Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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  • Alex1
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R2-D2 hat geschrieben:80% meiner Koll. und ich pendel zwischen 30Min und 1,5h mit der Bahn ins Büro und sind nicht häufiger krank wie die Ortsansässigen. Vielleicht liegt es auch an den massiv vorhandenen Hygiene Hinweisen und Handdesinfiziere beim AG.
Ein Zeit lang habe ich mir den Luxus einer 1.Klasse Fahrkarte gegönnt um der Enge im Zug zu entgehen,
aber da seit einiger Zeit das S-Bahn Angebot aufgestockt wurde spare ich mir das und freue mich auf die interessanten Gespräche mit Mitfahrern oder arbeite schon auf dem Weg ins Büro.
Mangels Parkplätze beim AG ist pendeln mit dem Auto keine Option für mich.
Kann ich nur zu 100% bestätigen :mrgreen: Selbst mit Parkplätzen beim AG ist mir das Pendeln mit der Bahn lieber. Ich treffe auch jede Menge interessanter Leute, mit denen mich schon jahrelange Freundschaften verbinden. Arbeiten, Essen oder Ausruhen sind die weiteren Vorteile, die ich nicht missen möchte.

Wenn der ÖPNV zu voll ist, ist das wieder Folge der autogerechten Politik, die uns seit der Nachkriegszeit plagt.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Nordstromer
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Alex1 hat geschrieben:Nordstromer, Du bist schon ein Meister im Vergleichen des nicht Vergleichbaren und im Ersetzen von Wissenschaft durch persönliche Erlebnisse :D

Wenn ich poste, dass Sport Treibende gesünder sind, "konterst" Du gewiss gleich mit all den verletzten Sportlern, den Toten bei der Tour de France und Deinem Nachbarn, der beim Schwimmen ertrunken ist 8-)

Das Immunsystem verarmt, wenn es keinen Herausforderungen gestellt wird. Wer sich zwanghaft aus Menschenansammlungen fernhält, um sich nur ja mit nix anzustecken, den erwischt es umso schlimmer.

Der klassische Übertragungsweg ist auch nicht der Nieser in den Nacken. Sondern Deine Hand, mit der Du Deinen Nacken abwischst und Dich dann im Gesicht berührst. Vor allem im Bereich der Augen.

Kindergärten sind wieder Sonderfälle, weil Kinder (besonders die zu Hause von solchen Keimphobikern steril Gehaltene) ein noch nicht voll entwickeltes Immunsystem haben. Dazu braucht es eben ein paar Dutzend durchgemachte Erkältungen. Das sind medizinische Fakten. Du wirst mir aber sicher gleich ein Kind präsentieren, das noch nie eine Erkältung hatte... :lol:
Das hinkt aber schon arg. Sport kann man nicht mit der Nutzung des ÖPNV vergleichen oder gar gleichsetzen. Das Sport gesund ist (im Allgemeinen) habe ich also auch nie bestritten. Und was das Training des Immunsystems angeht kann man auch übertreiben. Kannst ja nach Indien ziehen und jeden Tag dein Immunsystem mit einem Glas frischem Gangeswasser trainieren.
Und erwischt es auch aber eben nicht mehrmals jährlich. Eine Kollegin meiner Frau ist ab Spätsommer bis Frühjahr fast durchgehen erkältet und nutzt (allerdings aus Kostengründen widerwillig) nur den ÖPNV. Die sieht selbst den Zusammenhang als gegeben an.
Das die Schmierinfektion der klassische Übertragungsweg ist ist mir schon bekannt. Dennoch kann es auch einfach über den Weg des Aerosols gehen. Und wenn ich in der Bahn niese (auch wenn die Hand davor ist) kriegen garantiert viele was ab plus dem Zeugs was auf Sitzen und an Griffen etc. hängen bleibt. Ideal wäre nach unten auf den Boden niesen. Aber dafür fehlt in der rush hour der Platz.
Und es geht hier nicht um Phobiker á la Michael Jackson (Friede seiner Asche).
Und in der KiTa war ich viel häufiger krank als davor und danach. Als junger Erwachsener. Aber das ging und geht den Erziehern generell so.
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Nordstromer
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Alex1 hat geschrieben:
R2-D2 hat geschrieben:80% meiner Koll. und ich pendel zwischen 30Min und 1,5h mit der Bahn ins Büro und sind nicht häufiger krank wie die Ortsansässigen. Vielleicht liegt es auch an den massiv vorhandenen Hygiene Hinweisen und Handdesinfiziere beim AG.
Ein Zeit lang habe ich mir den Luxus einer 1.Klasse Fahrkarte gegönnt um der Enge im Zug zu entgehen,
aber da seit einiger Zeit das S-Bahn Angebot aufgestockt wurde spare ich mir das und freue mich auf die interessanten Gespräche mit Mitfahrern oder arbeite schon auf dem Weg ins Büro.
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Kann ich nur zu 100% bestätigen :mrgreen: Selbst mit Parkplätzen beim AG ist mir das Pendeln mit der Bahn lieber. Ich treffe auch jede Menge interessanter Leute, mit denen mich schon jahrelange Freundschaften verbinden. Arbeiten, Essen oder Ausruhen sind die weiteren Vorteile, die ich nicht missen möchte.

Wenn der ÖPNV zu voll ist, ist das wieder Folge der autogerechten Politik, die uns seit der Nachkriegszeit plagt.
Und hier schließt sich doch der Kreis. So lange es dir gefällt und sogar Spaß macht ist es wunderbar und dir auch vergönnt. Es gibt aber sehr viele die eben nur notgedrungen ÖPNV nutzen. Und die die es nicht wollen genießen die Fahrt im Auto. Gerade das BEV hat den Spaßfaktor für uns noch mal deutlich erhöht.
Und wenn der ÖPNV besser werden soll dann müssen wohl auch die Ticketpreise steigen denn das sollte sich schon aus den Einnahmen alleine finanzieren. Die Autofahrer müssen ja noch mehr zahlen mit dem Hinweis darauf das Straßen und deren Unterhalt teuer sind.
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Nordstromer hat geschrieben:Das hinkt aber schon arg. Sport kann man nicht mit der Nutzung des ÖPNV vergleichen oder gar gleichsetzen. Das Sport gesund ist (im Allgemeinen) habe ich also auch nie bestritten.
Also kann man es doch vergleichen?
Und was das Training des Immunsystems angeht kann man auch übertreiben. Kannst ja nach Indien ziehen und jeden Tag dein Immunsystem mit einem Glas frischem Gangeswasser trainieren.
Du willst aber jetzt nicht die Fahrt in einem Bus mit dem Trinken eines Glases Gangeswasser vergleichen? Ich als Nordstromer würde jetzt sofort kontern, das ginge ja gar nicht... :lol:
Und erwischt es auch aber eben nicht mehrmals jährlich. Eine Kollegin meiner Frau ist ab Spätsommer bis Frühjahr fast durchgehen erkältet und nutzt (allerdings aus Kostengründen widerwillig) nur den ÖPNV. Die sieht selbst den Zusammenhang als gegeben an.
Na klar doch! Persönliche Einzelerfahrungen zeitlich aufeinander folgender Ereignisse ersetzen natürlich wissenschaftlich kausal ermittelte Zusammenhänge! Gehe nie in ein Krankenhaus! Dort sterben jede Menge Leute! Mehr als im Auto. Von Altenheimen gar nicht zu sprechen... :lol:
Das die Schmierinfektion der klassische Übertragungsweg ist ist mir schon bekannt. Dennoch kann es auch einfach über den Weg des Aerosols gehen. Und wenn ich in der Bahn niese (auch wenn die Hand davor ist) kriegen garantiert viele was ab plus dem Zeugs was auf Sitzen und an Griffen etc. hängen bleibt. Ideal wäre nach unten auf den Boden niesen. Aber dafür fehlt in der rush hour der Platz.
Nein. Der Weg über das Niesen ist ein wesentlich geringerer als über die Schmierinfektion. Sagt jedenfalls das RKI. Aber Du weißt es sicher besser ;)

Am Boden hab ich bisher immer Platz gefunden. Meine Füße ja auch :D Außerdem ist die am besten akzeptierte Art des Niesens in die Ellenbeuge. Asiaten ziehen ja Atemmasken an, wenn sie erkältet sind. Nicht um sich zu schützen, was uns hier immer umtreibt, sondern um DIE ANDEREN zu schützen.
Und es geht hier nicht um Phobiker á la Michael Jackson (Friede seiner Asche).
Einige argumentieren aber genau so.
Und in der KiTa war ich viel häufiger krank als davor und danach. Als junger Erwachsener. Aber das ging und geht den Erziehern generell so.
Meine Rede 8-)

Du hast in der KiTa eine viel höhere Virenlast als in jedem Bus.
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Nordstromer hat geschrieben:Und hier schließt sich doch der Kreis. So lange es dir gefällt und sogar Spaß macht ist es wunderbar und dir auch vergönnt. Es gibt aber sehr viele die eben nur notgedrungen ÖPNV nutzen. Und die die es nicht wollen genießen die Fahrt im Auto. Gerade das BEV hat den Spaßfaktor für uns noch mal deutlich erhöht.
Mir geht es weniger um Spaß als um Umwelt, Klima und Volksgesundheit. An unserem ausufernden Spaß ist die Welt gerade am Untergehen :twisted:
Und wenn der ÖPNV besser werden soll dann müssen wohl auch die Ticketpreise steigen denn das sollte sich schon aus den Einnahmen alleine finanzieren. Die Autofahrer müssen ja noch mehr zahlen mit dem Hinweis darauf das Straßen und deren Unterhalt teuer sind.
Nein, müssen sie nicht. Im Gegentum. Der öffentliche Verkehr muss endlich für das entlohnt werden, was er uns nützt:
- Luftreinhaltung,
- Klimaschutz,
- Bodenschutz,
- Fitness der Bevölkerung,
- Möglichkeiten der Begegnung,
- Mobilität für nicht-Autofahrer.

Bekäme er all das zugeschrieben, wäre er mehr als lohnend. Aber wir leben im Neoliberalismus: Alles, was kostet, wird der Allgemeinheit aufgedrückt und dann als pöhse Subvention diffamiert, die Benefits werden klammheimlich eingestrichen.

Insofern gebe ich Dir vollkommen Recht, als der MIV endlich für das bezahlen sollte, was er anrichtet. Aber das behindern die Herren Stadler, Winterkorn, Zetsche etc. nach Kräften. Und die haben Kräfte. Sogar so viele, dass sie an der Regierung vorbei mit dem Ami-Außenminister über Zölle verhandeln. Eine Frechheit ohnegleichen.
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Alex1 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:Das hinkt aber schon arg. Sport kann man nicht mit der Nutzung des ÖPNV vergleichen oder gar gleichsetzen. Das Sport gesund ist (im Allgemeinen) habe ich also auch nie bestritten.
Also kann man es doch vergleichen?
Und was das Training des Immunsystems angeht kann man auch übertreiben. Kannst ja nach Indien ziehen und jeden Tag dein Immunsystem mit einem Glas frischem Gangeswasser trainieren.
Du willst aber jetzt nicht die Fahrt in einem Bus mit dem Trinken eines Glases Gangeswasser vergleichen? Ich als Nordstromer würde jetzt sofort kontern, das ginge ja gar nicht... :lol:
Und erwischt es auch aber eben nicht mehrmals jährlich. Eine Kollegin meiner Frau ist ab Spätsommer bis Frühjahr fast durchgehen erkältet und nutzt (allerdings aus Kostengründen widerwillig) nur den ÖPNV. Die sieht selbst den Zusammenhang als gegeben an.
Na klar doch! Persönliche Einzelerfahrungen zeitlich aufeinander folgender Ereignisse ersetzen natürlich wissenschaftlich kausal ermittelte Zusammenhänge! Gehe nie in ein Krankenhaus! Dort sterben jede Menge Leute! Mehr als im Auto. Von Altenheimen gar nicht zu sprechen... :lol:
Das die Schmierinfektion der klassische Übertragungsweg ist ist mir schon bekannt. Dennoch kann es auch einfach über den Weg des Aerosols gehen. Und wenn ich in der Bahn niese (auch wenn die Hand davor ist) kriegen garantiert viele was ab plus dem Zeugs was auf Sitzen und an Griffen etc. hängen bleibt. Ideal wäre nach unten auf den Boden niesen. Aber dafür fehlt in der rush hour der Platz.
Nein. Der Weg über das Niesen ist ein wesentlich geringerer als über die Schmierinfektion. Sagt jedenfalls das RKI. Aber Du weißt es sicher besser ;)

Am Boden hab ich bisher immer Platz gefunden. Meine Füße ja auch :D Außerdem ist die am besten akzeptierte Art des Niesens in die Ellenbeuge. Asiaten ziehen ja Atemmasken an, wenn sie erkältet sind. Nicht um sich zu schützen, was uns hier immer umtreibt, sondern um DIE ANDEREN zu schützen.
Und es geht hier nicht um Phobiker á la Michael Jackson (Friede seiner Asche).
Einige argumentieren aber genau so.
Und in der KiTa war ich viel häufiger krank als davor und danach. Als junger Erwachsener. Aber das ging und geht den Erziehern generell so.
Meine Rede 8-)

Du hast in der KiTa eine viel höhere Virenlast als in jedem Bus.
Bitte wenn du Sport treiben und ÖPNV nutzen auf ein Level setzen willst gerne. Da steige ich aus.
Das mit dem Wasser war eine bewusste Übertreibung, die deutlich machen soll das es auch bei Reizen für das Immunsystem eine sinnvolle Grenze gibt die spätestens dann überschritten ist wenn ich mich zum x. mal mit einem Erkältungsvirus im ÖPNV infiziert habe. Und eine Schmierinfektion geht auch schnell, weil so gut kann man i.d.R. nicht aufpassen und immer alles verhindern.
Wenn du im Areosol eines Niesenden einatmest geht die Viruslast direkt auf deine Schleimhäute. Dann hängt es davon ab wie pathogen der Erreger ist und ob dein Immunsystem damit fertig wird. Die Menge reicht locker für eine Infektion aus.
In Asien werden Atemmasken doch v.a. wegen der schlechten Luft getragen. Naja das eine schließt das andere nicht wobei ich meine es 2 versch. Typen Masken. Einmal gegen Stäube und dann gegen Viren und Bakterien, die durch eine normale Feinstaubmaske locker durchgehen.
Und in Asien bin ich in Seoul und Hong-Kong ÖPNV gefahren. Das ist aber kein Vergleich zu uns. Die Menschen dort benehmen sich, Kriminalität spielt praktisch keine Rolle (auch nicht Nachts), die Züge sind sauber (man denke nur an die japanischen Fußballfans, die nach dem verlorenen AF-Match gegen Belgien noch ihren Stadionbereich sauber gemacht haben), eiffizient und pünktlich. Hier in HH bekommen mich keine 10 Pferde in einen Bus oder eine Bahn.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Nordstromer
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Alex1 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:Und hier schließt sich doch der Kreis. So lange es dir gefällt und sogar Spaß macht ist es wunderbar und dir auch vergönnt. Es gibt aber sehr viele die eben nur notgedrungen ÖPNV nutzen. Und die die es nicht wollen genießen die Fahrt im Auto. Gerade das BEV hat den Spaßfaktor für uns noch mal deutlich erhöht.
Mir geht es weniger um Spaß als um Umwelt, Klima und Volksgesundheit. An unserem ausufernden Spaß ist die Welt gerade am Untergehen :twisted:
Und wenn der ÖPNV besser werden soll dann müssen wohl auch die Ticketpreise steigen denn das sollte sich schon aus den Einnahmen alleine finanzieren. Die Autofahrer müssen ja noch mehr zahlen mit dem Hinweis darauf das Straßen und deren Unterhalt teuer sind.
Nein, müssen sie nicht. Im Gegentum. Der öffentliche Verkehr muss endlich für das entlohnt werden, was er uns nützt:
- Luftreinhaltung,
- Klimaschutz,
- Bodenschutz,
- Fitness der Bevölkerung,
- Möglichkeiten der Begegnung,
- Mobilität für nicht-Autofahrer.

Bekäme er all das zugeschrieben, wäre er mehr als lohnend. Aber wir leben im Neoliberalismus: Alles, was kostet, wird der Allgemeinheit aufgedrückt und dann als pöhse Subvention diffamiert, die Benefits werden klammheimlich eingestrichen.

Insofern gebe ich Dir vollkommen Recht, als der MIV endlich für das bezahlen sollte, was er anrichtet. Aber das behindern die Herren Stadler, Winterkorn, Zetsche etc. nach Kräften. Und die haben Kräfte. Sogar so viele, dass sie an der Regierung vorbei mit dem Ami-Außenminister über Zölle verhandeln. Eine Frechheit ohnegleichen.
Na dann viel Spaß bei der Weltrettung. Dir ist aber schon bewusst, dass die Menschen das in China oder Indien anders sehen und auch anders handhaben und das dein Beitrag nicht messbar ist?
Das war eine Übertreibung weil du auch immer zu Übertreibungen neigst.
Wenn der ÖPNV so attraktiv wäre wie du behauptest müsste er sich eben doch locker selbst finanzieren können. Tut er aber anscheinend nicht ausreichend und attraktiv genug ist er auch nicht. Obwohl das Auto durchaus mehr kostet leisten sich das sehr viele auch dann wenn es eng wird.
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Nordstromer hat geschrieben:..
Na dann viel Spaß bei der Weltrettung. Dir ist aber schon bewusst, dass die Menschen das in China oder Indien anders sehen und auch anders handhaben und das dein Beitrag nicht messbar ist?
...
Da passt die Meldung

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Weltrekord: Shenzhen hat 16.359 Busse auf Elektroantrieb umgestellt
aber nicht mehr in dein Weltbild, oder?
Aber im Ernst, auch die Chinesen und Inder werden, mit wachsenden Wohlstand, nicht mehr im Dreck leben wollen.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Nordstromer hat geschrieben:Bitte wenn du Sport treiben und ÖPNV nutzen auf ein Level setzen willst gerne. Da steige ich aus.
Strohmann! Ich habe sie nicht auf einen Level gesetzt, sondern miteinander verglichen. Das ist nicht Dasselbe, nicht wahr? Kannst Dich natürlich jedesmal wegducken, wenn Dir ein Vergleich Deine Vorurteile zu sehr gefährdet.
Das mit dem Wasser war eine bewusste Übertreibung, die deutlich machen soll das es auch bei Reizen für das Immunsystem eine sinnvolle Grenze gibt die spätestens dann überschritten ist wenn ich mich zum x. mal mit einem Erkältungsvirus im ÖPNV infiziert habe.
Moment mal: DU machst Vergleiche, die jeden Rahmen sprengen, sprichst mir aber flugs das Recht ab, selbst vergleiche zu ziehen. Tolle Taktik 8-) Sport und ÖPNV-Fahren sind sehr wohl zu vergleichen. Bei Beiden kommt raus, dass die Vorteile die Nachteile bei Weitem überwiegen. Objektiv auf jeden Fall.

Und gleich kommst Du wieder mit einer unbewiesenen Behauptung, Du hättest Dich x-mal im ÖPNV infiziert. Nach Gutdünken setzt Du jegliche wissenschaftliche Arbeit von RKI etc. mit Deiner eigenen Definitionshoheit außer Kraft.
Und eine Schmierinfektion geht auch schnell, weil so gut kann man i.d.R. nicht aufpassen und immer alles verhindern.
Wenn du im Areosol eines Niesenden einatmest geht die Viruslast direkt auf deine Schleimhäute. Dann hängt es davon ab wie pathogen der Erreger ist und ob dein Immunsystem damit fertig wird. Die Menge reicht locker für eine Infektion aus.
Du als Infektiologe wirst das sicher genau erforscht haben :lol: Dass die echten Infektiologen das ein klein bisschen anders sehen, schert Dich nicht.
In Asien werden Atemmasken doch v.a. wegen der schlechten Luft getragen.
Falsch. Du darfst nicht nur von den Tagesschaubildern aus Peking ausgehen. In Japan ist die Luft so sauber wie bei uns, und die Infizierten(!) tragen die Masken. Du kannst das natürlich leugnen, wie Du willst. Wir sind ein freies Land.
Naja das eine schließt das andere nicht wobei ich meine es 2 versch. Typen Masken. Einmal gegen Stäube und dann gegen Viren und Bakterien, die durch eine normale Feinstaubmaske locker durchgehen.
Schon wieder falsch. Bakterien und auch Viren werden von FFP3-Masken sehr wohl zurückgehalten. Oder welche Masken würdest Du gegen Bakterien und Viren vorschlagen? Lass uns an Deinem Wissen teilhaben! Luftverschmutzung ist sowohl Staub (dagegen helfen Staubmasken, wie der Name schon sagt...) als auch Gase. Und dagegen helfen die Masken, die gegen Viren und Bakterien helfen, nunmal überhaupt nicht. Frag doch mal bei 3M nach, Du wirst staunen :D
Und in Asien bin ich in Seoul und Hong-Kong ÖPNV gefahren. Das ist aber kein Vergleich zu uns. Die Menschen dort benehmen sich, Kriminalität spielt praktisch keine Rolle (auch nicht Nachts), die Züge sind sauber (man denke nur an die japanischen Fußballfans, die nach dem verlorenen AF-Match gegen Belgien noch ihren Stadionbereich sauber gemacht haben), eiffizient und pünktlich. Hier in HH bekommen mich keine 10 Pferde in einen Bus oder eine Bahn.
Aha, dann hast Du also nichts gegen ÖPNV, sondern nur eine Hamburgerphobie.

Ich war schon oft in HH, auch in B oder M oder D oder Ffm oder K, und ich habe noch nie Zustände erlebt, die unzumutbar wären. Meine ganzen Geschäftskollegen auch nicht. Niemand, aber auch niemand scheut sich, den ÖPNV zu benutzen. Das scheint ein persönliches Problem von Dir zu sein. Es gibt ja auch Behandlungen gegen Flugangst.
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Ja und der Strom kommt auch auf längere Sicht aus Kohlekraftwerken. Und wie wird in chinesischen Metropolen geheizt von Indien ganz zu schweigen. Verbesserungen kommen erst wenn es sich die Menschen vor Ort leisten können und wollen. Und bei der Menge an Menschen werden unsere einzelnen Anstrengungen eben nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen.
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