Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

CaptainPicard
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Solche Postings liest man immer wieder und ich hab sie noch nie verstanden. Entweder man verbietet SUVs per Gesetz oder man nimmt eben in Kauf dass die Industrie auch welche baut wenn die Nachfrage durch den Kunden offensichtlich vorhanden ist.

Und dass man sich dann auch noch ganz speziell über Elektro-SUVs aufregt ist ja noch seltsamer. Glaubt irgendjemand dass ein aktueller Verbrenner-SUV-Fahrer auf eine kleine Renault Zoe umsteigen wird wenn man einfach keine Elektro-SUVs baut? Nein, die bleiben dann eben bei ihren Verbrennern. Und statt 25 kWh Strom (der immerhin bereits zu 40% von Erneuerbaren kommt) verbraucht ein Verbrenner-SUV dann eben 100 kWh Treibstoff der zu 100% fossil ist.

Wäre das besser?
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Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

Jake1865
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Ich mag auch keine SUVs und dennoch werde ich mir eventuell den Audi E-tron zulegen.
Weshalb? Ich brauche ein Auto mit ordentlich Lademöglichkeit das möglichst komfortabel ist.
Mein A6 mit annähernd Vollausstattung bietet mir das. Es ist der beste Wagen den ich jemals fuhr.
Schlechter will ich nicht mehr fahren. Ich möchte mich nach Möglichkeit beim Fahren entspannen können und die Fahrt genießen, wenn ich schon soviel Zeit im Auto zubringen muß. Ich freu mich schon aufs autonome fahren.
Mein Audi kann das auch auf der Autobahn, wenn ich eine Wasserflasche ins Lenkrad klemme.
Ich kann dann andere Dinge tun, selbst wenn es nur Musik hören ist.

Ob der Wagen jetzt 25 kWh oder 15 kWh verbraucht, spielt keine große Rolle. Viel mehr tut man für die Umwelt, wenn man den Wagen ausschließlich mit Ökostrom tankt.
Füsik läßt sich nicht überlisten, je schneller man voran kommen will desto drastischer steigt nunmal der Verbrauch.
Also hängt das umweltfreundliche Verhalten auch sehr an der Fahrweise und nicht nur am Auto.


Gruß Jake
Die Amis haben die bessere Show. Die Deutschen bauen die besseren Autos.

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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Das Argument für den Smart ist übrigens eher die Wendigkeit und der geringe Platzbedarf beim Parken als der Stromverbrauch ;)
Smart 451 ED Brabus Cabrio seit 28.07.2017 (ca. 12.000km/a)
Audi A3 1.8 TFSI LPG + Porsche 968 - warte auf ID, e-tron, Taycan als Leasingrückläufer

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

IsarRadler
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fiedje hat geschrieben: (...) Beim Verbrenner wurde vor über 20 Jahren das 3Liter -Auto angekündigt. Die Automobilindustrie hat es aus Gewinnmaximierungsgründen nicht geschafft. Es gibt nun Autos mit 3 Liter Hubraum, bei denen alle positiven technischen Entwicklungen nicht in Energiesparen, sondern in Komfort- und Luxuszuwachs umgewandelt wurde. (...)
Wenn ich mir anschaue was die deutschen Autobauer so vorhaben wird mir Angst.

Ich hab mich schon quer durch den Gemüsegarten gemietet. Ich hatte die Hoffnung daß der Ampera-E eine Reichweitenalternative zum Tesla ist. Aber einen großen Akku muß man auch länger nachladen. Mir gefällt das Konzept des Ioniq am besten. Extrem sparsam und damit die Reichweite mit einem nur mäßig großen Akku erzielen. Die knapp 30 kWh mit geringem Verbrauch finde ich besser als die derzeit üblichen 40 kWh mit >17 kWh Verbrauch.

Aber so sehen das nur Ökos oder Leute, die schon mal mit 25 kWh Akku auf der Langstrecke unterwegs waren. Der normale Verbrenner Fahrer wird sich nie mit den "Einschrankungen" gegenüber einem Golf GTI abfinden wollen. Mich würde es daher freuen, wenn die E-Mobiität als Alternative zu den Verbrennern entwickeln würde,

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

Casamatteo
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BrabusBB hat geschrieben:Das Argument für den Smart ist übrigens eher die Wendigkeit und der geringe Platzbedarf beim Parken als der Stromverbrauch ;)
Beschleunigung nicht zu vergessen.
Wenn man für den 451 doch nur ein Tauschakku mit sagen wir 28 kWh bekommen könnte...
Ich hoffe auf den Uniti One, oder zur Not auf einen zukünftigen Smart EQ 42 Typ 455 der schmaler und windschlüpfriger ist als der aktuelle Klotz.
einziges Auto: Smart ED3 EZ2013 50600km zweiter 22-kW-Lader
6 Liter Diesel brauchen keine 42 kWh als Strom sondern 12 kWh als 1,2 Liter Ölverbrauch in der Raffinerie. Der Herr A. B. hat offenbar US-Gallonen und Liter verwechselt.

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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Jake1865 hat geschrieben:Ähm, ich war gerade mal auf der Seite von Mikrodingsda.
Ich dachte wir reden hier von AUTOS !
Das ist keins.

Otto Normal Fahrer wird sowas sicherlich nicht kaufen.

Gruß Jake
Upps, sind wir schon wieder beim Manta-Stammtisch? :lol:
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Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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@fiedje: Du solltest vielleicht die Größenordnungen betrachten.

Ein BEV ist schon nach 30.000 km mit dem deutschen kohlelastigen Strom besser als ein Verpester.
Mit echtem Ökostrom schon nach 15.000 km.
Und das nur, was CO2 angeht. Bei den anderen Schadstoffen ist es sowieso viel weiter überlegen.
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Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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HubertB hat geschrieben:Gleiche Strecke mit den Ioniq 110-180 je nach Jahreszeit. Smart ED derzeit 170-200.
Und das rauszuhauen ohne im gut temperierten Köln selber einen Smart zu fahren?

Nein, in Oberfranken auf der Autobahn bei Schnee hatte ich am Samstag 16,4 kWh/100 km mit dem Smart. Am Sonntag dann 14,8 kWh, da waren es schon wieder +6°C. Und das sind Werte inkl. Ladeverluste - die müsst ihr bei den übergroßen E-Autos immer schön draufrechnen.
Helfried hat geschrieben:Zu sehr sparen an der Größe lohnt nicht bei Elektroautos, beim Gewicht übrigens auch nicht.
So ein dummer Quatsch.

@fiedje, du hast völlig recht, aber in diesem Autofahrerforum kommt eh nur Blödsinn.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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mweisEl hat geschrieben: So ein dummer Quatsch.

@fiedje, du hast völlig recht, aber in diesem Autofahrerforum kommt eh nur Blödsinn.


Hast du Argumente?
Der hohe Verbrauch beim Smart zeigt doch, dass geringes Gewicht nicht viel hilft beim Strom Sparen.

Re: Elektromobilität - Entwicklung wie beim Verbrenner?

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SUV finde ich auch kacke, brauche ich in elektrisch ebenfalls nicht.
Genauso wenig brauche ich aber eine elektrische Seifenkiste.
Brauchen kann ich E-Autos, die einen vollwertigen Ersatz für den bisherigen Verbrenner darstellen. Das wäre ein kompakter Kombi mit mindestens 60kWh und im Richtung 100kW Ladeleistung. Beim Zweitwagen wäre auch ein 30kWh Polo/Corsa/ Fiesta ok. 40kWh wären besser.
Solange der Ersatz nicht adäquat ist, können die Hersteller ihr Zeug von mir aus behalten, dann bleibt alles wie es ist mit Benzäng und diese theoretischen Abhandlungen sind überflüssig.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.
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