Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Odanez
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folder Fr 4. Jan 2019, 19:33

Roland81 hat geschrieben:Danke das du so ehrlich antwortest.
Als böser PetrolHead interpretiere ich das so:
- "88qm Wohnung, zu zweit mit Kleinkind. Gasheizung"
Der Stromverbrauch der Heizung und Umwälzpumpen, Treppen und Aussenbeleuchtung wird ausgebelendet - ist in den Nebenkosten
Waschmaschine und Trockner?
- "Wir fahren 12.000km pro Jahr, aber laden nur wenig daheim"
das was du auswärts lädst ist dennoch dein Stromverbrauch
- "Dann kommt noch, dass wir 1-2 Monate im Jahr nicht daheim sind."
Dann verbrauchst du deinen Strom bei jemand anders.

Wenn du ganz ehrlich bist, ist somit dein Stromverbrauch eben doch nicht <2MWh, stimmts?
Es ging ja in dem Artikel um den Haushaltsverbrauch, also das, was man an die den Anbieter bezahlt. Es stimmt schon, dass auf meine Kosten mehr Strom verbraucht wird als ich direkt an den Anbieter zahle, ist ja logisch, bei jedem hergestellten Konsumprodukt ist der Preis des verbrauchten Stromes des Herstellers auch irgendwo mit dabei. Zu deinen konkreten Fragen:
-Stromverbrauch der Heizung ist in den Nebenkosten inbegriffen.
- Waschmaschine ja, läuft so 3-4x pro Woche, Trockner nicht vorhanden, alles trocknet an der Leine, auch im Winter.
- Mein zusätzlicher Stromverbrauch durch das Auto ist dann etwa 1000-1500kWh/a, Ladeverluste schon inklusive.
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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Mei
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folder Fr 4. Jan 2019, 21:14

JuGoing hat geschrieben:
Mei hat geschrieben:Wind, Solar, Batterie, Diesel, Resistor, UPS = 6 Teile
Und das eine Teil von früher ist dann der Diesel ?
Kohle, Atom, was auch immer.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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JuGoing
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folder Fr 4. Jan 2019, 21:20

Mei hat geschrieben:
JuGoing hat geschrieben:
Mei hat geschrieben:Wind, Solar, Batterie, Diesel, Resistor, UPS = 6 Teile
Und das eine Teil von früher ist dann der Diesel ?
Kohle, Atom, was auch immer.
Hmm, Diesel, Atom, Kohle, Benzin, Öl, Gas, .. sind früher wohl auch schon mehr als ein Teil gewesen um die Energie zu erzeugen die gebraucht wird um unser Leben in Gang zu halten.
Leider verstehe ich die Argumentation noch nicht, wie es scheint.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Mei
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folder Fr 4. Jan 2019, 21:26

JuGoing hat geschrieben:...
Leider verstehe ich die Argumentation noch nicht, wie es scheint.
Ohne den Diesel kannste das System vergessen.
Auch geht es ohne die Batterie nicht.
Es sind deutlich mehr Teile nötig als früher.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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hgerhauser
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folder Fr 4. Jan 2019, 22:11

Mei hat geschrieben:
JuGoing hat geschrieben:...
Leider verstehe ich die Argumentation noch nicht, wie es scheint.
Ohne den Diesel kannste das System vergessen.
Auch geht es ohne die Batterie nicht.
Es sind deutlich mehr Teile nötig als früher.
Was Du vermutest, ist dass das System nur mit Diesel billiger ist als die Kombination aus Diesel, Batterie etc..

Ich kenne die Wirtschaftlichkeit dieses Projektes nicht, aber mehr Komponenten kann durchaus in der Summe billiger sein als eine, ganz besonders, wenn man eben nicht die Wirtschaftlichkeit dieses Projektes (mit Batteriekosten aus dem Jahr 2014?) betrachtet, sondern ein paar Jahre in die Zukunft schaut.

Das Inselsystem ist nett, weil man da klare Systemgrenzen hat und eine schnelle Umsetzung. Weniger schön ist, dass kein Ausgleich mit anderen Erneuerbaren möglich ist, noch nicht mal mit einer 30 km entfernten PV/Windinstallation.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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nr.21
    Beiträge: 786
    Registriert: Sa 3. Dez 2016, 19:55

folder Fr 4. Jan 2019, 22:27

Je mehr Komponenten beteiligt sind, desto stabiler ist das ganze System.
Kennt man ja schon aus der Ökologie: Monokulturen sind empfindlich und anfällig.
Was ist "billiger" ? Investitionen sind zunächst teurer, aber in der volkswirtschaftlichen Langzeitrechnung wird alles, was auf Nachhaltigkeit und Stabilität baut, "billiger" sein.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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    Alex1
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folder Sa 5. Jan 2019, 23:27

Jo mei, sochd halt da Frangge, is höhere Maddemadigg: 6 is fei scho grössa als 1, Wessdscho!
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 106.000 km
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Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
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