Abrechnung der Tankkosten f. Finanzamt

Re: Abrechnung der Tankkosten f. Finanzamt

jpsvensk
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Rita hat geschrieben:
pmd hat geschrieben: Nach BDA-Rundschreiben vom 8. September 2017 kann der Arbeitgeber für Hybridfahrzeuge ohne Lademöglichkeit in der Firma 25€ steuerfrei als monatliche Pauschale erstatten (mit Lademöglichkeit in der Firma: 10€). Alternativ mindert es den geldwerten Vorteil um die Summe. Das gilt wohl erstmal bis 2020.

Für mich selbst habe ich es mal ausgerechnet und liege damit vermutlich leicht unter den realen Kosten, aber es ist natürlich deutlich einfacher als konkrete Kosten zu messen und dann im Zweifel auch noch diese Kosten ausreichend zu belegen.
wenn ich jeden Arbeitstag 14kwh in z.B. einen Outlander lade...sind da aber eher um die 4€... bei 25€ Pauschale gibt's aber nur 1€ täglich...

Rita
So sieht es bei mir auch aus. Die 25,- € reichen absolut nicht. Bei mir sind es immer zwischen 40 und 70 €.
Ganz einfach funktioniert das Ganze wenn man eine Fritzbox hat. So habe ich es gelöst: Einfach eine Fritzdect 210 vor den Ladeziegel schalten und die Fritzbox schickt einmal im Monat eine Mail mit den monatlich angefallenen Stromkosten. Die leite ich an unseren Steuerberater weiter, der diese Kosten bei der nächsten Gehaltsabrechnung einfügt.
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Re: Abrechnung der Tankkosten f. Finanzamt

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Leider habe ich keine Fritzbox.
Ich habe zum Jahresende den Zähler im Auto mit den Ladekosten abfotografiert und werde den über den Steuerb. einreichen mit 25% Abschlag für p. Nutzung o.ä.
Ich habe allerdings auch kaum Privatfahrten.
Quittungen will das FA ha nicht mehr haben mal sehen die Hoffnung stirbt zuletzt.

Re: Abrechnung der Tankkosten f. Finanzamt

Sausedüse
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mlie hat geschrieben:
Bernd_1967 hat geschrieben: Tja, und was wenn man ein Firmenfahrzeug und ein privates hat? Da fragt sich das FA bestimmt, ob man nicht zu viel mit dem Privatfahrzeug an dem Zähler war. Wie soll man das dokumentieren?
Da sind wir wieder beim "glaubhaft machen" vs. offensichtliche Unsinnsangabe. Wenn du mit dem Verbrenner laut den eingereichten Tankquittungen 48l/100km brauchst oder am besten beim Diesel Tankquittungen für Super plus einreichst, hast du genauso ein Problem wie ein Elektrofahrzeug, das auf einmal 35kWh/100km benötigt, wenn du nur eine Zoe hast.
Das könntest du wiederum "glaubhaft machen", wenn du sagst, dass du die Zoe ausschliesslich mit vollbeladenem Hochplanenanhänger bei permanentem Gegenwind zu deinen Kunden bewegst. Ob das klappt, weiß ich nicht, ganz weltfremd sind Finanzbeamte nun auch nicht...

Ich würde auf übermässiges Privatstrombeziehen über die Firmenleitung besser verzichten und ggf einfach eine zweite Wallbox an die Privatleitung hängen und die Firmenwallbox nur für Firmenwagen und Kunden ausschreiben.
Ist es nicht so, dass im Bordcomputer des Outlander die Ladedaten irgendwo gespeichert werden? Wenn ich mich recht entsinne kann man sogar die Kosten je Kilowattstunde irgendwo eintragen...Wenn man den Firmenwagen dann allerdings auch noch privat nutzt gebe ich zu, dass es dann etwas unübersichtlich wird. ;-) --- Edit: Gerade erst gesehen: Bck in Black hat den Zähler in seinem Auto ebenfalls gerade erwähnt ....

Re: Abrechnung der Tankkosten f. Finanzamt

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Alle Lösungen, wo man von Hand irgendwas eintragen muss, sind unpraktisch und arbeitsaufwändig. Nicht umsonst steckt in meiner Zoe ja ein VIMcar-Dongle...
Ob das ungeeichte Schätzeisen von einer Fritzbox zur Abrechnung akzeptiert wird weiß ich nicht, der Bordcomputer neigt meiner Meinung nach zum Beschönigen -> Geld verschenkt.
Ein einphasiger MID-Hutschienenzähler kostet 40€, ein dreiphasiger 75€. Mit einem kleinen Hutschienengehäuse und zwei CEE-Dosen und 0,5 Stück Elektrikerstunde hat man für ~ 250€ zwei CEE-Dosen (sogar mit ner zusätzlichen Schuko untendrunter integriert), die getrennt und geeicht abgerechnet werden. Da ist die Basis für Diskussionen dann absolut klein. Wenn man dann noch zwei Stellplätze hat für das Dienstfahrzeug und für den privaten Stromer und die Steckdosen entsprechend montiert, dann ist dieses Lösung absolut sauber. Einmal im Jahr den betrieblichen Zähler ablesen und gut ist.
290 Mm elektrisch ab 2012.
Wenn's stinkt, war wohl die Verdrahtung falsch.
Zu manchen Problemen kommt man wie die Jungfrau zum Kinde, das in den Brunnen gefallen ist.
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