Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

muinasepp
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johjoh66 hat geschrieben: Über 35 Jahre, diverse Automarken und diverse Wohnorte, bleibt der fade Beigeschmack: eine Werkstatt bei der ich mich uneingeschränkt gut aufgehoben und auf Augenhöhe (FAIR!) behandelt fühlte, gab es noch nicht! Man hat zu wenig Kontrollmöglichkeit und ist auf der anderen Seite auf Gedeih und Verderb ausgeliefert...
Meine Erfahrung, bei ebenfalls über 35 Jahren und vielen Auto-/Motorradherstellern ist: Die Werkstätten, bei denen ich mich fair behandelt fühle, gibt es sehr wohl. Sie sind jedoch absolut in der Unterzahl und sehr oft sind es freie Werkstätten. Besonders überheblich sind meiner Meinung nach die Vertragshändler deutscher Premiumhersteller. Da hab ich ungute Erfahrungen mit Audi und BMW, und die Mercedes-Werkstatt hier hat den Vogel in mehrfacher Hinsicht abgeschossen, aber das gehört nicht hierher. Ich glaube, dass das auch mit überzogenen Anforderungen der Hersteller an ihre Händler zu tun hat. Viele Händler sind diesbezüglich unzufrieden oder auch überfordert. Das Geld müssen sie irgendwo wieder reinbekommen, und das geht nur vom Kunden. Den Mitsubishi-Händler hier empfinde ich diesbezüglich eigentlich als eine wohltuende Ausnahme, wenn auch nicht alles perfekt ist, aber bis jetzt bin ich soweit zufrieden.
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Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

PeterWL
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muinasepp hat geschrieben:
johjoh66 hat geschrieben: Über 35 Jahre, diverse Automarken und diverse Wohnorte, bleibt der fade Beigeschmack: eine Werkstatt bei der ich mich uneingeschränkt gut aufgehoben und auf Augenhöhe (FAIR!) behandelt fühlte, gab es noch nicht! Man hat zu wenig Kontrollmöglichkeit und ist auf der anderen Seite auf Gedeih und Verderb ausgeliefert...
Die Werkstätten, bei denen ich mich fair behandelt fühle, gibt es sehr wohl. Sie sind jedoch absolut in der Unterzahl und sehr oft sind es freie Werkstätten. Besonders überheblich sind meiner Meinung nach die Vertragshändler deutscher Premiumhersteller. Da hab ich ungute Erfahrungen mit Audi und BMW, und die Mercedes-Werkstatt hier hat den Vogel in mehrfacher Hinsicht abgeschossen, aber das gehört nicht hierher.
Das würde ich so nicht „unterschreiben“. Ich bin fast 20 Jahre Autos aus München gefahren und wir haben hier immer noch einen aus Stuttgart zu stehen. Über all diese Jahre, keine Probleme mit den Werkstätten.

Mein Mitsubishi Händler in HH reit sich da fast nahtlos ein. Vermutlich Glück, wenn ich das hier so alles lese. Ich hätte auch keine Lust meine Mitsubishi Werkstatt zu „Challengen“ und denen zu erklären was sie dann bitte zu tun hätten, die müssen mich beraten können und ich nicht die.

Grüße, Peter

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

muinasepp
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PeterWL hat geschrieben: Das würde ich so nicht „unterschreiben“. Ich bin fast 20 Jahre Autos aus München gefahren und wir haben hier immer noch einen aus Stuttgart zu stehen. Über all diese Jahre, keine Probleme mit den Werkstätten.
Lässt sich eben nicht verallgemeinern. Wenn alle die gleichen Erfahrungen hätten wie ich, würden diese Hersteller auch praktisch nix mehr verkaufen.

Nur ein paar Beispiele: Mein MB-Vertragshändler hat mir (ohne Rücksprache) für ein "aufgehangenes" Navi 800.- EUR für ein Softwareupdate in Rechnung gestellt, obwohl auf dem Wagen noch Garantie war (aber Softwareupdates darin natürlich nicht inbegriffen sind). Nachdem ich die Begleichung verweigerte, hat man mir die alte Software wieder aufgespielt, mit welcher (oh Wunder ;) ) das Navi genauso lief. Und wegen eines verschmutzten Sensors im Wandlergetriebe wollte man mir ein Austauschgetriebe für x-tausend Euro aufschwatzen. Nach Reinigung des Sensors in einer anderen Werkstatt lief der Wagen wieder einwandfrei. Ein befreundeter Taxifahrer gab mir den Tipp. :lol: Meine BMW-Motorradvertragswerkstatt identifizierte bei einer Jahresinspektion den Kardan-Endantrieb als defekt und erstellte ein Reparaturangebot im vierstelligen Euro-Bereich. Leider wussten sie nicht, dass ich diesen Endantrieb keine 2.000 km vorher in einer dafür spezialisierten Werkstatt hatte instandsetzen lassen (für ungefähr den halben Betrag übrigens). :lol: :lol: :lol: Irgendwie konnten sie mir dann die Frage, wie sie diesen Defekt denn festgestellt hätten, auch nicht schlüssig beantworten. :lol:

Weiß auch nicht, anscheinend mache ich den Eindruck, dass ich ausgenommen werden will. :roll:
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Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

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  • johjoh66
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muinasepp hat geschrieben: Weiß auch nicht, anscheinend mache ich den Eindruck, dass ich ausgenommen werden will. :roll:

nur ganz kurz bevor ich die nächste (berechtigte) OT-Rüge bekomme ( :lol: ): genau solche Geschichten, zu Hauf' :!:
LG, Dieter
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Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

ePlug
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ePlug hat geschrieben:
Mal sehen was jetzt bei der Abholung vom Outlander noch an Informationen rüberkommt.
So, der Outlander ist nach der Inspektion nun ja schon eine Weile wieder im Einsatz und ich möchte noch nachtragen was sich bei der Abholung ergeben hat:

Mein Eindruck von der Werkstatt ist was den "normalen" Teil des Autos angeht ist sehr positiv - alle Mängel wurden beseitigt, kostenloser Leihwagen, Bezahlung per Überweisung, Fahrzeug bekam eine erste Innen- und Außenreinigung nach einem Jahr (ebenfalls 0€, wahrscheinlich aus Mitleid mit dem Auto ...).

Anders sieht es beim PHEV-Thema aus: wir haben viel geredet, sind aber nicht auf einen Nenner gekommen - was genau gemacht wurde ließ sich für mich nicht herausfinden und an Hand der folgenden Werte habe ich auch keine Idee was da im Gange ist:

SOH vorher : 85,7
SOH nachher: 92,5 - 92,3
(telefonische Aussage war 98%)

Reichweite vorher : knapp 40km
Reichweite nachher: unverändert
(bei exakt den gleichen Randbedingungen)

angezeigte Reichweite vorher : 46-48km
angezeigte Reichweite nachher: 52-62km
(auch hier natürlich bei gleichen Randbedingungen)

vorher : kWh geladen nach 0km Restreichweite war minimal 8,91kWh
nachher: kWh geladen nach 0km Restreichweite zwischen 8,62 und 8,84kWh
(angaben laut Outlander)


Und: die Ladekosten-Anzeige hat nun zwei Mal den November:
Ladekosten.jpg
Als ob da ein Jahreswechsel stattgefunden hat ...
(Historie bis 06/2019 ist bei Umstellung vom Einheitspreis flöten gegangen)

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

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ePlug hat geschrieben: was genau gemacht wurde ließ sich für mich nicht herausfinden
Du hast es doch schon geschrieben und die Werte sprechen auch dafür, dass nur ein Reset gemacht wurde, der rein gar nichts bringt.
Gruß
Markus :geek:
Mitsubishi Outlander PHEV Top 2019

You don’t need to baby the battery

https://ts.la/markus34522

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

miresc
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Der Anstieg des angezeigten SOH-Wertes und damit die ungefähre Halbierung des Kapazitätsverlustes deuten klar auf die Durchführung von DBCAM. (Anders sähe es aus, wenn direkt nach dem Kundendienst 98% angezeigt wurden und dann ganz schnell ein starker Abfall kam.) Dass bisher nicht mehr nachgeladen werden konnte, kann daran liegen, dass eine Restreichweite von 0 km (---) eine Restladung zwischen 32 und 28 Prozent bedeutet und du vorher mal bei niedrigem und jetzt bei etwas höherem Niveau geladen hast. Die Ladekostenanzeige ist allerdings sehr rätselhaft/befremdlich.

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

ePlug
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MBj1703 hat geschrieben: Du hast es doch schon geschrieben und die Werte sprechen auch dafür, dass nur ein Reset gemacht wurde, der rein gar nichts bringt.

Dann war die erste Kurzaussage am Telefon ja tatsächlich die Richtige - das Wort "Reset" fiel dann beim Abholgespräch nicht mehr, dafür aber "kalibriert", "niveliert", ...

miresc hat geschrieben: ... deuten klar auf die Durchführung von DBCAM.

Dagegen spräche aus meiner Sicht: habe das Auto kurz vor Feierabend mit ca. 80% abgegeben und am darauffolgenden Mittag kam der Anruf mit der Reset+98% - Aussage; in dem kurzen Zeitfenster ist m.E. ein DBCAM doch gar nicht unterzubringen.

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

miresc
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ePlug hat geschrieben:
miresc hat geschrieben: ... deuten klar auf die Durchführung von DBCAM.

Dagegen spräche aus meiner Sicht: habe das Auto kurz vor Feierabend mit ca. 80% abgegeben und am darauffolgenden Mittag kam der Anruf mit der Reset+98% - Aussage; in dem kurzen Zeitfenster ist m.E. ein DBCAM doch gar nicht unterzubringen.
Wenn das automatisch ablaufende DBCAM-Programm am Abend gestartet wird, ist es am nächsten Mittag sicher durchgelaufen. Ob das bei deinem PHEV der Fall war, kannst nur du selbst wissen oder herausfinden.

Re: Werkstatt hat statt DBCAM einen Reset der BMU durchgeführt - negative Folgen?

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Nach meiner Ansicht kann es kein DBCAB gewesen sein, weil es ausser neuen Zahlen nichts bewirkt hat. Nur das zählt:

ePlug hat geschrieben:

Reichweite vorher : knapp 40km
Reichweite nachher: unverändert
(bei exakt den gleichen Randbedingungen)

Outi 2019 PHEV Basis mit AHK
Vollladungen Durchschnittswerte:
05.19=9,46 06.19=9,89 07.19= 9,52
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