Kaufberatung / Empfehlung

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
Mir ist der Thread mit der Degradation irgendwie durchgerutscht (ich hatte den für einen allgemeinen Thread gehalten und das spezifische "Outlanderproblem" ist mir neu).

Da ich eigentlich heute bestellen wollte habe ich aber nun nochmal bisher ignorierte Outlander Threads angeschaut und bin jetzt beunruhigt. Ich habe jetzt nicht jeden Beitrag aus dem entsprechenden Thread im Detail gelesen und nicht alle Aussagen sind konsistent. Daher versuche ich nochmal zusammenzufassen, wie ich das verstehe:

Eigentlich degradiert der Akku gar nicht, sondern nur die Software denkt das? Das würde ja bedeuten, dass Mitsubishi, wenn sie nicht bezüglich eines Softwareupdates tätig werden irgendwann Akkus tauschen müssten, die eigentlich noch in Ordnung sind? Das würde ein tätig werden von Mitsu sehr wahrscheinlich machen.

Wenn die Software nun nicht mehr den ganzen Speicherraum verwendet, dann schont das ja eigentlich den Akku und ist sogar eher gut, wenn man mit der reduzierten Reichweite kein Problem hat?

Sehe ich das richtig?

(Ich habe mich bisher eher mit der geringen Anhängelast rumgeschlagen, aber das Problem ist mit einer Auflastung auf 2to erledigt, die der Händler noch für lau durchführt (genau wie den Unterbodenschutz))
Anzeige

Re: Kaufberatung / Empfehlung

gagu
  • Beiträge: 135
  • Registriert: Di 19. Feb 2019, 09:33
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 24 Mal
read
Wie hast du das mit der Auflastung hin bekommen?

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
Mein Händler hat gesagt, dass es kein Problem ist und er macht das für mich. Nachdem ich bei Recherche im Netz herausgefunden habe, dass die Limitierung nur aufgrund der Leistungsbeschränkung bei Bergfahrt mit leerem Akku besteht, man dieses Problem mit Hirn aber umgehen kann, ist es für mich kein Problem mehr (ich wohne nämlich am Berg und es wäre sonst eins). Ich werde dann berichten, wie er sich mit >2t am Berg verhält...

Ich hoffe ein paar erfahrene User können sich noch zu einem "So ist es" zu meiner obigen Frage durchringen, damit ich beim Händler anrufen kann...

Re: Kaufberatung / Empfehlung

pmd
  • Beiträge: 296
  • Registriert: Do 31. Jan 2019, 08:48
  • Hat sich bedankt: 18 Mal
  • Danke erhalten: 123 Mal
read
Super-E hat geschrieben: Eigentlich degradiert der Akku gar nicht, sondern nur die Software denkt das? Das würde ja bedeuten, dass Mitsubishi, wenn sie nicht bezüglich eines Softwareupdates tätig werden irgendwann Akkus tauschen müssten, die eigentlich noch in Ordnung sind? Das würde ein tätig werden von Mitsu sehr wahrscheinlich machen.
Sofern der Akku nicht wirklich degeneriert müsste Mitsubishi nicht wirklich den Akku tauschen, es gibt Möglichkeiten die reale Kapazität zu messen und neu einzuspeichern (dauert allerdings bis zu 72 Stunden das verfahren). Alternativ könnte Mitsubishi natürlich auch den Akku wechseln, wäre auch nicht dramatisch, da die herausgenommene Batterie mit Sicherheit nicht im Müll landet. Im besten Fall hat man dann also einen Garantiefall mit neuer Batterie, im schlimmsten Fall danach reduziert auf die reale Kapazität (die aber auch über 70% liegen muss).

Super-E hat geschrieben: Wenn die Software nun nicht mehr den ganzen Speicherraum verwendet, dann schont das ja eigentlich den Akku und ist sogar eher gut, wenn man mit der reduzierten Reichweite kein Problem hat?
Das ist eine gute Frage, die davon abhängig ist wie richtig diese Theorie ist. Der aktuelle Stand ist der, dass der obere Bereich der Batterie genutzt wird und sie immer weniger entladen wird - da würde ich nicht von einem Schonen der Batterie sprechen. Liegt die Theorie falsch wäre es aber tatsächlich so.


Solange du mit 30km Reichweite auskommst wäre damit die Garantiezeit schon mal ganz gut abgedeckt. Wenn du darauf abzielst den PHEV über 8 Jahre/160.000km zu fahren (muss man auch erstmal schaffen), dann solltest du natürlich damit rechnen alle 50.000km die Batterie neu kalibrieren zu lassen, man könnte mal Mitsubishi fragen was sie dafür haben wollen - in der Praxis sollte es bis dahin auch freie Werkstätten/Experten geben die das deutlich günstiger können.

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
OK, wenn der immer am oberen Rand kratzt, dann wäre das schlecht. Zumal ich eh nicht ganz voll laden wollte. Ich habe die Herausforderung, dass ich auf einem Berg wohne und als ich den Wagen ausprobiert habe (voll geladen) hat er 0,0 rekuperiert auf der Talfahrt. Die meisten Fahrten dieses Fahrzeugs werden aber sowieso <25km sein. Viele gerade mal 5-6km (Dorf und zurück). Gerade diese Kurzstrecken möchte ich gerne elektrisch fahren.

Besonders viele km spulen wir eh nicht ab, denn es gibt dann auch noch ein reines Elektroauto.

Was beim Outlander ein wenig Bauchschmerzen bereitet (anders als bei anderen PHEVs) ist, dass das Auto mit defektem Akku eigentlich unbrauchbar ist. Bei einem Passat GTE oder ähnlichem fährt man dann notfalls halt nur noch mit Verbrenner...

Re: Kaufberatung / Empfehlung

pmd
  • Beiträge: 296
  • Registriert: Do 31. Jan 2019, 08:48
  • Hat sich bedankt: 18 Mal
  • Danke erhalten: 123 Mal
read
Super-E hat geschrieben: Was beim Outlander ein wenig Bauchschmerzen bereitet (anders als bei anderen PHEVs) ist, dass das Auto mit defektem Akku eigentlich unbrauchbar ist. Bei einem Passat GTE oder ähnlichem fährt man dann notfalls halt nur noch mit Verbrenner...

Das Problem hast du mit dem BEV dann auch ;) Im Endeffekt ist ein defekter Verbrenner eher teurer als eine defekte Batterie, denn entweder sind einzelne Zellen defekt (und man tauscht sie einzeln) oder ein Steuergerät. Mitsubishi 15.000€ für eine neue Batterie in die Hand zu drücken kann man machen, muss man aber vermutlich nie.

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
@Super-E: Wo kommt denn diese Info her?
Läuft der Verbrenner und produziert Strom, geht dieser im Seriellen Modus nicht *durch* die Batterie, das würde ja 10-20% Effizenz kosten.
Ein vollständig "defekter" Akku hätte die Konsequenz, dass gar keine Energie mehr drin speicherbar oder abrufbar ist.
Ein Akku mit 40%SOH hat immer noch Kapazität für 5-6km.
Ein leerer Akku, der mit 0km Reichweite angezeigt wird hat 25-30% Restkapazität und damit rollt er bei mir bisher *immer* noch ohne ICE an.
Solange ICE, Generator und Akku (selbst als defekt, mit unter 70%SOH) noch im Auto sind und "arbeiten", fährt er mindestens so wie ein klassischer Hybrid und bleibt *nicht* deswegen liegen.
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
IONIQ Premium MY19, seit 08/19

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
Das Konzept des Outlanders ist genial. Er macht das was ich von einem guten Phev erwarte und das sogar noch besser. Er hat deutlich mehr Elektromotorleistung als Generatorleistung. Das er zusätzlich den Motor bei schnellerer Fahrt noch direkt kuppeln kann macht das Ganze noch besser. Beim Outlander ist der Elektromotor also der Hauptantrieb und der Verbrenner nur ein Hilfsantrieb.

Bei anderen PHEV Konzepten ist der Verbrenner der Hauptantrieb und der Elektromotor nur ein Hilfsantrieb. Ein Verlust des Akkus, oder des elektrischen Teils des Antriebs wäre verschmerzbar. Ist der Akku fast hinüber lohnt sich das externe Laden nicht mehr, aber als Hybrid geht's immer noch.

Grundsätzlich wäre es in beiden Fällen doof, da ich ja elektrisch fahren möchte! Beim Outlander wäre aber ein defekter oder sehr weit degradierter Akku aufgrund des anderen (eigentlich besseren!) Konzepts eher schmerzhaft. Es stünde (je nach Akkuzustand) nur noch die Generatorleistung zur Verfügung. Und die ist ja genau der Grund warum die Zuglast normalerweise auf 1,5to begrenzt ist.

Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass der Akku schnell komplett hinüber ist. Mitsubishi garantiert ja 8 Jahre zumindest 70%. Meine oben ausgeführte Überlegung erklärt nur, warum ein defekt beim Outi theoretisch schlimmer wäre...

Re: Kaufberatung / Empfehlung

USER_AVATAR
read
Super-E hat geschrieben: Bei anderen PHEV Konzepten ist der Verbrenner der Hauptantrieb und der Elektromotor nur ein Hilfsantrieb. Ein Verlust des Akkus, oder des elektrischen Teils des Antriebs wäre verschmerzbar. Ist der Akku fast hinüber lohnt sich das externe Laden nicht mehr, aber als Hybrid geht's immer noch.
ebenso beim Outi...der Akku wird fürs rein elektrische fahren über den ICE nicht belastet, daher würde auch ein Akku mit deutlich reduzierter Kapazität immer noch gehen (sein physisches Vorhandensein wird aber wohl benötigt, nehme ich an) für reinen "Hybrid"-Antrieb über den ICE.
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
IONIQ Premium MY19, seit 08/19

Re: Kaufberatung / Empfehlung

Haiberger
  • Beiträge: 37
  • Registriert: Do 9. Mai 2019, 22:05
  • Hat sich bedankt: 15 Mal
  • Danke erhalten: 9 Mal
read
Hallo zurück,

da ich diesen Thread gestartet habe, wollte ich mich auch wieder dazu melden. Es gibt Neuigkeiten.

Die Entscheidung ist gestern Abend zugunsten des Mitsubishi Outlander PHEV gefallen.
Es wird der TOP in Panther-Schwarz mit abnehmbarer AHK und Unterbodenschutz inkl. Hohlraumversiegelung.

Der Wagen befindet sich wohl schon in Deutschland und wird in ca. 3-4 Wochen da sein, so der Händler.

Ich danke Euch schonmal für die Hilfe. Ich werde in Zukunft häufiger hier sein und weiterhin Eure Hilfe in Anspruch nehmen bzw. wohlwollend die ganzen Hinweise und Tipps lesen. Ich hoffe ich kann dann mit der Zeit auch meinen Beitrag zum Forum leisten.

Viele Grüße!
Haiberger
Viele Grüße!
Thorsten

Mitsubishi Outlander PHEV TOP 2019 in Panther-Schwarz + AHK
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Plug-in Hybrid Outlander - Allgemeine Themen“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag