Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Baden Württemberg tut da schon einiges in der Richtung.
https://www.swr.de/swraktuell/bw/radsch ... index.html
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Rainbow
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@Wiese, da bin ich ganz bei dir.
Wir haben hier in Münster den Vorteil eines sehr gut ausgebauten Radwegnetzes.
Dennoch fährt unsere fast Nachbarin ihre Kinder mit ihrem "Panzer" zur Schule, in den Kindergarten und holt sie dort auch wieder ab. Entfernung gut geschätzt 500 Meter. Böse Zungen sagen, wahrscheinlich haben die Kinder keine Füsse, womit sie gehen könnten. Ich habe sie angesprochen wegen des hin und herfahren. Ob ich wahnsinnig sei, bei dem Strassenverkehr könne man die Kinder nicht zu Fuss oder gar mit dem Rad losschicken. Stimmt, bei jedem Schultag herrscht vor der Schule und dem Kinderkarten das schlimmste Verkehrschaos. Die Hälfte der Bringenden rein in die Sackgasse und die andere Hälfte will wieder raus. Da spielen sich Sachen ab, die könnte sich keiner ausdenken.
Logisches Verhalten sieht anders aus.
Da bekommt man Gedanken, dass Benzin auf 10 € pro Liter zu verteuern,
oder die Stadt, wie du zutreffend schreibst @Wiese, vom Autowahnsinn befreien.
Smart ed, ab 12.2019 Zoe

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

motion
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Alex1 hat geschrieben:Mir passiert es ab+zu, dass ich doch mit dem Auto fahre, obwohl der Öffi genauso gut oder gar besser wäre (wie glasi70 das beschrieb). Der entscheidende Gedanke (außer dass das Auto eh da ist...) ist meist, dass ich mir keine Gedanken über Minutengenauigkeit machen muss. Der nächste Zug käme erst in einer halben oder ganzen Stunde, mit dem Auto kann ich sofort losfahren oder auch eine, zwei, 5 oder 10 Minuten später.

Nach wenigen km merke ich aber dann gleich wieder, dass Öffi doch besser gewesen wäre: Autofahren ist Arbeit, Öffifahren nicht. Außer man arbeitet sich immer an den anderen unmöglichen Fahrgästen ab... 8-)

Den Meisten ist auch nicht bewusst, dass Öffis 100-mal sicherer sind als Autos. Da schlägt dann wieder die Kontrollillusion zu 8-)

Zusätzlich macht ja Öffifahren gesunder und fitter, sei es wegen der Fußwege, die man zurücklegen muss oder der Anregungen des Immunsystems.

Radfahren ist da noch besser. Das Risiko, plattgefahren zu werden, verkürzt das Leben etwa um einen Monat, der Gesundheits-Benefit gleicht das um ein Mehrfaches aus.
Bahnfahren erscheint nur sicherer, weil es ein Massenbeförderungsmittel ist. Statistisch ist die Bahn sicherer, oder das Flugzeug. Aber wenn etwas passiert, dann richtig. Man ist dem Geschehen dann ausgeliefert. Wir haben das leider in Bayern sehen müssen. Vor allem Eschede blieb im Gedächtnis, was ich der Bahn nie verziehen habe. Davon mal abgesehen ist die Gefahr sehr groß, an Bahnhöfen Kriminellen ausgesetzt zu sein, wie auch im Zug selbst. Ein Auto kann jederzeit von der Fahrbahn abkommen und kollidieren. Und ein Zug kann jederzeit entgleisen.

Radfahren in der Stadt ist definitiv gefährlich. Ich kenne das aus beiden Blickwinkeln. Außerdem ist es nicht gesund. Zwar tut man sich körperlich bewegen, aber die Schadstoffe atmet man durch die Anstrengung noch viel intensiver ein, als der Fußgänger. Im Auto kann man die Umlufttaste betätigen.

Allgemein machst du den Fehler, von deinem ÖPNV-Bereich auf die allgemeine Situation zu schließen. Wenn es überall in Deutschland so wäre, würden deutlich weniger Autos unterhalten werden.
Zuletzt geändert von motion am Di 17. Jul 2018, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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motion hat geschrieben:Radfahren in der Stadt ist definitiv gefährlich. Ich kenne das aus beiden Blickwinkeln. Außerdem ist es nicht gesund. Zwar tut man sich körperlich bewegen, aber die Schadstoffe atmet man durch die Anstrengung noch viel intensiv ein, als der Fußgänger. Im Auto kann man die Umlufttaste betätigen.
Mann fährt ja normalerweise auch nicht immer in einer vielbefahren Strasse in einer Häuserschlucht.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Odanez
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Fürs Fahrradfahren habe ich eine Atemmaske mit Aktivkohlefilter, die benutze ich von Oktober-März. Sicher sehe ich es für mich auch einigermaßen, da der AG Am Stadtrand ist und ich auf der richtigen Seite von München noch weiter außerhalb wohne, muss also nicht quer durch die Stadt. Die Luft ist hier auch mit Sicherheit besser als im Zentrum. Dazu kommen relativ gut ausgebaute Radwege, wo man auch bei Schnee und Eis gut fahren kann.

Meine Situation ist die: Die Arbeit ist 15km weg mit dem Fahrrad, oder 20km mit dem Auto. Mit dem Auto würde ich 20min brauchen, wenn ich 6:30 in der früh losfahre, je später desto länger dauert es. Mit dem Fahrrad brauche ich 40min plus umziehen und evtl duschen, habe aber mein Sport für den Tag dann bereits hinter mir. Mit S-Bahn+Bus brauche ich ca 30min. Ich fahre von 2-3x im Monat abgesehen mit dem Fahrrad, ansonsten mit dem Auto, und das nur bei schlechten Wetter oder wenn ich es für etwas anderes auch noch benötige. Und ich kann in der Arbeit aufladen.

Ich fahre sehr gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit, vor Allem im Sommer
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Wiese hat geschrieben:Und der Wohnraum, zu dem auch die Straße vor dem Haus gehört, muss von herumstehenden Autos befreit werden. Ich frag mich gerade, was die Leute eigentlich mit ihren Kindern machen. Wahrscheinlich mit dem Auto zum Spielplatz, weil die Straße für radelnde Kinder zu gefährlich ist.
Das Umfeld war uns sehr wichtig. Bei uns ist kein gefährlicher Verkehr, der Spielplatz um die Ecke, der Garten nicht nur ein Handtuch, es passen auch noch 2 Autos von Besuchern auf die Einfahrt...
Halt so Dinge, die wir in der Großstadt nicht bekommen hätten. Und erst recht nicht zu einem für uns bezahlbaren Preis. Vereinzelt gibt es ja schon nette Häuser auch in der Großstadt, aber da ist man dann auch in Hannover schnell bei einer Millionen aufwärts. Von Hamburg, Frankfurt, Stuttgart oder München sind wir dabei noch ein Stück weg, aber das EFH in guter Lage ist für Normalverdiener halt trotzdem nicht mehr drin. Und in schlechter Lage... ne, da pendeln wir lieber.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

motion
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Da hast du Recht. Größere Wohnungen in Frankfurt, München oder Hamburg, auf dessen Grundstück du 2! Autos abstellen kannst fangen irgendwo bei 1,5 Millionen € an. Es kommt natürlich noch mal auf auf den Stadteil an. Selbst wenn die Frau Anwältin ist und die Mann Uni-Professor wird es schwierig, dies abzubezahlen.

Wenn man günstigsten Wohnungen in Betracht zieht, die am äußersten Stadtrand liegen, braucht man fast schon wieder ein Auto. Oder man ist Single und ist zumindest nachts auf das Taxi angewiesen.
Zuletzt geändert von motion am Mo 16. Jul 2018, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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motion hat geschrieben:Bahnfahren erscheint nur sicherer, weil es ein Massenbeförderungsmittel ist.
Falsch. Es IST 100-mal sicherer.
Statistisch ist die Bahn sicherer, oder das Flugzeug.
Nicht statistisch, sondern real.
Aber wenn etwas passiert, dann richtig.
Jaja, ich weiß, 1o.000 x 1 ist subjektiv weniger als 1 x 100. Ein gerne gemachter Fehler mathematisch Unbegabter...
Man ist dem Geschehen dann ausgeliefert.
Das nennt man in der Psychologie Kontrollilusion. Eine Illusion, wie das Wort sagt.
Wir haben das leider in Bayern sehen müssen. Vor allem Eschede blieb im Gedächtnis, was ich der Bahn nie verziehen habe.
Aber der Tabakindustrie verzeihst Du Hunderttausende von Toten? Du fällst auf die einfachsten statistischen Tricks rein.
Davon mal abgesehen ist die Gefahr sehr groß, an Bahnhöfen Kriminellen ausgesetzt zu sein, wie auch im Zug selbst.
Ein Bruchteil der Gefahren durch Autos. Mit Deiner Soziophobie kopierst Du AfD-Parolen.
Ein Auto kann jederzeit von der Fahrbahn abkommen und kollidieren. Und ein Zug kann jederzeit entgleisen.
Ich wiederhole mich gerne: Die Gefahr, durch den ÖPNV ums Leben zu kommen, ist 100-mal geringer als die durch Pkws.
Radfahren in der Stadt ist definitiv gefährlich. Ich kenne das aus beiden Blickwinkeln. Außerdem ist es nicht gesund. Zwar tut man sich körperlich bewegen, aber die Schadstoffe atmet man durch die Anstrengung noch viel intensiv ein, als der Fußgänger. Im Auto kann man die Umlufttaste betätigen.
Trotz alledem hast Du als Radler eine wesentlich höhere Lebenserwartung. Eigene Kleinstatistiken können subjektiv die Wahrheit aushebeln, objektiv aber nicht. Siehe oben 8-)
Allgemein machst du den Fehler, von deinem ÖPNV-Bereich auf die allgemeine Situation zu schließen. Wenn es überall in Deutschland so wäre, würden deutlich weniger Autos unterhalten werden.
Ich schließe vom ÖPNV in München, Würzburg, Frankfurt, Mannheim, Köln, Berlin, Hamburg, Düsseldorf auf die "allgemeine Situation".

Warum nicht mehr Leute ihren Stinker stehen lassen, hast Du oben trefflich bewiesen: Sie können nicht rechnen. Und haben weitere schräge Vorstellungen von der Realität. Und dazu die Kontrollillusion. Und die Illusion, Kinder überall hin mit dem Panzer fahren zu müssen.

Aber bei Einem hast Du Recht: Wir müssten viel mehr Geld in den ÖPNV stecken, statt die Stinker weiter zu subventionieren.

Trotzdem war und ist meine Beobachtung, dass der Wert von Grundstücken und Häusern fast direkt abhängt von der Nähe zur nächsten ÖPNV-Station. Passt zur Tatsache, dass jährlich mehr Leute den ÖPNV nehmen. Und das ist auch gut so :mrgreen:
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

WhatShalls
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Rainbow hat geschrieben:Motorrad im Sommer, was hält dich ab?
Zumal du es auch selbst als 'Gewinner" bezeichnest. ;)
Naja, die Supermoto fahre ich nicht wirklich im Anzug und in der Arbeit fehlt es einfach an Duschen und Umkleidekabinen.
Da ich keine Cases draufhabe kann ich auch schwerlich empfindliche Kleidung mitnehmen.
Habe mir schon ein paar mal überlegt einen Roller anzuschaffen, aber vier rein für mich angemeldete Fahrzeuge sind eindeutig zu viel. :D

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

motion
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Alex1 hat geschrieben:
motion hat geschrieben:Bahnfahren erscheint nur sicherer, weil es ein Massenbeförderungsmittel ist.
Falsch. Es IST 100-mal sicherer.
Statistisch ist die Bahn sicherer, oder das Flugzeug.
Nicht statistisch, sondern real.
Aber wenn etwas passiert, dann richtig.
Jaja, ich weiß, 1o.000 x 1 ist subjektiv weniger als 1 x 100. Ein gerne gemachter Fehler mathematisch Unbegabter...
Man ist dem Geschehen dann ausgeliefert.
Das nennt man in der Psychologie Kontrollilusion. Eine Illusion, wie das Wort sagt.
Wir haben das leider in Bayern sehen müssen. Vor allem Eschede blieb im Gedächtnis, was ich der Bahn nie verziehen habe.
Aber der Tabakindustrie verzeihst Du Hunderttausende von Toten? Du fällst auf die einfachsten statistischen Tricks rein.
Davon mal abgesehen ist die Gefahr sehr groß, an Bahnhöfen Kriminellen ausgesetzt zu sein, wie auch im Zug selbst.
Ein Bruchteil der Gefahren durch Autos. Mit Deiner Soziophobie kopierst Du AfD-Parolen.
Ein Auto kann jederzeit von der Fahrbahn abkommen und kollidieren. Und ein Zug kann jederzeit entgleisen.
Ich wiederhole mich gerne: Die Gefahr, durch den ÖPNV ums Leben zu kommen, ist 100-mal geringer als die durch Pkws.
Radfahren in der Stadt ist definitiv gefährlich. Ich kenne das aus beiden Blickwinkeln. Außerdem ist es nicht gesund. Zwar tut man sich körperlich bewegen, aber die Schadstoffe atmet man durch die Anstrengung noch viel intensiv ein, als der Fußgänger. Im Auto kann man die Umlufttaste betätigen.
Trotz alledem hast Du als Radler eine wesentlich höhere Lebenserwartung. Eigene Kleinstatistiken können subjektiv die Wahrheit aushebeln, objektiv aber nicht. Siehe oben 8-)
Allgemein machst du den Fehler, von deinem ÖPNV-Bereich auf die allgemeine Situation zu schließen. Wenn es überall in Deutschland so wäre, würden deutlich weniger Autos unterhalten werden.
Ich schließe vom ÖPNV in München, Würzburg, Frankfurt, Mannheim, Köln, Berlin, Hamburg, Düsseldorf auf die "allgemeine Situation".

Warum nicht mehr Leute ihren Stinker stehen lassen, hast Du oben trefflich bewiesen: Sie können nicht rechnen. Und haben weitere schräge Vorstellungen von der Realität. Und dazu die Kontrollillusion. Und die Illusion, Kinder überall hin mit dem Panzer fahren zu müssen.

Aber bei Einem hast Du Recht: Wir müssten viel mehr Geld in den ÖPNV stecken, statt die Stinker weiter zu subventionieren.

Trotzdem war und ist meine Beobachtung, dass der Wert von Grundstücken und Häusern fast direkt abhängt von der Nähe zur nächsten ÖPNV-Station. Passt zur Tatsache, dass jährlich mehr Leute den ÖPNV nehmen. Und das ist auch gut so :mrgreen:
Kannst du dir nicht mal abgewöhnen, die Beiträge von Mitgliedern zu zerflettern? Ich verstehe natürlich, dass du auf jeden einzelnen Standpunkt eingehen möchtest. Aber man kann das auch einfach mit Absätzen machen. Das ist übrigens der Grund, warum einem so die Lust auf eine Antwort vergeht. Scrollen, editieren und die Übersichtlichkeit leidet erheblich. Und vieles, in dem Fall nicht, wird aus den Zusammenhang gerissen. Außerdem nimmt es erheblich mehr Zeit in Anspruch

Eigentlich weiß ich sogar selbst, dass öffentliche Verkehrsmittel sicherer sind. Ich hatte ja auch das Beispiel mit dem Flugzeug angedeutet. Ich gebe zu, nicht gerne den ÖPNV zu nutzen. Mit dem "Kontrollillusion" hast du ein schönen Begriff eingepflegt. Aber es ist auch etwas wahres dran. Der Bahnfahrer kann einschlafen, der Busfahrer trinken. Darauf hat man keinen Einfluss, genauso wenig wenn ein Auto am Bahnübergang stehen bleibt, oder eine Weiche nicht funktioniert. Flugangst habe ich nicht, jedoch kann es auch hier unterwartet schnell vorbei sein. Aufgrund einer technischen Panne, oder menschlichen Versagens. Und in dem Fall kann man selbst auch nichts mehr unternehmen.

Du hast die Politik in Spiel gebracht, dass die angestiegende Kriminalität eine nacherzähle Parole einer Partei ist.
Das ist hiermit wiederlegt.
Die Zunahme von Messerattacken in einigen Bundesländern beunruhigt die Polizei. Gewerkschafter schlagen Alarm.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... setze.html
Bis Juni 2017 stieg die Zahl der angezeigten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung durch Asylbewerber, Geduldete und Bürgerkriegsflüchtlinge um 91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/str ... -1.3671964

Und das mal als Radfahrer eine höhere Lebenserwartung hat ist faktisch falsch. Man kann auch andere Sportarten betreiben. Außerdem lebt nicht jeder Radfahrer gleich gesund, nur weil er öfter auf das Auto verzichtet als der Schnitt.

Zum Ausbau des ÖPNV. Und was ist auf dem Land? Du führst Großstädte auf (auf Deutschland bezogen).
Da ist der ÖPNV natürlich besser als im Umland, muss er auch. Und natürlich steigen die Grundstückspreise, wenn der das Verkehrsnetz gut ausgebaut ist, was für eine Erkenntnis. Wobei man sagen muss, dass es Ausnahmen gibt. Aber einer bestimmten Preisklasse ist das weniger wichtig als eine schöne Lage, da das zahlungskräftige Klientel über mindestens 1 Auto verfügt, welches immer bereitsteht.

Was das Rechnen betrifft. Wenn du spitz mit dem Bleistift rechnen würdest, hättest du dir auch keinen Zoe kaufen dürfen. Es gibt die verschiedensten Gründe, warum Menschen selbst in einer Großstadt wie Frankfurt nicht auf ihr Auto verzichten können oder wollen, wer behauptet die geringeren Kosten für den ÖPNV seien das größte Argument?
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