Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

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Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

EPMI
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Auch die Herstellung von Benzin, Diesel etc. aus Rohöl sorgt für einen großen Rucksack bei Verbrennern. Es gibt eine Studie die für Österreich angefertigt wurde in der alle Fahrzeuge über ihre Lebensdauer verglichen werden - von der Herstellung über den Verbrauch usw. Da steht das E-Fahrzeug an letzter Stelle, d.h. über alles ist es am umweltschonendsten.
zur Zeit 2015er Renault ZOE, 2019er Outlander PHEV
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Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

Abbadon
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EVduck hat geschrieben:

Gerade bei den Leuten hier im Forum, die schon seit Jahren dabei sind, beobachte ich - bei allen Unterschieden in Details - zuerst die Fasznation mit dem elektrischen Antrieb, das der überhaupt funktioniert. Zu Anfang ist der Umwelt-/Klimaschutzgedanke zwar oft vorhanden, aber er stellt(e) beim überwiegenden Teil der Diskutanten nicht die Hauptmotivation zum Umstieg dar. Je mehr sie sich aber mit dem Thema (Elektro-)mobilität auseinandersetzen, um so mehr verändern sie auch andere Aspekte ihres Lebens und ihrer Haltung zum Umwelt-/Klimaschutz. Ich habe hier noch so gut wie keinen kennengelernt, der sich ein Elektroauto gekauft hat und meinte, damit sei sein Beitrag getan. Ok, mit Ausnahme der paar Klimawandelleugner und SRAM.
Kann ich nur bestätigen !!
Immer schon ein bisschen Öko gewesen -> Diesel-Betrug -> entdieselt und Eautos angeschafft -> seit dem peu a peu den Lebensstil geändert Richtung Minimierung des CO2 Fußabdruck.
Man kann sich ändern !

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Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

Nordstromer
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Ihr habt ja alle Recht. Motion ist halt ein Beleidigung entfernt. Aber ohne Antworten wäre sein blöder Beitrag nach 1-2 Tagen verschwunden. OK er hätte ihn gepushed zur Not aber etwas Disziplin und das ist auch vorbei und zur Not kann der Mod den Müll auch löschen.
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Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D

Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

EPMI
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Eins möchte ich aber noch anmerken. Wer ein Elektro-Auto fährt und eine eigene Lademöglichkeit hat muss meiner Meinung nach auf jeden Fall zu 100% Öko-Strom laden. Sonst verlagert er nur seinen CO2-Ausstoss zum grossen Teil nur ins Kraftwerk.
Wir haben aus beruflichen. Gründen immer zwei Autos gehabt und fahren als Zweitwagen einen ZOE der zu 99% zu Hause an der Wallbox mit Ökostrom geladen wird. Mit diesem Auto decken wir ungefähr 85% aller Fahrten. Ich empfände es aber als Zumutung mit diesem Fahrzeug nach Berlin zu fahren. Alle 120 Km laden, da brauche ich ja im besten Fall 3 Std. länger, eher 4-5 Std. Für diese Fahrten hatte ich bisher einen Diesel. Sparsam, effektiver im CO2 Ausstoss. Den ersetzen wir jetzt durch einen PHEV, nicht der Weisheit letzter Schluss, aber m.M. nach zur Zeit die beste Lösung.
Diese Lösung ist natürlich nicht für jeden machbar. Meistens scheitert es schon an der eigenen Lademöglichkeit, Aber einige Leute könnten es durchaus realisieren. Für die anderen gibt es dann auf sie zugeschnittene Lösungen. Mit ein bisschen guten Willen und die Bereitschaft etwas zu verändern kämen wir schon viel weiter.
Das poste ich unabhängig von den unqualifizierten Sichtweisen einiger Trolle hier im Forum :twisted:
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Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

Nordstromer
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Ökostrom haben wir seit der Gründung von Lichtblick also lange vor dem Ioniq. Die paar Cent Aufpreis waren das mir immer wert.
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Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

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  • EVduck
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Wobei ein BEV selbst bei reinem Kohlestrom real weniger CO2 Emissionen verursacht, wie ein Verbrenner im Prospekt.
eMobilität: Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe
eFahrzeuge: Zoe Intens perlweiß 125.000km; Zoe Limited Titanium 1.000km

Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

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Beim Elektroauto wird jedes Prozent Verlust bzw. Verschmutzung gerechnet. Bei der Produktion, beim Laden, beim Rekuperieren, bei der Stromerzeugung, beim Stromtransport, Standverluste, Motorwirkungsgrade, usw..

Und beim Verbrenner wird ein Laborwert zur Berechnung verwendet der in der Praxis um das bis zu 40 fache überschritten wird.
Gibts eine Steigerungsform von Massiv ?
Zuviel ist nicht genug. ;)

Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

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  • Alex1
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ederl65 hat geschrieben:Beim Elektroauto wird jedes Prozent Verlust bzw. Verschmutzung gerechnet. Bei der Produktion, beim Laden, beim Rekuperieren, bei der Stromerzeugung, beim Stromtransport, Standverluste, Motorwirkungsgrade, usw..

Und beim Verbrenner wird ein Laborwert zur Berechnung verwendet der in der Praxis um das bis zu 40 fache überschritten wird.
Gibts eine Steigerungsform von Massiv ?
Ja, massiver - massivst :D

Und ja, auch mit dem deutschen kohlelastigen Strom sind eAutos viel besser als die Verpester. Schon der Daimler hat 2014 ausgerechnet, dass sein BED bereits nach 160.000 km sogar mit dem damaligen deutschen Graustrom insgesamt 24 % beim CO2 besser ist als der vergleichbare Verpester. Seitdem ist der Graustrom aber viel grüner geworden.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

motion
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Ich bleibe dabei. Vorerst ist CNG ökonomisch und ökologisch auf Langstrecke überlegen als auch praxistauglicher.. Elektro ist hingegen deutlich überlegen auf Kurzstrecke und im Stadtverkehr. Beides ist gleichermaßen wichtig.
Eine ziemlich neutrale Meinung!

Ich habe lediglich geschrieben, dass auch Elektroautos der Umwelt zusetzen, daran ist nichts sachlich falsch.
Und über den Umgangston von vielen E-Fahrer gegenüber Verbrennerfahrer sollten mal manche nachdenken!
Nordstromer hat geschrieben:Ihr habt ja alle Recht. Motion ist halt ein Beleidigung entfernt. Aber ohne Antworten wäre sein blöder Beitrag nach 1-2 Tagen verschwunden. OK er hätte ihn gepushed zur Not aber etwas Disziplin und das ist auch vorbei und zur Not kann der Mod den Müll auch löschen.
Na, haben dir deine Eltern kein Benehmen beigebracht, oder warum musste ein Moderator eine Beleidigung von dir entfernen? Und offenbar verstehst du keine komplexe Sachverhalte beim Thema Mobilität.
Was hatte dein Beitrag jetzt für einen Informationsgehalt?

Nebenbei möchte ich wiederholt erwähnen, dass ich mich auf das erste E-Fahrzeug freue, welches den Verbrenner ablöst. Das dauert maximal noch 3-4 Jahre.
EPMI hat geschrieben:Auch die Herstellung von Benzin, Diesel etc. aus Rohöl sorgt für einen großen Rucksack bei Verbrennern. Es gibt eine Studie die für Österreich angefertigt wurde in der alle Fahrzeuge über ihre Lebensdauer verglichen werden - von der Herstellung über den Verbrauch usw. Da steht das E-Fahrzeug an letzter Stelle, d.h. über alles ist es am umweltschonendsten.
CNG ist aber kein Rohöl! Es wird von der Förderstelle direkt durch moderne Pipelines zu uns gefördert.
Das Gas musste vorher lediglich getrocknet und entschwefelt werden. Es ist keine Raffinerie notwendig, Tankschiffe sind ebenso nicht zwingend notwendig und Tanklaster sowieso nicht. Außerdem kann es zu keiner Ölpest kommen!
Ja, die Kompression erfodert Strom. Doch Erdgas braucht man sowieso, für verschiedene Bereiche. Die meisten hier im Forum dürften mit Erdgas heizen. Oder sie brauchen den Strom aus Gaskraftwerken, wenn die alternativen Energien nicht zur Verfügung stehen.
Zuletzt geändert von motion am Fr 30. Nov 2018, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Massive Umweltverschmutzung auch durch Elektroautos

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motion hat geschrieben:Ich bleibe dabei. Vorerst ist CNG ökonomisch und ökologisch auf Langstrecke überlegen als auch praxistauglicher.. [...]
Eine ziemlich neutrale Meinung!
Hast Du beim eCannonball Hamburg - München hier im Forum mitgelesen? Wenn nicht solltest Du das nachholen damit Du auf dem neuesten neutralen Stand bist...
motion hat geschrieben: CNG ist aber kein Rohöl! Es wird von der Förderstelle direkt zu und durch moderne Pipelines gefördert.
Das Gas musste vorher lediglich getrocknet und entschwefelt werden. Es ist keine Raffinerie notwendig, Tankschiffe sind ebenso nicht zwingend notwendig und Tanklaster sowieso nicht. Außerdem kann es zu keiner Ölpest kommen!
Ja, die Kompression erfodert Strom. Doch Erdgas braucht man sowieso, für verschiedene Bereiche. Die meisten hier im Forum dürften mit Erdgas heizen. Oder sie brauchen den Strom aus Gaskraftwerken, wenn die alternativen Energien nicht zur Verfügung stehen.
Ja, und dort, in kombinierten Gas-Heizkraftwerken macht es auch Sinn - wenn ich dann mit der gleichen Primärenergie doppelt so weit komme :-D

Wo wir gerade bei Umweltschäden sind - hast Du schonmal die Schneisen der Verwüstung gesehen die unterseeisch bei der Verlegung der Pipelines verursacht werden? Und auch an Land wird alles umgebuddelt und gefällt. Im Winter liegt dort, wo die Pipelines verlegt sind kein Schnee oder zumindest deutlich weniger.

Apropos Kompression: sag doch mal bitte nach wieviel Kilometern bei den Gaspipelines eine Kompressorstation kommen muß?

Also wenn Du hier Bremsstaub (hahaha) und mehr Reifenabrieb als beim Verbrenner (hahaha hahaha) dem eAuto zur Last legst müßtest Du das beim Erdgas ebenso bedenken.

Immerhin ist Erdgas besser als eine Brennstoffzelle für Wasserstoff im Auto.

Also Tschö bis in vier Jahre ;-)

Grüazi MaXx
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