Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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mweisEl hat geschrieben: Ohne Steuerungswirkung (wegen des entfallenen Ticketverkaufs) z.B. durch für die Nebenverkehrs-Zeit ab 9:00 billigere ÖPNV-Tickets wird es aber immer so sein, dass das Gros der Leute gegen 8:00 im Büro aufschlagen will, zeitlich gemeinsam mit dem Schülerverkehr.
Wenn ich erst Bahnen nach 9 nehmen kann, bin ich so Richtung halb 11 im Büro und muss da ewig bleiben. Wie viel Geld soll ich denn da sparen, um das attraktiv zu finden?
Mal abgesehen davon, dass Teamarbeit nicht funktioniert, weil andere um 6 anfangen und eine Stunde mehr Fahrzeit verliere ich auch noch jeden Tag.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Kabelbaum hat geschrieben: Bei uns z.B. wird ein Jahres-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr für 365€ (1€/Tag) angeboten.

Hört sich gut an, ist jedoch für den (bisherigen) Autofahrer nur dann interessant, wenn er den PKW dadurch ersetzen(verkaufen!) kann.
Das ist doch so erstmal Blödsinn. Natürlich kann man auch per ÖPNV einen Großteil seiner Fahrten machen und trotzdem weiterhin ein Auto besitzen für den Teil wo der ÖPNV einfach nicht passt.

Die 365 € im Jahr sind ein BRUCHTEIL von dem was man für die Vollkosten eines Autos rechnen muß.

Das sind wieder nur Ausreden nach dem Motto: Das Auto ist ja schon da dann mache ich auch jeder Fahrt immer damit weils so schön bequem ist.

Wir haben ZWEI Autos. Das eine nutzt meist meine Frau und die fährt auch wirklich nur sehr ungern ÖPNV oder gar Fahrrad. Aber ehrlicherweise nicht weils nicht ginge sondern weil sie einfach bequem ist was sie auch selber zugibt.

Bleibt das zweite Auto das meist herumsteht. Trotzdem fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit, Mein volljähriger Sohn fährt so gut wie immer mit dem ÖPNV obwohl er das zweite Auto auch nutzen könnte.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Ambi Valent hat geschrieben: Natürlich kann man auch per ÖPNV einen Großteil seiner Fahrten machen und trotzdem weiterhin ein Auto besitzen für den Teil wo der ÖPNV einfach nicht passt.

Die 365 € im Jahr sind ein BRUCHTEIL von dem was man für die Vollkosten eines Autos rechnen muß.
Na und? Es ist doch trotzdem ein nicht zu vernachlässigender Betrag, der noch oben drauf kommt. Und das, wo man auch noch die hohen Kosten des Autos hat. Wenn die Fixkosten schon eh bezahlt werden müssen, ist die wirtschaftliche Bewertung im Vergleich auch wieder anders.
Ambi Valent hat geschrieben: Bleibt das zweite Auto das meist herumsteht
Zwei Autos machen halt nur wirklich Sinn wenn man oft beide gleichzeitig braucht.
Das war bei uns im letzten Jahr selten der Fall, weil wir seit dem letzten Umzug in der Regel mit einem Auto gemeinsam zur Arbeit fahren. Aber Reduktion hätte auch das Aus für das Elektroauto bedeutet.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Kabelbaum
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Ambi Valent hat geschrieben: Das ist doch so erstmal Blödsinn. ...
Du bist also der Meinung, das trotz bleibender Fixkosten für E-Auto zusätzliche 365€/Jahr für ÖPNV gut angelegtes Geld ist?

Sorry, aber für für den Mehrpreis fahre ich lieber 7500km/a bequem und komfortabel im E-Auto(weil eh schon da) als umständlich und unkomfortabel mit dem ÖPNV.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Ich bin da eh der Meinung das sowas wie ÖPNV komplett auf alle Bürger umgelegt gehört. Ob nun über Steuern, Zwangstickets etc. ist mir im Grund egal.

Egal ob es genutzt wird oder nicht, egal wie sehr der eine oder andere ob der Ungerechtigkeit schreit.

Die Überlegungen in Berlin gehen da in die richtige Richtung.

Wenn jeder das ÖPNV Ticket eh hat bzw. bezahlt dann wird auch eher mal die eine oder andere Fahrt auf das Auto verzichtet.

Wie gesagt ich selber nutze den ÖPNV kaum, meine Frau ebenso wenig. Würde sich auch wenig ändern wenn wir das Ticket eh hätten bzw. der ÖPNV kostenlos wäre. Wir würden also auf jeden Fall "draufzahlen" und trotzdem halte ich es für eine gute Sache.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Nö. Warum ?

Wenn du unbedingt Geld dafür aus dem Steuersäckel rauswerfen willst, dann bitte an alle Bürger: xxx Euro Mobilitätspauschale pro Jahr und Nase und gut.

Dann kann jeder das Geld für Mobilität in seinem Sinne verwenden.


Gruß SRAM

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Kabelbaum
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Ambi Valent hat geschrieben: Wenn jeder das ÖPNV Ticket eh hat bzw. bezahlt dann wird auch eher mal die eine oder andere Fahrt auf das Auto verzichtet.
Mir geht es da wie vielen anderen auch... da kann man uns noch Geld draufzahlen, und wir würden keinen ÖPNV nutzen.

...OK, 1-2 mal um in die Stadt auf den Weihnachtsmarkt zu kommen :lol: ...aber sonst? never, ever.


Aber ein "Landei" sieht(benötigt, benutzt) das eh ganz anders als der Stadtmensch. Und diese Unterscheidung fehlt mir oft in diesen Diskussionen.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Odanez
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SRAM hat geschrieben: Nö. Warum ?
Weil ÖPNV umweltfreundlicher und Verkehrsentlastender ist? Das war doch der eigentliche Grund von diesem Thread oder nicht?
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Den einzig sinnvollen Grund für das fahren mit dem ÖPNV ist, das man nicht betrunken fahren darf. Die Konsequenz für mich war das Kampftrinken einzustellen. Die Folter ÖPNV durfte ich im Winter als Schüler lange genug ertragen um meinen Bedarf für viele hundert Jahre zu decken.
Ich würde eher meinen Beruf aufgeben als das Autofahren.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Afaik
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Odanez hat geschrieben: Weil ÖPNV umweltfreundlicher und Verkehrsentlastender ist?
Wenn auf dem Dorf um 17:30 der letzte Bus durch ist, dann stimmt Beides :roll:
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