Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Kermit hat geschrieben:Es wird dann irgendwann auch eine steigende Anzahl personen geben die überhaupt keinen Führerschein mehr hat oder braucht.
Das ist jetzt schon der Fall. Immer weniger Jugendliche machen ihren Führerschein.

Lass das mit dem Tempo 200 mal nicht den Rudi lesen. Der definiert anscheinend sein Mann-Sein damit...
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Helfried
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Alex1 hat geschrieben:Das ist jetzt schon der Fall. Immer weniger Jugendliche machen ihren Führerschein.
Bei uns auch in der Stadt. Zigtausende Zuzügler, die keinen Führerschein haben und womöglich auch nie machen werden! Aber jetzt weniger aus ökologischen Gründen.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Und täglich grüßt das Murmeltier. Und auch Deine reflexhafte xenophobe Reaktion. Ist wie bei Pawlovs Hund, der beim Klingeln das Sabbern anfing.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Helfried hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:Das ist jetzt schon der Fall. Immer weniger Jugendliche machen ihren Führerschein.
Bei uns auch in der Stadt. Zigtausende Zuzügler, die keinen Führerschein haben und womöglich auch nie machen werden! Aber jetzt weniger aus ökologischen Gründen.
Die sind aber eher ein Fall für den ÖPNV.
Wir hatte ja schon geschrieben, dass es außerhalb der gute ausgebauten Straßen noch genügend Situationen geben wird, wo ein Fahrer dann doch mal manuell eingreifen können muss. Daher denke ich nicht, dass mit der weiteren Entwicklung des autonomen Fahren irgendwann auch die Pflicht des Fahrers zum Erwerb einer Fahrerlaubnis entfällt.
seit 2017: 2018er Kia Soul eV - play + Komfortpaket - Rotkäppchen
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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drilling hat geschrieben: Wieso ignorierst du den Link zum Wired Artikel der genau das belegt was ich sagte und was du mir nicht glauben wolltest?

So viel zur Lernresistenz und zum Sachverständnis deinerseits... :roll:
Du checkst es wirklich nicht, oder?

Der Artikel den du zitiert belegt einzig und alleine, dass du nicht verstehst was wissenschaftlich fundierte Quellen sind, und was Meinungen und Behauptungen irgendwelcher Leute sind, und wie man das eine vom anderen unterscheiden muss, und woraus man welche Schlüsse ziehen kann, und woraus nicht.

Im Einzelfall können auch Meinungen irgendwelcher Leute durchaus nützlich und hilfreich sein. In der aktuellen Frage ob autonome Fahrzeuge sicherer fahren werden als der Mensch hilft jedenfalls eine Auswertung von Fakten und ein Blick auf aktuelle Entwicklungen wesentlich mehr, und diese Dinge sprechen jetzt schon dafür, dass das der Fall sein wird. Selbst mit den jetzt bereits vorhanden statistischen Daten die jetzt schon mit relativ hoher Reliabilität darauf hinweisen, dass autonome Fahrzeuge jetzt schon sicherer sind, (und das bei jetziger noch verhältnismäßig einfacher und junger Technik!) ist klar wohin die Reise geht, wenn man sich die Entwicklungskurve bei Hardware, Software, Sensorik und KI ansieht kann kein Zweifel bestehen, dass dieses Verhältnis zwischen autonomen Fahrzeugen und menschlicher Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit noch sehr viel besser werden wird. Die Aussage, es wird in den nächsten 30 Jahren keine gut funktionierenden autonomen Fahrzeuge geben kann man aus dieser Sicht nur als sehr naiv bezeichnen.

Du hast auch den Wired Artikel nicht wirklich verstanden, die von dir abgeleiteten Aussagen sind da nämlich nicht drinnen. Der artikel beschreibt eine IST Situation einer bestimmten Generation von Fahrzeugen die mit einem bestimmten Ansatz und einer bestimmten Technik unterwegs sind. Die von dir gewünschten Schlussfolgerungen ("wird es die nächsten 30 Jahre nicht geben") lassen sich daraus nicht rauslesen, und wenn wäre es auch wenig relevant, weil es eine Quelle mit allerniedrigstem Evidenzgrad ist (Falls man bei Wired überhaupt von einem Evidenzgrad sprechen möchte....)

Und generell, selbst wenn es eine vernünftige wissenschaftliche Studie wäre, EIN Artikel belegt garnichts, und der von dir genannte schonmal sowieso nicht. Das Wort "belegt" im Quoting hervorzuheben ändert daran auch nichts.

Hier hast du ein paar auszugsweise Links wo du dich wenn du möchtest ein wenig ernsthafter mit der Materie beschäftigen kannst, hier sind ein paar öffentlich zugängliche Artikel, auf google scholar findest du noch Tonnen mehr.
(Ein Großteil weiteführender Publikationen in diesem Themenbereich ist leider nur mit teuren Subscriptions möglich die meist nur Universitäten und Technologiefirmen haben, ein paar Jahre nach Publikation sind die Dinge dann in der Regel frei verfügbar, aber ich denke du bekommst auch mit den Artikeln und den angegebenen Referenzen eine Idee was sich da tut.) Ausserhalb von Fahrzeugen findest du über KI sowieso jede Menge Material.

https://arxiv.org/abs/1705.08807

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 2216000044

http://science.sciencemag.org/content/352/6293/1573

http://www.aaai.org/ocs/index.php/AAAI/ ... 4651/13991
http://www.bluedrift.at
Vermietung und Verkauf von E-Fahrzeugen [Österreich]
Anfänger-geeignete technische Infos zu E-Mobilität auf unserer Webseite
Consulting, Energieberatung, E-Leasing und E-Gebrauchfahrzeuge

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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If you are in a hole, stop digging... :roll:

Mir scheint du hast den Wired Artikel gar nicht verstanden was mich wundert da er klar und leicht verständlich ist, vielleicht nicht ausreichende Englisch-Kentnisse?
Wie du auf wissenschaftliche Studien kommst ist mir ein Rätsel, hier ging es um die Realität der verwendeten Entwicklungsmethoden für 'autonome' Autos nicht irgendeine graue Theorie. Irgendwie scheinst du den Faden verloren zu haben.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Ich empfehle Dir dringend @drilling, Dich mal ein klein wenig mehr programmiertechnisch mit Künstlicher Intelligenz und neuornalen Netzwerken und dem sogenannten Deep-Learning auseinanderzusetzen.

Gerade das, was Google gerade macht (und was die auch an den autonomes Autos in der Technik einsetzen), ist sehr fortschrittlich und beängstigend zugleich. Die richtigen "autonomen" Fahrzeuge, die im "verborgenen" im Silicon Valey und Co. getestet werden, sind schon jetzt wesentlich besser als der Mensch, es jemals sein kann.

Und wenn Du Dich noch weiter mit der ganzen Materie bezüglich KI beschäftigst, wirst Du schnell auch einsehen, dass das nicht zu unterschätzen ist und eine große Gefahr zukünftig darstellen wird.
Seit dem 25.07.2017 elektrisch mit dem IONIQ unterwegs. Bestell-Nr. 183.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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GcAsk hat geschrieben:Dich mal ein klein wenig mehr programmiertechnisch mit Künstlicher Intelligenz und neuornalen Netzwerken und dem sogenannten Deep-Learning auseinanderzusetzen.
Darum ging es doch gar nicht, es ging darum das bluedrift nicht glauben wollte (trotz Link von mir der das eindeutig belegt) das die autonomen Autos die zur Zeit entwickelt werden nur kartengestützt vollautonom Fahren können, wobei die Karten nicht nur einfache Navi Karten sein müssen, sondern ganz detaillierte und möglichst tagesaktuelle Scans der Straßen inklusve Details wie Bordsteinhöhe usw.
Außerhalb dieser detaillierten Karten sind die Fahrzeuge nicht fähig sich vollautonom zu bewegen.
Aus dem selben Grund haben sich Audi, BMW und Daimler zusammen ja auch den Kartendienst Here gekauft.

Siehe hier: allgemeine-themen/autonomes-fahren-ende ... ml#p718650
Und wenn Du Dich noch weiter mit der ganzen Materie bezüglich KI beschäftigst, wirst Du schnell auch einsehen, dass das nicht zu unterschätzen ist und eine große Gefahr zukünftig darstellen wird.
Eine Diskussion darüber können wir gerne in einen separaten Thread starten, da hat aber nichts mit den autonomen Autos die zur Zeit entwickelt werden (wie das von Uber um das es hier geht) zu tun.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Autonomes Fahren bedarf nur bedingt einer hoch entwickelten KI. Aber ein autonomes Fahrzeug wird, ohne die Vernetzung der Fahrzeuge unter einander und ohne die Miteinbindung von aktiver Verkehrs-Infrastruktur, niemals mit der notwendigen Genauigkeit und Präzision die richtige Entscheidung fällen können. Selbst mit den hochgenauesten Karten wird das nicht möglich sein, da GPS an sich (mangels Genauigkeit) nur zur groben Orientierung dienen kann. Und auch tausende hochpräzise, im Fahrzeug verbaute Sensoren nutzen nichts, weil halt die Perspektive fehlt (die Sensoren können halt immer nur vom aktuellen Standpunkt des Fahrzeugs aus messen).

Das Gesamtsystem "Autonomes Fahren" lebt aber davon, dass das entsprechende Fahrzeug bereits zu 100% über die Verkehrslage informiert ist, bevor es die Gefahrenstelle überhaut erreicht. Und halt dementsprechend auch schon vorher angemessen auf die mögliche Gefahr vorbereitet, um sie dann (vorhersehbar) abzuwenden...

Also, wie gesagt, keine hochentwickelte KI sondern ausschließlich eine extrem breite Datengrundlage ist notwendig, um das System sicher zu bekommen. Natürlich mit entsprechenden lernfähigen Grundroutinen...
Kia Soul EV mit Komfort-Paket (12/2016)

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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tomas-b hat geschrieben:Selbst mit den hochgenauesten Karten wird das nicht möglich sein, da GPS an sich (mangels Genauigkeit) nur zur groben Orientierung dienen kann. Und auch tausende hochpräzise, im Fahrzeug verbaute Sensoren nutzen nichts, weil halt die Perspektive fehlt
So wie ich das verstehe benötigen die Fahrzeuge diese hochdetaillierten Karten (genauer gesagt 3D Scans der Straßen) unter anderem gerade um trotz GPS Ungenauigkeit den eigenen Standort hochpräzise feststellen zu können, indem sie die Umgebung mit den eigenen Sensoren ausmessen und dann mit den Daten der hochdetaillierten Karten vergleichen.
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