Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Odanez
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@eDriver99
ach jetzt übertreib mal nicht, du bist wie ein getroffener Hund, der jetzt mal austeilen muss ;) Man weiß doch heute, wenn man anonym im Netz unterwegs ist dann spielen viele mit offenen Karten, und da wird sehr schnell kritisiert was andere so tun. Da muss man ein dickes Fell haben, vor allem wenn man einen SUV heutzutage fährt.
Bei Tesla ist das Arguemtnt heute auch viel Angeberei, aber vor einigen Jahren haben die, die sich ein Tesla gekauft haben einfach keine andere elektrische, sinnvollere Möglichkeit gehabt. Das ist heute anders. Auch die, die ein Model X kaufen sind nicht nur singles die damit angeben wollen, sondern auch Leute mit Familien, die von den 7 Sitzplätzen profitieren.

Ob der e-Tron oder der Benziner Berlingo besser für die Umwelt ist darf sich jeder selber ausrechnen bzw. selber die Prioritäten setzen, denn eins ist sicher - lokale Emissionen hat das E-Auto einfach nicht, und Leute zahlen ja auch für Comfort und Luxus, und da kann der Berlingo einfach nicht mithalten.

Aber eins muss man sagen: Dass die Zoe fast so viel wie ein e-tron säuft ist schon seeeeehr weit aus dem Fenster gelehnt ;)
https://ev-database.org/car/1236/Renault-Zoe-ZE40-R110
https://ev-database.org/car/1253/Audi-e-tron-55-quattro

Autobahnverbrauch Zoe 17,8-22,8kWh/100km, e-tron 26,2-32,6kWh/100km
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Michael_Ohl
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Nimm den elektrischen Berlingo, Kangoo, Zafira oder EQV das hast Du ein sinnvolles Fahrzeug. Seit die Geländewagen mit denen man Tonnen ziehen konnte, und in die auch Riesen Monitore oder mal ein A0 Plotter passte durch SUV ohne Leiterrahmen die schon krumm sind bevor das Gelände los ging ersetzt hat, und dann noch die Zuglast auf Kleinwagen Niveau gebracht hat, dazu den Innenraum abgeschafft hat und sie außen auf Monstermaße bringt, braucht das niemand mehr, aber jetzt ohne Nutzwert wollen alle so etwas haben. Komische Welt.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 118000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 90000km, E-UP seit 2020, 4500km, C180TD seit 2019 26000km , max G30d seit 2020 300km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013, E-Expert 75kWh bestellt.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Odanez
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und Leute, die sich einen up kaufen werden entweder belächelt oder bemitleidet. Früher war das Golfklasse.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Michael_Ohl
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Ist bei mir der viert Wagen. Eigentlich für die Frau aber allen Leuten die man an der Ampel damit versägt weil ihre Wanderdünen noch nicht mal den ersten Nm Drehmoment haben wenn der E-UP über die Kreuzung ist vergeht das lachen. Die Fahrleistung von dem Ding ist beeindruckend - Zumindest in der Stadt. Bei 140 auf der Autobahn glaubt man kaum wie langsam man ist, umgekehrt zu meiner C180T indem man kaum glaubt schon 200 km/h zu fahren.
Zum Glück muss ich nicht mehr jedes Jahr ein Baubüro irgend wo in Deutschland abbauen, ins Auto laden und alle Computer überholt ins nächste fahren, denn das überfordert meine beiden Kangoo ZE dann doch etwas.

MfG
Michael
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

eDriver99
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@Odanez
Ich teile nicht aus, mir ist es egal was andere fahren oder machen. Jeder muss mit dem klarkommen was er tut, mit seinem eigenen Gewissen, solange es halt legal ist.
Ich habe jetzt nur mal kurz den Spiegel raus geholt, was man auch alles anmeckern kann, und ja auch Familien fahren Model X und selbst wenn ein Single ein Model X fährt weil er es halt toll findet wegen den Türen, so what, versteh ich zwar nicht, aber gut. Muss ich nicht weiter kommentieren. Leben und leben lassen, oder nicht?

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Frag mal wie es den ZOE Fahrern geht... der wird aber sicher durch den "Volkswagen" id.3 abgelöst und dann ist es hipp :)
Die Grenze ist halt irgendwo an zu siedeln und wenn es nur um 40Liter mehr Kofferraum geht, dann ist die halt dort. Weil genau das kann den Wagen zu einem Familienwagen machen. Wenn die Familie mit dem id.3 ihr Gepäck rein kriegen und der ZOE Fahrer seinen Anhänger mit nehmen muss ist das halt uncool.

Wusstet ihr, dieser Thread ist jetzt sieben Jahre und vier Monate alt. Wo sind wir gestartet?
Guy hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:Will denn sonst keiner sowas haben?
Die Frage müsste eher lauten: Kann man so etwas zum familientauglichen Preis anbieten?
Ich glaube, die Antwort darauf dürfte dir klar sein.

Mit diesen Anforderungen bist du dem Stand der Technik vermutlich noch 5 bis 10 Jahre voraus, wahrscheinlich eher 10+ Jahre. Dieser Wagen müsste ja dann alle nur erdenklichen Zwecke erfüllen können, da es das einzige Auto in der Familie ist, 300 - 500 km Reichweite, mind. Schnellladung (10 - 20 min) entlang der Autobahn, wenn nicht flächendeckend. Preis sub 30k €. Das ist bei weitem noch nicht in Sicht.
Spannend an dieser Meldung, auch das hier noch Beiträge vom Big-Boss-Goingelectric sehr oft vertreten waren, finde ich die Aussage sehr gelungen.
1.) die Aussage 5-10 Jahre, jetzt genau dazwischen etwa 7,5 Jahre
2.) Der id.3 ist zu 30.000€ angekündigt, sollte in unterster Ausstattung so kommen
3.) 300 - 500km ist auch für den id.3 von - bis in verschiedenen Varianten verfügbar.

Das waren also die Anforderung der 2013 Spinner die damals den BEV als Zukunft gesehen haben aber eben "nur" ZOE gefahren sind.

Auch das Thema Gewicht des SUV war 2013 schon sehr kritisch gesehen:
agentsmith1612 hat geschrieben: Das immer so oft mit der Masse des Fahrzeugs argumentiert wird. Elektrisch geht leider nicht unbedingt leicht, weil der Akku noch dazu kommt.
Model S wiegt trotz Alu 2,2t
Der Ampera wiegt mit, Akku mit RE und sogesehen doppeltem Antrieb "nur" 1,7t während ein normaler Astra Sports Tourer mit einem Antrieb schon 1,5t wiegt.
Der i3 wiegt trotz Carbon und Akku aber auch schon 1,2 oder 1,3t mit RE bestimmt noch mal 50-100 kg mehr.
Oder der Zoe ist ein Kleinwagen vielleicht bischen größer, hat den Chameleon Lader der wohl die zusätzlichen Lader eingespart hat wiegt auch 1,5t.
Man kannn halt ab einer bestimmten Größe halt kein Auto mehr bauen, dass all das hat was wir haben wollen aber dann weniger als 1,5t wiegen soll.
Nur mal nebenbei ein Sharan ist kein Panzer und ein Passat erst recht nicht. Nur die nutzlosen SUVs das sind Panzer.
Und man hätte sich damit zufrieden gegeben die ZOE um ein paar cm zu verlängern:
Karlsson hat geschrieben: @Guy
Wie ich ja schon andeutete und Lingley ebenfalls - ein Zoe um ein paar cm verlängern würde doch schon reichen.
Über die Mehrkosten braucht man nicht spekulieren - siehe üblicher Kombi Aufpreis. Bei Ibiza und Fabia kann man auch feststellen, dass die Verbräuche sich nicht wirklich ändern. Das unvorteilhafte Heck hat der Kleinwagen ja genauso.
300 km Reichweite braucht auch vielleicht nicht jeder.
Traum wäre natürlich noch der BMW RE, dann muss man gar keine Kompromisse mehr machen.
Obwohl Platz.... Kango ZE gibts ja auch, stimmt.
Und das alles auf der Ersten Seite des Threads, alles schon 2013 gesagt. Da stellt sich mir die Frage:

Haben sich die Anforderungen so stark geändert dass es von einmal nicht mehr reicht? Ich meine die Themen von Seite 1 sind noch immer die gleichen.
Reichweite, Gewicht, Kofferraum, Preis.

Die Theman sind die Gleichen, aber die Erwartungen haben sich verändert. Weil aus 2013 Sicht haben wir das Ziel erreicht, Alles da, was wir damals wollten.
(man verzeihe mir den Hack für Vollzitate...)
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 110.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

eDriver99
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Ich denke 2013 waren in diesem Forum nur einige Nerds unterwegs :)
Ein ID3 Kombi würde mir aber auch reichen. Aber der ID3 ist ja auch schon ein SUV quasi, da er so hoch ist. Batterie halt.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Ein Suv ist halt der Heizpilz der Mobilität. Viel Aufwand wenig Nutzen.

Wenn ich mir die Rennwagen der 20-40er....19. Jahrhundert anschauen. Da galt es mit 20 PS dem Wind zu trotzen. Stromliniendesign am Höhepunkt.

Was hat sich geändert?

Wenn ich mir ein Schultornister jener Zeit mit heute vergleiche ...damals Tafel/kreide/Buch/Apfel....heute alle 3 Jahre Neue Bücher, Arbeitshefte für 12 Monate, Mäppchen 3 lagig....Trinken....Essen....Turnbeutel...Regenschirm. Die gefüllten Ergobags bringen bald 1/3 des Körpergewichts auf die Waage.

...führt ein Aufrüsten an allen Fronten zu immer mehr Material/Gewicht und immer weniger Muskeleinsatz...und mehr Rückenschäden.

Familie ist eh eine schwammige Gruppe....da ist der Single mit Hund....oder der drei Generationenhaushalt. One Size fits all gab es nur im Osten...Trabi.
ExKonsul leaf blau 60.000 km Spannung mit Netto 15 kWh Akku ....brusa booster 22 kW AC / Solar/ akkurex / CCS / V2X in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit...EV6 800V reserved

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

eDriver99
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e-tron zu Model S sind was, 3-4 kWh auf 100km Unterschied. Bei 15.000 im Jahr (Schnitt der Bürger) macht das bei 400g CO2 240 kg. Nicht nichts aber auch nicht sehr viel.
Da ist ein Heizpils schon anders :)
PS:
https://www.spritmonitor.de/de/uebersic ... owerunit=2
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Jetzt zerstöre den SUV-Hassern doch nicht Ihr Weltbild! Auch ich bin von den SUV nicht begeistert, aber habe zur Zeit im eAuto-Bereich keine Alternative, da ich ungern Tief sitze.

Etwas positives hat er eTron aber schon, die Schwiegermutter hat zwischen den beiden Isofix-Kindersitze def. keinen Platz mehr und muss deshalb nicht mehr mit! 😎

Wenn man den eTron neben einem Q5/Q7 stellt so erkennt man, das er im Gegensatz zu den Spritautos sehr auf Aerodynamik getrimmt wurde. Ein typisches SUV ist eine Schrankwand, der eTron im Gegensatz sehr weichgespühlt. Aber ja, er ist sehr gross.
2000 - 2003 Opel Corsa B 1.6 Gsi
2003 - 2010 Opel Meriva A 1.8
2010 - 2012 Honda Jazz 1.4
2012 - 2020 Toyota Prius+
2015 - 2019 Smart ForTwo mhd
2019 - 20xx Mitsubishi iMiev Style
2020 - 20xx Audi eTron 55 Attraction
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