Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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kub0815 hat geschrieben: Ich habe aber noch von keinem einen vorschlag gehört wie man das besser fairer berechnen könnte.
Das ist doch sehr einfach: Den Verbrauch in einem Fahrzyklus messen, der der tatsächlichen Nutzung nahekommt. Meinetwegen mehrere Nutzungsszenarien zugrundelegen und danach den Durchschnitt nehmen. So schwer kann das doch nicht sein...
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Toumal
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Zu den Verbrauchsangaben von Hybriden:



Er hat auch recht was die Verkaufstaktiken angeht: "Ist sportlich/stark" ist ein gerne benutztes Argument von Verkaeufern.

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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phonehoppy hat geschrieben:Das ist doch sehr einfach: Den Verbrauch in einem Fahrzyklus messen, der der tatsächlichen Nutzung nahekommt. Meinetwegen mehrere Nutzungsszenarien zugrundelegen und danach den Durchschnitt nehmen. So schwer kann das doch nicht sein...
Okay aber wie und wer definiert den Durchschnitt und wie und wo nachgeladen wird? Je nach dem wie du das definierst man. Alles rauskommen.... Sogar bessere Werte wie das jetzige verfahren.

Jahresfahrleistung 15.000 km wenn du 200 Mal 50 km fährst hätte man schon mal 10.000 km mit 0 Liter Benzin. Dann noch einmal oder zweimal in den Urlaub 2000 km sind bei 8l auf 100km 160 Liter du fährst noch an 30 Wochenenden 100km spazieren 1500km elektrisch 1500km Benzin 120 Liter sind. Das ich einfacher rechnen kann mache ich 300 l draus und komme auf sagenhafte 2l auf 100km. Weniger als wenn ich die Formel Ansetze da kommt 2,6 l/100km raus.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Kalocube hat geschrieben: Durch Tests auf der Strasse und nicht auf einem Rollenprüfstand, das betrifft allerdings alle Antriebsarten (Verbrenner, PHEV, BEV)... ;)
Tests auf der Straße so. Bestimmt realistisch....aber leider nicht reproduzierbar
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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kub0815 hat geschrieben: Tests auf der Straße so. Bestimmt realistisch....aber leider nicht reproduzierbar
In den USA wird viel realistischer getestet als der NEFZ in Europa, die ermittelten Werte werden allemal realistischer sein, als die auf einem Rollenprüfstand.

Der EPA (Environmental Protection Agency) Zyklus besteht aus einem Stadt-/Highway-/Kaltwetter- (mit eingeschalteter Heizung)/Warmwetter- (mit eingeschalteter Klimaanlage) sowie einem Highwayzyklus mit 80 mph (ca. 128 km/h).

Die Reichweiten der BEV sind ca. 1/3 Drittel geringer als beim NEFZ und liegen damit deutlich näher an der Praxis eines Durchschnittsfahrers.

Alle Fahrstile wird man natürlich niemals mit einem Testverfahren abdecken können! ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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kub0815 hat geschrieben: Okay aber wie und wer definiert den Durchschnitt und wie und wo nachgeladen wird? Je nach dem wie du das definierst man. Alles rauskommen.... Sogar bessere Werte wie das jetzige verfahren.

Jahresfahrleistung 15.000 km wenn du 200 Mal 50 km fährst hätte man schon mal 10.000 km mit 0 Liter Benzin. Dann noch einmal oder zweimal in den Urlaub 2000 km sind bei 8l auf 100km 160 Liter du fährst noch an 30 Wochenenden 100km spazieren 1500km elektrisch 1500km Benzin 120 Liter sind. Das ich einfacher rechnen kann mache ich 300 l draus und komme auf sagenhafte 2l auf 100km. Weniger als wenn ich die Formel Ansetze da kommt 2,6 l/100km raus.
Ja gut, aber Dein Ansatz ist schon extrem optimistisch. Man müsste eben demgegenüber auch einen sehr pessimistischen Ansatz nehmen, bei dem z.B. hauptsächlich Autobahn gefahren wird und kaum über den Stecker geladen. Da kommen dann leicht über 8 Liter raus, bei hohen Autobahngeschwindigkeiten dann sogar deutlich über 10 Liter. Bei stundenlangen Fahrten mit über 180 km/h nützt der E-Antrieb in den aktuellen großen PHEVs nämlich gar nichts.
Mit "Durchschnitt" meine ich, dass man eben z.B. ein Nutzungsmodell wie Deines mit einem pessimistischeren addieren und dann den Durchschnitt nehmen sollte, also z.B. 2l + 10l = 12l, 12l /2 ist der Durchschnitt, also 6l. Das sieht schon ganz anders aus, als die 2,6l, die im Normzyklus herauskommen, und schmeichelt meiner Auffassung nach trotzdem noch dem wirklichen Verbrauch, da die meisten Besitzer solcher großer PHEVs, von denen ich weiß, gar nicht auf Effizienz und Umweltschutz aus sind, sondern sich den Typ2-Stecker als zusätzliches "Extra" gönnen, um irgendwo günstig laden zu können und um vor dem Gesetz als umweltfreundlich zu gelten.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

zoppotrump
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kub0815 hat geschrieben: Tests auf der Straße so. Bestimmt realistisch....aber leider nicht reproduzierbar
Wieso nicht?

Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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zoppotrump hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Tests auf der Straße so. Bestimmt realistisch....aber leider nicht reproduzierbar
Wieso nicht?
Weil da andere Autos im Weg rumstehen, das Wetter/Temperatur unterschielichst sein kann...du wirst nie einen Wert reproduzieren könnnen.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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phonehoppy hat geschrieben:
Ja gut, aber Dein Ansatz ist schon extrem optimistisch. Man müsste eben demgegenüber auch einen sehr pessimistischen Ansatz nehmen, bei dem z.B. hauptsächlich Autobahn gefahren wird und kaum über den Stecker geladen. Da kommen dann leicht über 8 Liter raus, bei hohen Autobahngeschwindigkeiten dann sogar deutlich über 10 Liter. Bei stundenlangen Fahrten mit über 180 km/h nützt der E-Antrieb in den aktuellen großen PHEVs nämlich gar nichts.
Mit "Durchschnitt" meine ich, dass man eben z.B. ein Nutzungsmodell wie Deines mit einem pessimistischeren addieren und dann den Durchschnitt nehmen sollte, also z.B. 2l + 10l = 12l, 12l /2 ist der Durchschnitt, also 6l.
Ich denke das das der Zyklus ist. Wo ein PHEV funktioniert und er sinn macht. Was macht es für einen Sinn einen Zyklus zu nehmen der für ein PHEV nicht geeignet ist. Dann sollte man ein anderes Auto wählen. Den Weg zur arbeit mit 25km halte ich z.b. nicht für wirklich unrealistisch.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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kub0815 hat geschrieben:
Ich denke das das der Zyklus ist. Wo ein PHEV funktioniert und er sinn macht. Was macht es für einen Sinn einen Zyklus zu nehmen der für ein PHEV nicht geeignet ist. Dann sollte man ein anderes Auto wählen. Den Weg zur arbeit mit 25km halte ich z.b. nicht für wirklich unrealistisch.
Das mag sein, aber dafür macht eben auch ein reines BEV Sinn, und das wäre technisch einfacher und insgesamt vernünftiger zu realisieren, als ein riesen-SUV mit zwei Antriebssträngen. Die meisten Autokäufer gehen eben nicht in erster Linie danach, was Sinn macht, daher denke ich auch, dass viele PHEV-Besitzer nicht vor jeder Fahrt zu Hause oder an einer anderen Stelle laden, wenn man das auch einfach sein lassen kann. Und die Akkus der meisten PHEVs reichen auch nicht ganz für 25km unter realen Bedingungen. Es müssen also schon sehr viele Faktoren optimal zusammenkommen, um so ein Szenario zu erfüllen.
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