Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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....und auf der t Kaviar liegt die zehntausendfache Steuer wie auf der t Kies.

Gruß SRAM
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Genauso kennen wir Sram. Nichts ist ihm zu doof für einen Vergleich.

Aber was soll man von einem Typen verlangen, der von "grünem Wasserstoff" aus angeblich überschüssigen Regenerativen Energien faselt, aber laufend Hetzvideos empfiehlt gegen Wind, die wichtigste Regenerative Energie.

Paul Getty, der legendäre Öl-Fuzzi, hatte auch so einen Vergleich gebracht. Zu Picasso sagte er: "Ich bewundere Sie. Nicht wegen Ihrer Kunst, sondern weil sie mit so wenig Öl so viel Geld verdienen!"... :lol:

Sram will wahrscheinlich demnächst die Steuern auf Kaviar senken lassen, damit er ihn beim Bauen nutzen kann... :lol: :lol:
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Odanez
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man kann es auch so sehen: Es kostet 55c um 8,4kWh (=6,55c/kWh) an Energie für Benzin zu gewinnen, und 7,06c um 1kWh an elektrischer Energie zu gewinnen. Also ist es in etwa gleich teuer eine gewisse Menge an Energie fossil zu produzieren wie elektrisch. Da es am meisten Sinn macht die Steuer nach den Umwelteinflüssen festzulegen, liegt man dann beim Strommix bei 450g/kWh und bei Benzin 336g/kWh CO2. Also wäre bei 180€/t CO2 eine faire Steuer auf Strom 8,1c/kWh und Benzin 50,8c/Liter.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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@Odanez: mit dem klitzekleinen Fehler eines Äpfel / Birnenvergleiches. In diesem Falle Brennwert / Exergievergleich (Brennstoffe = kWh Brennwert; Strom = kWh Exergie). Nicht alles was dieselbe Einheit benutzt ist gleich: siehe das Beispiel oben für Kaviar und Kies. Ebenso gut (oder besser schlecht) ist der Vergleich von Laser / Sonnelicht und Gammastrahlung anhand der Strahlleistung in kW...........

Die anerkannte und generische Einheit bei Steuern und Abgaben ist der Wert der Ware ohne alles. Weil Steuern genauso angelegt sind. Alle anderen Vergleiche sind sinnlos.

Gruß SRAM
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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SRAM hat geschrieben: Odanez: mit dem klitzekleinen Fehler eines Äpfel / Birnenvergleiches. In diesem Falle Brennwert / Exergievergleich (Brennstoffe = kWh Brennwert; Strom = kWh Exergie).
Wenn Du thermodynanisch fit bist, sollte Dir schon klar sein, dass die Exergie nicht der Ladestrom sein kann, da dieser noch zum Teil in Anergie in Lader, Akku, Umrichter, Motor und Getriebe gewandelt wird.
Betrachten wir die zum System Fahrzeug zugeführte Energie, sind Ladestrom und Sprit die zu vergleichenden Größen.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Quatsch: Elektrische Energie ist reine Exergie. Daß dein Fahrzeug diese nicht zu 100% nutzt (was nur bei reiner Exergie geht) ist dessen Unzulänglichkeit.

Gruß SRAM
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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SRAM hat geschrieben: Die anerkannte und generische Einheit bei Steuern und Abgaben ist der Wert der Ware ohne alles. Weil Steuern genauso angelegt sind. Alle anderen Vergleiche sind sinnlos.

Gruß SRAM
Quatsch. Es geht dabei um alle möglichen Eigenschaften bei den verschiedensten Abgaben. Und auch die Gründe sind die Verschiedensten. So eine eindimensionale Sichtweise wie die Deine hilft nicht weiter.

Oder glaubst Du etwa, KFZsteuer bezöge sich auf den Wert des Kfz?
Oder glaubst Du etwa, Tabaksteuer bezöge sich auf den "Wert" (was immer das sein soll) der Tabakblätter?
Da hat wohl jemand in Soziologie nicht aufgepasst...

Branntweinsteuer hat auch nichts mit dem "Wert" des Schnapses zu tun, sondern wird erhoben, um ihn unattraktiver zu machen. Natürlich nicht zu arg, man will ja noch was einnehmen...

Und bei Energie geht es eben um Energie, die für einen Zweck (hier Fortbewegung) gebraucht wird. Wer mehr Energie braucht, sollte mehr zahlen. Oder?

So wird die massive Unzlänglichkeit der Verpester noch steuerlich massiv bezuschusst. Bei Wasserstoff wäre es nur um Nuancen besser (oder weniger schlecht) als bei den Verpestern.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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SRAM hat geschrieben: Quatsch: Elektrische Energie ist reine Exergie.
Siehe dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Exergie
Exergie bezeichnet den Teil der Gesamtenergie eines Systems, der Arbeit verrichten kann,
Dies sind eben nicht die Wandlungsverluste.
SRAM hat geschrieben: Daß dein Fahrzeug diese nicht zu 100% nutzt (was nur bei reiner Exergie geht) ist dessen Unzulänglichkeit.
Dass die Hauptsätze der Thermodynamik für jedes reale System gelten, würde ich nicht als Unzulänglichkeit bezeichnen.
Wenn Du diese Verluste so schrecklich findest, solltest Du vom Verbrenner aber mal gaaaaaanz weit Abstand nehmen.

Wenn Du irgendwo nicht so fit bist, hau hal nicht so auf die Kacke :)
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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a) es interessiert nur die Energie an der Übergabestelle.

b) "reine Exergie" bedeutet, daß es keine physikalisch begründete Limitierung des Wirkungsgrades bei der Umwandlung in z.B. mechanische Energie zur Fortbewegung gibt. Das ist bei Elektrizität der Fall: der Wirkungsgrad kann bei einer idealen Maschine 100% betragen.

c) dies ist bei einer Wärmekraftmaschine nicht so: deren Wirkungsgrad ist limitiert durch die Höhe der zwei Temperaturniveaus zwischen denen sie arbeitet. Also durch den von Carnot hergeleiteten Wirkungsgrad, der für die üblichen durch die Umgebung gegebene untere Temperatur und die durch die Werkstoffe der Maschine bei etwa 50% und bei zwei oder mehreren gekoppelten Maschinen bei ca. 60% liegt.

d) ist das für die Betrachtung einer auf WERT fußenden Steuerquote eh unerheblich, da nur der Wert der Ware überhaupt in die Ermittlung der Steuern und Abgaben eingeht. Die einzige Einheit, die da überhaupt auftaucht ist EURO.


Gruß SRAM
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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SRAM hat geschrieben: b) "reine Exergie" bedeutet, daß es keine physikalisch begründete Limitierung des Wirkungsgrades bei der Umwandlung in z.B. mechanische Energie zur Fortbewegung gibt. Das ist bei Elektrizität der Fall: der Wirkungsgrad kann bei einer idealen Maschine 100% betragen.
Ohmsche Verluste sind für Dich nicht physikalisch begründet?
Ideale Maschine... genau, die ist aus den masselosen, nicht elastischen und reibungsfrei gelagerten Stäben gebaut, die man den Erstsemestern zum rechnen gibt. Hab aber leider noch keinen Lieferanten dafür gefunden :)
SRAM hat geschrieben: d) ist das für die Betrachtung einer auf WERT fußenden Steuerquote eh unerheblich, da nur der Wert der Ware überhaupt in die Ermittlung der Steuern und Abgaben eingeht. Die einzige Einheit, die da überhaupt auftaucht ist EURO.
Richtig. Und Euro sollten mit Umweltschaden quantifiziert werden und der ist beim Verbrenner relativ hoch.
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