Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

TeeKay
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Ach Karlsson, was ich dir beschrieb, das war die Situation in Berlin hier vor der Tür. In der Realität. Im reinen Wohngebiet. Und es funktioniert. Du versuchst nun mit theoretischen Überlegungen darzulegen, dass das nicht funktionieren kann. imiev-berlin und volker.berlin laden auch ausschließlich öffentlich in Berlin - und auch das funktioniert. Jetzt steht es schon 3:1 zugunsten der Realität und zuungunsten der theoretischen Überlegungen.

Und ja, wenn ich morgen aufwache und feststelle, dass 50 Nachbarn einen e-Golf kauften, dann funktioniert das nicht mehr. Bis jetzt wachte ich aber immer auf, ohne dass 50 Nachbarn plötzlich elektrisch fuhren.
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Re: AW: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Keepout hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben: Für die kommt der Tipping Point - wo das Elektroauto in der Summe seiner Eigenschaften besser ist - wohl ein ...
Sprach er nicht vom Tipping Point, an dem ein Elektroauto billiger ist? Denn "besser" ist, wie du richtig argumentierst, eine subjektive Eigenschaft. Auch ein E-Auto um 5000 Euro ist für den Laternenparker "sclechter"
Meint
Andreas
Kann sein...aber er sagte ja auch, dass alle nur noch Elektroautos kaufen würden, weil sie für sie in allen Punkten besser wären.
Und da könnte es in einigen Jahren ja schon so sein, dass darüber die persönliche Lademöglichkeit entscheidet.
Wer die nicht hat, muss dann noch weiter teurer und unkomfortabler Verbrenner fahren.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: AW: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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TeeKay hat geschrieben:Jetzt steht es schon 3:1 zugunsten der Realität und zuungunsten der theoretischen Überlegungen.
Meine theoretische Überlegung für meine eigene Situation fußt auf dem Fakt, dass die nächste öffentliche Lademöglichkeit 3km weg ist.
Das ist Realität.
Da laden zu müssen ist mir echt zu blöd. Entweder das klappt aus dem Kellerfenster oder das Thema liegt auf Eis solange wir da wohnen (was sich beim passenden Angebot kurzfristig ändern könnte).
Aber für meine Nachbarn die da nicht weg wollen und überwiegend keinen eigenen Parkplatz haben, sehe ich da erstmal schwarz.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: AW: Lars Thomsen: Ein

Rudi L.
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Karlsson hat geschrieben:Es fehlen halt noch Antworten, wie das mit den Leuten in den Mehrfamilienhäusern ohne eigenen Parkplatz aussieht.
Für die kommt der Tipping Point - wo das Elektroauto in der Summe seiner Eigenschaften besser ist - wohl ein Stück später.
Das stimmt so.

Re: AW: Lars Thomsen: Ein

TeeKay
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Karlsson hat geschrieben: Meine theoretische Überlegung für meine eigene Situation fußt auf dem Fakt, dass die nächste öffentliche Lademöglichkeit 3km weg ist.
Ich sprach nicht davon, dass heute jeder eine solche Lademöglichkeit hat. Ich sagte, dass erste Bewohner Deutschlands diese Möglichkeit haben und annehmen. Und je mehr diese Möglichkeit annehmen, desto wahrscheinlicher wird der Bau weiterer Lademöglichkeiten in der Gegend, die weiteren Menschen die Möglichkeit geben, umzusteigen. Du gehörst eben noch nicht dazu. Das ist gut so. Denn die Autohersteller haben gar nicht die Möglichkeit, von heute auf morgen eine Million Elektroautos pro Jahr allein nach Deutschland zu liefern. Aufbau von Ladeinfrastruktur und Aufbau von Fertigungskapazitäten gehen Hand in Hand - es müssen nicht heute 100% der Bewohner Deutschlands eine Lademöglichkeit vor der Tür haben, damit sich Elektroautos durchsetzen.

Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

mib
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Bei all dem Zweifel an den "Voraussagen" von Lars Thomsen muss man finde ich halt auch versuchen sich das ganze nichtlinear vorzustellen. Darum geht es doch gerade beim Tipping Point und dafür fehlt uns nun mal jedes Gefühl. Ich glaube Lars aber an dieser Stelle ein bisschen mehr als meinem Gefühl, weil es sein Job ist sich die Statistiken und Beispiele anzuschauen/angeschaut zu haben.
Die ganzen Extrapolationen, dass es noch soooo lange dauern wird, basieren doch nur auf diesem kleinen Abschnitt Zeit den wir hier erfahren haben und dann zu allem Überfluss auch noch eher linear fortschreiben. Aber jetzt interessiert es auch kaum jemanden. Wenn aber der kritische Punkt erreicht ist, dass sich immer mehr Leute wünschen auch ein E-Auto zu fahren, wir der Druck an allen Enden massiv zunehmen und damit auch die "wirtschaftlichen" Chancen die verschiedenste Leute sehen. Und ich denke auch, dass man dann eher Engpässe bei der Produktion/Bereitstellung von bestimmten DIngen (Auto, Ladesäulen, Baufirmen) bekommt, weil die Nachfrage nicht befriedigt werden kann. Aber wenn man schon so weit wäre, dann würde ja nicht mehr jeder so tun als ob jetzt alles beim alten wäre und wieder in das alte Schema verfallen und für die nächsten 10 Jahre wieder Verbrenner fahren, sondern wohl eher die Investition mit Zähneknirschen noch ein bisschen verschieben und warten, so wie es bei allen anderen Dingen auch ist (wenn auch oft über Hypes extrem verstärkt).

Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

TeeKay
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Schon jetzt gibt es bei Ladesäulen Engpässe. Ich dachte, ABB braucht 12 Wochen bis zur Lieferung bestellter Schnelllader, weil sie die erst nach Bestelleingang per Hand zusammenschrauben. So ist es aber nicht. Sie haben eine automatisierte Produktion und in diesem Jahr eine zweite Produktionsstraße in Betrieb genommen. Die 12 Wochen Lieferzeit sind der Warteschlange geschuldet, die sich schon bildete.

Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

mib
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Das Gute ist, dass mein alter Leaf dann vielleicht in ein paar Jahren doch noch was wert ist oder wieder wert wird. :-)

Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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mib hat geschrieben:Das Gute ist, dass mein alter Leaf dann vielleicht in ein paar Jahren doch noch was wert ist oder wieder wert wird. :-)
Wenn Chademo in der Fläche kommt, wird der auf jeden Fall viel interessanter. Aber auch jetzt schon sind die Leaf Preise ja relativ hoch.

Ich bleibe dabei - sofern man nicht eine eigene Lademöglichkeit hat, brauchts minimum reelle 250km Reichweite + sehr viele Schnellademöglichkeiten >1C und auch das wäre für viele schon eine deutliche Einschränkung (je nachdem, wie hoch das eigene Kilometeraufkommen ist).
Wer am eigenen Stellplatz oder zumindest Arbeitgeber dagegen stets zuverlässig eine Lademöglichkeit findet, kommt mit viel weniger Infrastruktur aus, die sich vor allem entlanger der großen Verkehrswege befinden müsste.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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@eDevil
Worauf begründet sich Dein "Sponsoring-VErdacht"???
a.) Lars ist erst so populistisch in Erscheinung getreten mit der Elektromobilität
b.) Was mir so negativ auffällt sind die permanenten Anspielungen auf Tesla. Es mag richtig sein das es keine anderen erstklassigen Alternativen gibt aber immer nur Tesla im bezug auf Emobilität zu nennen ist einfach zuviel des Guten.Wenn er nähmlich auch andere Automarken nennen würde welche zwar nicht in der Oberliga mit spielen können aber doch das Potential dazu hätten würde ich sagen er ist neutral. Aber so ....na ja. jeder wie er glaubt.
c.) Macht er sich in keiner seiner Reden stark für die infrastruktur (woran mag das liegen an den Superchangern)
d.) Zeigt es wieder einmal das E Mobilitäät nur etwas für die Reichen ist. Einen Superchanger gibt es ja angeblich laut Lars alle 300 km und wenn nicht ist auch er auf die Schnarchlader angewiesen.Leider bewegt er sich nur im Bereichen wo er Laden kann.

@Mike
er steht voll und ganz hinter der Elektromobilität. Es ist ihm ein persönliches Anliegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nur aus rein finanziellen Interesse heraus handelt
Es ist auch mein perönliches anliegen,muss mich aber mit einen mießen ENV200 zufrieden geben, da ich keine € 80.000 für einen Blechsarg ausgeben will und kann. Solche Reden kann man auch generell allgemein halten.

@redvienna
Außerdem hat er gesagt, dass er eine Tochter hat, die keine stinkenden Autos mag.
Auch das zeigt wieder das es etwas gekünstelt dargestellt wird
a.) Was er sagt ist immer so zu verstehen das er etwas herbei rufen will woran er glaubt es aber nicht realisierbar ist
b.) Keine Ahnung wie alt seine Tochter ist aber die kommt sicher nicht vom KINDERGARTEN Heim und sagt PAPA DAS STINKERAUTO MUSS WEG.Das muss ihr ja wer gesagt haben oder besser ich nenne es Meinungsbeeinflussung.Klar wenn zu Hause das Thema so breit getreten wird das die Tochter dann irgend wann einmal das nachplappert.
c.) So wie er es mit seiner Tochter macht versucht er auch die breite Masse zu erreichen, was ihm aber nur bedingt gelingt, denn auf so Symposien nehmen sowieso nur Leute teil welche sich mit dem Thema beschäftigen.Wenn er 2 Stunden über Ameisen reden würde wären sicher keine interessierten Emobilisten bei der Veranstaltung.Dann kommt noch dazu das er seit 2 Jahren immer das selbe quatscht.Was er heute mit seinen tippingpoints vorraussagt hat er schon 2012 bei Veranstaltungen gesagt.Um Glaubhaft zu sein sollte der grosse Boom nun schön langsam ausbrechen sonst steht er bald im Regen.

@TeeKey
Es kann und wird nicht passieren, dass nächstes Jahr 100.000 Elektroautos auf 3.000 Ladesäulen treffen.
Da ist Lars aber in seinen Vortägen anderer Meinung.Unter dem Tippingpoint ist ja gerade das zu verstehen das sich plötzlich viele dazu entscheiden ein Produkt zu kaufen.

LArs kommt mir vor wie so ein Mufti der jeden morgen von seiner Moschee herunterschreit.
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