Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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@Graustein Nein das lasse ich nicht gelten Spass :) Ab 40kWh im Stadtauto fangen ich langsam an nach zudenken.
Es ist als doch so wie ich es seit 2009 aus technischer Sicht schreibe ab 60 kWh macht ein Eauto richtig Sinn.
Vorher ist das nur eine Krücke. Selbstverständlich wissen das die Hersteller schon weit vor der Serienfertigung von Microakkuautos :)
Aber mit diesen lässt sich so am meisten richtig viel Geld verdienen.
Wenn die 60kWh Autos in wenigen Jahren günstig sind will kein Mensch mehr einen kleineren Akku. Wozu auch?
Eigentlich hat die Industrie wie immer den Leuten diese Krücke aufgezwungen :)
2002 - Seat Ibiza Sport 1.9 TDI 130PS 310Nm - 260000km 1.Motor
2015 - Seat Leon FR ST 2.0 TDI 184PS 380Nm - 70000km; SUV-INTOLERANT
"Mein nächstes Auto ist ein Eauto > 60kWh"
"Ich sage 10-15% E-Neuwagen ab 2020-2025" - 2016
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Graustein
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Alles unter 150PS ist auch ne Krücke, die Autos werden trotzdem gekauft. ;-)

Schons ehr komisch, bei dir ahben alle kein geld fürs Auto aber wenn es umd en Akku geht brauchen ja alle den dicksten und keine wird für 5000 oder so ersparnis ein Auto mit einem "mickerakku" kaufen...

Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Helfried
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kiter hat geschrieben:@Graustein nicht ABLENKEN du nicht
ich DU bist der Meinung das
Boah, du bist ja recht kreativ im ständigen Wiederholen der gleichen Inhalte, aber den Satz habe ich jetzt nicht verstanden *schwitz*.

Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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@Graustein wenn der Akkupreis bei 100€/kWh ist der Aufpreis von 40kWh zu 60 kWh schlappe 2000€.
Ich vermute das die Akkus in 5-10 Jahren von 60-150 kWh reichen.

@Helfried 40kWh sind etwas zu klein 60 kWh sollten es sein :)
Wie gesagt fällt der Preis ist 60 der Standard.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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kiter hat geschrieben: @Karlsson auf den Bildern sieht der für mich nicht so klein aus? Gesehen habe ich auf der Straße noch keine einzigen was am Preis liegen kann.
Den sieht man doch ständig. Halt immer als Verbrenner. Platz ist vom Kofferraum wohl mehr was zwischen Polo und Golf. Auf dem Rücksitz ist auch nicht viel Platz.
Die Größe ist als Zweitwagen voll OK. Wobei auch da natürluch die Kritik bleibt, dass der als SUV zu viel Windwiderstand hat.
Ich finde da einen Peugeot 208 wesentlich interessanter.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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@Karlsson auf den 208 bin ich auch sehr gespannt. Dieser hat einen SINNVOLLEN 50kWh Akku im Kleinwagen.
@Graustein "Alles unter 150PS ist auch ne Krücke, die Autos werden trotzdem gekauft" die PS sind nicht so wichtig für die Strecke von A nach B.
Selbst mit 75PS fährt das Auto 130kmh. Wichtiger ist die Reichweite!
Wollen wir aus Spaß Wetten das mein alter Diesel den i3 sowohl an Laufleistung als auch an der Haltedauer locker überlebt?
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

nr.21
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am Wichtigsten ist nicht die reine Reichweite, sondern die effektive Geschwindigkeit, die sich aus Ladegeschwindigkeit/Verbrauch errechnet.
Ein Auto mit 60kWh Akku und hohem Verbrauch bei 50 kW Ladegeschwindigkeit ist auf Langstrecke langsamer unterwegs als der Ioniq mit seinen "popeligen" 28kWh.

Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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nr.21 hat geschrieben: am Wichtigsten ist nicht die reine Reichweite, sondern die effektive Geschwindigkeit, die sich aus Ladegeschwindigkeit/Verbrauch errechnet.
Ein Auto mit 60kWh Akku und hohem Verbrauch bei 50 kW Ladegeschwindigkeit ist auf Langstrecke langsamer unterwegs als der Ioniq mit seinen "popeligen" 28kWh.
Da vernachlässigst du den "ich muß garnicht laden"-Sockel: das zweit-weiteste von mir regelmäßig angesteuerte Ziel (bei dem ich dann, wenn auch langsam, laden kann) ist 320 km entfernt, das weiteste 1.200 km (einmal im Jahr).

D.h. wenn die Schüssel unter allen Umständen (Schnee und Kälte eingeschlossen) 320 km schafft, ist alles in Butter.

Bei den 1.200 km sind sowieso Pausen mit Fahrerwechsel eingeplant. Da ist eine Ladezeit von 20 bis 30 Minuten direkt an der Autobahn völlig o.k., was im übrigen die jetzt schon installierten Ionity Lader auf der speziellen Strecke möglich machen würden.


Gruß SRAM
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Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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kiter hat geschrieben: 1. Der Bestand wird nur exponentiell wachsen wenn die MASSE ja die MASSE und nochmal die MASSE Eautos kauft
Jupp. Und dafür braucht(e) es Vorreiter - sowohl auf der Angebots- wie der Käuferseite. Da finde ich es nicht verkehrt, mit Kleinwagen und kleinen Akkus angefangen zu haben - (halbwegs) bezahlbar für "early adopter", dafür geringe Reichweite (damalige Zellenpreise). Für einen "Massenmarkt" natürlich immer noch viel zu teuer - aber das war ja auch gar nicht die Intention. Immerhin wurde es damit möglich, Kleinserien aufzulegen und Fahrzeuge in Stückzahlen auf den Markt zu bringen, die den "proof of concept" erbringen konnten.
2. kleine Akkus (30kWh zu 60kWh) sind weniger haltbar und erreichen weniger Gesamtkilometer bis zum Austausch.
Bitte einfach mal die Ladezyklen zur Laufleistung berechnen!
Äh - längst erledigt :mrgreen:
Für mein Auto: Zellen mit einer konzipierten Zahl von 5.500 Ladezyklen (YUSA LEV50N). Im Jahresmittel etwa 100 km Reichweite pro Ladezyklus. Komme ich nach Adam Riese auf 550.000 km zyklenbezogen. Die wird kaum ein Kleinstwagen vom Kaliber eines "Drillings" erreichen ...

Die älteren i-MiEV / C-Zero / iOn haben aber schon teils über 100.000 km "auf der Uhr" - mit den auf nur 1.000 Ladezyklen spezifizierten Vorgängerzellen (LEV50 - ohne das "N" in der Bezeichnung). Die sind dann in der Tat überwiegend schon merklich degradiert, aber eben auch nicht "kaputt" wie von Dir impliziert. Die Autos werden ganz überwiegend noch gefahren. Mancher kommt halt im Alltag mit wenig Reichweite klar.
3. dem Strommix kann sich in Deutschland NIEMAND entziehen.
[loriot]Ach.[/loriot]
BEV sind schon mit dem Strommix von 2013 / 2014 ökologisch günstiger gewesen als Verbrenner. Die Studien darfst Du Dir selbst raussuchen. Die wurden hier schon so oft präsentiert, das muss ich nicht nochmal.
Der Umwelt kann nicht durch Insellösungen geholfen werden. Auch hier gilt die MASSE, die MASSE und nochmals die MASSE muss sich ändern um auch nur etwas für die Umwelt zu erreichen.
[kojak]Isses wahr.[/kojak]
Noch einmal: BEV mit kleinen Batterien waren Vorreiter. Du brauchst Vorreiter, bevor Du die Masse erreichen kannst. Bemerkenswert an diesen Vorreitern finde ich aber, dass schon sie bei oder wenigstens kurz nach Marktstart bereits ökologisch besser waren als ihre Verbrenner-Pendants. Das geht über ein "proof of concept" sogar schon etwas hinaus.

Ich gebe Dir dabei völlig Recht, dass man "die Masse" nicht mit Kleinstwagen und Spielzeug-Akkus erreichen wird. Aber für eine Menge Pendler sind sie als eines von 2 "eh da" Fahrzeugen (beide Partner benötigen zwingend jeder ein Auto) eine für den Zweck "Pendeln" vollkommen taugliche Alternative.

Exakt unter diesen Kautelen habe ich mir vor 3 Jahren den iOn neu gekauft. Der hat jetzt 45.000 km 'runter, also rund 450 Ladezyklen, bislang keine alltagsrelevant spürbare Degradation (kein Wunder, die "Reservekapazität", die das BMS vorhält, ist noch nicht erreicht). Messbar ist die Degradation schon: von "neu" im BMS angegebenen ca. 45 Ah bekomme ich jetzt noch 42,6 angezeigt. Bei Annahme einer "typischen" Degradationskurve (anfangs steiler, dann eine längere Zeit relativ flach, dann gegen Ende bis hin zum "Tod" der Zelle wieder steiler) werde ich voraussichtlich die nächsten Jahre weniger Kapazitätsverlust feststellen. Das dürfte übrigens zum deutlich größeren Anteil durch die kalendarische Degradation verursacht sein als durch die zyklenbezogene.

Und nein, ich werde ihn in den nächsten paar Jahren nicht durch ein Auto mit größerer Batterie ersetzen - dazu besteht bei diesem Fahrzeug genau kein Anlass. Seinen Zweck - tägliches Pendeln über 23 km einfach - soll er für ziemlich genau 12 Jahre erfüllen, und nach aller Voraussicht wird er das auch können. In der TCO wird es sich dann vielleicht 1:1 mit einem "vergleichbaren" Verbrenner ausgehen. Die Anfangsinvestition war höher, aber die zu erwartenden Verbrauchs- und Wartungskosten werden das in etwa (eher etwas mehr als) aufwiegen. Aber selbst wenn es nachher etwas teurer war - who cares? Dafür hat das Auto mehr Spaß gemacht als eine "vergleichbare" Verbrenner-Rappelkiste.

Wohl aber wird in ein paar Jahren der Diesel-Kombi meiner Frau an sein Lebensende kommen und ersetzt werden müssen. Und ja, dafür braucht es in der Tat ein Auto mit mehr Akkukapazität und höherer Schnellladegeschwindigkeit. Im Alltag reicht es aber auch bei dem Auto dann aus, es nachts an der Schuko-Steckdose (bzw. einer Wallbox mit einphasig 16 A) "nachzutanken".

Dank der "Vorreiter" wird es das dann aber auch elektrisch geben!

Nebenbei spielen die AFAIR auch von Dir in den Raum gewordenen "lächerlich geringen Haltezeiten" vieler E-Autofahrer genau gar keine Rolle. Entscheidend ist die Produktlebensdauer. Kurze Haltedauern fördern im Gegenteil die Marktdurchdringung. Auch wenn ich im Allgemeinen der Auffassung bin, man sollte ein einmal gekauftes Produkt möglichst auch bis zum Ende seiner Lebensdauer nutzen, so hat doch auch der Gebrauchtmarkt seine Berechtigung und seinen Nutzen.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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@
iOnier da sind wir uns in vielen Punkten einig. Mich kotz eigentlich nur unsere arrogante Autoindustrie an. Die uns die Eautos seit über 10 Jahren vorenthält.
Tja ich habe 2008/9 gehofft das ich 2015 schon einen Ekombi kaufen könnte. War dank unserer Autoindustrie unmöglich.
Nun ist es so das unser GTD Kombi das wichtigste Auto für die Familienfahrten ist und hervorragend fährt.
Der nächste in 10-12 Jahren muss dann wahrscheinlich kein Kombi mehr sein. Wenn doch dann 100% ein Ekombi mit großem Akku.
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