Licht beim Qutlander Basis

Re: Licht beim Qutlander Basis

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MBj1703 hat geschrieben: Aber nur, wenn sie auch ein modernes Messgerät haben.
Nicht diese Kästen, die vorn den Scheinwerfer gerollt werden, die sind viel zu ungenau.

Wenn du beim ADAC bist, der macht das z.B. kostenlos. Nichtmitglieder zahlen aber auch nicht sehr viel dafür.
Es darf schon ein Kasten zum Rollen sein :)

Nur eben ein digitales Gerät und kein altes analoges.
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Re: Licht beim Qutlander Basis

muinasepp
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Mit den Osram Night Breaker habe ich im Motorrad (da hab ich aber mittlerweile auf LED gewechselt) und in unserem Audi A2 gute Erfahrungen. Beim Outlander hab ich bisher drauf verzichtet, weil ich das Licht auch mit Standardbirnen (ääähhh Lämpchen :D ) recht gut finde und die Teile wenn man die Lichtautomatik aktiviert hat und immer von der dunklen Garage in helle fährt (und umgekehrt) durch das häufige ein- und ausschalten doch recht schnell verschleißen. Das beste Licht, das ich bisher hatte, war das Xenon in der MB E-Klasse.

Was mich wundert ist, dass der Outlander (Basis Modell 2017) keine diesbezügliche Fehlererkennung hat :!: :?: - jedenfalls meiner nicht. Ist das bei neueren Modellen anders?
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Re: Licht beim Qutlander Basis

sko
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MBj1703 hat geschrieben: Aber nur, wenn sie auch ein modernes Messgerät haben.
Nicht diese Kästen, die vorn den Scheinwerfer gerollt werden, die sind viel zu ungenau.

Wenn du beim ADAC bist, der macht das z.B. kostenlos. Nichtmitglieder zahlen aber auch nicht sehr viel dafür.
Nö - jede Mitsubishi-Werkstatt stellt die auch ganz normal ein wie jeden anderen Scheinwerfer auch weils keinen Unterschied gibt. Nur weil statt ner Glühlampe jetzt ne LED im Reflektor sitzt ändert sich ja nix daran wie man den Reflektor einstellen muss/kann.
Einzige Ausnahme sind manche Matrix-Scheinwerfer, aber nicht LED-Scheinwerfer mit konventionellem Reflektor wie 95% aller LED-Scheinwerfer die auf den Straßen unterwegs sind...
Und dass diese "Kästen" ungenau sind ist auch Käse - durch die Linse wird die Projektion so weit vergrößert dass der Austrittswinkel selbst bei stark streuendem Licht (=weiche Lichtkanten) im Bereich von ~5' eingestellt werden kann. Zumal seit einiger Zeit sogar ein "Lichtmessplatz" vorgeschrieben ist, der diagonal nicht mehr als 5mm Höhenunterschied haben darf (was völliger Humbug ist, da schon durch abgefahrene Reifen und Fahrer/Beifahrer ein größerer Fehler entsteht...) und durch Markierungen die Ausrichtung des Messgerätes (dem "Kasten") zum Fahrzeug vereinfachen soll (die eingelassenen Schienen im Boden sind aber nicht mehr erlaubt :roll:)

Zur eigentlichen Frage:
Da alle zugelassenen Leuchtmittel identische Lichtstromwerte haben (müssen), ändert sich nicht viel. Einzig die andere Lichtfarbe macht ggf einen (subjektiven) unterschied, das muss eben jeder ausprobieren und selbst entscheiden ob ihm ein "bläuliches" licht einen so hohen Mehrpreis wert ist...
Von 100W-Leuchten muss man bei halbwegs aktuellen Scheinwerfern abraten, da die Kunststoffscheiben (und auch Gehäuse) die hohen Temperaturen nicht lange verkraften. Ein Glühbirne strahlt nunmal zu ~95% Wärme ab; das haben die meisten alten Glas-streuscheiben problemlos verkraftet und "runtergekühlt", ein Scheinwerfer mit Kunststoffscheibe wird in kürzester zeit blind.
2019 Outlander PHEV Top, 1991 Sigma 3.0-24V, 1989 Galant GLS, 1988 Galant VR4, 1970 DKW 502 Extra

Re: Licht beim Qutlander Basis

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Grundsätzlich gebe ich dir recht, auch weis ich, das du vom Fach bist, aber ein paar Punkte finde ICH nicht richtig.
Diese alten Kästen sind murks, viel zu ungenau. Hinzu kommt der Faktor Mensch, noch ungenauer (wie und wo steht die Kiste wie schaue ich rein....)
Dann lieber ein digitales Gerät.

Zweitens ist da schon ein Unterschied, ob ich von klassischen Reflektorlampen ausgehe, oder von Projektorlinsen.
Kenne jetzt den Basis nicht, aber auch der sollte Projektorscheinwerfer, wie mein Top mit LED haben.
Ein Fahrzeug mit LED und alten Reflektorscheinwerfern habe ich zumindest noch nie gesehen.

Und um nochmal auf diese "Kästen" zu kommen, die sind halt noch aus der Zeit Reflektor mit Teelicht 8-)

Ich erinner mich an einen TÜVer, der das Ding vor meinen Vorgänger schob und meinte alles tutti....in echt war der Scheinwerfer viel zu hoch (hatte in draussen und wieder eingebaut, aber nicht eingestellt).
Gruß
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Re: Licht beim Qutlander Basis

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Mit den Kästen habe ich vor 2 Jahren beim TÜV Rheinland meine Erfahrung gemacht.
Bin mit den Mazda 5 mit Xeon Scheinwerfer zur Hauptuntersuchung, bemängeln würde die Traglast der Reifen hinten. Hatte leider nicht genau Draufgeschauf was mir der Reifenhändler da aufgemacht hat, desweiteren wurden die Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer Einstellung bemängeln.
Das die 4 Scheinwerfer innerhalb von 2 Jahren verstellt, waren kam mir schon etwas merkwürdig vor. Also habe ich nur 2 neue Reifen drauf machen lassen, und die Scheinwerfer habe ich gelassen. Bei der Nachprüfung ist der Wagen dann ohne Mängel beim gleichen TÜV mit anderen Prüfern durchgekommen.
Sind halt auch nur Menschen.
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Re: Licht beim Qutlander Basis

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Hallo!
Mazda 5 mit Xeon Scheinwerfer
Wieder einer, der sich verraten hat!

IT'ler wollen Autos mit Xeon-Scheinwerfer, Autoschrauber Computer mit Xenon-CPU! :twisted:

SCNR! :mrgreen:


Roland
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Re: Licht beim Qutlander Basis

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Habe die Philips Racing Vision gestern eingebaut und konnte es nach der Spätschicht auch gleich testen. Die Lichtausbeute ist besser als vorher, aber die angegebenen 150 % mehr sind es nach meinem Empfinden nicht! Aber ich finde die Ausleuchtung gut und bin damit sehr zufrieden.Soweit ich das beim fahren beurteilen kann, passt auch die Einstellung der Scheinwerfer, werde sie aber trozdem in einer Werkstatt überprüfen lassen.

Gruß Andreas

Re: Licht beim Qutlander Basis

muinasepp
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muinasepp hat geschrieben: Was mich wundert ist, dass der Outlander (Basis Modell 2017) keine diesbezügliche Fehlererkennung hat :!: :?: - jedenfalls meiner nicht. Ist das bei neueren Modellen anders?
Nochmal die Frage, werden bei euch defekte Leuchtmittel signalisiert?
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Re: Licht beim Qutlander Basis

sko
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MBj1703 hat geschrieben: Grundsätzlich gebe ich dir recht, auch weis ich, das du vom Fach bist, aber ein paar Punkte finde ICH nicht richtig.
Diese alten Kästen sind murks, viel zu ungenau. Hinzu kommt der Faktor Mensch, noch ungenauer (wie und wo steht die Kiste wie schaue ich rein....)
Dann lieber ein digitales Gerät.
Auch aktuelle Geräte sind identisch in Bauart und Funktionsweise. Nochmal: durch die Linse wird der Eintrittwinkel so weit verstärkt und auf die Messfläche übertragen, dass man die Scheinwerfer absolut präzise einstellen kann - vorausgesetzt man weiß wie man das Gerät ausrichten muss und sich auch mühe gibt...
Die irrsinnig teuren und i.d.r. nur für einen Scheinwerfertyp geeigneten Digitalen Messanlagen (die BTW auch in einem rollbaren Kasten aufgebaut sind und korrekt ausgerichtet werden müssen) haben oft sogar eine niedrigere Einstellgenauigkeit als ein Projektionsmessgerät das korrekt bedient wird. Zudem hat man keinerlei optische Kontrolle über die Einstellung - Die meisten dieser Geräte zeigen ähnlich wie manche (schlechten) digitalen Achsmessanlagen einfach nur "OK" und "nicht OK" an und in welche Richtung korrigiert werden muss. Bei nem verdreckten Sensor wird dann nur noch Murks eingestellt und keiner merkt es (ausser dann evtl der Fahrer...)
Ich hab meinen PHEV (wie alle anderen Fahrzeuge auch...) auch mit einem solchen Projektionsgerät eingestellt. Ab Werk hatte ich bei Fernlicht 4 Lichtkegel die in unterschiedliche Richtungen zeigten, mit dem Messgerät (da das neue gerade belegt war hab ichs mit dem alten von anno ~90 gemacht...) war schon mehr als deutlich zu erkennen dass die Höhe zwar halbwegs gleich war, aber alle 4 einen anderen Winkel auf der Längsachse hatten. Nach korrektur habe ich ein sauberes und gleichmäßiges Lichtbild mit einem sauberen Knick bei Abblendlicht (keine 2) und ohne Überblendungen bei Fernlicht. Das ganze war in 2 Minuten erledigt und brauchte keine high-tech-Messanlage - Lichtkegel ist Lichtkegel, egal aus welcher Quelle und die Scheinwerfer haben immer noch nur 2 Einstellschrauben...

Ist das selbe wie mit Achsmessanlagen - eine gewöhnliche Laser-Anlage (oder sogar Schnüre) ist fast immer präziser und liefert bessere Ergebnisse als eine "volldigitale" Anlage, da der Laser mindestens auf 5m bzw Fahrzeuglänge (oder sogar doppelte mit Spiegeln) den Winkel abbildet. Da ist dann 1' ~ 5mm auf der Skala, noch genauer bekommt es keine optische "Wunderanlage" für 80000EUR hin, die i.d.r. nur ein "Schema F" kennt und dann z.b. keinen Ausgleich einer schief stehenden und nicht einstellbaren HA erlaubt bzw nicht die nötigen Werte anzeigt ("OK" / "nicht OK") damit man es selbst berechnen könnte.


Und Thema "Fehlererkennung": Nein, sowas haben die ETACS nicht, dafür sind die Ausgänge unempfindlich gegen Kurzschlüsse und überlast, was praktisch alle Steuergeräte mit solchen Erkennungen eben nicht mehr sind. Mitsubishi setzt da eher auf robust/langlebig.
2019 Outlander PHEV Top, 1991 Sigma 3.0-24V, 1989 Galant GLS, 1988 Galant VR4, 1970 DKW 502 Extra

Re: Licht beim Qutlander Basis

muinasepp
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sko hat geschrieben: Und Thema "Fehlererkennung": Nein, sowas haben die ETACS nicht, dafür sind die Ausgänge unempfindlich gegen Kurzschlüsse und überlast, was praktisch alle Steuergeräte mit solchen Erkennungen eben nicht mehr sind. Mitsubishi setzt da eher auf robust/langlebig.
Ist auch nicht schlimm, es hatte mich nur gewundert.
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