Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

HW120
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Zu dem Einwand mit Afrika, an deren Elend wir angeblich schuld sind.
Das Wohlstandgefälle Westen vs. Teilen von Afrika ist selbstverständlich auch von unserem Wirtschaftssystem verursacht. Ferner ist die Sklaven- und Kolonialzeit gemessen an der Menschheitsgeschichte noch nicht allzulange vorbei, dieses jahrhundertealte Trauma wirkt noch nach, darüber gibt es tatsächlich Theorien. Auch wurden von den Kolonialmächten willkürlich Grenzen gezogen, ohne Rücksicht auf Ethnien, Religion und sonstige Befindlichkeiten der örtlichen Bewohner. Diese haben heute noch zum Teil und sind eine Ursache für Unruhen
Trotzdem mußte unser Wohlstand hier über Generationen hart erarbeitet werden und ist daher weder verhandelbar, noch bringt es was diesen weltweit mit den Armen zu teilen. Denn dann würde dieser ohne Wirkung verpuffen. Die alten Rezepte taugen daher offenbar nicht dafür. Auch ist erkennbar, daß der Anteil der Hungernden in der Welt stetig sinkt. Insofern tut sich da was in Richtung einer positiven Entwicklung.
Und es ist trotz dieser Hemnisse einigen afrikanischen Staaten gelungen sich zu etablieren, mit unseren Systemen vergleichbare Strukturen aufzubauen und Wohlstand zu generieren. Anscheinend über stammesrechtliche, überkommene Traditionen und sonstige trennende Hindernisse hinweg.
Daher gibt es eigentlich keinen Grund sich in ein Gummiboot zu setzen und nach Europa überzusetzen.

Zu dem Einwand mit den selbstfahrenden Autos,
selbstverständlich können autonome Fahrzeuge gehackt werden. Da muß noch viel Vorkehrung getroffen werden. Mein Hinweis auf mehr Sicherheit bezieht sich nicht auf Terroranschläge, die gibt es heute auch. Vielmehr möchte ich einen Schutz vor Alltagskriminalität wie er häufig in bestimmten Gebieten von Großstädten vorkommt.
Das ginge schon mal damit wenn ich bestimmen kann ob und mit wem ich das Robotaxi teilen will und wo es anhält. Das wäre gleichbedeutend mit einem privaten Auto.

Damit der Verkehr nicht anschwillt durch Leerverkehr und weil nun jeder nur noch Robotaxi fährt muss noch einiges verändert werden. Zum einen sollte das als Ringlinie laufen, ähnlich wie bei schienengebundenen Systemen heute. Zum anderen ein Preisgefüge welches Kurzstrecken die man laufen könnten unattraktiv macht. Ferner man verschiedene Klassen buchen kann. So mal als Skizze. Damit könnten man tatsächlich Innenstädte vom Verkehr entlasten.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

R2-D2
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Nordstromer hat geschrieben:Ja und der Strom kommt auch auf längere Sicht aus Kohlekraftwerken. Und wie wird in chinesischen Metropolen geheizt von Indien ganz zu schweigen. Verbesserungen kommen erst wenn es sich die Menschen vor Ort leisten können und wollen. Und bei der Menge an Menschen werden unsere einzelnen Anstrengungen eben nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen.
Die Chinesen kaufen westliche Ware und imitieren zum Teil den westlichen Lebensstil , also machts es vl. doch was aus wie wir es vorleben.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Nordstromer
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Alex1 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:Bitte wenn du Sport treiben und ÖPNV nutzen auf ein Level setzen willst gerne. Da steige ich aus.
Strohmann! Ich habe sie nicht auf einen Level gesetzt, sondern miteinander verglichen. Das ist nicht Dasselbe, nicht wahr? Kannst Dich natürlich jedesmal wegducken, wenn Dir ein Vergleich Deine Vorurteile zu sehr gefährdet.
Das mit dem Wasser war eine bewusste Übertreibung, die deutlich machen soll das es auch bei Reizen für das Immunsystem eine sinnvolle Grenze gibt die spätestens dann überschritten ist wenn ich mich zum x. mal mit einem Erkältungsvirus im ÖPNV infiziert habe.
Moment mal: DU machst Vergleiche, die jeden Rahmen sprengen, sprichst mir aber flugs das Recht ab, selbst vergleiche zu ziehen. Tolle Taktik 8-) Sport und ÖPNV-Fahren sind sehr wohl zu vergleichen. Bei Beiden kommt raus, dass die Vorteile die Nachteile bei Weitem überwiegen. Objektiv auf jeden Fall.

Und gleich kommst Du wieder mit einer unbewiesenen Behauptung, Du hättest Dich x-mal im ÖPNV infiziert. Nach Gutdünken setzt Du jegliche wissenschaftliche Arbeit von RKI etc. mit Deiner eigenen Definitionshoheit außer Kraft.
Und eine Schmierinfektion geht auch schnell, weil so gut kann man i.d.R. nicht aufpassen und immer alles verhindern.
Wenn du im Areosol eines Niesenden einatmest geht die Viruslast direkt auf deine Schleimhäute. Dann hängt es davon ab wie pathogen der Erreger ist und ob dein Immunsystem damit fertig wird. Die Menge reicht locker für eine Infektion aus.
Du als Infektiologe wirst das sicher genau erforscht haben :lol: Dass die echten Infektiologen das ein klein bisschen anders sehen, schert Dich nicht.
In Asien werden Atemmasken doch v.a. wegen der schlechten Luft getragen.
Falsch. Du darfst nicht nur von den Tagesschaubildern aus Peking ausgehen. In Japan ist die Luft so sauber wie bei uns, und die Infizierten(!) tragen die Masken. Du kannst das natürlich leugnen, wie Du willst. Wir sind ein freies Land.
Naja das eine schließt das andere nicht wobei ich meine es 2 versch. Typen Masken. Einmal gegen Stäube und dann gegen Viren und Bakterien, die durch eine normale Feinstaubmaske locker durchgehen.
Schon wieder falsch. Bakterien und auch Viren werden von FFP3-Masken sehr wohl zurückgehalten. Oder welche Masken würdest Du gegen Bakterien und Viren vorschlagen? Lass uns an Deinem Wissen teilhaben! Luftverschmutzung ist sowohl Staub (dagegen helfen Staubmasken, wie der Name schon sagt...) als auch Gase. Und dagegen helfen die Masken, die gegen Viren und Bakterien helfen, nunmal überhaupt nicht. Frag doch mal bei 3M nach, Du wirst staunen :D
Und in Asien bin ich in Seoul und Hong-Kong ÖPNV gefahren. Das ist aber kein Vergleich zu uns. Die Menschen dort benehmen sich, Kriminalität spielt praktisch keine Rolle (auch nicht Nachts), die Züge sind sauber (man denke nur an die japanischen Fußballfans, die nach dem verlorenen AF-Match gegen Belgien noch ihren Stadionbereich sauber gemacht haben), eiffizient und pünktlich. Hier in HH bekommen mich keine 10 Pferde in einen Bus oder eine Bahn.
Aha, dann hast Du also nichts gegen ÖPNV, sondern nur eine Hamburgerphobie.

Ich war schon oft in HH, auch in B oder M oder D oder Ffm oder K, und ich habe noch nie Zustände erlebt, die unzumutbar wären. Meine ganzen Geschäftskollegen auch nicht. Niemand, aber auch niemand scheut sich, den ÖPNV zu benutzen. Das scheint ein persönliches Problem von Dir zu sein. Es gibt ja auch Behandlungen gegen Flugangst.
Sport und ÖPNV sind nicht vergleichbar außer man mit deinen "Studien" Du weißt das es dazu auch gegenläufige Meinungen gibt und Studien. Natürlich sind deine immer richtig daher führt jede Diskussion an der beteiligt bist zum Streit mit anderen Foristen bzw. mit Foristen die eine andere Meinung zu einem Thema haben als du.
Das ein Aerosol hohe Mengen an Erregern enthält die beim einatmen auch entsprechend auf die Schleimhäute gelangen ist unstrittig auch unter Infektiologen. Das mindert den Effekt über eine Schmierinfektion in keinster Weise ab. Und die ist auch schnell eingefangen.
Bei den Atemmasken ging es vornehmlich um China und Südostasien. Das Japan weiter ist ist bekannt. Und auch in ROK dürfte die Luft besser sein als vor 20 Jahren. Aber China und Südostasien sind eben in jeder Hinsich x-mal größer und damit mit Bezug auf meine Aussage entsprechend relevanter.
Bei den Masken muss man genau hinsehen. FFP3 mag noch gehen darunter aber sind sie nur gegen Staub geeignet. Getesten wird m.E. aber nur eine Chlorid Verbindung wie sie bei Haushaltsreinigern üblicherweise vorkommt. Das sie Viren zurückhalten können war mir bisher so nicht bekannt. Gegen Gase benötigt man wieder andere Masken. Ich kannte bisher die drei Bereiche Staub, Gas und Mikroorganismen (also Schutz vor Pathogenen).
Nein Hamburger mag ich nur nicht die von McDonalds! Und ich kenne wiederum viele die genau das Beschrieben für den ÖPNV in D und auch anderen Ländern der EU bestätigen. Und nun sind wir wieder am Anfang. Du nutzt ihn und ich nicht. Die Diskussion ist hier für mich beendet. Mangels Zeit, aber auch Mangels Lust.
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Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Nordstromer hat geschrieben:Na dann viel Spaß bei der Weltrettung.
Och nö, nicht schon wieder die abgegriffene Diffamierung jeglicher Umweltschützer als angebliche Weltretter! Das kommt immer dann, wenn keine Argumente mehr da sind. Ich hätte ja drauf wetten können.

Ich wiederhole mich gerne: Das umweltfreundliche (oder auch nur weniger umweltschädliche) Verhalten des Einzelnen ist notwendig, aber nicht hinreichen. Du kennst doch den Unterschied?
Dir ist aber schon bewusst, dass die Menschen das in China oder Indien anders sehen und auch anders handhaben und das dein Beitrag nicht messbar ist?
Auch das kommt immer wieder nach Ausbleiben der Argumente: Das Ich-bin-doch-nur-ein-kleines-Rädchen-und-ich-kann-doch-sauen-wie-ich-will-und-die-Erde-geht-doch-nicht-unter-Gambit. Voraussehbar.
Das war eine Übertreibung weil du auch immer zu Übertreibungen neigst.
Falsch. Zeige mir eine einzige Übertreibung von mir, die auch nur annähernd Deiner Letzten gleichkommt.
Wenn der ÖPNV so attraktiv wäre wie du behauptest müsste er sich eben doch locker selbst finanzieren können. Tut er aber anscheinend nicht ausreichend und attraktiv genug ist er auch nicht. Obwohl das Auto durchaus mehr kostet leisten sich das sehr viele auch dann wenn es eng wird.
Du hast meinen Post entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Aber ich erkläre es Dir gerne noch einmal in einfachen Worten, vielleicht war das zu kompliziert:

- Öffentliche Maßnahmen wie ÖPNV, aber auch Parks, Schwimmbäder etc. bringen der Öffentlichkeit großen Nutzen. Soweit (ein)verstanden?
- Der einzelne Nutzer zahlt aber i.A. nichts oder sehr wenig für diese Nutzung. Soweit (ein)verstanden?
- Deswegen werden die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt. Soweit (ein)verstanden?
- Der Nutzen, den der Einzelne hat, den steckt er aber nicht zurück in den ÖPNV, das Schwimmbad oder das Naherholungsgebiet. Soweit (ein)verstanden?
- Der (Bund der) Steuerzahler hackt aber auf jedem Euro rum, der in öffentliche Belange gesteckt wird. Soweit (ein)verstanden?
- Die "Big Player" (man beachte die offizielle Wortwahl "Spieler") haben aber die Macht, Millionen an Steuergeldern für ihre Zwecke umzuleiten, direkt (Ansiedlungsbeihilfen, Infrastruktur) oder indirekt (Verkrüppelung von Bus und Bahn, Forcierung des fossilen Kraftverkehrs). Soweit (ein)verstanden?
- Die Gewinne, die sie (u.A. durch die massiven staatlichen Beihilfen) erwirtschaften, werden dann als Beleg für wirtschaftlichen Erfolg missbraucht. Soweit (ein)verstanden?
- Die schwache Rolle der Öffentlichen (die die "Big Player" ja mit voller Absicht herbeigeführt haben) wird dann als deren Versagen hingestellt. Soweit (ein)verstanden?

Das war ein kurzer Abriss über den heute grassierenden Neoliberalismus á la Trump&Co, der auch in D viele Freunde hat.
Zuletzt geändert von Alex1 am Mi 11. Jul 2018, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Nordstromer hat geschrieben:Und bei der Menge an Menschen werden unsere einzelnen Anstrengungen eben nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen.
Sorry, aber das ist generell die dümmste aller Aussagen, die man nur machen kann, egal zu welchen Thema! :shock:

Wenn alle so drauf wären, wäre noch nicht einmal das Rad erfunden! => Ohne den Willen zur Veränderung und Pioniere sowie frühe Folger, die es trotz möglicher Beschwerlichkeiten durchziehen, verändert sich auf dieser Welt garnichts!
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Nordstromer hat geschrieben:Sport und ÖPNV sind nicht vergleichbar außer man mit deinen "Studien" Du weißt das es dazu auch gegenläufige Meinungen gibt und Studien.
Na dann bring doch mal eine Einzige!
Natürlich sind deine immer richtig daher führt jede Diskussion an der beteiligt bist zum Streit mit anderen Foristen bzw. mit Foristen die eine andere Meinung zu einem Thema haben als du.
Du hast auf die Studien, die ich gebracht habe, IMMER nur mit subjektiven Einzeleinschätzungen geantwortet. Dir mag das reichen, mir nicht.
Das ein Aerosol hohe Mengen an Erregern enthält die beim einatmen auch entsprechend auf die Schleimhäute gelangen ist unstrittig auch unter Infektiologen. Das mindert den Effekt über eine Schmierinfektion in keinster Weise ab. Und die ist auch schnell eingefangen.
Strohmann! Ich habe nie behauptet, dass die Aerosolinfektion keinen Einfluss hätte. Nur wirkt sie laut Studienlage RKI längst nicht so stark wie die Schmierifektion.
Bei den Atemmasken ging es vornehmlich um China und Südostasien.
Falsch. Das ist eine platte Lüge. ICH hatte die Atemmasken gebracht, und da ging es mir um Japan. Und den Rest von Asien. Es ist schlichtweg eine Lüge von Dir, dass es nicht um Japan ginge. Bitte bleibe redlich in der Diskussion, denn sonst können wir gleich zumachen, wenn Jeder nur das denkt, was er glaubt und nicht das akzeptiert, was geschrieben ist.
Das Japan weiter ist ist bekannt. Und auch in ROK dürfte die Luft besser sein als vor 20 Jahren. Aber China und Südostasien sind eben in jeder Hinsich x-mal größer und damit mit Bezug auf meine Aussage entsprechend relevanter.
Das hat aber doch nun GAR NICHTS mit meiner Feststellung zu tun, dass es in Asien üblich ist, als SCHUTZ DER UMGEBENDEN Masken gegen infektiöse Aerosole zu tragen, ähnlich wie Chirurgen den Spuckschutz, nicht wahr. Das Ausweichen auf Staub und andere Gefahrstoffe kam nur von Deiner Ecke.
Bei den Masken muss man genau hinsehen. FFP3 mag noch gehen darunter aber sind sie nur gegen Staub geeignet. Getesten wird m.E. aber nur eine Chlorid Verbindung wie sie bei Haushaltsreinigern üblicherweise vorkommt. Das sie Viren zurückhalten können war mir bisher so nicht bekannt. Gegen Gase benötigt man wieder andere Masken. Ich kannte bisher die drei Bereiche Staub, Gas und Mikroorganismen (also Schutz vor Pathogenen).
Da sind wir wieder bei den Herren Dunning und Kruger. Du hast offenbar gerade mal rudimentäre Ahnung von Atemschutz, spielst Dich aber hier als der große Kenner auf. Es muss nicht Jeder ein Experte im Atemschutz sein. Wenn man aber nur Anfänger ist, sollte man diesen Status nicht durch Hinausposaunen von Unsinn auch noch überdeutlich machen 8-)
Nein Hamburger mag ich nur nicht die von McDonalds! Und ich kenne wiederum viele die genau das Beschrieben für den ÖPNV in D und auch anderen Ländern der EU bestätigen. Und nun sind wir wieder am Anfang. Du nutzt ihn und ich nicht. Die Diskussion ist hier für mich beendet. Mangels Zeit, aber auch Mangels Lust.
Schon klar. Keine Argumente, keine Lust. Millionen von Mitbürgern sehen das halt anders als Du. Komm damit klar. Auch damit, dass die Zahlen der ÖPNV-Beförderungen seit Jahren kontinuierlich steigen.
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Nordstromer hat geschrieben:Ja und der Strom kommt auch auf längere Sicht aus Kohlekraftwerken. Und wie wird in chinesischen Metropolen geheizt von Indien ganz zu schweigen.
Und das soll jetzt eine Entschuldigung sein für genau was?
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Alex1 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:Ja und der Strom kommt auch auf längere Sicht aus Kohlekraftwerken. Und wie wird in chinesischen Metropolen geheizt von Indien ganz zu schweigen.
Und das soll jetzt eine Entschuldigung sein für genau was?
1.600 neue Kohlekraftewerke in Asien innerhalb der nächsten Jahre.
Die Chinesen wollen die westliche Lebensweise imitieren?
Ja richtig, sie wollen ihre Wohnungen heizen (was längst noch nicht selbstverständlich ist) und sie wollen leistungsstarke Autos am besten aus deutscher Produktion fahren, am liebsten BMW.
Was sie nicht wollen: in BEV auf Schleichfahrt rumgurken.
Dazu muß sie ihre Regierung schon zwingen.
Ein paar tausend E-Busse mögen Weltrekord sein, machen aber nichts aus zwischen x Millionen Dieselbussen dort.
Die meisten Chinesen tragen im Winter alle Kaliber von Atemschutzmasken, um sich vor Abgas-Smog zu schützen.

Insgesamt lachhaft: der speziell deutsche Wunderglaube, man könne mit einer Halbierung des winzigen Anteils an CO2-Freisetzung irgendeinen meßbaren positiven Effekt am Gesamtausstoß erzielen. Wobei noch nicht mal der Zusammenhang zwischen CO2 und den gemessenen(!) Temperaturereignissen nachgewiesen ist.
Zwanghafter e-Auto-Glaube und wahnhaftes grünes Weltretten ergänzen sich hier für einige zur Ersatzreligion. Darüber kann man tatsächlich nicht diskutieren.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

E-Fan
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Kalocube hat geschrieben: Sorry, aber das ist generell die dümmste aller Aussagen, die man nur machen kann, egal zu welchen Thema! :shock:
Wenn alle so drauf wären, wäre noch nicht einmal das Rad erfunden! => Ohne den Willen zur Veränderung und Pioniere sowie frühe Folger...
Sorry, aber Du bringst 2 grundlegende Dinge durcheinander:
was bitte hat die Erfindung eines Einzelnen („Rad“) mit der Verhaltensänderung bei 1-2 Mrd.Leuten zu tun?
Um letzere zu bewegen, magst Du als Gandhi auftreten oder Diktator, um eine Bewegung zu erreichen. Aber als 08/15-Konsument am anderen Ende der Welt erreichst Du rein gar nichts, auch nicht als früher Follower oder „eine ganze Menge Europäer“.

Wo sind heute die „early adopter“ der e-Auto-Welle in den 90ern?
Wo sind die aus der „SmartRegion“ Pellworm?
El Hierro nicht zu vergessen.
Alles frühe follower, aber es reicht trotz winziger Einwohnerzahlen, absolut beherrschbaren Größenordnungen, riesigem Aufwand und allen Ressourcen direkt vor der Tür nicht zur grünen Autarkie.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Wehe dem, der den ersten Schritt tut. Entweder, wir gehen alle gleichzeitig los, oder wir bleiben alle stehen.

Und noch einfacher: Alles Böse ins Märchenland verbannen, dann kann man alles schlecht reden und braucht auch keine Alternativen vorzubringen. Der übliche Sermon der Energiewendegegner.
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