Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilität

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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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Themse
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folder Mi 20. Jun 2018, 20:28
Wer sich genau und aktuell über die Stromerzeugung usw. in Deutschland
informieren will, kann dies hier tun:

https://energy-charts.de/index_de.htm

Da gibt es zu nahezu allen Fragen rund um die Stromerzeugung eine Antwort.

Zum Beispiel dazu, dass in Norddeutschland noch drei Atomkraftwerke, nämlich Brokdorf,
Grohnde und Emsland quasi rund um die Uhr ihren Strom in die Netze drücken.
Da sich Atomkraftwerke nur sehr mühsam in einem geringen Bereich regeln lassen,
ist es natürlich einfacher Windräder abzuregeln, wenn eine Überproduktion droht.

Oder dazu, dass es in der Zeit seit dem Aufkommen der Stromerzeugung aus Sonne und Wind
noch keinen Zeitraum mit einer sogenannten "Dunkelflaute" gab, der länger als 14 Tage andauerte.

Oder dazu, dass unser konventioneller Kraftwerkspark so betrieben wird,
dass im sonnenreichen Halbjahr nahezu täglich über die Mittagszeit,
Strom ins Ausland exportiert wird,
anstatt die fossilen Kraftwerke mit ihrer Leistung herunterzufahren.

usw.usf.
Sion reserviert am10.9.2017
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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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Hunsrücker
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folder Mi 20. Jun 2018, 20:42
Hier kann bekommt man mal einen groben Überblick über das Stromspeichern.

https://www.unendlich-viel-energie.de/m ... omspeicher

Also für Power to Gas sollte schon verdammt viel überschüssige grüne Energie zur Verfügung stehen.
Druckluft Erzeugung kann man eher als Heizung die pustet bezeichnen, da man aus einem guten Kompressor nahezu 95% an Nutzwärme abführen, die natürlich bei der Expansion wieder zugeführt werden müssen, meist sogar mit Gasbrennern.
Da könnte man ja Power to Gas mit Druckluft kombinieren :D .

Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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Themse
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folder Mi 20. Jun 2018, 21:17
Hier gibt noch ne aktuele Studie zum Thema, wieso und wie oft
werden Wind- und Solarstromanlagen abgeregelt:

https://www.pv-magazine.de/2018/06/11/a ... kraft-aus/
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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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folder Mi 20. Jun 2018, 21:56
mmm hat geschrieben:13 kWh BYD kosten ca. 5000 Euro netto. 80 Mio davon 400 Mrd Euro.
40 kWh bei Röno kosten 10.800,- (8.000 + 2.800, ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist). Das sind 5.000,- weniger bei 40 kWh. Dann wären es nur 281 Mrd.

Und außerdem werden die Regelakkus aus gebrauchten Akkus bestehen, wenn die 75 oder 66% SoH haben, also praktisch kostenfrei anfallen. Klar, vielleicht noch 1.000,- für Aus- und Einbau und Regelmimik, dann haben sie noch ein langes Leben vor sich. Und viele, viele kWh zum Puffern und Geld Verdienen :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 112.000 km
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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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Themse
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folder Mi 20. Jun 2018, 22:12
Und außerdem werden in Zukunft, ein großer Teil der Elektroautos,
wenn sie gerade nicht gefahren werden, und das ist in der Regel an 23 Stunden am Tag,
für den Strommarkt zur Verfügung stehen und Regelenegie bereitstellen !

Es müssen für diesen Zweck gar keine zusätzliche Akkus gekauft werden,
sie sind in den Elektroautos schon vorhanden und zwar nicht 5 oder 15 kWh
wie bei Hausspeichern üblich,
sondern 40 bis 100 kWh wie in den aktuellen Elektroautos.

Und bei den Netzbetreibern kommen dann die second-life Akkus der Elektroautos zur Anwendung.
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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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folder Do 21. Jun 2018, 07:46
harlem24 hat geschrieben:so niedrig kann der Strompreis nicht fallen, als dass sich ein Betrieb nicht lohnen würde.
Doch kann er. Er geht nämlich manchmal ins Minus. Also zahlt man effektiv Geld dafür, dass jemand den Strom verbraucht.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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Wer heute seinen Akku nicht schon mit eigenem Solarstrom auflädt, hat heute wieder einmal die Chance seinen Akku vom späten Vormittag bis zum Abend mit Solar und Windstrom zu laden, bevor dieser abgeregelt oder ins Ausland verschenkt wird!
Auch der Geschirrspüler und die Waschmaschine waschen dann viel sauberer! ;)
energychart.png
https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=conventional&year=2018&week=25
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Re: Chance des Wasserstoff in Energiewende & Elektromobilitä

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folder Di 12. Feb 2019, 13:57
BuzzingDanZei hat geschrieben:
Di 19. Jun 2018, 21:09
Die Clean Energy Partnership hat nicht nur den Preis von 9,50€ pro kg Wasserstoff festgelegt, sondern auch eine Quote von mindestens 50% Ökostrom für die Produktion!
Hast Du dazu auch eine Quelle?

Zum Einen wird immer wieder damit geworben, dass das H2 ein "günstiges Abprodukt der Chemieindustrie" sei (was ich nicht glaube und auch die EE-Erzeugung ausschließt) - zum Anderen kenne ich keine EE-H2-Erzeugungsanlagen, außer ein paar (subventionierten) Demonstrationsanlagen.
Dafür gibt es Berechnungen, dass EE-H2 min. 2-3fach teurer ist als H2 über Dampfreformation ...
Dass die 9,50€/kg H2 an der Tanke staatlich subventioniert werden, da keine Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) erhoben wird, während el. Energie nicht subventioniert wird, darf man ruhig auch einmal erwähnen. Also wer zukünftig gern >20-30€/100km mit dem "grünen" H2-BSZ-Kfz zahlen möchte ...

Schwerlastverkehr ?!? Die rechnen mit jedem Cent und kennen die wirklichen TCO!

Zu den Chancen für H2-BSZ-Kfz habe ich mich gerade -> Hier geäußert. Schade, dass das Thema so verstreut diskutiert wird. Stationäre BSZ haben m.M.n. eine Chance - H2-BSZ-Kfz nicht. Das dürfte eigentlich schon seit spätestens 2006 klar sein, als der (damalige) H2-Befürworter Ulf Bossel die Wirkkette berechnete und präsentierte:
attach_file101216_Bossel_H2-löst-keine-Energieprobleme.pdf
(199.59 KiB) 17-mal heruntergeladen
Ja, die Technik ist besser geworden seit 2006 (Linde Kyro-Pumpe oder IC90). Dafür speichert man heute mit 700/800bar und nicht mehr "nur" mit 350/400bar (Autoreifen 2-3bar...). Die Physik bleibt gleich und ist unbestechlich.

Die meisten übersehen großzügig, dass das H2-BSZ-Kfz ein komplettes Elektroauto ist. Nur hat man den Akku verkleinert und muss diesen daher ständig nachladen: mit el. Energie, die die BSZ aus dem mitgeführten H2 gewinnt. Das H2-BSZ-Kfz "fährt mit Strom" - nicht etwa mit Wasserstoff! Es ist technisch ein serieller Hybrid!
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!
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