Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

Wie zufrieden seit ihr mit eurem Enyaq.

Sehr zufrieden - sehe kaum Verbesserungspotenzial.
19%
9
Zufrieden - sehe aber Verbesserungspotenzial.
54%
26
Neutral - weder zufrieden / unzufrieden
6%
3
unzufrieden - sehe Verbesserungspotenzial.
8%
4
Sehr unzufrieden - grosses Verbesserungspotenzial.
13%
6
Insgesamt abgegebene Stimmen: 48

Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

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@peterrle
Ich habe auch deine Punkte auf dem Schirm und finde es wichtig sie zu erwähnen. Aber sie tangieren mich nicht so sehr, da meine Anforderungen nicht so hoch sind...
Ist immer eine Frage wie wichtig einem bestimmte Punkte sind. Und für die meisten meiner Kritikpunkte sehe ich die Möglichkeit, dass es über Software-Update behoben werden kann und hoffentlich wird.

Eigentlich hätten sie den Enyaq auch als First-Mover-Edition verkaufen müssen, da doch noch einige Baustellen offen sind...
Skoda Enyaq (80er / schwarz / 21"er / Eco-Suite / keine WP / 125kW Laden)
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Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

peterrle
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E-Peter hat geschrieben: Ich gehe jetzt einfach mal auf die Kritik ein "wieso wir denn so Nachsichtig sind". Gewisse Probleme habe ich nicht (keine Werkstattaufenthalte, keine Busruhe). Ich habe schlichtweg keine schwerwiegenden Aussetzer. Du hast ein Ausparkassistent im Enyaq? Oder meinst du Area view? Meine Area view dauert 10 Sekunden vom Fahrzeugstart bis sie gestartet ist, nicht toll, aber die Zeit hab ich.

Ich finde das Navi nicht schlecht. Im Gegenteil, simples navigieren von A nach B funktioniert viel besser als z.B. im alten Audi A6. Zusammen mit HUD ganz toll.
Sprachsteuerung ist keine Bombe, aber ich habs jedenfalls jedesmal hingekriegt.

Ladeplanung wollte ich nicht vom Navi, sogarwenns gut funktionieren würde. Denn das mache ich selber im Kopf.

Betreffend ACC: ich habe ehrlichgesagt keine solchen Erfahrungen gemacht. ACC funktioniert gut. Aber man muss sich auch der Grenzen bewusst sein (grad am abeispiel der Baustellen). Ich benutze z.B. den ACC innerorts auch selten, weil dad System Grenzen hat und es ein Assistent und kein Autopilot ist. Und ehrlichgesagt ist Baustelle sowieso manchmal so kompliziert, dass Menschen dran scheitern.

Ich stell mir eher die Frage, wie man mit einer solchen Erwartungshaltung an eine völlig neue Fahrzeuggeneration und Kategorie und Fahrzeuggeneration hingehen kann. Wär das n 150k Euro-Taycan, ok, aber wir reden hier von nem Massenauto mit verhältnismässig niedrigem Anschaffungspreis.

Du kannst halt nicht immer alles haben.... die neuste Technologie , geringer Preis, kombiniert mit guten Fahrleistungen, geringe Wartungsintensität und gute Software.
Irgendwo gibts immer Abstriche.
Und ich bin froh, sind die Abstriche nur bei den zusätzlichen Services, fernab des Fahrzeugbetriebs.

Dass da nichts sein darf, was dich am fahren hindert, gehen wir d'accord. Da hattest du sicher Pech. Beim Rest bin ich schlicht anderer Meinung.
Ausparkassistent meint den radarbasierten Querverkehrswarner, wenn man rückwärts aus der Ausfahrt will und da kommt ein Auto / Radfahrer / Fussgänger hinter der Hecke hervorgesprungen.
Bei mir booten die RFK, Parkpieper ca 20s nach dem flotten direkten Einsteigen. Wenn man sich mehr Zeit lässt geht es gefühlt viel schneller, weil der Enyaq schon im Hintergrund bootet während man sich nur in der Nähe des Fzg aufhält, auch ohne aktivierte Fernentriegelung. Wer also erstmal das Garagentor öffnet, hat sofort einen funktionsfähigen Wagen. Wer einfach in das Auto auf dem Hof springt, wartet oder muss ohne Assistenten klarkommen.


Ladeplanung erwarte ich persönlich von einem Navi in einem langstreckentauglichen E-Auto. Bei einem Stadthüpfer wie dem eUP zu verschmerzen, bei einem doch recht fetten SUV das mit >500km WLTP wirbt eher nicht.


Was meine Ansprüche An Fahrassistenz angeht:
Ich vergleiche hier nicht mit einem Porsche oder Mercedes.
Ich vergleiche mit einem mehrere Jahre alten popeligen Golf 7. Einem Kompaktwagen, der so wie ich ihn hatte vielleicht 12-15.000 Euro wert ist.

Meine Anforderungen an Fahrassistenz sind also nicht besonders hoch. Ich erwarte nur das, was sie im Golf 7 vor über 5 Jahren auch schon hatten. Und das kriegt der Enyaq nicht annähernd hin.
VW eGolf 300 11/2019 -> 09/2020
Skoda Enyaq 80 05/2021 -> ?

Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

peterrle
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Enyaqee hat geschrieben: @peterrle
Ich habe auch deine Punkte auf dem Schirm und finde es wichtig sie zu erwähnen. Aber sie tangieren mich nicht so sehr, da meine Anforderungen nicht so hoch sind...
Ist immer eine Frage wie wichtig einem bestimmte Punkte sind. Und für die meisten meiner Kritikpunkte sehe ich die Möglichkeit, dass es über Software-Update behoben werden kann und hoffentlich wird.

Eigentlich hätten sie den Enyaq auch als First-Mover-Edition verkaufen müssen, da doch noch einige Baustellen offen sind...
Einige Dinge werden per OTA zu beheben sein, aber ich vermute, dass sie dort durchaus Hardware-Baustellen haben, die nur durch Rückrufe zu beheben sein werden. Und die wird es für Dinge, die offiziell nur unter Komfort laufen, nicht geben.
VW eGolf 300 11/2019 -> 09/2020
Skoda Enyaq 80 05/2021 -> ?

Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

kasa
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Also wir hatte heute die Möglichkeit mit dem Enyaq zu fahren. Wir fahren seit vielen Jahre alle möglichen Skodamodelle (Octavia RS, Superb III, Kodiaq RS) und hatten jetzt 6 Monate eine Zoe als Elektro Zweitwagen. Der Termin im Autohaus war gut, der Verkäufer sehr ehrlich. Leider sind wir vom Enyaq aber eher enttäuscht. Man merkt das VW/Skoda neu auf dem Gebiet ist und der Wagen ist voller Kinderkrankheiten. Viele Funktionen laufen nicht gut, es fehlen viele Funktionen welche zBsp. beim Kodiak in der App gehen. Dann so Kleinikeiten das die Handyladematten zu 95% nicht gehen und getauscht werden müssen. Der Bildschirm ist schön gross aber das Navibild teils unscharf (hochskaliert) etc. Da Auto wirkt sehr "schwer", trotz Elektro fehlt mir mehr "Zupf" (Kraft/Beschleunigung). Die Ladeleistung ist beim 60er schon von 50 auf 100 kw angehoben worden, hier ist aber wohl hardwaretechnisch Ende. Finde ich als Ladeleistung heut schon fast zu wenig, auch 125 kw sind nicht die Welt.

Wir können uns daher nicht für einen Enyaq entscheiden, ich denke VAG braucht noch ein paar Jahre Erfahrungen und kann viel verbessern.

Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

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Ich hab auch lange überlegt, wie ich abstimme. das basis-auto ist toll. das einzige was ich noch bemängeln kann, ist dass ich dem auto nicht 100% vertraue, zuverlässig zu sein. bisher hatte ich noch keinen werkstattaufenthalt, aber 3x einen ausfall (2x busruhe, einmal sicherung 19 nötig).

im vergleich mit meinen bisherigen autos, das letzte war ein superb, schneidet er auch sehr gut ab. das navi enttäuscht mich zwar, vorallem bei langstrecken mit der ladeplanung, aber im alten hatte ich gar kein navi. android auto richtet es für mich. dass ich mit einem elektroauto im ausland etwas mehr planen muss, mit dem habe ich gerechnet. das HUD ist super, hatte ich vorher auch nicht. das mini-kleine fahrerdisplay war ungewohnt, aber mehr brauche ich wirklich nicht. der rest ist so wie erwartet.

was hätte ich gerne, um perfekt zu sein:
erhöhte ladeleistung ein paar mal im jahr (urlaub, zb 175kW).
reiseplanung wie bei ABRP (kann man den nicht einfach kaufen bei VW?).
aktuellere kartendaten für die verkehrszeichenerkennung oder ggf. schwarm-intelligenz dafür.
und natürlich keine fehlermeldungen und stabile software.
--
Skoda Enyaq iV 80; Loft, Fahrerassistenz+, Family, HUD, Klima+, Komfort+, 125KW, Licht- und Sicht, 20'', Sportfahrwerk, Wärmepumpe
Wallbox Schrack i-CHARGE CION 22kW mit fixem Kabel; Mobile Ladelösung: enercab flexible LED T2 11KW 10m Kabel

Re: Umfrage: Wie zufrieden seid ihr mit eurem Enyaq.

E-Peter
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peterrle hat geschrieben: Ausparkassistent meint den radarbasierten Querverkehrswarner, wenn man rückwärts aus der Ausfahrt will und da kommt ein Auto / Radfahrer / Fussgänger hinter der Hecke hervorgesprungen.
Bei mir booten die RFK, Parkpieper ca 20s nach dem flotten direkten Einsteigen. Wenn man sich mehr Zeit lässt geht es gefühlt viel schneller, weil der Enyaq schon im Hintergrund bootet während man sich nur in der Nähe des Fzg aufhält, auch ohne aktivierte Fernentriegelung. Wer also erstmal das Garagentor öffnet, hat sofort einen funktionsfähigen Wagen. Wer einfach in das Auto auf dem Hof springt, wartet oder muss ohne Assistenten klarkommen.


Ladeplanung erwarte ich persönlich von einem Navi in einem langstreckentauglichen E-Auto. Bei einem Stadthüpfer wie dem eUP zu verschmerzen, bei einem doch recht fetten SUV das mit >500km WLTP wirbt eher nicht.


Was meine Ansprüche An Fahrassistenz angeht:
Ich vergleiche hier nicht mit einem Porsche oder Mercedes.
Ich vergleiche mit einem mehrere Jahre alten popeligen Golf 7. Einem Kompaktwagen, der so wie ich ihn hatte vielleicht 12-15.000 Euro wert ist.

Meine Anforderungen an Fahrassistenz sind also nicht besonders hoch. Ich erwarte nur das, was sie im Golf 7 vor über 5 Jahren auch schon hatten. Und das kriegt der Enyaq nicht annähernd hin.
Wie gesagt, wir haben sicherlich auch unterschiede im Fahrzeug, meins scheint mir schneller zu regieren, meins fahrt auch zuverlässig.

Aber ich bin schon anderer Meinung was deine Erwartungshaltung angeht. Wie gesagt, das is vielerort ein komplett neues Fahrzeug. Da kanns halt sein, das Features, die in älteren Generationen funktionierten, jetzt nicht mehr gehen. Du bist "Early Adopter" m.M. war mit sowas zu rechnen. Offensichtlich wars absehbar, als die ganze Sache um den ID.3 schon klar war.

Wie gesagt, is nur meine Meinung, du darfst gerne ne andere haben.
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