Motoröl?

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muinasepp
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Hi,

Mitsubishi ist ja (im Gegensatz zu vielen deutschen Herstellern) lt. Betriebsanleitung recht großzügig beim zu verwendenden Motorenöl. Es werden lediglich die benötigten Spezifikationen aufgeführt, und die Temperaturklassen halt abhängig von was? Ja, von der Temperatur ;) , so wies eigentlich auch richtig ist.

Das würde heißen, man kann in unseren Breiten problemlos z. B. ein 15W40 Allerweltsöl reinschütten (natürlich sofern es die erforderlichen Spezifikationen erfüllt). :o

Nun stell ich mir aber schon die Frage, ob hier angesichts der häufigeren Kaltstarts nicht ein 5W-XX oder gar 0W-XX geeigneter wäre. Hab mich schon durch ein paar englische Foren gekämpft, da gehen die Meinungen auseinander, die einen meinen, je dünner, desto besser, weil das Öl bei Kaltstarts schneller an den zu schmierenden Stellen ist, die anderen meinen dies nicht, weil diese Öle auch vollständiger ablaufen würden und dementsprechend der Motor öfter "trocken" starten würde. Im Endeffekt liegen die meisten Empfehlungen zwischen 0 an erster und 30 an letzter Stelle.

Ich hab z. B. ein 50l-Fass 10W40 teilsynthetisches Motorenöl "für den gemischten Fuhrpark" (also für Benziner und Diesel geeignet) des deutschen Herstellers Divinol daheim, welches auch die von Mitsubishi geforderte Spezifikation erfüllt. Das schütt ich überall rein, vom Rasenmähr über das Motorrad und die Autos bis hin zu den Traktoren. Jetzt (bzw. beim ersten Kundendienst) stellt sich die Frage darf/soll man das auch dem Outi gönnen?
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Re: Motoröl?

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Deine Logik bzgl. den Kaltstarts ist richtig und ich würde zu einem 0W30 im Kurzstreckenverkehr tendieren.
Hast du im Sommer eine Alpenfahrt plus 3000km Italien, Frankreich, etc. vor, so kannst du auf der Strecke problemlos das 10W40 auf brauchen.

Meine beiden Benziner (jetzt nur noch einer) haben früher im Sommer ein 40er gesehen und im Winterhalbjahr ein 0W30.

Bei -5 Grad läuft die Maschine mit einem 0W30 deutlich "lebhafter, leichtfüßiger" als mit einem 5W40 oder gar 10W40 .
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Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."

Re: Motoröl?

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Wir haben auch einen größeren Fuhrpark aus Arbeitsmaschinen, Bagger, Stapler, Pkw usw.
Der jährliche Ölwechsel kommt da schon manchmal zu kurz - der Stapler kommt wegen der besch.... Platzverhältnisse am schlechtesten weg, da soll ich noch halbjährlich machen??

Nee - ein Öl muss da ganzjährig reichen, sonst sollte es kein Verbrenner werden!
Vor Jahren hatten wir für alles das altbekannte 15W40, dann das 10er und mittlerweile das 5W30. Hatten noch nie Probleme mit den Motoren.
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Re: Motoröl?

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Motoröl :lol: :lol: Ein Relikt aus alten Tagen.
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Re: Motoröl?

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Ich grabe mal dieses alte Thema aus...
Bei mir ist die 3 Jahres/60.000 km-Inspektion fällig. Bisher habe ich die in der Werkstatt machen lassen. Die sind gut, aber ziemlich teuer (40.000 km Inspektion ohne Besonderheiten: 555 Euro).
Daher werde ich das ab jetzt wie bei allen unseren anderen "alten" Fahrzeugen selber machen.
Filter, Wischerblätter usw. liegen bereit, aber beim Öl bin ich unsicher, was ich nehmen soll. Meine Werkstatt hat (laut Rechnung) immer 5W-40 verwendet. Auf dem gedruckten Papierschild im Motorraum steht zwar "Mobil 5W-30" oder so, aber die Schilder lagen vielleicht rum und haben nichts mit dem zu tun was wirklich reinkam.
Weiss einer von Euch, welches 5W-40 Öl bei Mitsubishi für den Outlander PHEV normalerweise benutzt wird?
Irgendwo hat einer geschrieben Elf Evolution 900 SXR 5W-40, aber vielleicht ist das nur die Hausmarke einer bestimmten Werkstatt?
Mitsubishi Diamond Performance 5W-40 - Öl gäbe es auch noch, aber benutzen die Werkstätten das wirklich?

Ich habe hier noch (für andere Autos) Castrol Magnatec 5W-30 rumstehen. Das erfüllt (wie das Elf) auch A3/B4. Das ist teuer und gut, aber am liebsten möchte ich identisches Öl wie bisher weiterbenutzen.

Im Servicehandbuch steht nur:
Note: SAE 0W-20*, 0W-30, 5W-30, and 5W-40 engine oils can only be used if they meet ACEA A3/B3, A3/B4 or A5/B5 and API SM or higher specifications.
Und eine Grafik mit den erlaubten Betriebstemperaturen je nach Viskosität.

Also: hat einer noch Infos, die über "ich benutze xxx und habe keine Probleme" hinausgehen?

Paul
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Re: Motoröl?

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...guck mal hier, in diesem Forum gibt es auch einen fred dazu: http://www.outlander-forum.de/phorum/read.php?23,175683
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Re: Motoröl?

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@Paul_S

Du bist mit Deinem PHEV noch innerhalb der Garantiezeit...willst du das wirklich risikieren?
Ich habe demnächst ebenfalls meine 3 Jahres Inspektion, Kostenvoranschlag liegt bei ca. 250€ (ohne Öl)
Um beim Thema Garantie auf der sicheren Seite zu sein ist es mir das Wert...nach der Garantiezeit werde ich das dann auch selbst erledigen.

Nachdem Addinol die Preise für das OW20 von 22€ auf 41€ je 5l erhöht hat wechsle ich nun auf 5W-30.
Dabei spielt die Marke für mich keine Rolle hauptsache die Normen werden erfüllt.
Im Handbuch steht dazu....
- Motoröle der Klassen SAE 0W-20, 0W-30, 5W-30 und 5W-40 können nur verwendet werden, wenn Sie die Spezifikation ACEA A3/ B3, A3/ B4 oder A5/B5 und API SM (oder höher) erfüllen.
Verwenden Sie nur Motoröl, dass der folgenden Klassifikation entspricht:
- API-Klassifizierung: "Für Service SM" oder höher
- Öl mit ILSAC-Zertifizierung
- ACEA Klassifikation: Für Service A1/B1, A3/B3, A3/B4 oder A5/B5
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Re: Motoröl?

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Danke für Eure Antworten!
PHEV hat geschrieben: Du bist mit Deinem PHEV noch innerhalb der Garantiezeit...willst du das wirklich risikieren?
Ehrlich gesagt war mir gar nicht bewusst, dass es außer der Akku-Garantie noch ein andere geben könnte (nach dem dritten Jahr). Beim letzten Neuwagen (Honda) war sie nach drei Jahren vorbei, und für mich das Zeichen die Inspektion jetzt selber zu machen.
Hab gerade etwas gesucht... es gibt 5 Jahre für den Outlander?
Die Frage ist, was die Garantie einem bringt. Es ist je keine gesetzliche Gewährleistung, sondern eben genau das was in den Bedingungen steht.
PHEV hat geschrieben: Ich habe demnächst ebenfalls meine 3 Jahres Inspektion, Kostenvoranschlag liegt bei ca. 250€ (ohne Öl)
Da wär' ja nicht so dramatisch. Ich hab' schon gesehen, dass die 3 Jahres-Inspektion nicht so umfangreich ist.
Jetzt hab ich schon die Teile hier, und die Kilometer hab ich sowieso schon etwas überzogen (64.000) - ich glaube ich pfeife auf die Rest-Garantie und mach' die Inspektion trotzdem selber.
PHEV hat geschrieben: Dabei spielt die Marke für mich keine Rolle hauptsache die Normen werden erfüllt.
Das ist schon richtig. Aber ich denke die Einsatzbedingungen beim PHEV sind schon anders als z.B. beim Diesel. In dem verlinkten Thread von hominidae gehts um Outlander aller Art.
Bei mir läuft der Motor praktisch immer nur kurzzeitig, und kommt nicht so oft auf richtige Betriebstemperatur. Daher denke ich, dass andere Eigenschaften wichtig sind als bei "richtigen" Verbrenner-Autos.
Ich werde wohl das Magnatec 5W-30 nehmen, um nicht zu viele Sorten hier anzusammeln.

Paul
Outlander PHEV

Re: Motoröl?

muinasepp
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Meiner ist gerade heute bei der zweiten Jahresinspektion 40.000 km (was genau zusammengetroffen ist) beim Vertragshändler. Der erste Service letztes Jahr war von den Kosten her nicht dramatisch, mal sehen, wie es diesmal ausgeht. Auf Öl mitbringen hab ich auch diesmal verzichtet, da ich eh nur noch ein 10W40-Fass zuhause hab, was ich als nicht "super-geeignet" für den PHEV ansehe, auch wenn ich keine grundsätzlichen Bedenken hätte, auch das da reinzuschütten. Mal sehen, nach der Garantiezeit vielleicht...
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Re: Motoröl?

muinasepp
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So, Auto vom Service geholt, kurzer Schock: Inspektionskosten 2. Service 40.000 km satte 611,72 EUR. Der erste Service letztes Jahr lag bei nur 235,00 EUR. Weiss jemand, was "Insepktionssatz 22 Stck. zu je 6,93 EUR" ist? Die Arbeitszeit ist es nicht. Werde da jedenfalls nochmal nachfragen. Kosten in diesem Bereich war ich eher von Mercedes gewöhnt.

Öl wurde letztes Jahr 5W40 ELF RNTECH zu 12,68 der Liter reingeschüttet, diesmal 0W20 Diamond ClerTec für 12,77 EUR pro Liter. Da werde ich dann nächstesmal doch selber was mitnehmen. Schütten anscheinend auch das rein, was sie grad da haben? Beim Benz hab ich allerdings schonmal über 20.- EUR für den Liter bezahlt.
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