Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

pelziger37
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da Mitsubishi von Hause aus 10 DBCAM Plätze vor sieht und nicht völlig blöd ist ,
wird,s der Batterie wohl nicht schaden .sonst würden die wohl eher nicht den DBCAM in die Wartung mit rein nehmen..
sorry
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

Shibumishi
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Bei meinem Outi wurde jetzt beim 1. Service nach 20.000km/10 Monaten ein DBCAM gemacht.
Hatte das bei der Abgabe angesprochen, da eine merkliche Minderleistung des Akku´s vorhanden war.
Bei Abholung erhielt ich 2 Datenblätter mit dem Zustand des Akku´s vor bzw. nach dem DBCAM
(Differenz ca. 20%). Auf der Rechnung war nix aufgeführt.

Aber, für mich viel wichtiger ist, dass die gefühlte Akkuleistung fast wieder dem Fahrzeug bei
Erstauslieferung entspricht. Da meine tägliche Pendelstrecke ca. der möglichen elektrischen
Reichweite des Fahrzeugs entspricht, kann ich jetzt wieder rein elektrisch pendeln (Laden->
zur Arbeit fahren -> Laden -> Heimweg -> Laden). Dieses 2x tägliche Volladen/Entladen fordert
den Akku sehr, aber nach dem DBCAM ist erstmal alles wieder gut.

Also, ich bin Fan von DBCAM.

VG
Shibumishi
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

muinasepp
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miresc hat geschrieben: Ob aber eine Teil-Tiefentladung per DBCAM im Jahresabstand sich tatsächlich messbar negativ auf den Outlander-Akku auswirkt, hat m.W. noch niemand mit konkreten Daten belegt.
Ich glaube wissenschaftliche Abhandlungen über das Alterungsverhalten einzelner Zellen im Zusammenhang mit Tiefentladungen (bzw. "Teil-Tiefentladungen", was ist das?) kann man in einem Forum wie diesem aber auch nicht erwarten.
Shibumishi hat geschrieben: Also, ich bin Fan von DBCAM.
Ich bin ein Fan von Fahrzeugen, die sowas wie DBCAM nicht brauchen.

Der Outlander-PHEV ist kein schlechtes Auto, das will ich damit nicht sagen. Nur mit einer überdurchschnittlichen Batteriealterung wird man in der vorhandenen Konstellation (kleine Batterie, schweres Auto, in jedem Fahrzustand beanspruchte Batterie) leben müssen. Da muss man besonders hohe Anforderungen an das Batteriemanagement stellen, welche Mitsubishi offensichtlich nicht vollumfänglich erfüllen kann. Bei mir hat der Händler diesmal auch auf eine Berechnung des DBCAM verzichtet, aber nur weil er es nicht besser wusste. Die Anweisung von Mitsubishi, die Kapazitätsmessung dem Kunden weiter zu berechnen ist das, was für mich unverständlich ist.
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

CreytaX
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Joa freiwillig kostenlos zur Inspektion anbieten.

Dann würde ich es wohl alle 2 Jahre in Anspruch nehmen.

Angeblich ist der Arbeitsaufwand ja nicht riesig.
Sollte Mitsubishi seinen Werkstätten bezahlen können.

Und ja auch ich mag unseren Outi er wird sicher noch sehr viele Jahre in der Familie bleiben.

Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

Murmel57
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Irgendwie komme ich mir immer so etwas wie verarscht vor!
Mein neuer musste letzte Woche zur Kapazitätsmessung, weil der Händler, bei Auslieferung wegen Corona nicht dazu gekommen ist!
Ich wollte den Neuen ja unbedingt haben und so schnell wie möglich fahren. Die Probefahrten haben mich süchtig gemacht.
War ja auch kein Problem für mich. Den Ersatzwagen ( ein PHEV Basis, nur gut das ich den nicht genommen habe) gab es kostenfrei!
Bei Abholung wurde mir gesagt, das erfolgt jetzt jährlich und immer kostenfrei inklusive Ersatzwagen, weil Mitsubishi Daten sammeln möchte.
Warum ist das so unterschiedlich?
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

Shibumishi
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Shibumishi hat geschrieben: Also, ich bin Fan von DBCAM.
Ich bin ein Fan von Fahrzeugen, die sowas wie DBCAM nicht brauchen.

[/quote]

Volle Zustimmung! Das wäre natürlich besser.

VG
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

muinasepp
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Murmel57 hat geschrieben: Bei Abholung wurde mir gesagt, das erfolgt jetzt jährlich und immer kostenfrei inklusive Ersatzwagen, weil Mitsubishi Daten sammeln möchte.
Warum ist das so unterschiedlich?
Könnte am Händler liegen, oder am Baujahr des Autos, oder Mitsubishi hat auf die Schnelle die Vorgaben geändert...
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Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

sko
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Es wird von MMD "ausdrücklich Empfohlen" und wurde auch als "Empfehlung" in den Wartungsplan aufgenommen. Vor und nach der Kapazitätsmessung sollen Schnappschussdaten der BMU erstellt und Hochgeladen werden.
Für die gesamte Prozedur beträgt die Richtzeit 1h - und genau hier liegt das Problem: das langt einfach nicht - erst recht im Winter wenn das Fahrzeug während der Prozedur einen Werkstattplatz blockiert weil es draussen zu kalt ist. (unter 10Grad keine Messung möglich!). Am besten kommt der Kunde noch mit fast vollem Akku zum Service, dann muss der erst noch leergefahren werden.
Manche Händler verrechnen daher wohl die tatsächlichen AW die das Fahrzeug einen Mechaniker(platz) belegt hat, andere nur die 1h und wieder andere machen es nur auf explizite Nachfrage - so ist das eben mit "Empfehlungen", die kann jeder auslegen wie er es für richtig hält.
Da wir in 8 Modelljahren in keinem unserer 3 Betriebe Probleme mit den Akkus im PHEV hatten und das auch bei anderen (allen?) Händlern so aussieht, wird das ganze wohl gerne eher nachlässig behandelt und nur bei explizitem Kundenwunsch (und dann ggf mit volller berechnung der Arbeitszeit) durchgeführt bzw wenn der Kunde glaubhaft eine verringerte Reichweite bemängelt.
Wir kennen die meisten Kunden und deren Fahrprofil und entscheiden entsprechend ob die Messung grundsätzlich gemacht, dem Kunden empfohlen wird oder vernachlässigt werden kann. Im Winter ist natürlich auch entscheidend ob überhaupt Platz ist - Wenn der laden brummt kann man nicht mal nen ganzen Tag eine Hebebühne blockieren. Da wird dann (wenn die Messung gewünscht wird oder beim Fahrprofil wirklich sinnvoll ist) i.d.r. Empfohlen das Fahrzeug z.B. im Frühjahr beim Räderwechsel/Frühjahrescheck länger da zu lassen damit die Messung gemacht werden kann.

TL;DR: Es ist nach wie vor eine "Empfehlung" und kann daher von den Werkstätten unterschiedlich behandelt werden.
2019 Outlander PHEV Top, 1991 Sigma 3.0-24V, 1989 Galant GLS, 1988 Galant VR4, 1970 DKW 502 Extra

Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

miresc
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sko hat geschrieben:
Es wird von MMD "ausdrücklich empfohlen" und wurde auch als "Empfehlung" in den Wartungsplan aufgenommen. Vor und nach der Kapazitätsmessung sollen Schnappschussdaten der BMU erstellt und hochgeladen werden.
Für die gesamte Prozedur beträgt die Richtzeit 1h - und genau hier liegt das Problem: Das langt einfach nicht - erst recht im Winter, wenn das Fahrzeug während der Prozedur einen Werkstattplatz blockiert, weil es draußen zu kalt ist (unter 10 Grad keine Messung möglich!).
Deshalb hatte ich mit meiner Werkstatt vereinbart, dass zunächst die Jahresinspektion (Ende November!) am Freitag durchgeführt wird, dann am Spätnachmittag kurz vor Dienstschluss die DBCAM-Prozedur gestartet wird und automatisch in der Nacht zum Samstag durchläuft. Auswertung und Fahrzeugabholung dann am Samstag bis Mittag, wenn nur Fahrzeugannahme, Fahrzeug- und Ersatzteilverkauf in Betrieb sind. So wurde kein Werkstattplatz "blockiert"! DBCAM-Berechnung erfolgte dann auch äußerst kulant. Was spicht dagegen, dass alle Mitsubishi-Werkstätten so verfahren?

Re: Stellungnahme von Mitsubishi zum DBCAM beim Outlander PHEV 2019

PHEV
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Es wird von MMD "ausdrücklich Empfohlen" und wurde auch als "Empfehlung" in den Wartungsplan aufgenommen. Vor und nach der Kapazitätsmessung sollen Schnappschussdaten der BMU erstellt und Hochgeladen werden.
Genau hier liegt das Problem, von meinen Anfragen bzgl. der kommenden Wartung, wurde mir von 2 Werkstatten gesagt, dass die Kapazitätsmessung durchzuführen ist, da ansonsten die Garantie erlischt.
Ob die Aussagen nun aus Unwissenheit oder Profitgier getätigt wurden kann ich nicht sagen. Meiner Meinung nach sollte MMD (falls noch nicht geschehen) die Händler darüber informieren, damit alle die gleich Sprache sprechen.
Für die gesamte Prozedur beträgt die Richtzeit 1h - und genau hier liegt das Problem: das langt einfach nicht - erst recht im Winter wenn das Fahrzeug während der Prozedur einen Werkstattplatz blockiert weil es draussen zu kalt ist. (unter 10Grad keine Messung möglich!). Am besten kommt der Kunde noch mit fast vollem Akku zum Service, dann muss der erst noch leergefahren werden.
Ich denke die eine Stunde langt locker...ich habe erst am letzten Wochenende wieder selbstständig einen DBCAM durchgeführt...alles in allem war ich nicht einmal 10 Minuten beschäftigt. Den Rest macht der Outlander selbst, am nächsten Morgen war dann alles fertig (85,4% --> 90,8%). Im Winter bei unter 10 Grad kann sicher das Argument mit dem belegten Werkstattplatz angebracht werden....ist für mich jedoch fraglich da DBCAM sicher niemand am Tage durchführen wird. Von den angefragten Werkstätten haben alle darauf bestanden, dass ich das Fahrzeug am Vorabend vorbeibringe damit die Kapazitätsmessung durchgeführt werden kann. Die veranschlagten Kosten wurden mit ca. 150€ beziffert.

Ich hoffe immer noch auf eine Lösung bzgl. der BMU von MMD.
Die Stellungnahme von Mitsubishi zum Thema Kapazitätsmessung und Garantie spricht nun endlich klare Worte....den Rest muss jeder für sich selbst entscheiden.
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