Tesla - Hyperloop

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Re: Tesla - Hyperloop

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Naheris hat geschrieben:Aber von einer Praktikabilität bin ich in absehbarer Zeit nicht überzeugt.
Ich auch nicht. Und auch nicht davon, dass man damit Geld verdienen kann.

Aber ich bin davon überzeugt, dass das technisch funktionieren könnte.

Vor 20 Jahren waren auch viele noch der Meinung, dass ein Elektroauto nicht weiter als 150km fahren kann. Einige vertreten die Meinung heute noch. :roll:

Wer hätte noch vor 10 Jahren geglaubt, dass eine über 2 Tonnen schwere Elektrofamilienkutsche auf der 1/4 Meile einen Lambo versägt?

Erzählt mal einem IT Spezialisten, der 20 Jahre im Koma lag, was Handys heute alles können.

.......
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Re: Tesla - Hyperloop

bernd71
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Berndte hat geschrieben:Wie kommt ihr darauf, dass ich irgendwenn beleidige?
Naja, du hast unsere Bedenken mit einem lächerlichen Zitat aus der Anfangszeit der Eisenbahn gleich gesetzt.
Berndte hat geschrieben: Warum seid ihr so verbissen stets nur das Negative zu sehen?
Nicht verbissen, sondern etliche Jahre Erfahrung aus Entwicklung. Man sollte sich frühzeitig damit auseinandersetzen woran Projekte scheitern könnten und was die kritischen Pfade sind. Es ist oftmals nicht die eigentliche Hauptfunktion sondern Nebenbedingungen die ein Scheitern verursachen. Das wirkt negativ und kommt nicht überall gut an, hilft aber ungemein.

Interessant ist doch wie man diese Probleme angehen will. Thermische Ausdehnung wird es in 200 Jahren auch geben und ich schätze auch das Menschen immer noch an ihrem Leben hängen. Aber wir reden heute über Hyperloop, also wie löst man die Probleme mit heutigem Wissen und Technologie?

Re: Tesla - Hyperloop

Grottenolm
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Priusfahrer hat geschrieben:
Naheris hat geschrieben:Aber von einer Praktikabilität bin ich in absehbarer Zeit nicht überzeugt.
Ich auch nicht. Und auch nicht davon, dass man damit Geld verdienen kann.

Aber ich bin davon überzeugt, dass das technisch funktionieren könnte.
Technisch machbar ist vieles. Wirklich sinvoll weniges. Die meisten Öffis kranken an hohen Bau- und Betriebskosten bei Hyperloop ist beides um welten schlechter als existierende Technik.
Allein ein popeliger S-Bahn tunnel unter München kostet fast 4 Milliarden Euro. Was kostet das gleiche mit Vakuumtechnik, Notschleusen, magnetschwebetechnik und Bahnhöfen mit Luftschleusen? Was kostet das über 1000km?
Priusfahrer hat geschrieben: Vor 20 Jahren waren auch viele noch der Meinung, dass ein Elektroauto nicht weiter als 150km fahren kann. Einige vertreten die Meinung heute noch. :roll:
Wer hätte noch vor 10 Jahren geglaubt, dass eine über 2 Tonnen schwere Elektrofamilienkutsche auf der 1/4 Meile einen Lambo versägt?
Fachfremde faseln viel Blödsinn. Experten im Bereich E-Mobilität wissen seit Jahren das der Stand heute machbar war und wissen auch ziemlich genau wohin die Reise geht in den nächsten 5 jahren. Experten aus dem Bereich Leistungselektronik, Eisenbahn und Infrastukturbau halten nicht viel von dem Konzept Hyperloop und haben auch ihre Gründe dafür.
Das Problem ist es die unqualifizerten Buh-Rufer von der Expertenkritik zu unterscheiden, wenn man selber Laie ist in dem Bereich.

Re: Tesla - Hyperloop

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bernd71 hat geschrieben:
Nicht verbissen, sondern etliche Jahre Erfahrung aus Entwicklung. Man sollte sich frühzeitig damit auseinandersetzen woran Projekte scheitern könnten und was die kritischen Pfade sind. Es ist oftmals nicht die eigentliche Hauptfunktion sondern Nebenbedingungen die ein Scheitern verursachen. Das wirkt negativ und kommt nicht überall gut an, hilft aber ungemein.
Danke ! :)

Diesen Satz werde ich ab jetzt jedem jüngeren Projektleiter ans Herz legen.


Viele Grüße

SRAM

Re: Tesla - Hyperloop

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kriton hat geschrieben:So wurde wahrscheinlich beim Cargo-Lifter und dem Wankelmotor auch argumentiert. Wer solche Hirngespinste in Frage stellte, galt als "technikfeindlich" und "rückwärtsorientiert".
Nachher sind immer alle schlau. Wer alles Neue als Hirngespinst abtut, behindert jeden Fortschritt.

Beim Wankelmotor hätte niemand den Ausgang voraussagen können. Jedenfalls niemand Seriöses. Beim Cargolifter weiß ich es nicht genau. Das Konzept wird aber von der Air Force weitergeführt.
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Re: Tesla - Hyperloop

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TeeKay hat geschrieben:Was bringt dir ne Sauerstoffmaske, wenn von einer Sekunde auf die andere der Druck auf 0 sinkt? Der vollständige Druckverlust führt zur Ausdehnung der Luft im Körper - wer gerade eingeatmet hatte, sieht sich mit einer geplatzten Lunge konfrontiert. Ist aber auch egal, weil durch die rapide Herabsetzung des Siedepunkts auf praktische Körpertemperatur eh der ganze Körper anfängt zu kochen. Und wem das noch nicht reicht, der darf sich über geplatzte Zellwände freuen. Und wenn dann die Luftdruckwelle mit Schallgeschwindigkeit angerauscht kommt, weiß endlich jeder Teilnehmer, wie es sich in Nagasaki 1945 anfühlte. Ich schätze mal, der Körper zerfällt dann so schön leicht wie 12h niedertemperaturgegartes Beef Brisket. Wenigstens braucht man dann keine Leichenteile mehr einsammeln und kann die übrig gebliebene Technik schnell abkärchern. Das erspart auch die psychologische Nachbetreuung der Helfer, die nach dem Einsammeln von Leichenteilen oft nötig ist.

Fazit: Den Körper einem Vakuum auszusetzen ist ein denkbar unschöner Tod. Aber du kannst dein Leiden natürlich verlängern, indem du deinem kochenden Körper eine Sauerstoffmaske aufsetzt und versuchst, bis zum Eintreffen der Luftdruckwelle mit dem medium rare gegarten Fleischklumpen zu atmen, der mal deine Lunge war.

Jetzt neu: Jeder Kläger gegen Tesla, jeder Shortseller, Hater, Twitter-Troll und jeder sich beschwerende Tesla-Kunde bekommt einen Gratis-Platz in der ersten Testfahrt des Hyperloop. Fans toben bereits, dass die Hater ihnen vorgezogen werden. Doch Musk beschwichtigt: Nach der Testfahrt werden die Tesla-Gegner ein für allemal verstummt sein!
Ich bin schon überrascht, von Dir solch technikfeindliche Aussagen zu lesen. Dächten alle so wie Du in diesem Post, säßen wir noch auf den Bäumen. Aber wenn´s gegen eMusk geht, kann man ja auch ruhig etwas übertreiben... 8-)
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Re: Tesla - Hyperloop

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bernd71 hat geschrieben:
Berndte hat geschrieben:Wenn man sich vorstellt, dass es sich hier nicht um einen Hyperloop handelt, sondern sich mal 200 Jahre in die Vergangenheit zur Erfindung der Eisenbahn versetzt fühlt... echt interessant.
"Diese dramatischen Beschleunigungen schneller als Rennpferde. Den Leuten wird das Gehirn zerquetscht!
Die schnell vorbei ziehenden Landschaften, da werden die Menschen Psychosen bekommen und Irre werden."

Man sollte dieses Thema archivieren und in 200 Jahren noch einmal unseren Ur-Ur-Urenkeln vorlegen... die würden sich köstlich amüsieren :lol:
Und was willst du damit sagen? Ist das alles totaler Blödsinn was hier an Bedenken angesprochen wird und wir sind komplette Idioten? Wie wäre es wenn du sachlich etwas beitragen könntest statt zu beleidigen. Wird gerne gemacht wenn man keine Argumente hat.

Das man eine Kapsel durch eine Röhre bekommt sehe ich als das einfachere Problem an. Massen an Menschen zum Benutzen zu bewegen als das schwierigere. Und zusätzlich noch ökonomisch erfolgreich sein.
Nein, das waren damals auch nicht alles Idioten. Das waren durchaus renommierte Quellen.

Bitte glaub nicht, dass wir heute irgendwie schlauer wären als die Leute damals. Wir machen exakt die selben Fehler bei Über- und Unterschätzung von Risiken.
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Re: Tesla - Hyperloop

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kriton hat geschrieben:Wir sind beim Hyperloop eher beim Cargo-Lifter, als dass sich das mit der Durchsetzung der Eisenbahn vergleichen ließe.
Und womit begründest Du diese Deine Meinung?
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Naheris hat geschrieben:Wenn die Idee so super ist, warum haben wir dann heute keine Rohrpost mehr? Und warum hat sich die pneumatische Personenbeförderung in New York letztendlich auch nicht durchgesetzt?
Rohrpost gibt es sehr wohl noch. Musst Dich nur umschauen.
Das Argument man sei nur Zögerlich und gegen Technologie eingestellt ist nicht pauschal richtig. Es gibt genügend Technologien, welche sich nicht durchgesetzt haben, und bei denen ebenfalls Kritik vorgebracht wurde. Der Unterschied ist aber, dass bei vielen guten Ideen dumme Argumente angebracht wurden, die keinerlei Basis in der Physik hatten. "Zu schnell für menschliche Körper" war auch schon damals physikalischer Blödsinn.
Das ist doch gar nicht der Punkt. Es ging darum, was veröffentlicht wurde.
Thermische Belastungen und fehlende Rettungswege sind faktische Probleme, welches nicht einfach mit einem Hinweis auf vergangene dumme Aussagen zu neuen Technologien weggewischt werden können. Und man kann auch nicht einfach auf Unobtanium hoffen um so ein Problem zu lösen. Das muss schon ganz real gelöst werden - und dann bezahlbar bleiben. Weil sich die Technologie trotz anderer Vorteile auch nicht durchsetzen wird.
Die Bedenken wurden ja alle abgeräumt. Hast Du das nicht gelesen?
Das ist halt wie mit den Elektroautos. Nur bei denen sind die Hürden wesentlich niedriger und viele Probleme schon gelöst, oder die Lösung in wenigen Jahren absehbar.
Vor nicht einmal 20 Jahren wärst Du für eine solche Behauptung von 99 % aller Bundesdeutschen ausgelacht worden. Die hätten Dich dann gefragt:

"Wenn die Idee so super ist, warum haben wir dann keine eAutos mehr?" Schon vergessen, dass die ganzen eKarren auf den Bahnhöfen (die mit dem Hebel rechts als Lenkung und der Stehplatte als Starter) verschwunden sind? Und Gabelstapler immer seltener elektrisch, sondern Diesel wurden?
In der Theorie finde ich den Hyperloop auch gut. Das fand ich ihn schon als ich es in den Buck Rogers Filmen aus den 20ern sah. :mrgreen: Aber von einer Praktikabilität bin ich in absehbarer Zeit nicht überzeugt.
Die Zweifel wurden doch alle ausgeräumt. Manche wollen es offensichtlich nur nicht wahrhaben.
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Re: Tesla - Hyperloop

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Gut. Dann spielen wir das dochmal durch:

Die Kapsel rast grade mit 1.200 km/h durch die auf 1 mbar evakuierte Röhre auf freier Strecke zwischen Chicago und Boston und plötzlich fliegt ein Bullauge aus seiner Halterung oder zerbirst.

Wie sehen die konkreten Rettungsmaßnahmen aus ?

Gruß SRAM
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