Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Tom7
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Na das ist ja mal ein Stammtisch vom Feinsten.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Was mir schon auffällt ist, dass die Dinger unsere Ladesäulen bei der Arbeit überproportional beanspruchen weil die Leute in der Regel täglich laden müssen, während es bei den BEV Fahrern oft <1x pro Woche reicht.
Dazu kommt, dass sie meist nur 1P laden (bei uns wird mittlerweile nach dem Ladeende für den nächsten freigemacht) und damit 3x länger brauchen als die meisten BEV (wir haben 11kW Säulen).
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Solarmobil Verein
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Und? Worauf willst du hinaus?
Hier bei uns an einem Einkaufsmarkt steht auch tagtäglich ein Model 3 mit provinziellem Provinz-Kennzeichen mitunter mehr als den halben Tag herum. So weit kann die Anfahrt gar nicht sein (max. 30km), daß der dann 6h für die paar kWh bei 11kW benötigt.
Ist das jetzt besser, nur weil's ein BEV ist?

Zudem sind noch genügend BEVs unterwegs, die auch nur einphasig laden können.

Insofern: So what?
Es sieht eher so aus, als wären bei deinem Arbeitgeber noch nicht genügend Ladesäulen vorhanden. ;)

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Dass die BEV die Infrastruktur effizienter nutzen, so dass mit derselben Infrastruktur mehr erreicht werden kann. 3P Ladung wird ja zunehmend Standard und die Akkugrößen wachsen auch.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Es sieht eher so aus, als wären bei deinem Arbeitgeber noch nicht genügend Ladesäulen vorhanden. ;)
Wir haben mehrere tausend Parkplätze, sollen da überall Säulen hin? Sicher nicht.
Die Säulen wurden schon erweitert und werden es demnächst wieder.
Derzeit sind es 18 und wir wechseln uns ab. Also es gehört zur Nettiquette, dass man nach der Ladung die Säule zeitnah für den nächsten wieder freimacht.
Die PHEV Fahrer dackeln also täglich hin, bei BEV reicht meist 1x in der Woche oder auch mal erst nach 2 Wochen.
Wenn ich den Tesla Akku weit runter fahre und nen kurzen Tag mache, lädt der auch bis Feierabend.
So sieht effiziente Nutzung der Infrastruktur aus.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Zudem sind noch genügend BEVs unterwegs, die auch nur einphasig laden können
Es werden immer weniger. Beim Corsa kostet 3P zb derzeit Aufpreis (bei Peugeot/Citroën Serie). Aber immerhin lädt der dann auch den ganzen Arbeitstag und die Säule hat keinen Leerlauf.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

tommywp
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Karlsson hat geschrieben: Was mir schon auffällt ist, dass die Dinger unsere Ladesäulen bei der Arbeit überproportional beanspruchen weil die Leute in der Regel täglich laden müssen, während es bei den BEV Fahrern oft <1x pro Woche reicht.
Dazu kommt, dass sie meist nur 1P laden (bei uns wird mittlerweile nach dem Ladeende für den nächsten freigemacht) und damit 3x länger brauchen als die meisten BEV (wir haben 11kW Säulen).
Boah, das ist ja jetzt wirklich ein mimimi argument. Ohne die Plugins hätten wir viel weniger Ladesäulen in der Firma. So muss man das sehen.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Kommt, bitte. Jedes ladende Fahrzeug ist ein gutes Fahrzeug. Von HPC mal abgesehen auch egal wie langsam.
Wenn Hybride sich nur dann anstecken, wenn es Vorteile hat, wenn man da sonst nicht stehen dürfte, dann kann man anfangen drüber zu diskutieren. Diesen Ruf, nur an zu stecken wenn man den Parkplatz braucht und dann stecken lassen, diesen Ruf haben sich die Hybridfahrer mühselig aufgebaut. Trotzdem kann man und darf man nicht verallgemeinern. Vor allem Laden beim Arbeitgeber ist wohl exakt das, was ein guter Hybridfahrer machen sollte. Und das Angebot, wenn einmal gestartet, muss mit der Nachfrage wachsen. Es ist ja auch nicht gut, wenn der Arbeitgeber die Mitarbeiter während der Arbeitszeit raus schickt um ab zu stecken. Dort steht die Karre solange bis der Mitarbeiter heim fahren will. Für die Anzahl der Stecker ist der Arbeitgeber verantwortlich. Es kostet ja kaum mehr die paar Stecker, Strom wird ja deswegen nicht mehr gezogen, als die Batterien der Fahrzeuge fassen können.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Solarmobil Verein
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Karlsson hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben: Es sieht eher so aus, als wären bei deinem Arbeitgeber noch nicht genügend Ladesäulen vorhanden. ;)
Wir haben mehrere tausend Parkplätze, sollen da überall Säulen hin? Sicher nicht.
Die Säulen wurden schon erweitert und werden es demnächst wieder.
Derzeit sind es 18 und wir wechseln uns ab.
Ja und?
Bei uns hat es auch mehrere tausend Parkplätze. Aktuell gibt es laut Liste 124 Ladestationen am Standort. Da müßte ich noch raussuchen, welche davon einen Ladepunkt haben und welche davon zwei. Aber ganz grob mal 50%, also mehr als 180 Ladepunkte. Dazu kommen noch die, die schon an die Wand gedübelt wurden, aber noch nicht in der Liste drin sind. Sollen nochmal 60 Ladestationen á 2 Ladepunkte sein.
Also siehe meinen Satz von oben.

Zu denen in der Liste kommen noch die, auf die der normale Mitarbeiter gar keinen Zugriff hat. OFK, Disabled Persons mit eigenen Parkplätzen (ja, die haben auch Plätze mit E-Säulen, da wurde wirklich mal mitgedacht) etc.
Karlsson hat geschrieben: Die PHEV Fahrer dackeln also täglich hin, bei BEV reicht meist 1x in der Woche oder auch mal erst nach 2 Wochen.
Wenn ich den Tesla Akku weit runter fahre und nen kurzen Tag mache, lädt der auch bis Feierabend.
So sieht effiziente Nutzung der Infrastruktur aus.
Und die effiziente Nutzung ist bei einem PHEV - oder generell mit einem Fahrzeug mit kleinem Akku und geringer Ladeleistung - jetzt inwiefern schlechter? Daß man nicht die volle Leistung der Säule ausnutzen kann? Geht das etwa schon wieder in die Richtung, daß Fahrzeuge mit hohen Ladeleistungen bevorzugt behandelt werden sollen? Die können doch auch nach Feierabend nochmal kurz an den Schnelllader ... oder etwa nicht?
Karlsson hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben: Zudem sind noch genügend BEVs unterwegs, die auch nur einphasig laden können
Es werden immer weniger. Beim Corsa kostet 3P zb derzeit Aufpreis (bei Peugeot/Citroën Serie). Aber immerhin lädt der dann auch den ganzen Arbeitstag und die Säule hat keinen Leerlauf.
Ne, du meinst, die, die 3P können, werden immer mehr.
Ja, die alten Fahrzeuge gehen irgendwann den Weg des Endlichen, aber so schnell werden es doch nicht weniger ... habe aber erst gestern mit einem Kollegen gefachsimpelt (er hatte ein Problem mit seinem Typ2-Schuko-Adapter), der seit beinahe 10 Jahren Jahr und Tag bei jedem Wetter die 40km einfach mit seinem Twizy (ohne Türen) fährt. Er ist aufs tägliche Laden zwingend angewiesen, auch wenn es nur die 2,3kW sind, die die Kiste kann.
Der braucht die Ladesäule, nicht die Kiste mit dem großen Akku, die zudem in aller Regel auch eine Schnelllademöglichkeit besitzt.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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tommywp hat geschrieben: Boah, das ist ja jetzt wirklich ein mimimi argument.
Das war einfach eine sachliche Schilderung der Situation ohne irgendeine Wertung. Mimimi ist wenn du damit persönliche Probleme hast :)
Solarmobil Verein hat geschrieben: Und die effiziente Nutzung ist bei einem PHEV - oder generell mit einem Fahrzeug mit kleinem Akku und geringer Ladeleistung - jetzt inwiefern schlechter?
Sie müssen länger laden für den gleichen Strom und müssen erheblich öfter an die Säule.
Dadurch wird mehr Infrastruktur gebraucht und es ist weniger komfortabel.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Geht das etwa schon wieder in die Richtung, daß Fahrzeuge mit hohen Ladeleistungen bevorzugt behandelt werden sollen?
Davon habe ich nichts gesagt, ich habe nur die Sachlage geschildert. Deine Emotionen zeigen aber, dass du mit der Situation vielleicht unglücklich bist.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Die können doch auch nach Feierabend nochmal kurz an den Schnelllader ... oder etwa nicht?
Natürlich können sie. Aber welchen Sinn soll das machen? Warum lädt man nicht einfach während man etwas anderes erledigt?
Dazu kommt, dass der Akku stärker belastet wird und der Strom viel teurer ist. Oder in meinem Fall nicht gratis.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Ne, du meinst, die, die 3P können, werden immer mehr
Das auch. Aber es wird auch der Anteil der 1P Lader im Fahrzeugbestand immer geringer.
Die paar Fahrzeuge spielen ja nicht die große Rolle. Das geht ja zumeist um die frühen Jahre, wo es noch kaum Stückzahlen gab.
Solarmobil Verein hat geschrieben: Er ist aufs tägliche Laden zwingend angewiesen, auch wenn es nur die 2,3kW sind, die die Kiste kann.
Der braucht die Ladesäule
Richtig, genau das hatte ich ja gesagt. Danke, dass du es noch einmal bestätigst.
AbRiNgOi hat geschrieben: Kommt, bitte. Jedes ladende Fahrzeug ist ein gutes Fahrzeug.
Richtig. Und da gibt es gut und besser.

AbRiNgOi hat geschrieben: Für die Anzahl der Stecker ist der Arbeitgeber verantwortlich. Es kostet ja kaum mehr die paar Stecker,
Erdarbeiten, Säulen, Kartenleser, technische Betreuung...spiel das mal nicht herunter.
Es macht schon Sinn, Ressourcen effizient zu nutzen.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
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Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

tommywp
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Das Mimimi sollte nur darauf hinweisen wie undurchdacht dein Kommentar war .

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Solarmobil Verein
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@Karlsson Jetzt weiß ich wieder, warum du eigentlich auf meiner Ignore-Liste stehst.
Den Satz mit "gut und besser" hättest du dir sparen sollen. Zwei-Klassen-Gesellschaft und so ...
Ansonsten gibt es auch so noch viele Widersprüche in deinem Beitrag. Erst von absoluten Zahlen reden, dann sind es plötzlich Anteile. Inwiefern jetzt auch ein Twizy mit 2.3kW und 80km Reichweite die Ladeinfrastruktur effizienter nutzt als ein PHEV mit 3.7kW und gleicher Reichweite, das mußt du mir schon mal erklären (nicht daß ich auf deine Antwort wirklich Wert lege, du wirst ohnehin nur wieder herumeiern und am Thema vorbeiargumentieren, wie du es schon immer gerne tust).

Eigentlich läuft deine ganze Argumentation darauf hinaus:
Die Ladesäulen (beim Arbeitgeber) sollen für diejenigen freigehalten werden, die dort zwingend laden müssen, um wieder mit Strom nach Hause zu kommen, weil sie z.B. keine Möglichkeit haben, den Akku am Schnelllader nach Feierabend noch mal kurz nachzuladen.
Konsequenz: Alle Fahrzeuge mit Schnellladefähigkeit (die für einige schon bei >11kW beginnt) haben an den Arbeitgeber-Säulen nichts verloren.
Ich glaube nicht, daß das wirklich gewollt ist.

Bei uns am Standort gibt es ca. 6000 Parkplätze. Demnächst ca. 240 Ladepunkte dazu. Aktuell reicht das, weil wegen (noch wegen Corona bedingten) Homeoffice die "Auslastung" der Büros (Wechselarbeitsplätze) derzeit bei ca. 50% liegt (zu Corona-Hochzeiten <10%, leere Parkhäuser, leere nigelnagelneue Bürogebäude, ich war da noch nie mehr als einen Tag am Stück drin).
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