Elektroautos sind zu teuer?

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Alex1
    Beiträge: 11949
    Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
    Wohnort: Unterfranken
    Hat sich bedankt: 77 Mal
    Danke erhalten: 25 Mal

folder Mo 19. Okt 2015, 21:07

Biomethan hat ungefähr null Marktpotenzial. Die möglichen Mengen sind einfach viel zu niedrig. Jedenfalls, wenn es nur aus Abfall gewonnen wird.

Wird es aus extra angebauten Feldrüchten gewonnen, ist es ethisch schlichtweg unvertretbar. Brot gehört nicht in den Tank. Das klingt simpel, ist aber genau so. Durch "Bio"kraftstoffe haben sich die Weltmarktpreise von Nahrungsmitteln schon drastisch erhöht.
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 106.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging
Anzeige

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Klebaer
    Beiträge: 366
    Registriert: Do 12. Mär 2015, 16:01

folder Mi 21. Okt 2015, 15:09

Bischen offtopic...
Also ich finde z.B. Rapsöl schon gut.
Man kann Raps gut in die Fruchfolge integrieren.
Man bekommt mehr Kraftstoff raus als man reinsteckt (beim Anbau).
Es ist CO2 neutral.
Es ist zu 100% umweltverträglich (auslaufender Krafstoff ect).
Man kann unterwegs immer sein Salat anmachen :lol:
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar

folder Mi 21. Okt 2015, 15:42

Bin ich gut 25.000km mit gefahren. Grundsätzlich funktioniert das. Frag aber nicht nach Sonnenschein beim Abgas.
Und natürlich kräftig Flächenverbrauch.
Zoe Intens Q210 seit 06/15
Ford Focus Titanium Kombi seit 06/18

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Alex1
    Beiträge: 11949
    Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
    Wohnort: Unterfranken
    Hat sich bedankt: 77 Mal
    Danke erhalten: 25 Mal

folder Mi 21. Okt 2015, 17:31

Klebaer hat geschrieben:Bischen offtopic...
Also ich finde z.B. Rapsöl schon gut.
Man kann Raps gut in die Fruchfolge integrieren.
Man bekommt mehr Kraftstoff raus als man reinsteckt (beim Anbau).
Es ist CO2 neutral.
Es ist zu 100% umweltverträglich (auslaufender Krafstoff ect).
Man kann unterwegs immer sein Salat anmachen :lol:
Rapsöl ist genauso ethisch unvertretbar wie alle BioTreibstoffe, die extra auf dem Acker angebaut werden.

Die gesamte Agrarfläche Deutschlands würde nicht ausreichen für die deutsche Autoflotte. Genau durch dies unsäglichen BioTreibstoffe sind in den letzten Jahren die Lebensmittelpreise weltweit stark gestiegen, was genau wieder Diejenigen trifft, die es sich nicht leisten können, nämlich die Entwicklungs- und Schwellenländer. So verstärken BioTreibstoffe den Welthunger.

Brot gehört nicht in den Tank. Klingt simpel, ist aber genau so.
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 106.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    JoDa
    Beiträge: 755
    Registriert: So 6. Jul 2014, 22:16
    Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich
    Hat sich bedankt: 8 Mal
    Danke erhalten: 1 Mal

folder Mi 21. Okt 2015, 19:14

Elektroautos sind zu teuer.
Biodiesel, Ethanol und Biogas aus der europäischen Lebensmittelüberproduktion führen zum Welthunger.

Am Besten wir fahren mit Diesel und Benzin weiter :wand:

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar

folder Mi 21. Okt 2015, 19:36

Finanziell egoistisch gesehen - ja.
Volkswirtschaftlich gesehen wohl schon weniger.
Gutmenschlich gesehen total gar nicht.
Zoe Intens Q210 seit 06/15
Ford Focus Titanium Kombi seit 06/18

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Alex1
    Beiträge: 11949
    Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
    Wohnort: Unterfranken
    Hat sich bedankt: 77 Mal
    Danke erhalten: 25 Mal

folder Mi 21. Okt 2015, 22:15

JoDa hat geschrieben:Elektroautos sind zu teuer.
Biodiesel, Ethanol und Biogas aus der europäischen Lebensmittelüberproduktion führen zum Welthunger.

Am Besten wir fahren mit Diesel und Benzin weiter :wand:
Kompliziert die Welt sie ist :twisted:


Ob mit oder ohne Erdbeergeschmack... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 106.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Klebaer
    Beiträge: 366
    Registriert: Do 12. Mär 2015, 16:01

folder Do 22. Okt 2015, 09:49

Es wird aber Bereiche geben, die sehr schwer ohne Brennstoff auskommen werden, z.B. in der Landwirtschaft.
Eine Elektroschlepper wird es nicht so schnell geben.
Es gibt bestimmt auch andere Möglichkeiten auf erneuerbare Energien umzuschwenken (Biogas von Biogasanlagen).
Aber als Ergänzung halte ich es für sinnvoll! Vorort anbauen, selber pressen und direkt verfahren. Dezentralisierung vom feinsten. Da was man wo der Treibstoff herkommt und kann sich 100% sicher sein dass dafür kein Dschungel gerodet wird.

Ich find es zu einfach zu behaupten, dass Biodiesel, Bioethanol schuld am Welthunger, Dschungelrodung seien.
Es sind geldgierig, skrupellose Unternehmen die den Dschungel verbrennen. Wenn nicht für Biodiesel dann halt für Soja (Fleischproduktion).

Der Welthunger hat viele Gründe. Und sie sind sogut wie immer auf kapitalistische Gründe zurückzuführen.
Wenn man Afrika nicht plündern sondern Unterstützungen würde, wäre das Thema Welthunger vom Tisch.

Aber wir schweifen langsam immer weiter vom Thema ab.
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    ChrisZero
    Beiträge: 650
    Registriert: So 3. Nov 2013, 23:40
    Wohnort: Burgenland, Ostösterreich
    Hat sich bedankt: 11 Mal
    Danke erhalten: 2 Mal

folder Do 22. Okt 2015, 14:23

und Grad das mit der landwirtschaft wäre kein Problem, da einen erheblichen Teil des kraftstoffbedarfs auf Strom umzustellen. ich hab das zuletzt mal mit einem Kumpel analysiert, der eine größere Landwirtschaft betreibt. von den 4 Zugmaschinen könnte die Hälfte elektrisch betrieben werden, ohne in der Praxis nennenswerte Einbußen zu haben.
bei einem jahresspritbedarf von ca 40000l (!!!!!) wäre der umwelt da schon ganz schön geholfen.

muss aber sagen, dass djeder Landwirt eher zu den innovativeren gehört, er beschäftigt sich auch mit biogas und PV (Grossanlage).


Gruss Chris
C-Zero 2012-2016
Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 170k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)

Re: Elektroautos sind zu teuer?

menu
Benutzeravatar
    Klebaer
    Beiträge: 366
    Registriert: Do 12. Mär 2015, 16:01

folder Do 22. Okt 2015, 14:53

Bei reinen Zugmaschinen gebe ich dir recht. Die könnte man elektrisch Betreiben.
Aber Arbeitsmaschienene (Bodenbearbeitung, Mähdrescher ect. ) brauchen zu viel Leistung um effektiv mit Strom betrieben zu werden.

Die 20 000l aus deinem Beispiel könnten wohl mit 20-30 Hektar Raps selber hergestellt werden.
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D
Anzeige
Antwortenedit build arrow_drop_down

Zurück zu „Allgemeine Themen“

Gehe zu arrow_drop_down
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag