Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnten

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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Rudi L
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Beim TDI fehlte wahrscheinlich der Zuheizer ;) Die Motoren haben wenig Abwärme, vor allem brauchen sie viele Kilometer bis genug Abwärme da ist.

Wir haben drei Zoe, alle heizen unterschiedlich mittelprächtig mit dem Ergebnis, es wird so warm daß man es grade so aushalten kann, aber lange nicht so warm wie im Verbrenner. In einem Zoe, der mit der schlechtesten Heizleistung, haben wir jetzt eine Heizmatte für den Sitz gekauft. Nun geht es.

Die beste Heizung im Elektroauto hatte der Tesla, die konnte richtig heimelig bollern, bis zum Update. Dann war damit auch Essig, dafür roch sie dann wie ein gebrauchter elektrischer Heizlüfter :mrgreen: Der Tesla hatte aber Lenkradheizung und Sitzheizung, damit konnte man einiges ausgleichen.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Nordstromer
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Für den Ioniq kann ich das überhaupt nicht bestätigen. Wie Herr Sangl sagte es geht nach 90 Sekunden los. Und wem das nicht reicht der kann alternativ auf Sitz und Lenkradheizung zugreifen.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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ZOE habe ich bisher immer Warm bekommen. Muss man halt auf manuell stellen und Temperatur auf max.
Lüfter auf stufe 2-4 (damit regelt man im Prinzip die Austrittstemperatur)
Im Eco modus dauert es dann halt etwas länger bzw. bei extremen Minuxgraden wird es halt nicht richtig warm(weil die WP auch nicht zaubern kann).
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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EVduck hat geschrieben:Ich weiß nicht was Karlsson hat, ich habe noch nie in der Zoe gefroren, im Golf TDI dagegen sehr wohl.
Die Füße sind es. Der Zoe kriegt einfach die Füße nicht warm, auch wenn nach wenigen Sekunden aus der Mitte heiße Luft strömt und das soweit auch ganz gut funktioniert. Ich sitze gern im Luftstrom und brauche von daher nicht den ganzen Wagen warm, bei den Füßen klappt es beim Zoe aber halt nicht. Ist aber auch keine unerträgliche Situation, es könnte halt besser sein.
Beim Verbrenner hab ich noch jeden warm bekommen, dauert halt etwas länger. Aber der Focus 1.5TDCI, den ich beruflich 10 Tage im letzten Winter hatte, hatte da zB Lenkrad- und Sitzheizung - das geht dann noch schneller als mit der extrem scchnell ansprechenden Heizung im Zoe.
Die Sitzheizung ist bei den nächsten Fahrzeugen dann halt auch gesetzt. Lenkrad evtl auch.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Khaospriz
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Ich hab hier Grad mal wieder quer gelesen und Frage mich wie die Strassen aussehen wenn ein paar Jahre eine große Anzahl von Auto mit 100-150kwh Akkus mit aktueller Energiedichte rumfahren würden. Bei 150kWh mit einer Energiedichte von aktuell ca. 150Wh/kg würde man eine Tonne Akku durch die Gegend schippern. Zudem muss das Auto drumrum entsprechend groß sein, in einen Golf dürfte das schon schwer rein gehen. Da liegt man dann ganz schnell bei >>2,5t.
Die Strassen ächzen jetzt schon unter immer mehr Schwerlastverkehr SUVs etc. Irgendwie sehe ich da das Schreien nach mehr Reichweite durch grössere Akkus in der breiten Masse irgendwie nicht als zielführend. Zumindest solange die Energiedichte nicht drastisch erhöht werden kann.
Ich empfinde die auf rein elektrische Optionen fokussierte Diskussion als eine mit Scheuklappen geführte. Sowohl hier als auch in Politik und Wirtschaft.

Ich sehe für alle die große Reichweiten abdecken müssen eher eine irgendwie geartete Hybridtechnologie mittelfristig als sinnvoller an. Sei es in Form der Brennstoffzelle oder mit effizientem Verbrenner für regenerativen Kraftstoffe, der mit einem Akku für ca 100km reale Reichweite gekoppelt wird. Der Verbrenner dürfte auch gerne eine Gasturbine sein.

Ich denke so liesse sich einiges Überbrücken ohne absurde Resourcenmengen für Autos raus zu werfen die das Mehrgewicht (=mehr Verbrauch) auf jeder Fahrt mit sich rum schleppen obwohl sie es vielleicht nur fünf oder zehnmal im Jahr brauchen.

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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Nordstromer
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Und nicht nur das Gewicht. Ein Akku degradiert ja auch mit der Zeit. Gut möglich das bei einem überdimensionierten Akku ein Teil verloren geht bevor eine bestimmte Anzahl von Ladezyklen überhaupt erreicht wurde.
Mit 150kWh käme mein Ioniq sicher 1000km weit. Sogar bei nur 1000 Ladezyklen wäre ich bei 1.000.000km! Wer erreicht das in 10 Jahren überhaupt? Vermutlich brauchen die meisten dafür theoretisch 30-40 Jahre und bis dahin dürfte der Akku hinüber sein ohne je sein gewaltiges Potenzial ausgefahren zu haben. Das ist auch Verschwendung.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Simon1982
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Dein Akku könnte aber auch einfach in einen stationären Betrieb überführt werden, wenn das Autoleben vorbei ist...Das wäre aus meiner Sicht keine Verschwendung.

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Nordstromer
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Ja das ist richtig und dieses sogenannte second life Karriere und das Recycling im Anschluss sind wichtige Bausteine. Dennoch gehen bei einem überdimensionierten Akku etliche kWh quasi ungenutzt den Bach runter. Vom zusätzlichen Gewicht ganz zu schweigen.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Khaospriz hat geschrieben: Bei 150kWh mit einer Energiedichte von aktuell ca. 150Wh/kg würde man eine Tonne Akku durch die Gegend schippern.
Aktuell sind die 18650er Zellen bei 3,5Ah. Das ergibt bei 50g Gewicht und 3,7V Spannung ca. 250Wh/kg. Die neuen Zellen, die im M3 eingebaut werden sollen, haben vermutlich noch ein besseres Masse-Kapazitätsverhältnis.

Jährlich ist mit einer durchschnittlichen Verbesserung der Energiedichte von 3-5% zu rechnen. Daher werden wir in 10 Jahren vermutlich bei 300-400Wh/kg liegen. 100kWh Akku wiegen dann nur noch 250-300kg. (reines Zellengewicht)

Zum Vergleich. Der heutige ZOE Akku wiegt auch etwa 300kg.

Daher ist eher andersherum. Die heute aktuellen 20-30kWh Akkus schleppen unnötig viel Ballast mit rum.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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deshalb hab ich ja auch gesagt 100-150 kWh reichen, damit genug Reichweite für Fernreiseetappen und flexibel im Alltag was Laden angeht. Für mich muss halt ein Tagestrip von ca 350 km pro Richtung (keine Zeit zum Laden auf Anreise) möglich sein, am Ziel zwar 6-10 Stunden Aufenthalt aber meist noch keine Lademöglichkeit (im Zweifel Notladen nach Nachfrage über die gesammte Zeit scon möglich). Auch für weitere Reisen schon angenehmer wenn man vielleicht alle 300-400 km erst nachladen muss und nicht alle 200 km. Nach 300-400 km kann man dann irgendein Zwischenziel planen (in ruhe was essen, Aussichtspunkt oder so,...). Wenn man dann noch mit bis zu 150 kw laden kann , verliert man null Zeit sogar.....ich finde schon das man nach 300-400 km eh 30-60 min Pause machen sollte.
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