E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Helfried
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Schüddi hat geschrieben:Ich kenne nämlich sehr sehr viele Menschen die zur Miete wohnen. Nur meldet sich von denen keiner hier an weil ein BEV aktuell nicht zur Debatte steht.
In den Städten stehen so viele Ladesäulen rum, dass man nicht zu Hause laden muss.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

E-Mädel
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Helfried hat geschrieben: In den Städten stehen so viele Ladesäulen rum, dass man nicht zu Hause laden muss.
Nicht dein Ernst, oder etwa doch? Na dann komm mal zu uns in den Schwarzwald. Hoffentlich ist dein Akku dann leer. Dann reden wir nochmal.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Schüddi
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Helfried hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:Ich kenne nämlich sehr sehr viele Menschen die zur Miete wohnen. Nur meldet sich von denen keiner hier an weil ein BEV aktuell nicht zur Debatte steht.
In den Städten stehen so viele Ladesäulen rum, dass man nicht zu Hause laden muss.
Kennste Umland?

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Müssen wir nicht erkennen, das wg. der komplexen Zusammenhänge niemand sagen kann was nachhaltiger ist? Denn, nur eine kleine Auswahl: mit der Haltbarkeit, Recyclebarkeit (in Massen) bei den Akkus liegen kaum Erfahrungen vor. PV und Windräder werden auch Einflüsse auf die Umwelt haben auch negative. Es gibt so viele Wechselwirkungen und Kausalketten.
Wir können den Vergleich auf ökonomische Grössen reduzieren. Und das tun die meisten. Doch für Ökonomie interessiert sich die Natur wenig.

Über eines so habe ich den Eindruck herrscht aber im Wesentlichen Einigkeit, dass weniger Auto hilft.
Also, warum nicht sich das zum Ziel setzen?

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Kabelbaum
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zeolit hat geschrieben:
Über eines so habe ich den Eindruck herrscht aber im Wesentlichen Einigkeit, dass weniger Auto hilft.
Also, warum nicht sich das zum Ziel setzen?
Ist die Frage ernst gemeint?

2/3 der Männer und die Hälfte der Frauen in D sind übergewichtig.
Es herrscht im Wesentlichem Einigkeit, das beim Idealgewicht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erheblich reduziert wird, also weniger bzw. das richtige Essen hilft.
Also, warum nicht sich das zum Ziel setzen? ;)
"Freude am Fahren" | BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Helfried
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zeolit hat geschrieben: Über eines so habe ich den Eindruck herrscht aber im Wesentlichen Einigkeit, dass weniger Auto hilft.
Also, warum nicht sich das zum Ziel setzen?
Ich glaube nicht, dass Elektroautos schlecht für die Umwelt sind. Man sollte bloß nicht noch mehr Straßen bauen und den Bevölkerungszuwachs auch ein bisschen im Zaum halten.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

nr.21
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Wer einen Benziner hat und nur 5000km im Jahr fährt, sollte dabei bleiben.
Je mehr man fährt, desto mehr lohnt sich ein E-Auto unter Umweltgesichtspunkten.

Das Recycling der Akkus dürfte noch das geringste Problem sein bei den riesigen Mengen und gleichzeitig begrenzten Zahl verschiedener Zellentypen.
Der Rohstoffhunger und Energiebedarf für die Produktion der 2. Generation Akkus dürfte also signifikant sinken.
Der CO2-Ausstoß der Stromproduktion sinkt ständig, derjenige der Verbrenner steigt durch die immer energieaufwendiger werdende Förderung fossiler Brennstoffe. Ölsanderschließung verschlingt schon jetzt mindestens 20% der geförderten Energie.

Wasserstoff und alternative Kraftstoffe sollten nur jenen Fortbewegungsmitteln zugute kommen, die auf eine extrem hohe Energiedichte wirklich angewiesen sind, zB. größere Flugzeuge.

Millionen von Akkus sind auch gut für die Stabilisierung der Stromnetze.
Die Wasserstoffwirtschaft ist ein feuchter Traum der Mineralölindustrie, die ihre alten Geschäftsfelder wegschwimmen sieht

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Helfried hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass Elektroautos schlecht für die Umwelt sind. Man sollte bloß nicht noch mehr Straßen bauen und den Bevölkerungszuwachs auch ein bisschen im Zaum halten.
Finde ich auch, nicht noch mehr Strassen. Vielleicht mit dem Strom auskommen, den wir aktuell haben auch für Elektroautos. Dann muss jedes Elektroauto effizienter sein. In Paris wurden letztens Straßen für Autos gesperrt. Eher mit dem auskommen, was wir haben.
Ich habe mir eine kleines PV Panel (60 W) ins Fenster gehängt. Damit versorge ich mein Smartphone und Tablet usw. Bei mehreren trüben Tagen muss ich halt sparen... Weniger Sonne tut auch meinem Organismus nicht gut und muss mehr ruhen.
Ein Europäer beschäftigt 60 Energiesklaven (siehe Wikipedia). Die Anzahl Menschen sind gar nicht so das Thema, eher die weltweit 130 Milliarden Energiesklaven ...

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Die "Energiesklaven" sind Null Problemo, sobald die Energie "regenerativ" bereitgestellt wird. Denn dann klinken wir uns nur noch in einen bestehenden Energiefluss ein und verballern nicht mehr sinnlos die gespeicherte Energie von Millionen Jahren.

Ja, lokale Seiteneffekte (Änderungen im Kleinklima, Einflüsse auf Flora und Fauna) kann es geben, aber das Problem eines weltweiten menschengemachten Klimawandels wären wir los (sofern wir dazu noch früh genug kommen).

Ökologisch problematisch kann dann noch die Gewinnung von Rohstoffen sein und natürlich der Ressourcenverbrauch. Sowie auch für unsere Gesundheit die Tatsache, das wir uns immer weniger bewegen. Aber das ist eh ein anderes Thema.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Es gibt physikalisch gesehen keine regenerative Energie wg. des Energieerhaltungssatzes. Das ist wieder das Spiel des Homo Ökonomikus.
Energie wird nur von einer Art in eine andere Art gewandelt. PV beispielsweise wandelt Sonnenenergie zu 80% in Wärme. In Wärme, die ungenutzt bleibt weil die kaum zu nutzen ist und gar noch Klimaanlagen erfordert...
Letztlich machen wir aus der Erde eine Sonne.

Wie kommst du auf die Idee, dass bei sogenannten regenerativen Energien die Energiesklaven kein Problem mehr sind? Bitte erklären.

Kleinklima, was ist das?

Klima ist per Definition durchschnittliches Wetter. Können wir Wetter beeinflussen? Nein. Wie soll der Mensch dann das Klima beeinflussen können?
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