Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Karlsson hat geschrieben:Hab für ein Jahr mal exemplarisch 45 Tage Mietwagen errechnet. Durch einige Besuche der weiter entfernten Verwandschaft und Kurze oder längere Trips kommt schnell einiges zusammen.
Damit liegst Du meines Erachtens aber klar über dem Durchschnitt, dann sehe ich das Problem Reichweite auch, bei 1 Urlaubsfahrt im Jahr, würde ich dies eben nur bedingt sehen... ;)
Karlsson hat geschrieben: Durch den Tesla in deiner Signatur komme ich mir aber gerade etwas verarscht vor.
Ja das relativ einiges, aber eben nichts alles! Für Leute, deren Urlaubstrip nach Spanien, Italien, Kroatien oder Griechenland (oder ähnlich) geht, stellt sich die Frage der längeren Fahrtzeit (durch die Ladepausen) dann aber auch bei Tesla!

In den letzten Herbstferien haben wir insgesamt ca. 2.800 km elektrisch zurückgelegt und ich stand 18 x an der Ladesäule, was rund 156 km im Durchschnitt pro Ladevorgang ergibt! Dieser Wert hat sich eben nicht durch die Reichweite, sondern durch das Vorhandensein von Schnellladesäulen entlang der Strecke ergeben! Aufgrund dieser Erfahrung halte ich die Dichte/Anzahl von Schnellladesäulen an Fernstrassen auf Urlaubsfahrten (noch) für ein größeres Problem als die absolute Reichweite...
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Mei
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Kalocube hat geschrieben:... Mein Ziel war/ist eben die maximale Schadstoffreduzierung, ...
Dafür ist ein Tesla aber das falsche Auto......

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Mei hat geschrieben:Dafür ist ein Tesla aber das falsche Auto......
Das ist eine Frage der Definition: Bisher gibt es ja, bis auf Tesla MS und MX, sowie einige Exoten noch keine elektrischen Autos, sondern nur das eine oder andere "Spielzeug". :mrgreen:

Also das MS nicht mit einem Leaf, eGolf und Konsorten vergleichen sondern mit der entsprechenden E-Klasse, A6 oder 5er, dann passt auch die Aussage mit der maximalen Schadstoffreduzierung.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Mei
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Tigger hat geschrieben:..... dann passt auch die Aussage mit der maximalen Schadstoffreduzierung.
Nö,
ich bin doch kein Politiker.
Maximal ist Maximal und nicht relativ.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Dann nenne mir ein vergleichbares Fahrzeug, mit dem Du eine höhere Schadstoffreduzierung erreichst. ;-)

Wenn Du unterschwellig auf Laufen oder Fahrrad fahren abzielst, dann scheinst Du eher Politiksprech intus zu haben, als ich. :-P
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Mei
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Tigger hat geschrieben:Dann nenne mir ein vergleichbares Fahrzeug, mit dem Du eine höhere Schadstoffreduzierung erreichst. ;-)...

iOn,
E-Up,

Warum soll das Fahrzeug vergleichbar sein?
Das ist doch Verbrennerdenken......

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Mei hat geschrieben:Das ist doch Verbrennerdenken......
Das was Du als "Verbrennerdenken" definierst, definiere ich als "Autodenken". Das, was Du denkst, definiere ich als "Ökodenken".

Das Problem ist nicht das Denken an sich, sondern das Nichtakzeptieren von anderen Meinungen. Und wenn jemand nach zig Jahren Mercedes-Verbrennern umsteigt, dann passen die von Dir angeführten Fahrzeuge absolut nicht ins Beuteschema. Und ganz ehrlich: Verglichen mit den entsprechenden Hybriden (kleiner Schwenk zum Topic) ist das Model S ein Maximieren der Schadstoffreduzierung.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Naheris
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Vermutlich wäre ein Prius Prime oder sogar Prius die bessere Wahl im Vergleich zu einem Tesla Model S, wenn es um die Schadstoffreduzierung geht. Ein für 8000 km im Jahr gefahrener Tesla wird einen Passat GTE oder sogar TSI auch nicht so schnell schlagen was die Gesamtemissionen angeht. Oder meinst Du reine CO2 durch das Fahren? :mrgreen:

Es kommt immer auf den Fall an. Auch beim Vergleich mit PHEV. Gerade dort.
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ID.4, Übermorgen: Taycan.
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Kalocube hat geschrieben:Damit liegst Du meines Erachtens aber klar über dem Durchschnitt, dann sehe ich das Problem Reichweite auch, bei 1 Urlaubsfahrt im Jahr, würde ich dies eben nur bedingt sehen... ;)
Und Du auch? Weil warum hast Du sonst den Tesla, wo es auch ein 22kWh Zoe täte?
Ich glaube Du irrst Dich, diese Tage kommen schnell zusammen. 6x im Jahr zur weiter entfernten Verwandschafdt übers WE sind schon 18 Tage Anmietung. Dann kommen noch ein Urlaub und ein paar Kurztrips und schon haste das voll.
Mein Bekanntenkreis ist überwiegend nicht in der Heimat geblieben und mit Partnern verheiratet, die von weiter her kommen.
Kalocube hat geschrieben:In den letzten Herbstferien haben wir insgesamt ca. 2.800 km elektrisch zurückgelegt und ich stand 18 x an der Ladesäule, was rund 156 km im Durchschnitt pro Ladevorgang ergibt! Dieser Wert hat sich eben nicht durch die Reichweite, sondern durch das Vorhandensein von Schnellladesäulen entlang der Strecke ergeben! Aufgrund dieser Erfahrung halte ich die Dichte/Anzahl von Schnellladesäulen an Fernstrassen auf Urlaubsfahrten (noch) für ein größeres Problem als die absolute Reichweite...
Bei kleinerer Reichweite dauert die Ladung deutlich länger. Auch kommen viel mehr Ladestops dazu und man muss viel komplizierter planen und teils Umwege in Kauf nehmen.
Tesla bietet eben auch den Vorteil zuverlässiger Infrastruktur. Neulich hab ich unterwegs am Triple geladen - alles schön und gut. Aber wäre der besetzt gewesen, hätte ich doof geguckt. Nebenan war ein Supercharger mit gleich...glaube 6 Plätzen. Das Risiko, dort keinen Strom zu kriegen, ist einfach wesentlich geringer als für andere.
Sowas ist auch oft ein Hemnis, das E-Auto zu nehmen, obwohl es von der Strecke her eigentlich noch mit vertretbarem zeitlichen Mehraufwand machbar wäre.
Mei hat geschrieben:Dafür ist ein Tesla aber das falsche Auto......
Wenn er vorher 28 Jahre Mercedes gefahren ist, ist der Tesla dafür wohl doch ein sehr guter Schritt.
Dass gar nicht fahren die einzig mögliche maximale Schadstoffreduzierung wäre - darauf wolltest Du doch hinaus - ist in dem Zusammenhang doch Haarspalterei.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Mei hat geschrieben: Dafür ist ein Tesla aber das falsche Auto......
Ich liebe Pauschalisierungen! :roll:

Gegen ein vergleichbares Auto (Audi A7, Mercedes CLS, Porsche Panamera etc.) würde es sicher noch einfacher, aber selbst im Vergleich zu meinem vorherigen Fahrzeug (MB GLK 250 BT, 4 Zylinder Euro-6-Diesel mit AdBlue, 204 PS), sind die Unterschiede deutlich:

Auf Basis des deutschen Strommixes hatte ich vorher laut Sprintmonitor 195 g CO2/km (7,38 Liter Diesel), jetzt wären es (vor Ladeverlusten) 127 g CO2/km (21,22 kWh/100km). Da ich aber im Jahresmittel mindestens 50% selbsterzeugten Strom aus Wasserkraft lade, sind es nur noch rund 64 g CO2/km (vor Ladeverlusten). Selbst mit Ladeverlusten, Produktion und Entsorgung des Akkus wird dieses Auto unter diesen Bedingungen in seinem Lebenszyklus problemlos umweltfreundlicher sein, als es der 4-Zylinder Euro-6-Diesel vorher war! ;)
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