Rohstoffen abnehmen muss.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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