Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

sko
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MBj1703 hat geschrieben: Ja, weil kein Gutachten, aber mit Einzelabnahme sollte es kein Problem sein.
Da der PHEV _deutlich_ höhere Achslasten hat als die Verbrenner gibts da auch keine Einzelabnahme dafür - zumal die Federn für das Gewicht höchstwahrscheinlich sowieso viel zu weich sind und entsprechend kaum eine Höherlegung erzielt wird, dafür aber das Fahrzeug dann völlig hilflos durch Kurven fällt.

Wegen ein paar Wald- und Forstwegen muss der PHEV (bzw allgemein der Outlander) noch nicht höher gelegt werden. Wir haben Outlander in der Kundschaft die ohne Höherlegung über Geröllstraßen auf Almen und in Waldgebiete am Berg gefahren werden. Einzig bei den CU0 wurden häufiger hinten verstärkte Federn verbaut da die Originalen speziell bei Beladung oder Hängerbetrieb zu weich waren, ansonsten wurde bei Fahrzeugen die wirklich grob behandelt werden z.T. ein Unterfahrschutz montiert - das bringt mehr als jede Höherlegung um 2cm...
2019 Outlander PHEV Top, 1991 Sigma 3.0-24V, 1989 Galant GLS, 1988 Galant VR4, 1970 DKW 502 Extra
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Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

muinasepp
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sko hat geschrieben:
MBj1703 hat geschrieben: Ja, weil kein Gutachten, aber mit Einzelabnahme sollte es kein Problem sein.
Da der PHEV _deutlich_ höhere Achslasten hat als die Verbrenner gibts da auch keine Einzelabnahme dafür - zumal die Federn für das Gewicht höchstwahrscheinlich sowieso viel zu weich sind und entsprechend kaum eine Höherlegung erzielt wird, dafür aber das Fahrzeug dann völlig hilflos durch Kurven fällt.

Wegen ein paar Wald- und Forstwegen muss der PHEV (bzw allgemein der Outlander) noch nicht höher gelegt werden. Wir haben Outlander in der Kundschaft die ohne Höherlegung über Geröllstraßen auf Almen und in Waldgebiete am Berg gefahren werden. Einzig bei den CU0 wurden häufiger hinten verstärkte Federn verbaut da die Originalen speziell bei Beladung oder Hängerbetrieb zu weich waren, ansonsten wurde bei Fahrzeugen die wirklich grob behandelt werden z.T. ein Unterfahrschutz montiert - das bringt mehr als jede Höherlegung um 2cm...
Was spricht dann dagegen, im Zusammenhang mit der Höherlegung härtere Federn einzubauen (dass die originalen weich sind, ist richtig)? Die grundsätzliche Möglichkeit einer Einzelabnahme gibt es, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen, immer. Die Frage ist, ob die geschaffen werden können und wenn ja wie aufwändig das ist. Was positiv begutachtet wird, entscheidet der TÜV-Sachverständige und nicht der Händler. Ein zusätzlicher Unterfahrschutz macht es natürlich noch besser, aber für jedes Gelände wird das alleine wohl nicht reichen.

Ich hab aber auch mit dem Outlander auf Feld- und Waldwegen wenig Probleme, entsprechend umsichtige Fahrweise vorausgesetzt.
EV-Historie seit Anno Domini 1974 :o
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Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

sko
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muinasepp hat geschrieben: Was spricht dann dagegen, im Zusammenhang mit der Höherlegung härtere Federn einzubauen (dass die originalen weich sind, ist richtig)?
Die HA-Federn beim CU0 waren relativ weich, dadurch war er speziell bei Beladung oder Hängerbetrieb ziemlich schwammig und fühlte sich ziemlich unharmonisch bei langen Wellen an (Der Hintern schwingt deutlich weiter nach). Das ist aber schon seit dem CW behoben.
Im Vergleich zum Benziner ist der PHEV deutlich Straffer, sicherlich auch um das höhere Gewicht zu kompensieren. Im direkten Vergleich auf selber Strecke liegt der PHEV deutlich satter auf der Straße als der Benziner, der deutlich mehr wankt und schwimmt (bei selber Bereifung!).

Höherlegungsfedern sind i.d.r. progressiv ausgelegt, aber nicht wesentlich härter als Serienfedern in der Nulllage da sonst die Dämpfer zu weich sind und die Fuhre nur noch am Schwingen ist. Es gibt aber auch teilweise verstärkte Höherlegungsfedern - die sind aber wirklich nur fürs Gelände zu empfehlen, auf der Straße fährt sich sowas wie ein Geißbock...
Die grundsätzliche Möglichkeit einer Einzelabnahme gibt es, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen, immer. Die Frage ist, ob die geschaffen werden können und wenn ja wie aufwändig das ist. Was positiv begutachtet wird, entscheidet der TÜV-Sachverständige und nicht der Händler.
Für eine Einzelabnahme müsste die zulässige Achslast und Fahrzeuggewicht im Gutachten der Federn einigermaßen passen - da der PHEV aber mal eben ne halbe Tonne mehr wiegt hat man da keine Chance. Zumal wie gesagt bei bei so viel Mehrgewicht das Fahrzeug vermutlich sogar tiefer wäre als mit originalen Federn...
Ein zusätzlicher Unterfahrschutz macht es natürlich noch besser, aber für jedes Gelände wird das alleine wohl nicht reichen.
Daher kauft man das Auto entsprechend dem Gelände durch das man muss - wenn man wirklich regelmäßig durchs Gelände muss, muss man eben nen Pajero nehmen. Man kauft sich auch keinen Smart wenn der Bernhardiner und 2 Kinder mitfahren müssen... ;)
Wie gesagt: wir haben einige Outlander in der Kundschaft die auch durchs Gelände müssen - die Fahrzeuge sehen zwar z.T. auch entsprechend misshandelt aus, kommen aber laut den Kunden problemlos durch.
Ich hab aber auch mit dem Outlander auf Feld- und Waldwegen wenig Probleme, entsprechend umsichtige Fahrweise vorausgesetzt.
Der Outlander kommt im Vergleich zu anderen SUVs schon verdammt weit durchs Gelände - Mitsubishi versteckt da nicht, dass sie Ahnung von Offroadfahrzeugen/-Antrieben haben, daher ist der Outlander ja auch etwas "rustikaler" in der Fahrwerksabstimmung was regelmäßig bei Tests bemängelt wird. Ein X5 liegt vll besser auf der Straße, verendet dafür auf dem nächstbesten steileren Waldweg...
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Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

muinasepp
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@sko
Danke für die Erläuterungen, ist so auch nachvollziehbar.
sko hat geschrieben: Im Vergleich zum Benziner ist der PHEV deutlich Straffer, sicherlich auch um das höhere Gewicht zu kompensieren. Im direkten Vergleich auf selber Strecke liegt der PHEV deutlich satter auf der Straße als der Benziner, der deutlich mehr wankt und schwimmt (bei selber Bereifung!).
Wenn dem wirklich so ist (hab noch keinen gefahren), dann würde ich aber keinen Outlander-Benziner haben wollen. Für mich ist der PHEV-Outlander wirklich an der Grenze bzgl. weicher Federung, obwohl ich Komfort schon mag. Der Outlander PHEV ist das am weichsten abgestimmte Auto, das ich bisher hatte, und das sind zwischenzeitlich doch schon so einige... Wenn der Benziner (welcher ja schon auf Grund des Antriebs nicht mehr für mich in Frage kommen würde) deutlich mehr "wankt und schwimmt", nein danke, nix für mich.
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Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

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dottore hat geschrieben:
SRAM hat geschrieben: Die Ultimate Lösung (dank H Kennzeichen auch in jeder Stadt zugelassen) :

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Gruß SRAM
Oh ja, eigentlich eine gute Alternative, so verbindet man City-Tauglichkeit mit dem einen oder anderen Feldweg...

Wer soll denn da die Bierkästen auf die Ladefläche wuchten ........? :lol:

Jürgen
Mitsubishi Outlander PHEV Plus IntroEdition in Perlmuttweiß MJ 2019

Re: Höherlegen - bessere Geländetauglichkeit

pelziger37
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und der "WAF" Faktor wird auch nicht sooo hoch sein ..lol
Wahres Wissen beruht auf Erfahrung, alles andere ist nur Information.

(Albert Einstein)


denkt an euren CO2 Fußabdruck
lasst das Flugzeug alleine fliegen
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