Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

meta96
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@teurer Akku

Wir sollten aufhören immer wieder von "teuren" Akkus zu sprechen. Es stimmt schon seit einiger Zeit nicht und wird von den Autofirmen, Mainstreammedien oft als Negativargument oder Rechtfertigung für höhere Preise gebracht.

... der Leaf-Akku kostet angeblich 250$/€ pro kWh, das sind umgerechnet 4.500 bis 6.000€ oder ca. 60.000 bis 70.000km. Zusätzlich ist der Antriebstrang beim Leaf in der Produktion angeblich schon um einiges günstiger als bei einem vergleichbaren Verbrenner (hängt aber auch davon ab, wieviel R&D Kosten man dazurechnet). In Summe kann/darf man so eigentlich nicht mehr von "teuer" sprechen ...


@Ampera

Verstehe Opel nicht wirklich, würden Sie einen Ampera-Kombi anbieten. Damit würden sie ein Modell haben, dass eher ihrem Kundenstamm entsprechen würde und wahrscheinlich als sehr interessantes Familienauto da stehen würde


@Kia Soul EV

Der wird ja auch nicht unspannend, kann man dem eigentlich das Attribut "familientauglich" geben?
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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meta96 hat geschrieben:@teurer Akku

Wir sollten aufhören immer wieder von "teuren" Akkus zu sprechen. Es stimmt schon seit einiger Zeit nicht und wird von den Autofirmen, Mainstreammedien oft als Negativargument oder Rechtfertigung für höhere Preise gebracht.
... der Leaf-Akku kostet angeblich 250$/€ pro kWh, das sind umgerechnet 4.500 bis 6.000€ oder ca. 60.00 bis 70.000km.

Brauchst nicht spekulieren. Er soll ja 6000€ kosten. Das ist meiner Meinung nach kein billiges Ersatzteil, wenn man davon ausgeht, dass er nicht ein Autoleben lang hält, sondern nach 8-10 Jahren mal ersetzt werden muss. Bei 600€/Jahr vertankt unser Zweitwagen gar nicht. Und nur als solchen würden wir den Leaf nutzen.
Also teuer scheint mir schon das passendste Wort zu sein. Kosten sind heute wohl eher nicht das Argument, elektrisch zu fahren.
Der Akku vom i3 soll 10 große Scheine kosten und BMW gibt nur 5 Jahre Garantie! Dabei hat der gar keine große Reichweite.
meta96 hat geschrieben:Zusätzlich ist der Antriebstrang beim Leaf in der Produktion angeblich schon um einiges günstiger als bei einem vergleichbaren Verbrenner (hängt aber auch davon ab, wieviel R&D Kosten man dazurechnet). In Summe kann/darf man so eigentlich nicht mehr von "teuer" sprechen ...
Theoretisch sollte das Auto ohne Akku billiger als ein ein Benziner sein. Praktisch ist es aber teurer als ein großer Diesel.
Fragt sich natürlich, wo die Differenz bleibt.
meta96 hat geschrieben:Ampera-Kombi anbieten. Damit würden sie ein Modell haben, dass eher ihrem Kundenstamm entsprechen würde und wahrscheinlich als sehr interessantes Familienauto da stehen würde
Meine Rede!
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Ja, diese Richtung...
http://www.goingelectric.de/2014/01/16/ ... flensburg/

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Muss ja nicht so hässlich sein. Der neue Leon Kombi würde doch richtig was her machen.

Gut, die Reichweite ist auch mehr als dürftig...vielleicht können die zukünftigen werdenden Ingenieure das ja mal auf 100km + 30kW RE ausbauen, wenn mal wieder Kohle da ist. Aber das ist dann das,was ich meine.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Rudi L.
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@Karlsson,

überlege Dir was ein sog. "Familien-Erstwagen" alles können muß, unter Zugrundelegung der heutigen Maßstäbe. Neben den täglichen Besorgungs- und Transferfahrten muß der auch für Urlaubsreisen mit Kind, Kegel und Hund taugen. Das Handling sollte unkompliziert, das Auto selber sehr sicher und angenehmen Komfort muß es auch bieten. Schlußendlich muß sich die Familie dieses Auto auch leisten können.

Mir fällt derzeit kein reines Elektroauto ein, welches die obigen Anforderungen erfüllt. Die sind durch die Bank weg, Tesla inklusive, noch nicht 100% massentauglich. Wie schon einigen von anderen hier ausgeführt, daß dauert noch einige Jahre bis die E-Autos so weit sind, daher wirst da auch in den nächsten Jahren nicht erwarten können.

Ich würde an Deiner Stelle im Zweitwagenbereich mit dem E-Auto anfangen, haben wir auch so gemacht. Diese Anforderungen schaffen i.d.R. die meisten heute schon am Markt angebotenen batterieelektrischen Autos.

Grüße
Rudi

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

tom
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Wir (2 Erwachsene und ein Kleinkind) haben nun mittlerweile einen 2013er Leaf und der ist unser Erst- und Einzigfahrzeug. Er bietet genügend Platz für Gepäck uund Kinderwagen. Für die regelmässigen Einkäufe ohnehin. Eine Anhängerkupplung oder dergleichen hab ich in meinem Leben noch nie gebraucht und ich wohne auch auf dem Land. Wir haben auch regelmässig Distanzen von knapp über 200km zur Verwandtschaft zurückzulegen. Danke ChaDeMo auch kein Problem. Weitere Urlaubsfahrten machen wir ohnehin nicht mit dem Auto, sonst wäre das natürlich problematisch von der Reichweite her...
Für uns ist der Leaf das derzeit das perfekte Auto (von den Verfügbaren!!!). Gener würden wird die >200km natürlich an einem Stück zurücklegen können ohne Zwischenladung. Aber eine wirklich grosse Einschränkung ist es bisher nicht.

Gruss Thomas
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

HED
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B-Klasse E-Drive.

Demnächst zu kaufen.

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Oder Kia-Soul EV ;)
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I3s 94Ah+REX ab Nov'18 -> Ladesäule zu teuer oder kaputt - so what ... :roll:

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Oder Infiniti EV mit Induktionsladung :mrgreen:
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Die B-Klasse geht ja schon mal in die Richtung. Ich mag diese Mode-Fahrzeuggattung nicht, da diese hohen Dächer nur unnötig den Fahrwiderstand erhöhen (=>hoher Verbrauch => wenig Reichweite), ohne jetzt wirklich einen Mehrwert gegenüber einem Kombi zu bieten, der auch noch Klassen besser aussieht.
Aber der Nutzwert ist grundsätzlich da.
Anderen mag das ja anders gehen, aber für mich ist die Reichweite für einen Erstwagen noch indiskutabel, zumal die Lademöglichkeiten auch nicht so doll aussehen.
midimal hat geschrieben:Oder Kia-Soul EV
Ist Kompaktklasse, Kofferraum kleiner als Golf Limousine. Würde ich jetzt nicht als Familienfahrzeug bezeichnen.
tom hat geschrieben:Wir haben auch regelmässig Distanzen von knapp über 200km zur Verwandtschaft zurückzulegen. Danke ChaDeMo auch kein Problem.
Mit Chademo hätte letztes WE der Pampa aber schon 2x alt ausgesehen, wo auf meiner häufigen 270km Strecke auf 210km kein Chademo Lader kommt. Also wenn in der Realität schon nach kaum mehr als 100km geladen werden muss, müssten da wenigstens 43kW AC möglich. Und auch das wäre noch langsam.
Abgesehen will man damit ja auch nochmal woanders lang fahren können.

Leaf + KPSG RE - wäre gar kein Problem. Der hätte am letzten WE nur Zwei Teilstücke überbrücken müssen, rund 75% der Kilometer wären dann mit Strom aus der Dose möglich gewesen.
tom hat geschrieben:Eine Anhängerkupplung oder dergleichen hab ich in meinem Leben noch nie gebraucht
Also wir sind in den letzten Urlauben öfter mit dem Fahrrad untwerwegs gewesen. Geht natürlich auch auf dem Dach, erhöht aber nochmal den Windwiderstand und ist auch unkomfortabel.Keine Fahrräder in den Urlaub mitnehmen zu können, ist schon ein richtig dickes Minus.

Meinen Gleitschirmmotor transportiere ich auch am besten auf dem Agrarhaken und Grünschnitt finde ich auf einem kleinen Hänger besser aufgehoben als im Autokofferaum, der unter solchen Aktionen einfach leidet.
Twizyflu hat geschrieben:Oder Infiniti EV mit Induktionsladung :mrgreen:
Ist das nicht auch nur ein schickerer Leaf?
Rudi L. hat geschrieben:überlege Dir was ein sog. "Familien-Erstwagen" alles können muß, unter Zugrundelegung der heutigen Maßstäbe. Neben den täglichen Besorgungs- und Transferfahrten muß der auch für Urlaubsreisen mit Kind, Kegel und Hund taugen. Das Handling sollte unkompliziert, das Auto selber sehr sicher und angenehmen Komfort muß es auch bieten. Schlußendlich muß sich die Familie dieses Auto auch leisten können.
Das klingt jetzt sehr hochgestochen - aber es geht doch nur um das, was ein schnöder Focus, Astra, Golf, i30, V50, 308, Megane... in der jeweiligen Kombiversion können: 4 Personen + Gepäck einladen und problemlos weite Strecken fahren.
Kein größerer Luxus, aber auch nicht weniger.
Rudi L. hat geschrieben:Die sind durch die Bank weg, Tesla inklusive, noch nicht 100% massentauglich.
Beim Tesla sehe ich kein Problem außer dem Preis (ich unterstelle jetzt mal, dass es einen Fahrradträger gibt. Es gibt ja auf jeden Fall einen Dachgepäckträger). Mit der Reichweite, den Superchargern und auch 22kW AC Ladung sind da doch auch Langstrecken nicht so wirklich das Problem. PLatz hat der auch. Nur halt teuer.
Ok, 1000km mit 180km/h schnell abspulen geht weniger. Aber das erscheint mir verschmerzbar. Über 500km am Stück fahre ich nur selten und die würde der Tesla ja noch mit 1-2 Pausen gut packen bei nicht zu schneller Fahrt.
Rudi L. hat geschrieben:Ich würde an Deiner Stelle im Zweitwagenbereich mit dem E-Auto anfangen, haben wir auch so gemacht. Diese Anforderungen schaffen i.d.R. die meisten heute schon am Markt angebotenen batterieelektrischen Autos.
Das ist auch mein Plan. Wäre aber trotzdem schön, wenn es darüber mal hinaus gehen würde, zumindest vom Angebot her.

Der Denza könnte von der Reichweite und Größe ja auch in die Richtung gehen.

Teuer, wenig E-Reichweite und riresiger Diesel - V60 Plug in. Aber der könnte wohl auch alles, wie auch Outlander PHEV.

Im Ampera wirds zu viert mit Gepäck wohl etwas knapp, aber auch der kann alle Strecken meistern.

Der Traum bliebe ein Leaf Kombi + aufs Minimum reduzierter RE.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Karlsson warte noch ein bisschen.
Dann kannst du den RE auch streichen.

Es werden Kombi kommen.
Aber diese Modelldiversifikation setzt höhere Nachfrage voraus

Aber so ein Tesla Kombi das wäre es
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