E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Hab' ihn auf beides auch schon (in diesem Thread) aufmerksam gemacht; er glaubt es nicht. Er glaubt nur, was er glauben will, dass macht halt komplett erkenntnisresistent. Ich werde meine ignore-Liste updaten, sonst komme ich nur in Versuchung weiter auf ihn zu antworten ... und es nützt ja nichts.
Gruß
Werner
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Das Kind ist in den Brunnen gefallen, in dem das Einfamilienhaus gebaut wurde, es wurde versiegelt. Das wiegt viel schwerer als Strom über PV kompensieren könnte.
Meine Hypothese.
Hypothese - sehr schwieriges Wort. Nach einer Hypothese kommt normalerweise das allerschwerste: die Argumentation - kommt da noch was?

Naja, selbst wenn wünsche ich Dir viel Spaß das weltweit durchzusetzen! Was Du nämlich damit sagst ist daß die Menschen wieder zurück zur Steinzeit müssen. Als zahlenmäßig ein Bruchteil der Menschen von heute durch die Wälder gestreift sind... Wenn DAS Dein Vorschlag ist würde ich vorschlagen daß Du gleich heute damit anfängst - am besten schmeißt Du Deinen Schreibsklaven aus dem Fenster und alles andere was Dich an uns stört hinterher... Und vergiß nicht 99 Prozent der Weltbevölkerung umzubringen - die sind nämlich zu viel!

Grüazi MaXx

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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Die Hypothese von zeolit macht dann nur Sinn wenn die reflektierte Wärmeenergie, die vom Boden reflektiert wird, wieder ins Weltall gelangt. Dann stimmt es schon, dass durch Reflektion mehr Wärmeenergie die Erde verlässt, was vielleicht positiv sein könnte. Aber: Man muss den Unterschied zwischen Dachziegeln, die eh nicht weiß oder silber sind, und PV-Panels vergleichen. Die Panels werden wärmer und es befindet sich mehr Wärmeenergie auf der Oberfläche als vorher, das stimmt, aber was auch stimmt, ist dass weniger von der Wärmeenergie in die Atmosphäre wieder reflektiert wird. Von daher verstehe ich schon worauf zeolit hinaus will, glaube aber, dass hier aus einer Ameise ein Elefant gemacht wird, habe sonst nirgends gelesen, dass diese veränderte Wärmestrahlungssituationen zu ein Problem führen können.

Was aber auch stimmt ist, dass eine Schneebedeckte Landschaft sich wegen der Farbe des Schnees langsamer aufwärmt, d.h. der Schnee trägt dazu bei, dass er länger liegen bleibt.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Jake1865
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Ein Hausdach wird nicht nachhaltiger, wenn darauf PV gepappt wird. 20% Strom, der wieder indirekt in Wärme beim Elektroauto fahren umgewandelt wird. Also 100 % in Wärme gewandelte Sonnenenergie.
Beim Elektroauto wird der Strom zu >80% in Bewegung umgewandelt und nur der Rest in Wärme.

@Zeolit: Physik ist scheinbar nicht dein Stärke. Meine zwar auch nicht, aber zumindest mit Verstand und Logik kann man die Zusammenhänge verstehen. Wenn ein Auto nicht mit unendlich und kostenlos verfügbarer PV-Strom fährt, der die ansonsten völlig ungenutzte Wärmestrahlung der Sonne, in die höchstwertigste Energieform wandelt, würde es statt dessen besser mit den endlichen Ressourcen von Öl und dem damit zwangsläufig ansteigendem CO2 Gehalt fahren?

Denk mal bitte genau über deine Thesen nach.

Gruß Jake

PS:
Was Du nämlich damit sagst ist daß die Menschen wieder zurück zur Steinzeit müssen.
Das ist doch genau das was grüne Politiker, Gerrenpeace und alle anderen "grüne" Vereinigungen propagieren: Weniger Energieverbrauch des einzelnen. Am besten unter 1000 kWh/a und Person. Das bedeutet dann annähernd Steinzeit.
Viel Spaß wünsche ich der nächsten Generation damit.
Die Amis haben die bessere Show. Die Deutschen bauen die besseren Autos.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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Jake1865 hat geschrieben: Beim Elektroauto wird der Strom zu >80% in Bewegung umgewandelt und nur der Rest in Wärme.
Klugscheißmodus an: Aber die 80% Bewegungsenergie wird letzendlich wieder nur in Wärmeenergie umgewandelt. Denn das, was nachdem das Auto bewegt wurde und die verdränge Luft wieder zum Stillstand gekommen ist, ist Wärme durch Reibung (Am Boden und der Luft), und zwar in genau derselben Menge wie vorher Bewegungsenergie vorhanden war.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Jake1865 hat geschrieben: Das ist doch genau das was grüne Politiker, Gerrenpeace und alle anderen "grüne" Vereinigungen propagieren: Weniger Energieverbrauch des einzelnen. Am besten unter 1000 kWh/a und Person. Das bedeutet dann annähernd Steinzeit.
Viel Spaß wünsche ich der nächsten Generation damit.
Das stimmt so aber auch nicht! Ich bin stellenweise mit 1000 kWh Strom pro Jahr ausgekommen - und das war noch vor der LED-Lampe... Oder ist da der das gesamte Energieverbrauch gemeint? Dann wird's schwer, selbst wenn ich das außer Haus Laden nicht dazu zählen würde...

Jedenfalls muß die westliche Welt runter von ihrer Energievergeudung - wer weiß denn den aktuellen Energieverbrauch eines typischen Westeuropäers? Und den eines typischen Asiaten und Afrikaners?

Grüazi MaXx

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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zeolit hat geschrieben: Ich habe gemessen, dunkler Karton 30 +/- 1,5 Grad, grünes Pflanzenblatt 24 Grad +/- 1,5 Grad also etwa 6 Grad mehr.
Das Blatt ist schon deswegen kühler als der Karton, weil es Wasser verdunstet. Der Karton nicht. Wunderst Du Dich nicht, wo das ganze Wasser hingeht, oder gießt Du nicht?

Mach das Experiment noch einmal und gieße den Karton und nicht die Pflanze.
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs -- Skoda Enyaq bestellt

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Um Energieverbrauch geht es nur indirekt, wichtig ist halt, dass regenerative Energie verwendet wird.
Da davon noch zu wenig da ist, sollte man damit halt effizient umgehen und die Erzeugung weiter ausbauen. Aber es stimmt nicht, dass die Grünen eine reine Askese predigen würden.

Interessant fand ich die Meldung, dass die Grünen die stärkste Partei bei den Wählern unter 60 sind. Das macht doch Hoffnung :-)
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Elektrivirus
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Jake1865 hat geschrieben:
Ein Hausdach wird nicht nachhaltiger, wenn darauf PV gepappt wird. 20% Strom, der wieder indirekt in Wärme beim Elektroauto fahren umgewandelt wird. Also 100 % in Wärme gewandelte Sonnenenergie.
Beim Elektroauto wird der Strom zu >80% in Bewegung umgewandelt und nur der Rest in Wärme.

@Zeolit: Physik ist scheinbar nicht dein Stärke. Meine zwar auch nicht, aber zumindest mit Verstand und Logik kann man die Zusammenhänge verstehen. ...
Gut dann mal primitivste Logik aus einfachstem Verstand: aus 100% Strom werden schon mal 20% Wärme...Was geschieht mit den 80% Bewegung?.... das EAuto fährt damit unendlich? …. oder gehen ein paar Prozente für Luft- und Rollreibung drauf … Moment... Reibung erzeugt.....Wärme. Da das Auto ja nun nicht ewig fahren soll, muss man es auch abbremsen... ein Teil Reku (produziert im Motor, Inverter und Akku auch gut Wärme, und das Laden/entladen im Fahrbetrieb geschieht auch nicht verlustfrei...Verluste in Form von.....Wärme), der Rest mechanische Bremse.... schon wieder Reibung... achso….Wärme.

Also für meinen primitiven Verstand hat er doch Recht, letztendlich wandeln wir Strom immer abschließend zu (nicht mehr nutzbarer) Wärme

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Ja, die Entropie kann nur zunehmen. Daraus ergibt sich, dass es quasi ein Ende für das Universum gibt.
Und nun?
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