Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Nordstromer hat geschrieben: Wenn ich zu den 60k km noch mal 10k km für private Fahrten im Jah addiere sind das nach 5 Jahren 350k km+x. Und Dein PKW ist sicher kein Prius. Und 5,5L/100km sind sehr optimistisch. Ich bin selber Diesel und da eine Spardose gefahren.
0,3€/km ist eh noch günstig und zu den errechneten 18k€/Jahr kommen noch mal 3k€/Jahr für die privaten Fahrten (s.o.). In 10 Jahren fallen so ca. 210k€ an. Dafür kann man fast eine Immobilie kaufen. Die andere vermieten und Du besitzt 2 davon!
Und wenn man im Jahr eh schon so 2 Wochen (und vermutlich noch viel mehr) im Auto sitzt sollen Ladezeiten (im Ioniq übrigens keine 50, sondern 15-20 Minuten) also so ins Gewicht fallen?
Realistischer sind bei angenommenen 60km/h im Schnitt (was immer noch schnell ist) insgesamt sitzt Du im Jahr bei 70k km 48 Tage im Jahr im Auto.
Und ich kenne einige, die die Bahn nutzen mit einem deutlich niedrigeren Profil was die Fahrleistung angeht. Von denen käme niemand auf die Idee schon bei 40-50k km im Jahr wieder ins Auto zu steigen.
Nein das liest sich für mich wie eine persönliche Abrechnung oder Vendetta mit dem BEV und dem ÖPNV. Eher konstruiert als real.
Ich habe an kostenlosen DC-Ladern bisher ca. 1000€ gespart. Und es ist nicht absehbar das einer der beiden Lader kostenpflichtig wird. Also werde ich die nächsten Tausend € in Angriff nehmen. Aber das ist nicht mein Hauptgrund. Ich spare auch so genug gegenüber meinem alten TDi. Die kostenlosen Lader sind die Sahne oben drauf!
Das ist mir schon etwas zu anmaßend wenn Du sein gesamtes Leben umstellst nur um hinterher sagen zu können "siehst Du - eAuto geht doch!" Bei ihm geht es halt nicht aus seiner Sicht und diese Einstellung wirst Du so nicht ändern.

Andererseits, wenn er schreibt
Ich befinde mich glaube ich in einer ganz komfortablen Position, da ich mir das ganze Thema eMobilität aus genügend Entfernung ansehen kann und es auch kein Beinbruch ist, wenn ich meinen Wagen (Baujahr 2017) noch ein wenig weiter fahre.
klingt das hier im eAutoforum belustigend. Wenn er in der Bahn auch immer so viel Abstand zu weiblichen Mitreisenden gehalten hat dürfte er ziemlich viele Anzeigen wegen Belästigung gesammelt haben ;-)

Aber Deine Erfahrungen mit den kostenlosen Ladestationen kann ich bestätigen - leider wird das später mal dann auch sicher als Grund hervorgekramt daß man jetzt erst recht nicht auf eAuto umsteigen kann "weil man ja nicht mehr kostenlos laden kann..."

Grüazi MaXx
#2307 - Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren und die Welt retten ;-)

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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Nordstromer
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MaXx.Grr hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben: Wenn ich zu den 60k km noch mal 10k km für private Fahrten im Jah addiere sind das nach 5 Jahren 350k km+x. Und Dein PKW ist sicher kein Prius. Und 5,5L/100km sind sehr optimistisch. Ich bin selber Diesel und da eine Spardose gefahren.
0,3€/km ist eh noch günstig und zu den errechneten 18k€/Jahr kommen noch mal 3k€/Jahr für die privaten Fahrten (s.o.). In 10 Jahren fallen so ca. 210k€ an. Dafür kann man fast eine Immobilie kaufen. Die andere vermieten und Du besitzt 2 davon!
Und wenn man im Jahr eh schon so 2 Wochen (und vermutlich noch viel mehr) im Auto sitzt sollen Ladezeiten (im Ioniq übrigens keine 50, sondern 15-20 Minuten) also so ins Gewicht fallen?
Realistischer sind bei angenommenen 60km/h im Schnitt (was immer noch schnell ist) insgesamt sitzt Du im Jahr bei 70k km 48 Tage im Jahr im Auto.
Und ich kenne einige, die die Bahn nutzen mit einem deutlich niedrigeren Profil was die Fahrleistung angeht. Von denen käme niemand auf die Idee schon bei 40-50k km im Jahr wieder ins Auto zu steigen.
Nein das liest sich für mich wie eine persönliche Abrechnung oder Vendetta mit dem BEV und dem ÖPNV. Eher konstruiert als real.
Ich habe an kostenlosen DC-Ladern bisher ca. 1000€ gespart. Und es ist nicht absehbar das einer der beiden Lader kostenpflichtig wird. Also werde ich die nächsten Tausend € in Angriff nehmen. Aber das ist nicht mein Hauptgrund. Ich spare auch so genug gegenüber meinem alten TDi. Die kostenlosen Lader sind die Sahne oben drauf!
Das ist mir schon etwas zu anmaßend wenn Du sein gesamtes Leben umstellst nur um hinterher sagen zu können "siehst Du - eAuto geht doch!" Bei ihm geht es halt nicht aus seiner Sicht und diese Einstellung wirst Du so nicht ändern.
Anmaßend finde ich nicht wirklich. Ich habe dieses "Szenario" nur durchgerechnet und 0,3€/100km sind für ein durchschnittliches Auto nicht viel. Wenn er ihn neu kauft wiegt der Wertverlust schwerer und wenn er ihn gebraucht kauft kommt er schneller in den Bereich wo Reparaturen notwendig sind. Diese Werte habe ich mir auch nicht ausgedacht.
Oder von 50 Minuten Ladezeit ausgehen, die real eher 15-20 sind und das als Zeitverschwendung betrachten gleichzeitig aber 70k km im Jahr fahren und fast 50 ganze Tage im Jahr im Auto verbringen passt nicht zusammen. Seine Einstellung will ich gar nicht ändern. Er ist ja mit einer ganz anderen Absicht hier ins Forum gekommen.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Nordstromer hat geschrieben: Anmaßend finde ich nicht wirklich. Ich habe dieses "Szenario" nur durchgerechnet und 0,3€/100km sind für ein durchschnittliches Auto nicht viel. Wenn er ihn neu kauft wiegt der Wertverlust schwerer und wenn er ihn gebraucht kauft kommt er schneller in den Bereich wo Reparaturen notwendig sind. Diese Werte habe ich mir auch nicht ausgedacht.
Die Werte aus meinem Kommentar dazu hab ich mir auch nicht ausgedacht.
Nordstromer hat geschrieben: Oder von 50 Minuten Ladezeit ausgehen, die real eher 15-20 sind und das als Zeitverschwendung betrachten gleichzeitig aber 70k km im Jahr fahren und fast 50 ganze Tage im Jahr im Auto verbringen passt nicht zusammen.
Natürlich passt das zusammen. Wer eh schon so viel Zeit verliert, hat da nicht noch mehr von über.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Nordstromer
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@MaXx.Grr

Ich habe mal einige Ergebnisse vom ADAC dazu gelistet. Die passen sehr gut zu den 0,3€/km.

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48953.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48949.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48948.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48950.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48951.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/TOP10-Auto ... _48952.pdf

Unter die 0,3€/km kommt man nur unterhalb der Mittelklasse und auch dort nur sehr wenige. Aber wer fährt bei 70k km im Jahr und 50 Tagen im Auto unterhalb der Mittelklasse? Da ist man eher in der oberen Mittelklasse unterwegs und dort geht es ab 0,5€/km los und steigt schnell auf 0,8€/km. Also meine 0,3€/km sind noch extrem tief gegriffen und sehr günstig gerechnet.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Das sind Kosten für Neufahrzeuge, auf eine bestimmte Haltedauer gerechnet. Natürlich hat Du Recht mit dem höheren Risiko von Reparaturkosten bei Gebrauchtfahrzeugen.

Karlsson rechnet aber nur real angefallene Kosten bei eigenen (Gebraucht-) Fahrzeugen und wie billig er damit gefahren ist.

Was er notorisch außer Acht lässt ist, dass seine paar Autos nicht repräsentativ sind und er schlicht Glück gehabt hat.
Gruß
Werner
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Nordstromer
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iOnier hat geschrieben: Das sind Kosten für Neufahrzeuge, auf eine bestimmte Haltedauer gerechnet. Natürlich hat Du Recht mit dem höheren Risiko von Reparaturkosten bei Gebrauchtfahrzeugen.

Karlsson rechnet aber nur real angefallene Kosten bei eigenen (Gebraucht-) Fahrzeugen und wie billig er damit gefahren ist.

Was er notorisch außer Acht lässt ist, dass seine paar Autos nicht repräsentativ sind und er schlicht Glück gehabt hat.
Ich kenne wirklich viele die Gebrauchtfahrzeuge kaufen und von denen hatte langfristig keiner "Glück". Ich halte das für ein Märchen, dass immer wieder gerne erzählt wird. Als mein Diesel das erste Mal bei knapp 100k km etwas teurer repariert werden musste sagte mir der Werkstattleiter bei Audi, dass ab einer bestimmten Laufleistung die Wahrscheinlichkeit von Defekten zunimmt. Und wenn alles kaputt geht was kaputt gehen kann (und soll) liegen die Kosten etwa beim 2-3fachen des Anschaffungspreises. Kurz darauf hatte ich Werbung vom AH im Briefkasten, ob wir nicht mal ein neues Auto möchten ;)

Und was hat Karlsson damit zu tun?
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Nein, habe ich nicht. Da waren diverse teure Reparaturen, der Wert ließe sich noch ein Stück senken.
Aber ein bisschen nachdenken und rechnen muss man schon.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Hallo zusammen

ich habe meine Fzg-Kosten sehr exakt ausgerechnet und komme auf 0,247 Cent je km. Da ist alles drin.
Alter 12,5 Jahre, angenommener Restwert 3000,-€ 190.000 km Verbrauch 5,5 l/100 km (Super). Anschaffung 22.500,-€ Gesamtkosten fast exakt 50.000,-€.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

Nordstromer
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Wiese hat geschrieben: Hallo zusammen

ich habe meine Fzg-Kosten sehr exakt ausgerechnet und komme auf 0,247 Cent je km. Da ist alles drin.
Alter 12,5 Jahre, angenommener Restwert 3000,-€ 190.000 km Verbrauch 5,5 l/100 km (Super). Anschaffung 22.500,-€ Gesamtkosten fast exakt 50.000,-€.
Dann teile dem ADAC das mal mit und frage wie die so schief liegen konnten. Oder handelt es sich um einen Citroen C1? Dann wäre das noch im Toleranzbereich. Komisch ist in dieser Frage immer nur, dass jeder angeblich deutlich drunter liegt. So wie alle auch immer alles andere zum halben Preis bekommen haben. Die Deppen sind immer die anderen.
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Re: Verbrenner soviel Günstiger was hab ich vergessen?

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Nordstromer hat geschrieben: Anmaßend finde ich nicht wirklich. Ich habe dieses "Szenario" nur durchgerechnet und 0,3€/100km sind für ein durchschnittliches Auto nicht viel. Wenn er ihn neu kauft wiegt der Wertverlust schwerer und wenn er ihn gebraucht kauft kommt er schneller in den Bereich wo Reparaturen notwendig sind. Diese Werte habe ich mir auch nicht ausgedacht.
Es ist wahr, dass man mit Einpreisung des Wertverlustes bei einem Neuwagen(wie es bei mir der Fall war) natürlich auf "höhere" Kosten kommt. Dies ist aber nicht nur für Verbrenner so, sondern wird erst recht für die erste Generation der eMobile ebenso gelten. Wer will in 3 Jahren einen gebrauchten pre-facelift Ioniq mit degradierter Batterie, wenn es von diversen Herstellern günstige Angebote für neue Vehikel gibt ? Das ist natürlich nur eine Spekulation meinerseits, aber ich denke die Indizien liegen auf der Hand. Das Angebot an BEV wird wachsen und die Preise für Neuwagen in diesem Segment werden eher fallen als steigen. Neuere Autos werden weniger Kinderkrankheiten (Rapidgate/Coldgate) haben und somit deutlich auf den Gebrauchtwagenpreis der BEV von 2013-2018 drücken. Natürlich wird das wohl noch bis 2020 dauern, aber die Zeiten in denen Gebrauchtwagenpreise jenseits der Vernunft (Ioniqs gebraucht teurer als neu) sind nun endgültigt vorbei.

Rein von der Funktion her sind hier natürlich Verbrenner (nicht wert-, aber) reichweitenstabiler, denn mein Tank schrumpft nicht nach 10 Jahren Nutzung. Ich komme dann immer noch 700km weit, ein Ionig kommt nicht einmal auf ein Drittel bei ähnlicher Autobahngeschwindigkeit und das im neuen Zustand, ein eNiro mit Glück auf die Hälfte.


Nordstromer hat geschrieben: Oder von 50 Minuten Ladezeit ausgehen, die real eher 15-20 sind und das als Zeitverschwendung betrachten gleichzeitig aber 70k km im Jahr fahren und fast 50 ganze Tage im Jahr im Auto verbringen passt nicht zusammen. Seine Einstellung will ich gar nicht ändern. Er ist ja mit einer ganz anderen Absicht hier ins Forum gekommen.
Du hast einen ganz schon großen Aluhut auf, mein Liebster. Diese dauerhafte Verfolgungswahn das überall Spitzel der Verbrennerindustrie sitzen würden die dafür bezahlt werden eure tolle eMobilität schlechtzureden ist echt schon pathetisch für euch eTrolle. Ich kann nur darauf tippen, dass Du innerlich weißt, dass dein Leben deutlich einfacher sein könnte, wenn Du nicht aufs elektrische Pferd gesetzt hättest. Für gewöhnlich versuchen zufriedene Menschen nämlich nicht anderen Glaubhaft zu machen wie ideal ihre Entscheidung war und wie toll und uneingeschränkt empfehlenswert das alles ist. Ich bin mit meiner Entscheidung durchaus zufrieden und dennoch versuche ich nicht andere zu bekehren und erzähle ihnen, dass das Leben mit einem Hybrid das tollste der Welt ist. Diese rosigen Umschreibungen der eTrolle decken sich einfach in keinster Weise mit den Berichten über dauernd schlecht funktionierende Ladesäulen oder anderen Schabernack der dieses utopische "Ich brauche 5 Minuten zum Laden" widerlegt. Nein, braucht ihr nicht. Wie oft habt ihr schon an einer Hotline anrufen müssen oder sonstiges veranstalten müssen, damit die Säule auch nur zum Bruchteil so funktioniert wie es tausende Zapfsäulen in Deutschland Tag für Tag tun ? Sowas wird aber immer schön unterschlagen, als würde es das nicht geben. Wenn dann ein Youtube Video solche Mängel aufzeigt wird der Ersteller also blöder Neuling betitelt der sich doch bitte vorher hätte informieren müssen welche Ladekarten etc benötigt werden. Sorry, aber alle Umsteiger sind "Neulinge" und zu erwarten, dass man sich vor dem Laden umfassend zu jeder Säule und jedem Anbieter informiert ist eine Bequemlichkeitseinbuße die ich und viele einfach nicht akzeptieren würden. Genießt es, dass Ihr euch noch vorrechnen könnt wie toll günstig das alles mit dem kostenlosen Laden ist und in 2 oder 3 Jahren ist das Thema eh durch und dann zahlt ihr genau so viel wie Verbrenner, eben nur mit der Einschränkung das es unbequemer ist und ihr häufiger zur "Tanke" müsst.

Ich bin nicht hier um die eMobilität schlecht zu reden und werde auch nicht von der Verbrennerindustrie bezahlt. Ich wünschte mir der Status der eMobilität in Deutschland würde anders aussehen und mir einen Grund geben mein Auto zu wechseln. Leider ist mein derzeitiges Fazit zu 95% der BEV= "Elektrisches Autofahren: Ideal für Leute die nicht so viel/weit Autofahren".
Karlsson hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben: Oder von 50 Minuten Ladezeit ausgehen, die real eher 15-20 sind und das als Zeitverschwendung betrachten gleichzeitig aber 70k km im Jahr fahren und fast 50 ganze Tage im Jahr im Auto verbringen passt nicht zusammen.
Natürlich passt das zusammen. Wer eh schon so viel Zeit verliert, hat da nicht noch mehr von über.
Danke,
es ist mir wirklich unverständlich, warum die meisten das nicht verstehen. Das muss eine ganz andere Welt sein in der Mann seine Zeit gerne an einer Ladestation verbringt anstatt zu Hause, bei Frau oder Freunden. Sagt irgendwie aber schon sehr viel über die sozialen Kontakte und die Freizeitgestaltung dieser Personen aus.
Nordstromer hat geschrieben: Unter die 0,3€/km kommt man nur unterhalb der Mittelklasse und auch dort nur sehr wenige. Aber wer fährt bei 70k km im Jahr und 50 Tagen im Auto unterhalb der Mittelklasse?
Der Anschaffungspreis sowie Wertverlust ist nur relevant, wenn man vorhat das Auto nochmal zu verkaufen. Ich werde ihn aber wohl fahren bis er kaputt.Ich habe bereits zuvor einen Toyota auf bis 160'000km gefahren und habe Ihm außer Öl und Benzin nichts gegönnt bis das erste nicht-Verschleißteil den Geist aufgab (der Anlasser). Wenn der jetzige ähnlich tapfer durchhält sehe ich da keinerlei Probleme. Die ursprünglichen Ausgaben (Anschaffungspreis) habe ich geistig eh schon abgeschrieben.
Nordstromer hat geschrieben: Da ist man eher in der oberen Mittelklasse unterwegs und dort geht es ab 0,5€/km los und steigt schnell auf 0,8€/km. Also meine 0,3€/km sind noch extrem tief gegriffen und sehr günstig gerechnet.
Deine Einschätzungen sind abermals falsch. Weshalb sollte ich nicht ein Auto unterhalb der Mittelklasse fahren? Ich fahre einen Toyota C-HR (Hybrid) Lounge der so ziemlich alles an Assistenzsystemen hat was man für das bequeme Pendeln benötigt. Dinge die beim eNiro oder Kona als "super toll und fortschrittlich" gefeiert werden, hatte ich schon vor mehr als einem Jahr innerhalb der Standardausstattung mit dabei (Abstandstempomat, Verkehrszeichenerkennung, Lenk/Spurhalteassistent, Lenkradheizung etc). On top kann meiner noch vernünftig selbständig Einparken und kommt so in so manche Lücke die ich mir selbst nicht zutrauen würde. Bei so viel Komfort ist mir die Klassifizierung des Fahrzeuges egal. Wäre es kein C-HR geworden, dann wäre es entweder ein Prius (letzte Wahl) oder ein Lexus Hybrid geworden. Im Endeffekt wollte ich ein sparsames und bequemes Auto zum Pendeln und das habe ich.
Nordstromer hat geschrieben: Dann teile dem ADAC das mal mit und frage wie die so schief liegen konnten. Oder handelt es sich um einen Citroen C1? Dann wäre das noch im Toleranzbereich. Komisch ist in dieser Frage immer nur, dass jeder angeblich deutlich drunter liegt. So wie alle auch immer alles andere zum halben Preis bekommen haben. Die Deppen sind immer die anderen.
Du musst Dich mal entscheiden. Mal Aluhut und mal nicht geht nicht ! Laut euch eTrollen steckt der ADAC doch unter einer Decke mit dem Rest der "Verpennerindustrie" die Fake News zum Nachteil der eMobilität verbreiten. Den ADAC nun als eine glaubenswürdige Quelle anzupreisen empfinde ich als merkwürdig.
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