Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

michaelb
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Hallo Zusammen,
ich fahren seit Herbst 2017 einen Outlander PHEV (EZ04/2017) und bin seit geraumer Zeit mit der Akkukapazität unzufrieden.

Mein Händler sagt immer alles i.O. Im Herbst 2020 konnte ich noch etwas über 8 KW in den Akku pumpen. Mittlerweile bin ich stolz, wenn wir noch 7,5 KW reinbekommen.

Heute war der Wagen dann wieder beim Händler, der hat dann irgendwas an der BMU ausgelesen und dann den Wagen mit dem Brikett geladen. Anschließend wurden dann die Zellenspannungen gemessen. Lt. Auskunft von Mitsubishi soll der Akku i.O. sein. Angeblich soll der Wagen mit dem Brikett besser laden wie an einer Wallbox. Für gewöhnlich lade ich an einer Wallbox.
Ich habe jetzt gerade mal in den Ladekosten nachgeschaut, auch der Händler hat nicht mehr wie 7,2 KW hineinbekommen.
Ein offizielles Statement darf der Händler mir angeblich nicht geben, das muss ich mir bei Mitsubishi anfordern.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie ist es bei euch weitergegangen?

Gruß aus Alpen am Niederrhein

Michael
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Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

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Hat der Händler einen DBCAM gemacht?
Wenn nicht, machen lassen. Danach muss weiter geschaut werden, aber vermutlich gehen dann wieder 8kW rein.
Gruß
Markus :geek:
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Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

ich55
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Der 2017er model hat eine 12kwh Batterie. Wenn mann dann die unterste grenze ca. 30% annimmt dann würden bis 100% 8,4kwh reinpassen. Da aber wohl nicht bis 100% immer geladen wird passt es denke ich dann wohl.
Falls ich falsch liegen solle dann sei mir bitte verzeihen.

Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

michaelb
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Hi, der Händler spricht immer nur von einer Kapazitätsmessung, misst aber eigentlich. die Zellspannung. Eine Zellglättung wurde von Mitsubishi abgelehnt.

Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

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Zellglättung ist totaler Quatsch, das macht die BMU beim Laden sowieso (auch an der Wallbox).
Er soll einen DBCAM, also eine Kapazitätsmessung durchführen. Nur das bringt etwas.
Gruß
Markus :geek:
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Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

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Nicht vergessen, das es draußen kalt ist. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die elektrische Reichweite.

Die Kapazitätsmessung zur Not selbst machen. Das notwendige Mitsubishi System mit Treibern gibt es für 60 Dollar hier:

https://forum.kolyandex.su/viewtopic.php?t=21

Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

michaelb
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Was ist der DBCM denn genau? Weil der Händler spricht immer von einer Kapazitätsmessung und spricht dann von Spannungen die er gemessen hat. Passt das?

Ich habe heute meinen Akku wieder geladen, natürlich mit Wallbox und habe 0,1 KWh mehr reinbekommen wie der der Händler mit seinem achso tollen Ladeziegel. Die 0,1 KWh können wir natürlich vergessen, da der Akku ja nicht immer den gleichen Entladestand hat. Aber immerhin schön, das der Ladeziegel auch nicht mehr bringt wie meine Wallbox. Das Problem ist, das ich dem Händler mittlerweile echt nicht mehr viel zutraue.
Der war total erstaunt, als ich ihm sagen konnte wieviel KWh in den Akku reinpassen. Einmal stammen die Daten bei mir von den Ladesäulen an denen ich tanke, also dann brutto oder von den Ladekosten, die da Wagen selbst anzeigt, dann aber netto.

@Caprice 2006
in den Wagen stecke ich in dieser Beziehung kein Geld mehr, denn er geht hoffentlich bald weg, da ich von dem Händler und vor allem von dem Servicegedanken beim Hersteller enttäuscht bin.


Gruß

Michael

Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

che412
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Durch die Kapazitätsmessung wird wieder die tatsächliche Kapazität der Batterie bestimmt. Zwischen zweier Messungen schätzt die BMU die Kapazität mit einem Algorithmus ab. Bei den 2019er war dieser Algorithmus fehlerhaft. Dies wurde durch den BMU Update behoben.
Die tatsächliche Alterung hängt unter anderem von der Anzahl der Ladezüglen ab. Je mehr man elektrisch fährt um so schneller altert die Batterie.
All diese Informationen stehen im Bericht der DBCAM.
Warum Mitsubishi nur ungern diese Informationen an uns abgibt verstehe ich nicht. Die Wagen gehören uns und damit gehören uns die Daten. Ich behaupte sogar, dass die Händler uns um Erlaubnis fragen müssten, ob sie die Daten an Mitsubishi weiter geben dürfen.
Mitsubishi sollte sich mal die DSGVO durchlesen.
Mein Stand nach der letzter DBCAM:
Ich habe bei ca 19800AH in/out ca 2,6AH Kapazität verloren.
Nach meinen alten Abschätzungen ist dies am oberen Ende.

Re: Und wieder mal das Thema Outlander und Akkukapazität

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Um da richtig zu stellen, DBCAM = Kapazitätsmessung und hat nichts mit Spannung zu tun.
Der Akku wird komplett entleert, danach wieder geladen und somit ha man den max. Kapazitätswert, welcher dann in die BMU geschrieben wird.

Das hat weder etwas mit Schätzen, noch mit einem Algorithmus zu tun.
Gruß
Markus :geek:
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