Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

150kW
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Welche Lobby hat die Anti Diesel Artikel gewollt/bezahlt?
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

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In diesem Zusammenhang von einer Anti Diesel Lobby zu schreiben ist doch impertinent. Oder dumm. Oder beides.
Statt die verursachenden Lügner endlich auch strafrechtlich zu verurteilen, werden Aufklärung mit dieser Einstellung zur Sache diskriminiert.
P.s.: Es gilt das Verursacherprinzip. Und nicht, das Wegkucken wollen, wenn`s um die Wahrheit geht.
Wenn diese miese Masche Schule machen sollte, sind wahrscheinlich immer die Whistleblower Schuld ( auch Julian Assange, Edward Snowden u.a.).
Ja geht`s noch ? ...
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

150kW
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Es ging gerade darum aufzuzeigen das nicht zwangsläufig eine Lobby dahinter steckt. Menschen haben Meinungen auch ohne Lobby.

Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

joe.rg
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Elektrolurch hat geschrieben: Wieder ein Grund für ein BGE. Es würde diese Art existenzieller Abhängigkeiten zumindest etwas aufweichen. Vielleicht bekämen wir dann wieder etwas mehr Qualität in die Texte. Unabhängiger Journalismus entsteht erst, wenn man als Autor auch mal "leck mich" sagen kann, ohne Angst haben zu müssen, sofort unter einer Brücke zu enden.
Ich bin im Grunde schon für ein BGE. In dem Zusammenhang bin ich mir nur nicht sicher, ob es den gewünschten Effekt hätte.
Die heutzutage schon existierende Selbstzensur und der vorauseilende Gehorsam wird nicht nur über Geld/Entlohnung, sondern auch durch vermittelte Machtpositionen/Status belohnt. Daher denke ich, würden gewissen Persönlichkeitsstrukturen weiterhin so handeln wie sie es heute auch tun.
Ab einem gewissen Einkommen, wenn man genug hat, ist ein Plus an Geld nicht mehr die treibende Kraft und Motivation für das eigene Handeln.

Arbeitet man in einem Umfeld, in dem von einem eine gewisse Haltung und Meinung erwartet wird, so wird man dies entweder mitmachen oder ausscheiden. Wenn man es mitmacht, möchte man es besser machen, als der Kollege, so das man schneller befördert wird und eine höhere Position/einen höheren Status erhält.
Zuletzt geändert von joe.rg am Mi 12. Dez 2018, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
Das neue Buch: 101 Dinge, die man über E-Autos wissen muss -> ISBN: 9783956130700

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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

sieke
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Was ist denn ein „BGE“?

Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

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Es gibt die eine "Journalistische Praxis" nicht. Die Arbeitsweisen sind bei Zeitungen, Hörfunk und TV sehr unterschiedlich, und auch privat und öffentlich rechtlich arbeiten nicht gleich.
Die Abhängigkeiten und Hörigkeiten die hier oft unterstellt werden kann ich aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, wobei ich natürlich nur einen kleinen Teilaspekt der Medienlandschaft sehe.
Es ist einfach so dass Journalisten einfach auch nur Menschen sind, und gerade bei Themen die ihnen nicht vertraut sind auf Influencer und vermeintliche "Fachleute" hören. Dadurch sind auch sie anfällig dafür gesteuerten Kampagnen auf den Leim zu gehen, so wie der Normalbürger auch.
Sie sollten natürlich ihr Handwerk beherrschen und ihre Quellen hinterfragen, aber das wird leider zu oft Opfer der Arbeitsverdichtung.
Die Vorstellung dass Politiker oder Wirtschaftsbosse direkt auf Inhalte Einfluss nehmen ist naiv.
Das geht nicht "Ach jetzt mach ich mal einen Beitrag gegen Elektroautos", sondern "Ja zu dem Thema sollten wir mal was machen, rufen wir doch den Dudenhöffer an, der steht in der Adressdatenbank."
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

joe.rg
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sieke hat geschrieben:Was ist denn ein „BGE“?
Das Bedingungslose Grundeinkommen. Wird hier im Forum anderer Stelle diskutiert.
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

joe.rg
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HubertB hat geschrieben: Die Vorstellung dass Politiker oder Wirtschaftsbosse [direkt] auf Inhalte Einfluss nehmen ist naiv.
Wirklich? Kennst Du die "Atlantik Brücke"? Hier dazu die Namen und Medien! Das Thema wurde schon mehrfach untersucht, auch von Journalisten. Unter anderem in der Sendung "Neues aus der Anstalt". Sehr sehenswert!
Wie war das mit der TiSA/TTIP Berichterstattung? Den geheimen Schiedsgerichten?

Ich denke auch nicht das unsere Kanzlerin bei einer Zeitung den Chefredakteur anruft und sich was wünscht. So absurd einfach darf man sich die Welt auch nicht machen.
Drehen wir es mal um: Die Vorstellung das keine Einflussnahme stattfindet ist naiv!

EDIT: Es gibt ja auch die im Journalismus als "Hofberichterstattung" bekannten Artikel. So ein fest stehender Begriff kommt ja nicht aus dem Nichts:
Im übertragenen Sinn wird der Begriff heute auch für die kritiklose Veröffentlichung von Informationen und für eine gefällige Berichterstattung im Interesse von Politikern, Parteien, Verbänden oder Institutionen durch subventionierte oder sonst abhängige bzw. beeinflusste Medien verwendet.
Zuletzt geändert von joe.rg am Di 11. Dez 2018, 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

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Richtig! ... "Die Vorstellung dass Politiker oder Wirtschaftsbosse direkt auf Inhalte Einfluss nehmen ist naiv."

Frage: Warum wird dann die Lobbykontrolle im gesetzgebenden Gremium Bundestag so deutlich abgelehnt? Die, die davon am Meisten profitieren, möchten keinen Nachweis welcher Lobbyist, wann, bei wem und wie oft Besuche macht.

P.s.: Der/die polygame EhepartnerIn wird kaum freiwillig erzählen, wie oft er/sie externe Libido pflegt.
Ende OT. :lol:
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Re: Aus dem Nähkästchen der journalistischen Praxis

ubit
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Ach - das mit der Lobbyarbeit hat sich doch in ein paar Jahren - zumindest für die Automobillobby - erledigt. Welcher deutsche Hersteller soll da noch existieren?

Ciao, Udo
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