Versicherung Enyaq

Re: Versicherung Enyaq

West-Ost
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...oder gerne mal den Ersatz der Frontscheibe bei einem Fahrzeug mit allen Assistenzsystemen beim Skoda - Partner kalkulieren lassen (bitte jetzt nicht mit CarGlass anfangen :? ). Denke mal, da landen wir demnächst schnell bei 1.200 - 1.300 Euro (für HUD-Version wahrscheinlich noch zu optimistisch kalkuliert).

Allein die TK wird im Beitrag meist teurer sein als eine VK bei niedriger SF-Klasse. Will hier aber niemanden bekehren.
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Re: Versicherung Enyaq

peterrle
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Schaumermal hat geschrieben:
West-Ost hat geschrieben: Nach drei Jahren (und um die 200,00 Euro Kosten jährlich) die VK abwählen? Mutig.
[OT]
Grundsatzentscheidung: Versicherungen benötigt man nur um unkalkulierbare Risiken abzuwenden: Haftpflicht/Krankenversicherung/Gebäudevers. - ev. Rechtsschutz
Rest ist entbehrlich und erzeugt maximal ein gutes Gefühl. Von 100 euro Beitrag landen (je nach Versicherungsart und -gesellschaft) 40 bis 70 Euronen bei Aktionären und Versicherungsbetrügern (oder -Ertragsmaximiern: "wozu hab ich denn eine Versicherung .. ")
[/OT]

ich hab habe im leben noch nie eine Kasko benötigt und wenn ich mir im Bekanntenkreis die Zickereien im Schadensfall ansehe ...
Oh, noch ein "Selbstversicherer" :D

Ich habe beim Neuwagen je nach Wert bis Jahr 3 auch VK, sonst nur HP.
Alle anderen Risiken trage ich selber. Nicht einmal das Haus ist versichert, privat auch nur HP und Kranken.
Bin lieber Aktionär der Allianz als deren Kunde :-)
Zuletzt geändert von peterrle am Do 18. Feb 2021, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Versicherung Enyaq

Schaumermal
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peterrle hat geschrieben: Oh, noch ein "Selbstversicherer" :o)
Ich habe beim Neuwagen je nach Wert bis Jahr 3 auch VK, sonst nur HP.
Alle anderen Risiken trage ich selber. Nicht einmal das Haus ist versichert, privat auch nur HP und Kranken.
Bin lieber Aktionär der Allianz als deren Kunde
Wir gehen mal einen trinken ..
West-Ost hat geschrieben: ...oder gerne mal den Ersatz der Frontscheibe bei einem Fahrzeug mit allen Assistenzsystemen beim Skoda - Partner kalkulieren lassen (bitte jetzt nicht mit CarGlass anfangen :? ). Denke mal, da landen wir demnächst schnell bei 1.200 - 1.300 Euro (für HUD-Version wahrscheinlich noch zu optimistisch kalkuliert).
da ich kein HUD kriegen werde (hat auch seine Grund in obigem Szenario) mal dazu folgendes Erlebnis.

TÜV sagte mir: Macke auf Scheibe geht nicht mehr. Ich hin zu Autoglas-spezi und gefragt.
Erste Frage: "Versicherung oder privat "
Antwort: Privat
Ergebnis: " ja dann 180 euro..." (ist ein paar Jahre her)
Fragen?

Man kann sich natürlich immer Konstellationen zurechlegen, wo das nicht funktioniert. Bei mir hat es aber (so völlig schadensfrei bin ich nämlich nicht .. ) immer und ein persönliches Gespräch mit dem Inhaber des Karosseriebetriebs oder des Lackierers wirkt vielfach Wunder.
Und das Gekasper mit den misstrauischen Versicherungen (voll begründet.. ) erspare ich mir.
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VW Golf 4, Diesel .. und das bleibt so bis ein passendes E-Mobil am Markt ist ..
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Re: Versicherung Enyaq

Bugzl
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Bin voll bei dir was Auto usw. angeht, das sehe ich genauso (obwohl ich da die Diebstahlgefahr bei mir in Berlin doch ernst nehme und auf Teilkasko daher nicht verzichte - aber selbst da ist eine 'Restwertversicherung' ja ebenso murks). Aber das Haus nicht versichern halte ich für richtig fahrlässig. Wenn es noch einen Kredit gibt ist es meist sogar Pflicht des Hypothekengebers. Wenn Eigentum steht da ein Vermögen im Raum zzgl. ein Vermögen für den Wiederaufbau, sollte es z.B. zu Feuer zum Totalschaden kommen können. Abbruch und Entsorgung der Brandmasse noch nicht mal eingerechnet.
Das ist der absolute finanzielle Ruin.

Ansonsten, für einen erfrischenden Blick aufs Versicherungswesen schau mal nach Lemonade Insurance. Die nehmen eigentlich genau die Probleme mit Versicherern die du beschreibst weg, denn die Versicherung hat nichts davon, wenn sie dir den Claim verweigern - denn die Versicherung wird nur mit einem Fixbetrag vergütet, der Rest landet im Schadentopf. Was am Ende des Jahres nach ausgezahlten Claims davon übrig bleibt wird gespendet.
Für mich ist es noch keine Option da deren Angebot noch nicht so breit ist (glaub die haben momentan nur Haftpflicht), aber ich behalte das im Auge. Nicht zuletzt, weil ich mir ein paar Aktien geschnappt hatte Mitte letzten Jahres. Kurs hat sich inzwischen fast verdreifacht.
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Re: Versicherung Enyaq

peterrle
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Bugzl hat geschrieben: Aber das Haus nicht versichern halte ich für richtig fahrlässig. Wenn es noch einen Kredit gibt ist es meist sogar Pflicht des Hypothekengebers. Wenn Eigentum steht da ein Vermögen im Raum zzgl. ein Vermögen für den Wiederaufbau, sollte es z.B. zu Feuer zum Totalschaden kommen können. Abbruch und Entsorgung der Brandmasse noch nicht mal eingerechnet.
Das ist der absolute finanzielle Ruin.
Ist zwar völlig OT, aber egal:
Worst Case: Da fliegt der Dachstuhl weg, dabei entsteht irgendwie ein Kurzschluss und die Küche darunter fackelt ab, die Feuerwehr setzt beim Löschen das UG unter Wasser. Von mir aus 100-150k Euro Schaden.
Wenn so eine Größenordnung den finanziellen Ruin bedeuten würden, wäre ich nicht hier sondern im Forum für gebrauchte Fabias.

Aber klar, das Konzept des "Selbst versicherns" geht nur, wenn man die unversicherten Risiken auch stemmen kann.
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Re: Versicherung Enyaq

Schaumermal
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peterrle hat geschrieben: Worst Case: Da fliegt der Dachstuhl weg, dabei entsteht irgendwie ein Kurzschluss und die Küche darunter fackelt ab, die Feuerwehr setzt beim Löschen das UG unter Wasser. Von mir aus 100-150k Euro Schaden.
Wenn so eine Größenordnung den finanziellen Ruin bedeuten würden, wäre ich nicht hier sondern im Forum für gebrauchte Fabias.
Aber klar, das Konzept des "Selbst versicherns" geht nur, wenn man die unversicherten Risiken auch stemmen kann.
Den Spaß einer spottbilligen Gebäudeversicherung (ohne Extras) erlaube ich mir gerade noch - obwohl meine Hütte bezahlt ist.

Grundproblem (gilt für uns beide und bestimmt noch einige andere hier im Forum) hat mein Kumpel und Versicherungsmakler formuliert:
"Die Leute, die dringenst eine Versicherung benötigen, können sie nicht bezahlen und die, die sie bezahlen können, brauchen keine. "

Mit mir macht er deshalb auch keine Geschäfte - "vergeudete Zeit"

***
Jungs uns Mädels .. wir sind hier leicht OT :klugs:
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Re: Versicherung Enyaq

Bugzl
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peterrle hat geschrieben:
Bugzl hat geschrieben: Aber das Haus nicht versichern halte ich für richtig fahrlässig. Wenn es noch einen Kredit gibt ist es meist sogar Pflicht des Hypothekengebers. Wenn Eigentum steht da ein Vermögen im Raum zzgl. ein Vermögen für den Wiederaufbau, sollte es z.B. zu Feuer zum Totalschaden kommen können. Abbruch und Entsorgung der Brandmasse noch nicht mal eingerechnet.
Das ist der absolute finanzielle Ruin.
Ist zwar völlig OT, aber egal:
Worst Case: Da fliegt der Dachstuhl weg, dabei entsteht irgendwie ein Kurzschluss und die Küche darunter fackelt ab, die Feuerwehr setzt beim Löschen das UG unter Wasser. Von mir aus 100-150k Euro Schaden.
Wenn so eine Größenordnung den finanziellen Ruin bedeuten würden, wäre ich nicht hier sondern im Forum für gebrauchte Fabias.

Aber klar, das Konzept des "Selbst versicherns" geht nur, wenn man die unversicherten Risiken auch stemmen kann.
um das OT nochmal kurz zu Ende zu führen, dann hör auch ich auf :)
Ich rede natürlich davon, dass ein Haus, welches locker 300k-400k gekostet hat, komplett abbrennt, was mit dem heutigen WDVS nicht unwahrscheinlich ist. Dann kommen nochmal 100k-150k Abbruch- und Entsorgungskosten (Brandabfälle sind *sehr* teuer in der Entsorgung!) und wieder 300k Wiederaufbau dazu. Nach meiner Grobrechnung reden wir dann über fast eine Million insgesamt, um den Ursprungszustand wiederherzustellen, alles um eine Versicherung von ein paar hundert Euro zu sparen. Für mich ist das eine finanzielle Ruin, wenn so viel Vermögen vernichtet wird. Der normale Mensch hat das nicht einfach so auf der hohe Kante ohne dass dann z.B. der Rest des Lebens auf Pump gelebt wird und/oder die komplette Rente (Kapital für später) weg ist.
Mir ging es nur darum das so nicht stehen zu lassen. Ansonsten sind wir einer Meinung. Ich zahle die meisten Schäden auch einfach aus der Tasche, nehme bei den Dingen welche ich wirklich brauche, wie eine Haftpflicht auch immer den höchsten Selbstbeitrag und ansonsten die günstigste sinvolle Variante.
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Re: Versicherung Enyaq

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Bugzl hat geschrieben: Ansonsten sind wir einer Meinung. Ich zahle die meisten Schäden auch einfach aus der Tasche, nehme bei den Dingen welche ich wirklich brauche, wie eine Haftpflicht auch immer den höchsten Selbstbeitrag und ansonsten die günstigste sinvolle Variante.
Jetzt meinen Senf auch nochmal dazu - und wir streiten uns ja mal glücklicherweise gar nicht sondern sind uns zu 95% einig.
Es gibt eine Grenze, die man für sich als existenzielle Bedrohung wahrnimmt. Ich sehe die Grenze auch bei der Gebäuderversicherung.
Die Einschätzung ist höchst individuell - wie die Frage nach der Alltagstauglichkeit eines BEV

Und jetzt halte ich dazu auch die Klappe.
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Re: Versicherung Enyaq

E-Peter
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wie die Frage nach der Alltagstauglichkeit eines BEV
Du traust dich, dies hier zur Debatte zu stellen?! Jungs, holt die Mistgabeln raus, es geht um die Ehre 😁

Re: Versicherung Enyaq

peterrle
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Bugzl hat geschrieben: um das OT nochmal kurz zu Ende zu führen, dann hör auch ich auf :)
Ich rede natürlich davon, dass ein Haus, welches locker 300k-400k gekostet hat, komplett abbrennt, was mit dem heutigen WDVS nicht unwahrscheinlich ist. Dann kommen nochmal 100k-150k Abbruch- und Entsorgungskosten (Brandabfälle sind *sehr* teuer in der Entsorgung!) und wieder 300k Wiederaufbau dazu. Nach meiner Grobrechnung reden wir dann über fast eine Million insgesamt, um den Ursprungszustand wiederherzustellen, alles um eine Versicherung von ein paar hundert Euro zu sparen. Für mich ist das eine finanzielle Ruin, wenn so viel Vermögen vernichtet wird. Der normale Mensch hat das nicht einfach so auf der hohe Kante ohne dass dann z.B. der Rest des Lebens auf Pump gelebt wird und/oder die komplette Rente (Kapital für später) weg ist.
Mir ging es nur darum das so nicht stehen zu lassen. Ansonsten sind wir einer Meinung. Ich zahle die meisten Schäden auch einfach aus der Tasche, nehme bei den Dingen welche ich wirklich brauche, wie eine Haftpflicht auch immer den höchsten Selbstbeitrag und ansonsten die günstigste sinvolle Variante.
Ich bin bei Dir, man muss alle Risiken stemmen können, ohne danach mittellos zu sein. Bei Kreditfinanziertem Haus stellt sich die Frage eh nicht

Aber: Dein Beispiel 150k Abbruch + 300k Wiederaufbau ergibt für mich 450k. Zur Million müsste da noch eine kleine Kunstsammlung mit abbrennen.


In einem anderen Haus hätte ich vermutlich auch eine Gebäudeversicherung aber ich kann dir versichern: Hier brennt nichts.
Keller Beton, 24er KS XL Plansteine, Dämmung 20cm MiwO + Massivklinker. Geschossdecke 25cm Beton ohne jegliche Durchbrüche + 10cm Schaumglas + 30cm Steinwolle. Alles unbrennbar. Dachstuhls ist leer.
Wiederaufbaukosten nach Blitz: 60k Dachstuhl zzgl ein paar tausend periphere Schäden. Nur... So ein Haus kriegt man nicht vom Bauträger und ein Budget von 300k wäre auch eher knapp.

Aber wie Schaunmermal schon schrub: Jeder hat so seine persönliche Risikogrenze, sowohl Schadenhöhe als auch Eintrittswahrscheinlichkeit.
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