Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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witt18 hat geschrieben:nach neuen TAB sind alle Ladeeinrichtungen anzeigepflichtig, bei Ladeeinrichtungen > 4.6kW müssen die Stadtwerke vorab der Installation zustimmen.
Das wird genau so bald in allen TABs stehen.
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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

hgerhauser
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kub0815 hat geschrieben:
witt18 hat geschrieben:nach neuen TAB sind alle Ladeeinrichtungen anzeigepflichtig, bei Ladeeinrichtungen > 4.6kW müssen die Stadtwerke vorab der Installation zustimmen.
Das wird genau so bald in allen TABs stehen.
Bei 2000 Euro pro Jahr an zusätzlichen Netzkosten für einen 22kW Ladepunkt wäre das auch irgendwie verständlich. Vielleicht sind die Kosten dem Netzbetreiber ja noch egal, wenn er die per Netzentgelt Erhöhung einfach auf die Allgemeinheit umlegen kann, nicht egal wird dem der lokale Blackout sein, weil er nicht rechtzeitig ausgebaut hat.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

KlareWorte
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hgerhauser hat geschrieben:
22 kW kosten dann etwa 2000 Euro im Jahr. Das ist richtig viel Geld, nur dafür dass man einen 22 kW Ladepunkt vom Netzbetreiber genehmigt bekommt. Das kann man auf die Allgemeinheit umlegen, damit Dein Opa das nicht zahlen muss. Oder sobald das lokale Netz an die Grenzen kommt, wird eben die Genehmigung verweigert. Beides ist aber wenig befriedigend.

Ein 22kW-Lader hängt am Niederspannungsnetz und wird ohne Leistungsmessung geschaltet, somit ist dein Beispiel schlicht nicht zutreffend.
Zuletzt geändert von KlareWorte am Do 3. Jan 2019, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Es gibt einen Prozess das Geräte mit grössere Leistungen angemeldet werden müssen. Wenn der eingehalten wird wir es keinen lokalen Blackout geben. Ausgebaut wird nur a) wenn bedarf da ist und b) dieser auch Wirtschaftlich darstellbar ist.

Für mich ist diese vorgehen auch in meinem Interresse das man nicht Hinz und Kunz eine 22kw Wallbox erlaubt und dann das Netzentgeld erhöht. Weil man zig Kilometer Leitungen neu verbuddeln musste und neue Trafostationen erstellen muss.
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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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JuGoing hat geschrieben: Die Umweltlasten aus der Erzeugung behalten wir in Deutschland.
Das klappt nur, weil die Kosten für Kohlestrom nicht ehrlich gerechnet werden, sonst würden wir den Braunkohlestrom nicht los.
Nö, die Hauptlasten tragen doch die Küstenorte der Dritten Welt, Überschwemmungsgebiete an Flüssen, Orte denen Hangrutsch und Muren drohen, die Landstriche in denen die Wüste sich ausbreitet, etc. Wir bekommen nur etwas schlechte Luft.

Alles das müßte man, wie Du sagst, einpreisen damit sich die Erneuerbaren richtig lohnen ...

Grüazi MaXx

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

hgerhauser
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KlareWorte hat geschrieben:
Ein 22kW-Lader hängt am Niederspannungsnetz und wird ohne Leistungsmessung geschaltet, somit ist dein Beispiel schlicht nicht zutreffend.
Beim Laden auf der Arbeit ist es direkt relevant, da der Arbeitgeber mit Leistungsmessung tatsächlich so rechnen muss.

Beim Laden zu Hause ist es indirekt relevant, denn die Kosten dürften in einer ähnlichen Größenordnung sein, sobald lokaler Netzausbau erforderlich wird und müssen von irgendwem getragen, oder besser vermieden werden. Z.B. durch flexibles Laden oder bei 40 Millionen Autos im Jahr 2050 durch Batterien und vehicle to grid. Das dürfte deutlich billiger als Netzausbau sein, wenn die zusätzliche Kapazität des Netzes eine niedrige Auslastung von Größenordnung 1% hätte. Und die Batterien noch eine andere Nutzung wie PV Spitzen speichern oder Netzdienstleistungen wie Regelenergie.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

hgerhauser
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kub0815 hat geschrieben: b) dieser auch Wirtschaftlich darstellbar ist.
Wobei Netzbetreiber mit fixer Rendite nicht gerade viel Anreiz haben wenig Ausbau als wirtschaftlichste Lösung zu sehen.

Dazu würde ich die Lektüre einer Agora Studie empfehlen

https://www.agora-energiewende.de/veroe ... rden-kann/

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Ganz ehrlich, macht euch nicht so einen Kopf darum. Die Netzgesellschaften machen da schon ihren Job. Das ganze wird organisch mit der Anzahl der Fahrzeuge mitwachsen, dadurch kommen kaum Kosten für den Netzausbau dazu, die es nicht sowieso schon gäbe (laufende Wartung und Erneuerung).
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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

gekfsns
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Das könnte alles so einfach sein wenn endlich die Rahmenbedingungen für flexible Strompreise und Lastmanagement gesetzt würden. Mit einer Go-e und ähnlichem könnte man sein Auto einfach einstecken und das Auto würde automatisch mit soviel Strom zu den Zeiten geladen, in denen es optimal für das Netz ist und die geringsten Stromkosten dem Nutzer verursacht.
Ich würde mir gerne auch einen Hausspeicher einbauen wenn es halbwegs belohnt werden würde, dann müssten vielleicht auch die lokalen Windräder nicht so oft abgeschaltet werden.
Ich hab das Gefühl, das Thema geht reichlich zäh voran.
Ioniq Electric + ID.3

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Man kann doch nicht eienm kleinen Bürger erlauben, Geld durch Strom an- und verkauf zu verdienen. Dann haben die Großen doch weinger Gewin... ähh, müssen sie doch Arbeitsplätze abbauen.

;)
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