Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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  • Jan
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Hallo Karlsson.

Ich weiß es nicht. Habe ich bis jetzt noch nicht getestet. Mir fehlt leider immer noch die Zeit für Spaß nebenbei. Getestet habe ich Höchstgeschwindigkeit, Licht an, Heizung an. Da wurden es 107 Km, 6% Rest im Akku. Die 240 Km am Stück sind Autobahn, Tempomat 100 Km/h, aber ohne Klima und gut, wenn man noch Schatten fahren kann. Aber die tägliche Strecke ist auf 80 Km begrenzt, weshalb dann am Ende ein Schnitt von 65 Km/h heraus kommt und eine aktuelle Reichweite von 270 Km.
Wir leben und arbeiten im selben Haus, das Teilen des Autos ist also deutlich einfacher, jedenfalls ist das bei uns das geringste Problem. Na ja und mit der Cessna eine Außenlandung, kann passieren, aber würde ich dann doch lieber vermeiden. :) Wobei mir für den Spaß leider auch völlig die Zeit fehlt.
Was den Verbrenner betrifft, so denke ich mir, wenn man ihn mietet, kostet es zwar Geld, aber der Wagen ist versichert und wenn er nach der Rückgabe 2000 Km mehr auf der Uhr hat, gehört das eben zum Mietvertrag. Bei Autos aus dem privaten Umfeld ist das dann immer ungünstig und auch nur zu verständlich. Ich glaube, unsere Reise im Winter werden wir deshalb mit einem gemieteten Verbrenner machen.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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  • Anmar
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andi_hb hat geschrieben: Weil ich die Erfahrung bei kleineren Akkus bereits zur genüge gemacht habe (Laptop, Handys etc.).
Es kann ja durchaus sein, das es den Akkus der Elektroautos weniger schadet wenn sie ständig von nahezu 0% auf 100% geladen werden, da bin jedoch skeptisch und habe keine Erfahrung mit.

Gruß Andi_hb
Die Handy-Akkus sind schon anders, als die Akkus in den Autos. Mal ein anderes Beispiel. Kennst Du Dich mit Stahl aus?

Es gibt ja Maschinen-Schrauben aus verzinktem Stahl und welche aus V4A. Die verzinkten Schrauben haben in der Regel eine höhere Zugfestigkeit, dafür rosten sie. V4A Schrauben rosten nicht, haben, im Vergleich zu den verzinkten Schrauben, eine niedrige Zugfestigkeit.
Die Diskussion mit den Akkus ist so, als ob ich sagen würde: Alle Stahlschrauben rosten.

Bei Akkus ist das ähnlich. Es gibt welche mit einer hohen Energiedichte, dafür aber mit wenigen Ladezyklen, und es gibt welche mit vielen Ladezyklen und einer niedrigen Energiedichte. Je nach Einsatzzweck.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

dst11
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Ich würde mich da an die Herstellerangabe halten. Wenn der Hersteller sagt "Lade maximal bis 80%" dann sollte man es berücksichtigen - wenn er es nicht sagt, dann brauchst du da auch nichts machen. Je nach Zellchemie ist der größte Verschleiß hinsichtlich kalendarischer Alterung bei einem anderen SOC.
Fakt ist aber, dass die Zellalterung stark von der Temperatur abhängt. Nach Arrhenius erhöht sich die Alterung um Faktor 2-4 pro 10°C. D.h., eine Zelle bei 35°C altert etwa 2-4mal so stark wie eine Zelle bei 25°C. Je nach chemischer Zusammensetzung variiert das noch. Aber der Zusammenhang ist immer da. Ein Hoch auf Batterien ohne aktives Kühlsystem ;)
i3 60Ah (BEV) EZ 02/14 von 02/17 bis 04/20. E300e seit 06/20

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Karlsson hat geschrieben:
drilling hat geschrieben:Ich meine eher die Standfestigkeit des Motors, besonders wenn man so einen Motor mit Langstrecke quält.
Langstrecke ist ja nun das genaue Gegenteil von quälen und die Standfestigkeit wurde längst in der Praxis bewiesen. Haben aber auch Garantie bis 09/21 :)
Etwas OT aber bin gerade über folgendes gestolpert und mußte da an Karlsson's EcoBoost Kombi denken:
https://www.heise.de/forum/Autos/Artike ... 1482/show/
An deiner Stelle würde ich den Ford spätestens zum Ablauf der Garantie verkaufen, bis September 2021 sollte es genug gebrauchte 64 KWh Kia Niro EVs zu akzeptablen Preisen geben.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Ich glaube nicht, dass die Kühlung ein Problem wird, wir gehören nicht zur Vollgasfraktion. Wer das tut und sich diesen Motor kauft, liegt IMHO eh daneben.
Auch glaube ich weder, dass es 2021 Kia Niros mit 64kWh zu guten Preisen gibt, noch ist das ein Ersatz für einen Kombi.
Für SUV ziehe ich auch noch mal 3000€ Schmerzzuschlag bei meiner Zahlungsbereitschaft ab.
Ich sehe da eher den VW MEB Baukasten als interessante Option in einer noch nicht angekündigten Karosse.
Aber bei so vielen neuen Modellen ab 2020ff, könnte ja vielleicht auch etwas brauchbares dabei sein.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Karlsson hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass die Kühlung ein Problem wird, wir gehören nicht zur Vollgasfraktion.
Du hast dir das offensichtlich nicht durchgelesen. Es geht darum das beim EcoBoost der Kühlschlauch auffällig oft reißt und der Temperatursensor so dumm angebracht ist das man davon nichts merkt bis es zu spät ist.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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In einem stupiden Schlauch würde ich jetzt nicht gleich ein größeres Problem sehen. Da kann man ja mal nen Blick drauf haben, aber das war es dann auch.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

eMarkus
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Hi Karlsson,

Nachdem du den Thread erstellt hast, macht es dir was aus die 72 Seiten mal kurz zusammenzufassen ?

Vielen Dank

eMarkus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Schüddi
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eMarkus hat geschrieben:Hi Karlsson,

Nachdem du den Thread erstellt hast, macht es dir was aus die 72 Seiten mal kurz zusammenzufassen ?

Vielen Dank

eMarkus
Wieso sollte er das tun? Er hat nur den Thread erstellt - fürs lesen ist jeder selbst zuständig. Möchtest du etwas bestimmtes wissen?

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Ist ja schnell gemacht:
BEV - nur Tesla mit allen Konsequenzen. Eigentlich alles andere floppt bei Langstrecken oder Laderaum und auch ein Tesla S darf keine Hänger ziehen.

PHEV - es gibt einige Optionen, zumeist aber hoher Preis und wenig Reichweite. Für relativ gut halte ich Passat Variant GTE und Outlander.
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