Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder Mi 9. Nov 2016, 08:39
Barthwo hat geschrieben:Allerdings ist wohl bei keinem der Autos leicht feststellbar, wann die Rekuperation dann durch die mechanische Brems ergänzt wird. Bei einer Vollbremsung sicher, aber ansonsten?
Im Smart spürt man es wohl, ich nicht, aber mein Dad spricht davon, das man da einen ganz leicht spürt, wenn die mechanischen Bremsen ansetzen. :back to topic:
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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    Barthwo
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folder So 13. Nov 2016, 21:47
graefe hat geschrieben: Verstehe nicht, was Du meinst. Beim i3 kann man die Reku von 0 bis maximal fast stufenlos einstellen. Ich fahre meinen i3 an guten Tagen mit 0 Rekuperation (lt. Statistik). Von welcher "Zwangsreku" erzählst Du überhaupt? Kann es sein, dass Du das One-paddle-feeling nicht ganz verstanden hast?
Das "one-pedal-feeling" ist doch genau das was mich am i3 massiv gestört hat. Die Rekuperation kann man nirgends "einstellen".
Zum "Segeln" muss ich entweder auf "N" schalten oder beim feinfühligen Pedaltreten schauen, wann der Leistungsanzeiger um die 0 schwankt. Beim e-Golf kann ich in Stellung D einfach das Fahrpedal loslassen und schon wird "gesegelt".
Stelle ich beim e-Golf auf Stellung "B" dann habe ich dort das selbe "one-pedal-feeling" wie beim i3, aber diese Stellung verwende ich nie, denn ich kann ja ganz einfach auch mit dem Bremspedal rekuperieren oder mit dem Tempomaten.
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder So 13. Nov 2016, 22:08
MineCooky hat geschrieben: In der Ebene macht sich das nur an dem leicht höheren Rollwiederstand bemerkbar, der ist auch definitiv höher, in meinen Augen aber zu vernachlässigen.
Alles zählt. Dazu ist jede Wandlung Verlusten unterworfen, die Rekuperation holt natürlich was zurück, aber eben längst nicht alles.
Weiterhin muss das Gewicht gesenkt werden, um die Straßen zu schonen, da das Gewicht stark überproportional in die Beanspruchung der Straßen eingeht.
Ob Kohlefaser aber der richtige weg ist, sei dahingestellt hinsichtlich Energieaufwand und Recycling.
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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    Alex1
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folder So 13. Nov 2016, 23:11
Die Straßenbelastung durch Pkw ist zu vernachlässigen. 1 Lkw belastet m.W. die Straßen wie 32.000 Pkw. Also sind die Pkw völlig vernachlässigbar.

"Segeln" durch Strompedalstellung hinzukriegen ist schlichtweg unmöglich. Die Anzeige, die ich ja immer auf null halten muss, hat ja schon in jede Richtung um 0,5 kW Spiel. Ich frage mich wirklich, warum Manche das Schalten in "N" aos belastend empfinden, aber nicht das dauernde Nachregulieren mit dem Stromfuß bei andauernder Beachtung der Leistungsanzeige :roll:

@graefe: eAutos rekuperieren m.W. sämtlich beim Bremsen, ohne weiteres Zutun. Außer ich habe in "N" geschaltet. Oder ist das bei jemandem anders?

Die Aussage "dominiert ab 80 km/h" ist nicht quantitativ. Heißt das 50% oder 90%? Auch bei 50 km/h ist der Luftwiderstand nicht zu vernachlässigen, sonst hätte eDevil seinen Rekord nicht mit 30 km/h gefahren. Kann ja auch Jede selbst überprüfen: Tempo 50, 60, 70, 80 konstant auf ebener Strecke fahren und den Verbrauch ablesen. Dann erkennt man schön den linearen und den quadratischen Anteil.

Bei Carbon und einem guter Rekuperation ist der Aufwand für den Leichtbau größer als der Gewinn. Das wurde sogar schon in einer BMW-Doku so berichtet.

Leichtlaufreifen und ein Luftdruck von 3 bar (300 kPa laut Reifenflanke, 3,5 bar bei 350 kPa) relativieren den Nutzen von übertriebenem Leichtbau nochmals.

Es geht da nicht um die Kosten (Energie, speziell Sprit, ist ja immer noch viel zu billig), sondern um die reine Energiebilanz. Und die kann bei Carbon schon negativ sein.

Rekuperierende Stoßdämpfer bringen natürlich auch nur einen "Bruchteil", aber Leichtbau bringt auch nur einen Bruchteil. Welcher Bruchteil ist jetzt größer? Reku-Stoßdämpfer haben sicher noch andere Vorteile, wegen deren sie sich durchsetzen werden.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder Mo 14. Nov 2016, 08:50
Karlsson hat geschrieben: Weiterhin muss das Gewicht gesenkt werden, um die Straßen zu schonen, da das Gewicht stark überproportional in die Beanspruchung der Straßen eingeht.
Ob Kohlefaser aber der richtige weg ist, sei dahingestellt hinsichtlich Energieaufwand und Recycling.
:back to topic:

Das hat aber nichts mit dem Thema des Thread zu tun

Alex1 hat geschrieben:Bei Carbon und einem guter Rekuperation ist der Aufwand für den Leichtbau größer als der Gewinn. Das wurde sogar schon in einer BMW-Doku so berichtet.
Du hast mir da nicht zufälligerweise einen Link dazu?
Wenn BMW weis, das es das nicht wert ist, stellt sich die Frage, warum sie es dann trotzdem gemacht haben.
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder Mo 14. Nov 2016, 09:04
Alex1 hat geschrieben:Ich frage mich wirklich, warum Manche das Schalten in "N" aos belastend empfinden
Der "N"-Schalter beim BMW ist mechanisch nicht für übermäßig häufige Benutzung gedacht, mir scheint.
Aber das Segeln muss ja nicht genau bei der Null-Stellung passieren. Ob man nun "versehentlich" ein bisschen Strom gibt oder ein bisschen rekuperiert oder tatsächlich zu 100% segelt, ist doch fast egal.

Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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Wegen des Cw Wert Vergleichs zwischen MS und e-Golf möchte ich nochmal einwerfen, dass um vom Cw Wert auf den Widerstabd in Newton zu kommen auch die Stirnfläche mit reinspielt. Da das Model S erwas größer ist als der Golf können die mehr kWh/100km allein schon daher kommen.

My 2 Cent. Ich finde aber, dass man Leichtbau nie außer Acht lassen sollte, nur den Preis, den man dafür zahlt. Magnesium Heckklappen und Carbon Karosserien sind da Marketing...

Patrick

Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder Mo 14. Nov 2016, 09:23
Also ich kam bis her auch ganz gut ohne 'N' von A nach B, muss man halt etwas Gefühl im rechten Fuß haben... Oder, wers hat, nen Tempomat.
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folder Mo 14. Nov 2016, 22:27
MineCooky hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:Bei Carbon und einem guter Rekuperation ist der Aufwand für den Leichtbau größer als der Gewinn. Das wurde sogar schon in einer BMW-Doku so berichtet.
Du hast mir da nicht zufälligerweise einen Link dazu?
Wenn BMW weis, das es das nicht wert ist, stellt sich die Frage, warum sie es dann trotzdem gemacht haben.
Wie gesagt, war eine Doku im TV, hab weder Sender noch Link :o

Wie schon jemand sagte, Marketing. Es wurde - auch hier - schon als zukunftsweisende Technik bezeichnet. Ein anderes Wort dafür, dass man es eigentlich gar nicht braucht... :lol:
Herzliche Grüße
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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folder Mo 14. Nov 2016, 22:29
MineCooky hat geschrieben:Also ich kam bis her auch ganz gut ohne 'N' von A nach B, muss man halt etwas Gefühl im rechten Fuß haben... Oder, wers hat, nen Tempomat.
Klar geht´s auch so, mit mehr "N" geht´s halt sparsamer. :mrgreen:
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