Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnten

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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge tas

150kW
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Ecano hat geschrieben:Ich vermute, die Rendite bei den BEVs ist höher als bei den ICE Modellen:
Glaube ich keine Sekunde.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge tas

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Ecano hat geschrieben: Ich vermute, die Rendite bei den BEVs ist höher als bei den ICE Modellen:
Nein, eben nicht. Eine Kombination aus Akku, hochkompaktem, leistungsfähigem E-Motor und der Umrichterelektronik kostet um Größenordnungen mehr als ein Verbrennungsmotor, weil die Stückzahlen sehr klein und die Fertigung nicht hochautomatisiert ist. Im Jahr werden 100 Mio Autos pro Jahr mit ICE gebaut und wieviele EVs? NIcht mal ein 1% davon.

Siehste doch an Tesla. Verlieren jedes Quartal viel Geld und versuchen verzweifelt das Model3 hochautomatisiert zu fertigen, um diese Verluste in Gewinne umzudrehen.

Trotz der im Vergleich höheren Verkaufspreise (wobei ein gleich ausgestatteter Clio sehr ähnlich wie eine Zoe liegt, aber bei der Zoe mietest Du die Batterie), verdienen die Hersteller an EV nichts oder legen sogar drauf (such hier im Forum mal nach Compliance Car...man baut die Autos, weil das der Gesetzgeber z.B. in Kalifornien für den Marktzugang vorschreibt).
Aber zum Thema: Ich denke, ab 2020 ist der Drops gelutscht. Momentan ist die Konkurrenz gering, Wenn sich mehr Modelle am Markt positioniert haben, werdend durch die größere Auswahl die Preise fallen. Dann kommt die Lawine in Schwung.

Der Hochlauf der Industrialisierung läuft, aber bis 2020 ist das noch ein zartes Pflänzchen. Je nachdem, wie die Gesetzgeber reagieren (Fahrverbote, Steuern) und die Kunden anspringen

Im Lauf der 20er Jahre wird sich die Renditeseite sicherlich verbessern, aber bis Du an einem 0.9TCe-Benzinmotor preislich mit einem 60 kW-E-Motor mit 60 kWh-Akku vorbeikommst, werden wir alle noch oft Sylvester feiern
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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umberto hat geschrieben: bis Du an einem 0.9TCe-Benzinmotor preislich mit einem 60 kW-E-Motor mit 60 kWh-Akku vorbeikommst, werden wir alle noch oft Sylvester feiern
Da ist von auszugehen, aber das macht nichts. Zum einen zahle ich für den angenehmen Antrieb auch durchaus etwas mehr und dann spart der auch wieder bei Betriebskosten und Wartung.
Nur dieses "etwas mehr" hat halt auch Grenzen und vor allem steht die Funktion an erster Stelle. Die sehe ich für Alleinfahrzeuge - um die es hier gehen soll - eher erst ab 60kWh als gegeben.

Aber die Stückzahlen gehen jetzt ja jedes Jahr hoch - die Zeit ist auf unserer Seite. Die Frage ist weniger "ob", als viel mehr "wann".
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

zitic
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Der Preis für 60 kWh liegt ja im Autobereich bis 20.000 € schon auf dem Gesamtkostenniveau eines ICE. Und das sind halt zum großen Teil Rohstoffkosten. Da kann man mit der EOS sicherlich noch ordentlich was reißen. Primär auch abseits der Zelle, Umtichter etc. - VW verfünffacht seine Modulfertigung jetzt mit der doppelten Anzahl an Produktionsmitarbeitern). Aber für die Zelle braucht es halt auch noch ein wenig F&E-Bemühungen um noch mal mehr aus dem Material herauszuholen.

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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zitic hat geschrieben:Der Preis für 60 kWh liegt ja im Autobereich bis 20.000 € schon auf dem Gesamtkostenniveau eines ICE. Und das sind halt zum großen Teil Rohstoffkosten.
Hast Du da ne Quelle für (den hohen Rohstoffkostenanteil)? Ich meine eher gelesen zu haben, daß nicht mal unbedingt die Zellen die Akkupreise treiben, sondern der Zusammenbau des Akkus (Zellen platzieren, Kontaktieren, usw.) das Zeugs so teuer macht. Finde da aber grad auch keine Quelle für.
Deswegen hat sich Tesla ja eine Firma für Automatisierungstechnik geholt. Und: ich habe zu Uni-Zeiten in den 90ern mal in ein Mercedes-Motorenwerk reinschauen können: viele Maschinen, fast keine Menschen....das ist nicht gut für die Beschäftigung, aber für die Rendite...
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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umberto hat geschrieben:Ich meine eher gelesen zu haben, daß nicht mal unbedingt die Zellen die Akkupreise treiben, sondern der Zusammenbau des Akkus (Zellen platzieren, Kontaktieren, usw.) das Zeugs so teuer macht.
Das wird mit den steigenden Stückzahlen dann ja auch Geschichte sein und vollautomatisiert werden.
Ich hatte mal nen Fiat Uno mit FIRE Motor - "Fully Integrated Robotized Engine"
https://de.wikipedia.org/wiki/Fully_Int ... zed_Engine
Der Motor wurde vollautomatisiert gebaut und dadurch günstiger als sein Vorgänger - seit 1985 :!:
Um 8000 18650er Zellen zum Paket zusammen zu bauen, ist alles andere doch einfach zu teuer.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

zitic
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Ja, die Verbrennermotoren werden halt so automatisiert gefertigt, dass man da gleich ein paar für nen Akku bekommt.

Aber die Zelle sind ja auch schon hoch automatisiert. Gerade die Rundzellen. Darum hat ja Tesla die u.a. indirekt ausgewählt.

Natürlich gibt es da noch Möglichkeiten mit besseren Maschinen mehr Durchsatz zu schaffen, höhere Qualität zuliefern, aber das ist wohl gerade bezüglich der EOS limitiert.

Ich werd noch mal nach den Quellen suchen, aber ein paar mal habe ich gelesen, dass es da für EOS bei den Zellen bei 80-100 $/kWh irgendwo ein Limit gibt aufgrund der Materialien. Will heißen für die Kosten pro Zelle. Denn das ist ja das was man abseits der Chemie-F&E beeinflussen kann.

Über die besseren Chemien bekommt man mehr kWh in die Zelle und darum wird es dann billiger. Der Schritt zu NCM-811 jetzt lässt die Zellkosten dann auch mal sinken, weil man halt nur noch halb so viel Kobalt braucht.

Da hatte Tesla abseits der Zellform ja auch einen Vorteil, weil man für die Wagen das etwas empfindlichere NCA genutzt hat, welches weniger Kobalt beinhaltetet als NMC-622.

Bei den Modulen sind wir uns einig. Da hab ich ja das VW-Beispiel schon gebracht. Aber die Zelle ist halt der größte Brocken.

Nach NCM-811(davon profitieren ja die 2018-20er Modelle), muss dann halt die Feststoffzelle kommen(und/oder der Si-Anteil im Grafit hingetrieben werden), damit es dann wieder mit den Watt pro Zelle weiter geht und die Kosten über weniger Zellen pro Auto weiter runter gehen.

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Ein paar Zahlen zu den drohenden Strafen.
Das will natürlich keiner, drum müssen püntlich 2020 die Elektroautos her. Oder ein paar PHEV, die auf dem Papier auch gut ausseehen.

https://www.motor-talk.de/news/den-konz ... 37010.html
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

zitic
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Ja, da hat sich PSA ja mit Opel ein schönes Problem eingebrockt. Darum wollen sich ja auch Geld von GM. Umso klarer warum letzterer Opel abgestoßen hat. Letztlich gut für das E-Engagement von PSA. Und GM feiert gerade den neuen Silverado.

Der Zielwert von JLR fällt schon auf, gerade auch im Vergleich zu Daimler oder BMW. Aber da machen kleine Wagen auch den relevanten Schnitt nicht kaputt

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Und genau in diesem Kontext ist die Produktionserhöhung bei VW bis zu 1500 Fahrzeugen täglich ab 2020 aus dem Werk Zwickau zu sehen.
https://www.electrive.net/2018/01/14/vw ... s-taeglich
Blue shadow hat geschrieben:Nun schon 18 monate ruhe bei ford....gibt es sie überhaupt noch?
Investieren tun sie...
https://www.electrive.net/2018/01/15/fo ... rd-dollar/

Da sollte ja dann auch irgendwann mal was kommen.
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