Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
emobicon

folder Di 26. Dez 2017, 14:05

Toll.

Schon mal was von SCHNELLLADUNG gehört ?

Schön die Vorurteile noch veröffentlichen, statt sich ernsthaft damit beschäftigen.

Ein Artikel, der nur vor Dummheit glänzt

https://www.focus.de/finanzen/news/auto ... 12190.html
Anzeige

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Helfried
    Beiträge: 9737
    Registriert: So 7. Aug 2016, 17:26
    Hat sich bedankt: 13 Mal
    Danke erhalten: 7 Mal

folder Di 26. Dez 2017, 14:12

Das Problem ist vor allem auch, dass WoMos zu wenig oft gefahren werden. Das killt die Akkus.

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Misterdublex
    Beiträge: 1362
    Registriert: Mi 6. Aug 2014, 23:07
    Wohnort: Ruhrgebiet

folder Di 26. Dez 2017, 14:19

emobicon hat geschrieben:Toll.

Schon mal was von SCHNELLLADUNG gehört ?

Schön die Vorurteile noch veröffentlichen, statt sich ernsthaft damit beschäftigen.

Ein Artikel, der nur vor Dummheit glänzt

https://www.focus.de/finanzen/news/auto ... 12190.html
Ich halte das wenn dann nur mit 150 kW-Ladern (DC) für realistisch machbar, mit den heutigen Standard-50 kW-Ladern für eher weniger realistisch.

Sicherlich würde so ein Wohnmobil mindestens 30 kWh/100 km verbrauchen. Wenn man dann 500 km am Stück fahren möchte, dann wäre das ein Bedarf für einen Akku mit mind. 150 kWh Kapazität.

Selbst wenn der 50 kW-Lader (DC) konstant mit 50 kW laden würde, dann würde es dort 3 h dauern, aufgrund der Dynamik der Ladegeschwindigkeit sicherlich 3-4 h.

Interessant wäre das erst bei einem 150 kW-Lader (DC) oder wenn das Ziel innerhalb der Reichweite des Wohnmobiles läge. Dann könnte man an einem 11 kW-Lader (AC) am Ziel den Wohnwagen in ca. 14 h voll bekommen.
Zuletzt geändert von Misterdublex am Di 26. Dez 2017, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Misterdublex
    Beiträge: 1362
    Registriert: Mi 6. Aug 2014, 23:07
    Wohnort: Ruhrgebiet

folder Di 26. Dez 2017, 14:20

Helfried hat geschrieben:Das Problem ist vor allem auch, dass WoMos zu wenig oft gefahren werden. Das killt die Akkus.
Das Problem ließe sich lösen, indem die Akkus während der Standzeiten als Stromspeicher für Spitzenlasten genutzt werden.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Benutzeravatar
    Kelomat
    Beiträge: 1719
    Registriert: So 12. Mai 2013, 16:28
    Wohnort: Kärnten - Rosental

folder Di 26. Dez 2017, 14:30

Misterdublex hat geschrieben:Dann könnte man an einem 11 kW-Lader (AC) am Ziel den Wohnwagen in ca. 14 h voll bekommen.
Wenn man mal am Campingplatz ist bleibt man nicht nur 14h da...

Und an einen 16A CEE Blau (Campingstecker) bekommt man in 48h bis zu 168kWh in den Akku... Da kann man noch 18kWh für was anderes verbrauchen...

Wenn man eine Woche Urlaub macht reicht eine 1kW Ladung auch um die selbe Energiemenge zu Laden.
Misterdublex hat geschrieben: Das Problem ließe sich lösen, indem die Akkus während der Standzeiten als Stromspeicher für Spitzenlasten genutzt werden.
Sehe ich auch so... Man fährt mit seinen Heim-Speicher auf Urlaub! Dann noch eine PV Markiese und das Dach vom WoMo voll mit PV und schon läuft der Laden.
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Benutzeravatar

folder Di 26. Dez 2017, 14:33

Auf den weitläufigen Dächern der Firma Hymer findet sich kein Gramm Photovoltaik. Das zeugt davon, wie diese Firma mit Zukunftsthemen umgeht.

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Benutzeravatar
    Tribelhorn
    Beiträge: 30
    Registriert: Di 10. Mai 2016, 17:58

folder Mi 27. Dez 2017, 20:43

Mit Verlaub, dass grösste Problem ist das Gewicht des Akkus. Auf dem Markt gibt es Wohnmobile mit 300kg Zuladung. Wie soll da noch ein Akku rein? Die Ladedauer ist sicher nicht das Problem.

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
danieldownload
    Beiträge: 152
    Registriert: Mo 2. Okt 2017, 08:53
    Wohnort: Cottbus

folder Mi 27. Dez 2017, 21:02

Ohwei.... zeigt nur nochmal dass Tesla mit dem Truck Lichtjahre voraus ist. Egal, dann machts ein anderer.
e-Golf 300 - 2017

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Benutzeravatar
    spark-ed
    Beiträge: 1513
    Registriert: Sa 2. Aug 2014, 08:39
    Wohnort: Sehnde

folder Mi 27. Dez 2017, 22:08

Misterdublex hat geschrieben:Sicherlich würde so ein Wohnmobil mindestens 30 kWh/100 km verbrauchen. Wenn man dann 500 km am Stück fahren möchte, dann wäre das ein Bedarf für einen Akku mit mind. 150 kWh Kapazität.
Das gilt aber vermutlich nur bei einem Integrierten/Teilintegrierten mit optimierter Aerodynamik und verhaltenem Fahrstil.
Bin mal mit einem Alkoven auf 2008er Ford Transit Basis nach Südfrankreich gefahren. Bereits bei sinnigen 100km/h Tempomat hat diese Schrankwand satte 12 Liter auf 100km verbrannt.
So ein Commonraildiesel ist im Autobahnbetrieb auch lange nicht so ineffizient wie hier immer behauptet wird. Wenn ich nur 35% Wirkungsgrad annehme entspricht das bereits über 40kWh/100km Energiebedarf.

Wohnmobile fahren typischerweise oft geringe Jahresfahrleistungen (Durchschnittlich <10.000km/Jahr) aber dafür mit hohem Langstreckenanteil. Bei diesem Nutzungsprofil macht ein batterielektrischer Antrieb meiner Meinung nach nicht gerade als erstes Sinn.
SmartED - einfach, wie für mich gemacht

Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

menu
Schwarzwald-Stromer
    Beiträge: 479
    Registriert: Do 2. Nov 2017, 07:20

folder Mi 27. Dez 2017, 22:14

danieldownload hat geschrieben:Ohwei.... zeigt nur nochmal dass Tesla mit dem Truck Lichtjahre voraus ist. Egal, dann machts ein anderer.
Hast dich noch nie mit Wohnmobilen, zulässigem Gesamtgewicht und Führerscheinklassen beschäftigt oder?
Ansonsten wäre vielleicht ein intelligenter Beitrag dabei rausgekommen.
Auch der hochgelobte Herr Musk kann nicht zaubern.
Er soll jetzt erst mal beweisen, dass es ihm möglich ist eine betriebswirtschaftlich und technisch saubere Produktion seiner Autos aufzubauen. Gelingt das, was zu wünschen wäre, benötigt er außer der Ladeinfrastruktur, welche man ja mit (fremdem) Geld relativ einfach kaufen kann auch Servicestützpunkte mit qualifiziertem Personal und eine funktionierende Ersatzteiversorgung und da wird es schon schwieriger.

Zurück zum Thema, man mag kritisieren, dass bei dem einen oder anderen Womo-Hersteller keine PV-Anlage auf dem Dach ist, aber dass E-Mobilität eher eine untergeordnete Rolle spielt, dürfte einleuchten.
Übrigens war in diesem Jahr auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf eine Studie von Dethleffs mit einer Reichweite von 200km.
Das ist für einen Wohnmobilisten ungefähr die Strecke zwischen Aufstehen und Frühstück ;)

Übrigens schon mal darüber nachgedacht wie sich die Womos an den Ladesäulen der Innenstädte machen?
Vielleicht hat Herr Musk ja ein Lichtschwert oder kann das Womo am Stadtrand über einen Regenbogen aufladen :mrgreen:
Also immer schön realistisch bleiben.
BMW i3 60Ah Rex, Smart fourfour ED
Anzeige
Antwortenedit build arrow_drop_down

Zurück zu „Allgemeine Themen“

Gehe zu arrow_drop_down
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag