Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Stehende Hindernisse zu erkennen, ist für ein Radarsystem sehr schwierig. Es gibt falsche positive Reflektionen von stehenden Hindernissen (Straßenschilder, Mülleimer, Laternenpfosten,...), die aussortiert werden müssen. Viel einfacher ist es, fahrende Kraftfahrzeuge zu erkennen und auch zu bremsen, wenn diese bremsen.

Ob das der Grund für den Unfall war, weiß ich nicht.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Helfried
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So weit ich weiß, ist das Absicht, dass ein 40-Tonnen-LKW-Zug nicht von selbst zum Stillstand kommt vor einem durch das Radar erkannten Hindernis. Warum da in dem Prozess so darauf rumgeritten wird, verstehe ich nicht.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Schüddi
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Helfried hat geschrieben:So weit ich weiß, ist das Absicht, dass ein 40-Tonnen-LKW-Zug nicht von selbst zum Stillstand kommt vor einem durch das Radar erkannten Hindernis. Warum da in dem Prozess so darauf rumgeritten wird, verstehe ich nicht.
Richtig. Dazu zwei Worte: Assistent, Systemgrenzen

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Assistenz == kann vom Fahrer übersteuert werden...hätte aber am Ende dennoch abbremsen müssen. Hat irgendein lustiger Mensch Kabel abgezogen weil ihn die Warnmeldungen beim auffahren gestört haben?
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Schüddi
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Offensichtlich haben wir unterschiedliche Anforderungen an einen Assistenten.
Ich sehe es eher so, das mich ein Assistent unterstützen kann, mir aber die Arbeit nicht abnimmt. Daher macht er mir lediglich das Leben einfacher - erfordert aber eine ständige Kontrolle.
Ich verlasse mich nie auf meine Fahrassistenten.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Helfried hat geschrieben:So weit ich weiß, ist das Absicht, dass ein 40-Tonnen-LKW-Zug nicht von selbst zum Stillstand kommt vor einem durch das Radar erkannten Hindernis. Warum da in dem Prozess so darauf rumgeritten wird, verstehe ich nicht.
Für das Daimler System ist das falsch: dieses bremst bis zum Stillstand.

Allerdings kann der Fahrer durch Lenken (= Ausweichen) oder einen Mindestpedaldruck übernehmen. Vieleicht sollte man darüber nachdenken, in solchen Situationen den Fahrer vollständig zu entmündigen.

Die Zahl von 11.000 vermiedenen Unfällen durch ausgelöste Notbremsungen spricht für das System und gegen den Menschen als Fahrzeugführer.


Gruß SRAM
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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B.XP hat geschrieben:Assistenz == kann vom Fahrer übersteuert werden...hätte aber am Ende dennoch abbremsen müssen. Hat irgendein lustiger Mensch Kabel abgezogen weil ihn die Warnmeldungen beim auffahren gestört haben?
Ja: das ist möglich. Allerdings nicht mit abgezogenen Kabeln, die Zeiten sind vorbei. Heute gibt es leider entsprechende illegale Elektronik zu zwischenschalten mit denen Systeme durch falsche Sensordaten oder Rückmeldungen von Aktuatoren überlistet werden. Gerne eingesetzt von osteuropäischen Speditionen.


Gruß SRAM
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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SRAM hat geschrieben:Für das Daimler System ist das falsch: dieses bremst bis zum Stillstand.
Das ist auch mein Wissensstand. Alles Andere wäre unverantwortlich.

Dazu gab es schon vor Jahren etsprechende TV-Berichte. Sahen gut aus. Im vorliegenden Fall kann ich nur an einen technischen Fehler oder Sabotage denken.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Helfried
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Alex1 hat geschrieben:Das ist auch mein Wissensstand. Alles Andere wäre unverantwortlich.
In dem Bericht steht, dass der LKW 3 Sekunden vor dem Aufprall gepiepst hat. Wie soll der in so kurzer Zeit zum stehen kommen?
Zuletzt geändert von Helfried am So 27. Jan 2019, 01:33, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Eben. Das riecht nach Fehlfunktion.
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