Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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    AbRiNgOi
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folder Mo 30. Jul 2018, 16:23
SRAM hat geschrieben:= verkaufte Menge Treibstoffe
Aber eben nicht verbrannter Treibstoff. Einige Liter werden im billigen Ausland gekauft und dann in Deutschland verbrannt... Wie auch immer, besser als jede andere Berechnung.

Zum Thema:
Rainbow hat geschrieben:Insbesondere ist der Anteil des Verkehrs mehr oder weniger seit 1990 innerhalb einer recht engen Schwankungsbreite konstant geblieben. Und das trotz stark erhöhtem Verkehrsaufkommen !
Ist wirklich das Verkehrsaufkommen gestiegen oder die Anzahl der verkauften PKW? Ist jetzt auch nicht das Gleiche. Da aber die neuen Fahrzeuge im Schnitt mehr verbrauchen (Größer, stärker, teurer), kann die Theorie mit mehr Verkehr (= mehr gefahrener Kilometer bei gleichem Verbrauch) nicht stimmen. Obwohl am Papier der Verbrauch in der gleichen Fahrzeugklasse immer kleiner werden, findet aber der Verkauf immer höherer Fahrzeugklassen statt, die laut Papier auch mehr verbrauchen dürfen. (Stichwort SUV...)

Ich sehe aber in der Statistik eines: Einen Einbruch des gekauften Treibstoffes in den Jahren um 2009, da waren die Benzinpreise grade auf einem Höchststand.
Für mich wäre daher ein höherer Treibstoffpreis die einzige Möglichkeit den Konsum einzuschränken, natürlich in ganz Europa, sonst wird wieder fleißig im Ausland getankt.
ZOE Live Q210 6/2013 * Ladegerät @60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor @71.250km
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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folder Mo 30. Jul 2018, 16:41
AbRiNgOi hat geschrieben:Für mich wäre daher ein höherer Treibstoffpreis die einzige Möglichkeit den Konsum einzuschränken, natürlich in ganz Europa, sonst wird wieder fleißig im Ausland getankt.
Wenn wir nicht eh in Europa den billigsten Sprit hätten (ok, außer Polen...) 8-)
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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folder Mo 30. Jul 2018, 16:44
Oder Österreich oder Luxemburg oder ...

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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    Alex1
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folder Mo 30. Jul 2018, 17:32
Laut https://www.adac.de/der-adac/verein/akt ... e-ausland/ liegen wir optisch im Mittelfeld. Aber zieht man Polen, Tschechien, Slowenien und Kroatien als Billiglohnländer und Luxemburg als Mikroländchen ab, bleibt nur noch Österreich, das bei einigermaßen gleichem BIP niedrigere Spritpreise hat. Und die Schweiz gleichauf.

Jetzt weiß ich auch, warum die Belgier und Holländer so viel durch D fahren: 20 Cent(!) günstigerer Sprit!

Für 20 Cent billiger fährt der Deutsche Michel auch mal 50 km... :lol:

10 Cent höhere Spritpreise, und wir wären genau in der Mitte des mit uns vergleichbaren Europas.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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folder Mo 30. Jul 2018, 18:30
Frag mal, warum der Ost-West-Schwerverkehr in Luxemburg seine Tanks voll macht. In DE bleiben die nur zum Schlafen stehen.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Rainbow
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folder Di 31. Jul 2018, 01:01
Alex1 hat geschrieben: 10 Cent höhere Spritpreise, und wir wären genau in der Mitte des mit uns vergleichbaren Europas.
Nach meinem Beispiel wären wir dort schon nach 5 Monaten. ;)
Fest steht eindeutig, der jetzige Spritpreis ist viel zu billig.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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    Alex1
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folder Di 31. Jul 2018, 15:42
TMi3 hat geschrieben:Frag mal, warum der Ost-West-Schwerverkehr in Luxemburg seine Tanks voll macht. In DE bleiben die nur zum Schlafen stehen.
Um die geht es ja gar nicht.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Rainbow
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folder Mi 1. Aug 2018, 00:39
Bevor sich jemand in sein Fahrzeug setzt,
um günstigen Sprit im Ausland zu kaufen,
müsste der Spritpreis aber schon sehr drastisch steigen.
Oder haben wir hier nur noch Fahrzeughalter aus den Nachbarländern an den Tanksäulen?
Nein eben nicht.
Ausnahme natürlich diejenigen, welche direkt an der Grenze wohnen.
Moderat jeden Monat rauf mit den Preisen,
wer das giftige Zeug unbedingt verbrennen möchte, der sollte auch bitte dafür zahlen.
Es wird doch niemand gezwungen Verbrenner zu fahren.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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folder Di 28. Aug 2018, 13:43
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In Quimper in der Bretagne fährt ein kostenloser(!) Elektrobus zwischen Bahnhof, Innenstadt und Großparkplatz. Meistens nur zu einem Viertel besetzt. Die Dieselbimmelbahn für die Stadtführung hingegen ist voll, da gibt es ja auch multilinguale Erklärungen zu hören.

Wir haben da lieber eine komplette Runde mit dem QUBCitybus gedreht.
06/14 - 7/19 Brünette (Q210) und Gerddää (Q90)
Seit 03/17 Ohnezahn (Leaf 30KWh)
Seit 08/19 Sir Quickly (Leaf 62KWh)
Gefüttert zumeist mit freilaufenden Strömen aus eigener Dachhaltung: 9,9KWp PV + 12KWh Sonnenbatterie[/size]

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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folder Di 28. Aug 2018, 14:12
Flünz hat geschrieben: In Quimper in der Bretagne fährt ein kostenloser(!) Elektrobus zwischen Bahnhof, Innenstadt und Großparkplatz. Meistens nur zu einem Viertel besetzt. Die Dieselbimmelbahn für die Stadtführung hingegen ist voll, da gibt es ja auch multilinguale Erklärungen zu hören.
Könnte das eventuell nicht daran liegen, dass sich die Touristen die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten ansehen wollen und nicht den Bahnhof und den Großparkplatz? ;)
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