DBCAM - do it yourself?

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Re: DBCAM - do it yourself?

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Dafür ist ja der Reset da und sollte nicht benutzt werden, ausser der Akku wird getauscht.
Gruß
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Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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MBj1703 hat geschrieben: [Ich kann keine vergebene Liebesmühe honorieren, sorry.
Jemand der keine Ahnung/Erfahrung hat, nur "irgendwo" etwas gelesen, wie soll der eine vernünftige "Skizze" machen?
Dann noch einen BEV mit rein zu nehmen, auch noch mit falscher Kurve, macht gar keinen Sinn.
Ich weiß ja wirklich nicht, was dich da reitet, andauernd auf mir und meinen Beiträgen rumzuhacken, obwohl sie m. E. um keinen Deut weniger sachbezogen und korrekt sind als deine. Du brauchst sie ja nicht zu honorieren (wertschätzen), aber solltest sie wenigstens respektieren - oder in der Sache konkret korrigieren (falls du dank besserer Sachkenntnis dazu in der Lage bist). Ich warte auf also auf deine vernünftige(re) Skizze und/oder Erklärung zum Sachverhalt.

Wer entgegen (weltweit) vieltausendfacher Erfahrung ein BMU-Akku-Degradationsproblem beim Outlander PHEV monatelang und bis vor Kurzem grundsätzlich und komplett abgestritten hat ("Es gibt kein Problem"), um es dann am eigenen Fahrzeug bei gegebener Zeit doch per durchgeführtem DBCAM in seinen Auswirkungen abzumildern, sollte anderen dazu lieber nicht vorschnell jede "Ahnung / Erfahrung" absprechen, selbst wenn sie deine beruflichen Fachkentnisse und technischen Ausstattungen nicht selbst besitzen.

Ich halte auch den Zusatzblick auf LiIon-Akkupakete bei BEVs (hier Tesla) nicht für abwegig und die (linear vereinfachte) Kurve für richtig. Dort sind die Akkupacks zwar deutlich größer (im Faktor 4-7 bei Tesla zum Outi PHEV), aber ebenso auch die Lademengen und die (belastenderen) Ladegeschwindigkeiten. Die momentane Stromentnahme im Vergleich zur Akkugröße ist im Fahrbetrieb beim PHEV zwar deutlich höher, die tägliche Entnahmezeit aber wiederum entsprechend kürzer als üblicherweise bei BEVs. M. E. ist es also nicht gerechtfertigt, einem PHEV-Akku eine deutlich schnellere Degradation und eine erheblich kürzere Lebenszeit als einem BEV-Akku zuzubilligen. Ich hab auch nie gelesen, dass ein EV-Auto-Hersteller so etwas behauptet. Und die von Mitsubishi zugesagte 8Jahre/70%-Garantie entspricht ja exakt der, die Volkswagen für die rein elektrische ID-Familie angekündigt hat.

Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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sportster hat geschrieben:
Anfang Juni 2019 ließ ich von der Mitsubishi-Werkstatt einen BMU-Reset und einen DBCAM durchführen. Damals war das hier beschriebene Mitsubishi-Bulletin zum BMU-Reset noch nicht draußen. Der DBCAM ergab damals 34 Ah SoH. Seitdem verläuft der SoH-Abfall aber viel schneller, etwa 0,1 Ah alle 5 bis 10 Tage. Ich führe das auf den BMU-Reset zurück.
Das wird in dem Mitsubishi-Bulletin sogar - etwas verklausuliert - bestätigt bzw. angekündigt. Dort heißt es, ein BMU-Reset führe dazu, dass BMU-Eckdaten wie die elektrische Reichweite falsch berechnet werden. Dann wörtlich: "Diese Lücke wird von der BMU schrittweise angepasst, wenn das Fahrzeug regelmäßig im Normalverfahren geladen wird." M. E. ist damit nichts anders gemeint als der nunmehr, nach dem Reset, schneller erfolgende Abfall des angezeigten SOH.

Re: DBCAM - do it yourself?

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caprice2006 hat geschrieben: caprice2006
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Kapazitätsmessung:
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95,0 % - 41,8 Ah - 12887 km - 7620 - 20416
93,9 % - 41,3 Ah - 12953 km - 7672 - 20544
93,6 % - 41,2 Ah - 13291 km - 7888 - 21144
92,5 % - 40,7 Ah - 13634 km - 8096 - 21704
92,3 % - 40,6 Ah - 13760 km - 8192 - 21944
92,0 % - 40,5 Ah - 14238 km - 8424 - 22572
91,8 % - 40,4 Ah - 15002 km - 8688 - 23484
90,7 % - 39,9 Ah - 15105 km - 8760 - 23664
90,5 % - 39,8 Ah - 15568 km - 9007 - 24364
90,2 % - 39,7 Ah - 16513 km - 9248 - 25332
Kapazitätsmessung:
94,3 % - 41,5 Ah - 17277 km - 9468 - 26108
94,1 % - 41,4 Ah - 17357 km - 9496 - 26200
93,9 % - 41,3 Ah - 17846 km - 9888 - 27148
92,7 % - 40,8 Ah - 18156 km - 10132 - 27732
92,5 % - 40,7 Ah - 18345 Km - 10264 - 28076
92,3 % - 40,6 Ah - 18733 Km - 10564 - 28836
91,1 % - 40,1 Ah - 18759 Km - 10592 - 28900
90,9 % - 40,0 Ah - 19322 Km - 10908 - 29816
89,5 % - 39,4 Ah - 19938 km - 11380 - 30960

Abfall um 1.7 Ah über 6.200 km
1. Kapazitätsmessung
Abfall um 2.3 Ah über 4.400 km
2. Kapazitätsmessung
Abfall um 2.1 Ah über 2.600 km

PeterWL hat geschrieben:
johjoh66 hat geschrieben: bin in dem SOH-Thread ja nur seltener Betrachter, aber ich hatte auch den Eindruck gewonnen, dass nach DBCAM sich der "Verfall" eher beschleunigt :shock:
Dann nenne bitte Deine Fakten. Grüße, Peter

keine Ahnung, ob Du die von caprice2006 veröffentlichten Daten als Fakten akzeptierst.

MBj1703 hat geschrieben:
johjoh66 hat geschrieben: bin in dem SOH-Thread ja nur seltener Betrachter, aber ich hatte auch den Eindruck gewonnen, dass nach DBCAM sich der "Verfall" eher beschleunigt :shock:
...
Also nochmal, wie soll sich dadurch etwas ändern??

Schreibt doch nicht immer so einen Quatsch :?

Du selbst hast hier schon mehrfach gepostet, dass wir nicht exakt wissen wie die BMU arbeitet. Also, ich habe auch keine Idee, wie sich durch den DBCAM da etwas ändern sollte, aber...

Und definiere bitte "Quatsch"! Ich nenne es Beobachtungsgabe. Ich kann für Dich mal "Polemik" definieren ;)
LG, Dieter
Outlander PHEV Plus + FAP, Karmin-Rot, EZ 05/19, 21 tkm, Bild

Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:

Re: DBCAM - do it yourself?

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Ich reite auf deinen Beiträgen rum, weil sie schlicht falsch sind und nur auf Annahmen basieren.
Ich habe hier schon öfter Fakten zu meinem Wagen, was Reichweite, Ladung, DBCAM etc. angeht geliefert.

Und Richtig, es gibt kein Problem. Es ist so designed. Wenn dir das nicht Gefällt, musst du damit leben (und ruhig sein), oder eben den Wagen verkaufen.

Und nochmal einen BEV Akku kann man nicht mit einem PHEV Akku vergleichen.
Der kleine Akku wird im Verhältnis viel stärker belastet und wird deswegen schneller altern.
Gruß
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Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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MBj1703 hat geschrieben: Ich reite auf deinen Beiträgen rum, weil sie schlicht falsch sind und nur auf Annahmen basieren.
Ich habe hier schon öfter Fakten zu meinem Wagen, was Reichweite, Ladung, DBCAM etc. angeht geliefert.

Für die Interessierten, hier mal die Werte von meinem DBCAM:
km: 16.901
SOH vor DBCAM: 38,3Ah - 83,26%
SOH nach DBCAM: 42,3Ah - 91,96%
(bei 46Ah = 100%)
Umgebungsvariablen: Akku komplett leergefahren, Außentemperatur 26 Grad.
DBCAM hat ca. noch 20 min den Akku per Heizung und Klima komplett geleert.
Deine sehr seltenen und lange zurückliegenden Angaben zu Reichweite und Ladung sind so lückenhaft und unpräzise, dass sie statistisch nicht verwertbar sind. Weder an der SOH-Statistik (über Dongle und Watchdog) noch an der Ladestatistik (über Ladekostenrechner im Fahrzeug) beteiligst du dich zuverlässig.
Deine einmalig gemeldeten und von mir der Einfachheit halber gleich in deinen Text eingefügten DBCAM-Werte hingegen sprechen für sich. Sie beweisen nämlich, dass auch bei dir das "Problem" voll zugeschlagen hat, die BMU (per design!) eine falsche, zu hohe Degradation um fast 17% angezeigt hat, die durch DBCAM dann auf den tatsächlichen Kapazitätsverlust von 8% korrigiert wurde.
Gerne ergänze ich daher die Einschätzung von Johjoh66 "Polemik" also noch mit "Arroganz".

Re: DBCAM - do it yourself?

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Ich habe hier sehr oft und immer wieder Werte geliefert. Und zwar Praxiswerte. Vor allem Reichweite, weil das ist das einzige, was mich interessiert.
Warum soll ich den WD benutzen und irgend welche SOH Werte in Tabellen eintragen?

Für mich ist das ein Auto zum fahren und das mache ich. Ich lade immer und überall und mach mir keinen Kopf.
Mein Auto dankt es mir mit super Reichweite und Fahrspass.

Bei mir hat kein Problem zugeschlagen. Ich haben den DBCAM aus Spass und Interesse gemacht. Hatte vorher kein Problem und danach auch nicht. Mir persönlich ist der SOH total egal.
Gruß
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Re: DBCAM - do it yourself?

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johjoh66 hat geschrieben: Du selbst hast hier schon mehrfach gepostet, dass wir nicht exakt wissen wie die BMU arbeitet. Also, ich habe auch keine Idee, wie sich durch den DBCAM da etwas ändern sollte, aber...
Richtig, ich weis nicht genau, wie die BMU rechnet, aber ich hab eine ganz gute Vorstellung dazu. Bin nicht ganz Fachfremd.

Aber, ich weis genau was ein DBCAM macht und bewirkt.
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Re: DBCAM - do it yourself?

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miresc hat geschrieben: Gerne ergänze ich daher die Einschätzung von Johjoh66 "Polemik" also noch mit "Arroganz".
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz ;)
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Re: DBCAM - do it yourself?

sportster
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Ich möchte hier noch einen Aspekt aufgreifen: Ist zu häufiger DBCAM schädlich für den Akku? Ich halte das für möglich. Bereits geschwächte Zellen könnten weiter gestresst werden und möglicherweise ganz ausfallen. Ich halte die Tiefentladung durch den DBCAM für schädlich (s.u.), vor Allem, wenn man ihn öfter durchführt.

Beim einzigen von mir selbst durchgeführten DBCAM habe ich die jeweilige Restkapazität und die Zellspannungen mit dem PHEVWatchdog genau beobachtet. Unmittelbar nach dem Start des DBCAM kann man das Mini VCI Kabel zum MUT-III abstecken, den Bluetooth-Dongle für den PHEVWatchdog anstecken und so die Daten laufend auslesen und so den weiteren Verlauf verfolgen.

Bei mir wurde vom DBCAM der Akku bis auf eine Restkapazität von 4 Ah entladen, bevor der Ladevorgang automatisch startete. Die Unterschiede zwischen den Zellspannungen stiegen zu diesem Zeitpunkt stark an. Während einige Zellen über 3,1V hatten, sank die Spannung in anderen bis auf 2,8V. Beim nachfolgenden Ladevorgang glichen sich die Spannungen wieder aus. Ähnliches Verhalten hat auch PeterWL bei einem Posting weiter oben berichtet, und er hat ein wesentlich jüngeres Fahrzeug.

Im Vergleich dazu liegen bei mir im Normalbetrieb die Zellspannungen beim Start des Verbrenners am unteren nutzbaren EV-Kapazitätsbereich von ca. 10 Ah typischerweise bei 3,6V oder etwas darunter. Das halte ich für unproblematisch. Selbst nach einem BMU-Reset, wodurch sich durch die vorgespiegelte Kapazität von 38 Ah das bis zum Anspringen des Verbrenners nutzbare Kapazitätsfenster vergrößert, lagen bei mir auch bei Akku-Belastung die Akku-Zellspannungen bei nur geringen Unterschieden immer über 3,5V.

Mein Schluss daraus: Ein BMU-Reset mag das System verwirren und die von der BMU vorgetäuschte Drop-Rate beschleunigen, aber wenn man weiß was man tut und die Zellspannungen im Auge hat, dann ist das ungefährlich und schadet der Batterie viel weniger als ein häufiger DBCAM.
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