Schnell auf der Langstrecke (mit Elektroauto)

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Schnell auf der Langstrecke (mit Elektroauto)

cpeter
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Wie schnell kann man in einem Elektroauto auf der Langstrecke fahren?

Erfahrene Elektroautofahrer wissen, dass man insgesamt schneller unterwegs ist, wenn man sich bei der Höchsgeschwindigkeit auf der Autobahn einschränkt. Der zusätzliche Energieverbrauch bei höherer Geschwindigkeit würde sonst zu längeren / häufigeren Ladestopps führen und damit die Gesamtreisezeit (fahren + laden) deutlich verlängern.

Die Effizienz des Elektroautos und des Fahrers, der Verbrauch abhängig von der Geschwindigkeit und die Ladegeschwindigkeit (in geladener Zusatzreichweite pro Zeiteinheit) sind in Summe ausschlaggebend für die „Gesamtschnelligkeit“ auf der Langstrecke.

Aktuell gilt der Hyundai Ioniq als der führende Sparmeister der Elektroautos, als das Auto, das den geringsten Energieverbrauch auf 100 km auch auf Autobahnen aufweist. Außerdem lädt der Ioniq mit bis zu 70 kW (wenn die Säule das kann) und kann daher relativ viel Reichweite in kurzer Zeit laden.

Der Hyundai Kona scheint ähnlich effizient zu sein. Kombiniert mit dem 64 kWh Akku ergibt sich damit eine hohe Gesamtschnelligkeit auf der Langstrecke.

Bisher war die Grundannahme: wer auf der Langstrecke schnell mit einem Elektroauto unterwegs sein möchte, der braucht einen Tesla (großer Akku, Supercharger). Mit den neuen, effiziente Elektroautos mit > 60 kWh Akkus, die derzeit auf den Markt kommen, könnte sich das ändern.

Tesla scheint mit dem Model 3 gut für diesen Gesamtschnelligkeitswettbewerb gerüstet zu sein, siehe tesla-model3/wir-spekulieren-diskutiere ... ml#p805986

Es ist gut zu sehen, dass es mehr und mehr Alternativen gibt und der Unterschied zu Verbrennern schrumpft (durch höhere Reichweiten, effizientere Autos und High-Performance Ladeinfrastruktur).
Zuletzt geändert von cpeter am Mo 20. Aug 2018, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
seit 01/2017 Nissan Leaf Tekna 30 kWh mit 6,6 kW AC Lader
seit 03/2019 Tesla Model 3 Long Range AWD
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Re: Schnell auf der Langstrecke

Schüddi
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Und was ist deine Quintessenz aus diesem Thread?
Mit dem Verbrenner kann man problemlos mit kleinen Verbräuchen relativ schnall voran kommen (130kmh), die Strecke wird nicht von Lademöglichkeiten vorgegeben und die wenigsten Tankstellen sind außer Funktion oder zugeparkt.
Ist schon richtig das Elektroautos langsam langstreckentauglich werden aber wenn die Anbieter das auch riechen werden die Preise an Autobahnen anziehen und die Gefahr das langstreckenfahrten unwirtschaftlich werden ist groß. Die Nachfrage regelt das Angebot.

Re: Schnell auf der Langstrecke

v@13
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Schüddi hat geschrieben: Mit dem Verbrenner kann man problemlos mit kleinen Verbräuchen relativ schnall voran kommen (130kmh),
Mit keinem Verbrenner dieser Erde fährt man in keinem Land der Welt auf Langstrecke >750km einen Schnitt von 130km/h!

Wir müssen langsam mal aufhören uns über diesen aufdoktrinierten Mist zu unterhalten. Selbst ein alter Nissan Leaf schafft 750 km in 10Stunden, ein Verbrenner hat überhaupt gar keine Vorteile gegenüber einem Batterie getriebenen Fahrzeug, ganz im Gegenteil hat ein Verbrenner jede Menge Nachteile. Darüberhinaus braucht ein E-Auto bis zu NULL Liter Treibstoff bei entsprechender Ladeweise. Welches E-Fahrzeug fährst Du auf Langstrecke, das Du meinst so gut informiert zu sein?
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)

Re: Schnell auf der Langstrecke

Schüddi
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v@13 hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: Mit dem Verbrenner kann man problemlos mit kleinen Verbräuchen relativ schnall voran kommen (130kmh),
Mit keinem Verbrenner dieser Erde fährt man in keinem Land der Welt auf Langstrecke >750km einen Schnitt von 130km/h!

Wir müssen langsam mal aufhören uns über diesen aufdoktrinierten Mist zu unterhalten. Selbst ein alter Nissan Leaf schafft 750 km in 10Stunden, ein Verbrenner hat überhaupt gar keine Vorteile gegenüber einem Batterie getriebenen Fahrzeug, ganz im Gegenteil hat ein Verbrenner jede Menge Nachteile. Darüberhinaus braucht ein E-Auto bis zu NULL Liter Treibstoff bei entsprechender Ladeweise. Welches E-Fahrzeug fährst Du auf Langstrecke, das Du meinst so gut informiert zu sein?
Wer ist dir den heute morgen schon auf den Schlips getreten? :lol:
Okay Tempomat 130, was den Schnitt auf ca. 100kmh drückt...
Und doch - sehr viele Vorteile wenn man mal realistisch bleibt.

Re: Schnell auf der Langstrecke

ioniqfr
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Hm,
Letzten Samstag um 6:50 aus dem Haus, 600km bis kurz vor Soltau in 4h. Dann kam der Stau, 6h Stunden für die restlichen 300km inkl. Essen und tanken...im Verbrenner

Re: Schnell auf der Langstrecke

v@13
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Schüddi hat geschrieben:
v@13 hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben: Okay Tempomat 130, was den Schnitt auf ca. 100kmh drückt...
Ok, wo sind sie dann hin die Vorteile? 100km/h Schnitt schafft auch ein Ioniq, wenn man realistisch ist
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)

Re: Schnell auf der Langstrecke

Helfried
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v@13 hat geschrieben:100km/h Schnitt schafft auch ein Ioniq
Nie im Leben. Bei 90 min Fahrt und 30 min Laden wird sich das nicht ganz ausgehen.

Re: Schnell auf der Langstrecke

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v@13 hat geschrieben:Ok, wo sind sie dann hin die Vorteile? 100km/h Schnitt schafft auch ein Ioniq, wenn man realistisch ist
Aber nicht, wenn man die Ladepausen mit einrechnet. Da ist bei knapp über 80km/h schluss.
Die habe ich aber selbst schon problemlos erreicht. Habe nach Bordcomputer auch schon einen Schnitt von 116km/h auf 450km gefahren. Allerdings dann ohne Ladepausen gerechnet.

Man ist definitiv langsamer auf Langstrecken, auch mit einem Ioniq oder Tesla (der incl. Pausen sogar an die 100km/h erreichen kann). Allerdings ist es nicht so viel, wie die Allgemeinheit glaubt und die Fahrt selber ist zumindest für den Fahrer erheblich angenehmer.
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Re: Schnell auf der Langstrecke

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cpeter hat geschrieben: Bisher war die Grundannahme: wer auf der Langstrecke schnell mit einem Elektroauto unterwegs sein möchte, der braucht einen Tesla (großer Akku, Supercharger). Mit den neuen, effiziente Elektroautos mit > 60 kWh Akkus, die derzeit auf den Markt kommen, könnte sich das ändern.

...

Es ist gut zu sehen, dass es mehr und mehr Alternativen gibt und der Unterschied zu Verbrennern schrumpft (durch höhere Reichweiten, effizientere Autos und High-Performance Ladeinfrastruktur).
Schade daß hier ein Schlumpf den Eingangsthread nicht gescheit liest und trotzdem darauf antworten muß - es geht hier nicht darum daß ein eAuto auf Langstrecke schneller ist als ein Benziner oder Diesel! Der Thread-Ersteller schreibt explizit daß man nicht mehr auf einen Tesla für viel Geld angewiesen ist sondern daß jetzt auch die deutlich billigeren Hyundais geeignet erscheinen.

Verbrenner interessieren hier nicht! Mach doch mal einen eigenen Thread auf und schreib das da rein - am besten im Esso-Forum...

Grüazi MaXx

Re: Schnell auf der Langstrecke (mit Elektroauto)

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Es kommt aber auch irgendwie nicht so ganz heraus, warum @cpeter diesen Thread jetzt eröffnet hat. Was soll hier genau diskutiert werden?

Ich kann aus meiner gut 9-monatigen Erfahrung mit dem Ioniq seine Aussage immerhin bestätigen, dass er als Langstreckenfahrzeug (für mich) geeignet ist. Mit einem Tesla ist das alles vielleicht noch etwas entspannter (bessere und vor allem zuverlässigere Ladeinfrastruktur) und etwas schneller (mehr Anfangsreichweite und höhere Ladeleistung), dagegen steht halt der erheblich höhere Anschaffungspreis beim Tesla.

Es gibt durchaus Einschränkungen gegenüber einem Verbrenner. Da muss halt jeder selbst entscheiden, ob er mit diesen Einschränkungen leben kann. Die Frage ist auch, wie oft man solche Langstrecken fährt. Müsste ich z.B. täglich wechselnde Strecken von bis zu 800km fahren, würde ich das bestimmt nicht unbedingt mit dem Ioniq machen wollen. Für gelegentliche Urlaubsfahrten oder Tagesausflüge funktioniert ein Ioniq aber super.

Die größten "Probleme" sehe ich zur Zeit auch nicht mehr bei den Autos selbst. Da gibt es schon einige wenige Modelle, die durchaus Langstreckentauglich sind. Problem ist noch die Ladeinfrastruktur. Ich habe immer noch etwas Bauchschmerzen, wenn ich mit der ganzen Familie im Auto einen einzelnen Schnellader ansteuern muß und der Plan B würde einen erheblichen Umweg bedeuten. Da hoffe ich halt auf die Zukunft. Wenn in 2 Jahren alle ca. 120km eine zuverlässige Ladestation mit 3-8 Anschlüssen stehen sollte, würde ich mir auch eher trauen, den Akku vom Ioniq mal mehr auszureizen. Dann kann man sich auf Langstrecken vielleicht noch 1-2 Stopps sparen.

Vielleicht noch ein Wort zur Akkugröße. Ein größerer Akku bedeutet nicht automatisch, dass man auf Langstrecke auch schneller ist. Wichtig ist das Gesamtpaket aus Akkugröße und Ladeleistung, wobei ich die Ladeleistung mittlerweile als viel wichtiger ansehe als die Akkugröße. Ein großer Akku bietet erst mal nur eine etwas größere Anfangsreichweite. D.h. der erste Ladestopp kann etwas später erfolgen. Alternativ kann man seine Pausen halt etwas freier zeitlich einplanen.
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